Kann es sein, dass der Samstag ein schöner Tag wird? Im Moment sieht es ja danach aus. Die Sonne geht auf und bis auf den Wind ist es nicht mal so ungemütlich.



» zeit 08.00 − 10.00 Uhr
» datum Samstag, 29. Oktober 2011
» nächste umstellung 12. September 2010

Das Frühstück erscheint auf den Haustischen.
Gryffindor:  247
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Tristan Phoenix
Zauberlehrling




Dabei seit: 15.04.2009
offline

Hufflepuff
7. Klasse






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SELENE RODRIGUEZ && TRISTAN PHOENIX


I knew when we collided
you're the one I have decided
who's one of my kind.
Train && Hey soul sister


Schon oft hatte Tristan sich gefragt, wie seine Beziehung mit Selene verlaufen wäre, wenn es nicht dieses Konkurrenzdenken in Hogwarts gäbe. Die vier Häuser und die Attribute, die ihnen zugeordnet wurden, gaben einem häufig keine Chance, den Menschen hinter dem Wappen kennen zu lernen.
Selene war nicht so, wie Tristan sich den typischen Slytherin vorgestellt hatte. Dafür bestätigte Thyra seine Erwartungen an einen wahren Schlangenschüler umso mehr. Diese boshafte, egoistische Art, die die Jüngere an den Tag legte, gehörte zu genau den Eigenschaften, die den jungen Iren stets den Kopf einziehen und den Schritt beschleunigen ließen, wenn die O'Callaghan sich in seiner Nähe befand. Ein beklemmendes Gefühl machte sich dann in seiner Magengegend breit, das ihm kaltherzig die Luft zum Atmen nahm und seine Angst vor der erneuten Demut nur noch ansteigen ließ.

Aber Selene...Selene war da ganz anders. Einerseits fühlte sich Tristan ihr verbunden, weil sie ihm so ähnelte. Sie teilten ein in etwa das gleiche Schicksal, und jeder verstand den anderen ohne Worte. Andererseits war sie auch wieder ganz anders als der Siebzehnjährige, was sich stets in den bewundernden Blicken, die er Selene schenkte, erkennen ließ.
Zwischen ihnen bestand eine Seelenverwandschaft, war es dem Hufflepuff schon oft in den Sinn gekommen und wäre da nicht diese Schulphilosophie, die sich irgendwann selbständig gemacht hatte und nun besagte, dass Slytherin ein arroganter Einzelgänger zu sein hatte, hätten die beiden ihre Beziehung auch öffentlich machen können. Vielleicht hätten sie trotz allem verwirrte und spöttische Blicke geerntet, aber es wäre kein Tabu gewesen.
Doch in einer Welt der Slytherins, Ravenclaws, Gryffindors und Hufflepuffs, fühlte man sich mit einer Slytherin als Freundin (und umgekehrt) beinahe als Staatsfeind, der gegen alle erlassenen Gesetze verstieß, die das Vereinigte Königreich so hergab.

Durch das Vorhaben, die Beziehung geheimzuhalten, und so die gemeinsame Zeit nie komplett losgelöst von all den Bedenken genießen zu können, hatte selbst der so hoffnungsvolle Tristan im Stillen geahnt, dass diese Liebe zum Scheitern verurteilt war. Die Spanierin war zwar seine erste und bisher einzige Freundin gewesen, aber dass so ein besonderes Band zwischen zwei Menschen, nicht im Geheimen zu bestehen hatte, darüber war er sich auch ohne viel Erfahrung im Klaren.
Nun lag die Beziehung mit Selene in Scherben vor ihm und die vielen Einzelteile spiegelten alle eine andere, wunderschöne Erinnerung an die gemeinsame, rare Zeit wider.
Doch Tristan hatte weiterhin die Hoffnung, ihre Liebe noch kitten zu können und sammelte nach und nach die Scherben vor ihm auf. Sie beide kamen sich stets so nah, das konnte nicht nur Freundschaft sein, und im Stillen hoffte er, dass Selene das auch erkennen und ihrer Beziehung einen Neustart gewähren würde. Er ahnte ja nicht, dass da plötzlich jemand anderes war, ein Konkurrent, der nun selbst diese Scherben an sich riss, und Tristan so daran hinderte, ihre gute Freundschaft wieder in Liebe zu verwandeln.
Stattdessen würde der noch Ungesehene selbst Selene für sich gewinnen und der junge Ire verblieb seiner Ansicht nach, lediglich als letzter Ausweg gegen die Langeweile, die aufkommen würde, wenn der potenzielle Freund der Schulsprecherin sich einmal nicht mit ihrer Schönheit schmückte.
Doch von alledem ahnte der Hufflepuff noch nichts er blickte weiterhin auf die Scherben hinab und hob eine nach der anderen auf und genoss jede einzelne Erinnerung, die sich ihm offenbarte.

Da waren sie nun. Draußen. Der prasselnde Regen, der seit ein paar Tagen hartnäckig immer wiederkehrte und so Hogwarts' Ländereien zu einem Paradebeispiel des Wetters der britischen Inseln machte, hatte beide schon auf dem Weg zum Waldrand so durchnässt, dass es den Braunhaarigen nicht störte, dass die noch dünnen Äste und das undichte Laubwerk hier kaum Schutz gegen die Nässe spendeten.
Eigentlich genoss Tristan die Stille, die man mit Selene erleben konnte. Worte waren häufig nicht notwendig, die Anwesenheit des jeweils anderen allein, genügte für den Moment, um sich wohlzufühlen. Doch heute war das etwas anderes. Die Frage nach dem Gespräch mit Thyra lag ihm bereits auf der Zunge und drängte bereits sehnlichst freigelassen zu werden. Und obwohl es ihm gelang die Worte hinunterzuschlucken, hing der stumme Wunsch nach Informationen doch zwischen ihnen.
Der Siebzehnjährige hätte ahnen müssen, dass der feinfühlige Radar seiner besten Freundin dieses Verlangen sofort erfasste, es gab folglich gar keinen Grund so erstaunt über die ehrliche, wenn auch ernüchternde Antwort der Slytherin zu sein.

Selene's erboste Nachfrage traf den Hufflepuff hart und ließ ihn verschreckt zusammenzucken. Mit solch einer Reaktion hatte Tristan nicht gerechnet. Er hatte es doch nur gut gemeint...aber, wenn er genauer darüber nachdachte: Sie doch auch. Sie wollte nicht, dass er seine Probleme zurückstellte, vielmehr war sie bereit, sie ihm abzunehmen, damit er nicht weiter unter Thyra's Hang zur Demütigung zu leiden hatte.
„Ja, ich weiß..“ erklärte er zögernd. Unsicherheit darüber, wie nun seine nächsten Worte zu lauten hatten, kehrte er etwas lockere, feuchte Erde vor sich mit den Füßen zu einem kleinen Hügel zusammen. „Ich...“ setzte er an und ordnete noch einmal seine Gedanken, bevor er fortfuhr, und seinen Blick von Selene weg und dem Schloss in naher Ferne zuwandte, „Ich frage mich einfach nur, ob es so wichtig ist, um Misstrauen bei Thyra zu wecken. Du sagst ja selbst, sie besitzt ein Talent dafür Schwächen zu erkennen, warum dann nicht auch, dass wir uns besser verstehen, als sie denkt?“
Noch einmal machte er eine kurze Pause und richtete dann wieder seine beinahe goldenen Augen auf die Schulsprecherin. „Ich will einfach nicht, dass sie alles zerstört, nur weil ich mich beklagt habe.“
Selene als Freundin zu verlieren...das wäre im Moment das Schlimmste, dass er sich ausmalen konnte, war sie doch die einzige, die ihn wirklich verstand und seine manchmal doch komplizierte Art zu handhaben wusste, wenn auch vereinzelt mit einem scharfen Unterton, damit er sich nicht kleiner machte, als er wirklich war.

Trotz all der Zweifel, bedeutete es Tristan doch wirklich viel, dass die Slytherin bereit war, eine Meinungsverschiedenheit oder sogar Streit mit der keifenden Hauskollegin und Freundin in Kauf zu nehmen, um dem Hufflpuff das Leben ein wenig zu erleichtern. Parallel zu diesem Gedanken, trat aber immer noch anderer auf:
Wieso war er nicht in der Lage, das Problem selbst aus der Welt zu schaffen? Warum besaß er nicht genug Mut, Thyra gegenüberzutreten, sondern schickte seine beste Freundin vor? Verdammt, er war siebzehn! Volljährig! Und sein Gegner war ein sechzehnjähriges Mädchen, vor dem er sich versteckte und bei dessen Namen ihn ein angsterfülltes Zittern erfasste. Wüsste sein Vater davon, er würde entweder schallend lachen oder nun vollends ignorieren, dass er einen noch lebenden Sohn besaß, und Tristan war sich nicht sicher, was schlimmer zu ertragen war.

Dass Selenes Gedanken bereits zu jemand ganz anderem als ihrem besten Freund abdrifteten, als er das Thema 'Quidditch' ansprach, bemerkte der Hufflepuff gar nicht. Die Intonation der Siebzehnjährigen hätte etwas über ihren Gemütszustand verraten können, hätte Tristan sich nicht mit seiner tropfenbehangenen Armbanduhr beschäftigt, die ihm durch das Regenwasser hindurch, die schnell vorgerückte Zeit präsentierte.
„Zaubertränke ist vorbei...und damit auch mein Schultag.“ bemerkte er nebenbei, bevor sich bei näherem Überlegen ein Lächeln auf seine Lippen schlich. „Weißt du...ich hab seit Ewigkeiten keinen Unterricht mehr geschwänzt...irgendwie tat das gut. Vor allem mit der so vorbildlich handelnden Schulsprecherin.“
Die triste Stimmung sollte nun vertrieben werden. Selene sollte mit einem Lächeln in die Luft abheben, um die Klatscher zu vertreiben, da half kein betretenes Schweigen, sondern eher ein paar Scherze. Und ihm selbst, könnte ein wenig Lachen auch nochmal ganz gut bekommen.
Interessiert ließ er noch einmal den Blick über die Ländereien, die sich vor ihm ausbreiteten schweifen und blieb an der undurchdringlichen Dunkelheit, die sie aus dem Verbotenen Wald heraus anstarrte, hängen.
„Hmm...wäre unsere sichere Rückkehr gewährleistet, würde ich vor dem Quidditchspiel noch einen Ausflug in den Verbotenen Wald vorschlagen. Das würde unserem Regelverstoß noch das Krönchen aufsetzen.“

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Tristan Phoenix am 02.05.2010 23:29.

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Wenn mich das Neue dann berührt,
tanz ich zuerst für mich allein


02.05.2010 22:28 Email schickenSteckbriefSuchenUp
Selene Rodriguez
Magus




Dabei seit: 10.11.2008
offline

Slytherin
7. Klasse
Schulsprecherin



[x] Slytherin's Ice Princess


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TRISTAN PHOENIX && SELENE RODRIGUEZ



Vergiss Romeo und Julia
Wann gibt's Abendbrot?
Willst du wirklich tauschen?
Am Ende waren sie tot
Kettcar && Balu


Slytherins ungekrönte Eisprinzessin mit einem einfachen, glanzlosen und unscheinbaren Hufflepuff?
Man hätte meinen können, die Szenerie entstamme einem drittklassigen Muggelmärchen für die Verträumten und Naiven dieser Welt. Aschenputtel und ihr heroischer Prinz in der Moderne und mit vertauschten Rollen.
Das herausragendste Problem war dabei jedoch letzten Endes nur, dass wohl kaum einer von den Freunden und Bekannten der jungen Rodriguez diese Verbindung akzeptieren würde, weder auf amouröser noch auf freundschaftlicher Basis. Was Tristans Umwelt anbelangte, würde man zwar womöglich auf die eine oder andere stillschweigende Duldung treffen, doch Toleranz oder womöglich ehrliche, anteilnehmende Freude würde man wohl auch dort vergeblich suchen.
Die magische Welt in der sie beide zu leben hatten, war schlicht und ergreifend nicht auf die Umsetzung von modernen Märchen ausgelegt, wie sie beide schmerzhaft hatten erfahren müssen. Immer alles ordentlich nach den strengen, gesellschaftlichen Regeln der Schulhierarchie und nur nie gegen den Strom schwimmen.
Verdammt, wer war sie, dass sie sich nicht gegen derlei überflüssige und nutzlose Vorherbestimmungen auflehnte? Sie war Hogwarts’ Schulsprecherin, die Erbin der Rodriguez. Eine Institution, welche einmal nicht nur nach der Häuserzugehörigkeit unterschied, sondern tatsächlich noch ehrliche Sympathie und Abneigung berücksichtigte. Und dennoch…
Es war doch wirklich zum Verzweifeln. Sie, die Unabhängige, Unvoreingenommene und Stolze, zweifelte an sich selbst und an der Richtigkeit ihrer Entscheidungen. Sie ließ sich durch eine Unstimmigkeit, die sie sonst unter normalen Umständen nicht einmal berührt hätte, aus dem Konzept bringen. Und das konnte doch schlussendlich nicht nur einzig und allein an der derzeit katastrophalen Situation in Hogwarts oder ihrer undefinierbaren Beziehung zu Aidan liegen.

Im Augenblick erkannte sich Selene selbst nicht einmal mehr wieder, auch wenn den meisten ihrer Mitmenschen ihre momentane innere Irritation wohl kaum aufgefallen wäre. Doch sie wusste, dass sich etwas im Wandel befand und das genügte, um die Siebzehnjährige an ihren eigenen Entscheidungen zweifeln zu lassen.
Doch trotz alledem war es immer noch Tristans Zögern und Abwiegeln, was so unverhofft, aber dennoch oft ihr Gemüt zu erhitzen wusste. Sorgfältige Überlegungen und gelegentliches Zweifeln an der Richtigkeit einer Sache war an und für sich nichts verwerfliches, doch die Tatsache, dass Tristan an ihr zweifelte, an ihrem Versprechen und an der Notwendigkeit ihrer Taten, erzürnte Selene doch maßlos.
Hatte Tristan so wenig Vertrauen zu ihr? Konnte oder wollte er nicht verstehen, dass seine Angst Thyra erst die Nahrung für ihre Provokationen und Angriffe lieferte? War er wirklich der Ansicht, dass Selene ähnlichen ängstlichen Respekt vor ihrer besten Freundin hatte wie ihr heimlicher bester Freund? Natürlich stand sie der O’Callaghan nahe, doch für nichts und niemanden würde sie ihre eigenen Prinzipien, Ansichtsweisen und Überlegungen hinten anstellen. Und erst recht nicht ihren Stolz und die Unabhängigkeit ihrer Taten.
Dummer, einfältiger Tristan. Sie tat das alles doch nicht nur aus einer Laune heraus oder einfach nur aufgrund der Tatsache, dass er ihr anderer bester Freund war, den es zu beschützen galt. Sie wollte dies tun, weil er immer noch ein Mensch und Schüler dieser Schule war. Und in ihrer Funktion und Position als Schulsprecherin war es nun einmal immer noch ihre Aufgabe, solche Formen von Verletzungen und Übergriffen zu verhindern.
Sie fühlte sich nicht von Tristan dazu genötigt, für ihn einzustehen und dafür womöglich sogar die Freundschaft zu Thyra zu riskieren. Sie hatte sich dieses klärende Gespräch nicht vorgenommen, weil sie sich etwa dazu gezwungen fühlte, sondern weil sie es wollte. Denn gleichgültig wie nahe ihr jemand stand, wenn es nicht dem Streben der Rodriguez entsprach, war es mehr als unwahrscheinlich, sie für eine Unternehmung zu gewinnen.

Kannte der gleichaltrige Phoenix sie etwa doch nicht gut genug, um das alles verstehen zu können? Doch wenn selbst Tristan ihre Motive nicht nachvollziehen konnte, wer wäre denn sonst noch dazu in der Lage gewesen?
„Du hörst mir jetzt einmal gut zu“, begann Selene leise, aber mit unmissverständlich wütendem und vor allen Dingen angriffslustigem Unterton in der Stimme. „Ich erzähle solche Dinge nicht zu meinem Vergnügen oder weil es mir eine perverse Art der Freude bereitet, die Hoffnungen anderer Menschen gegen die Wand zu fahren. Ich habe dir versprochen, mit Thyra zu sprechen, weil ich dir helfen will und weil ich finde, dass es meine Pflicht ist, derartige Angriffe zu unterbinden. Was hat mich da Thyras Misstrauen zu interessieren? Meine oder deine Schwäche ist mit Sicherheit nicht, dass wir uns gut verstehen. Das sollte vielmehr ein Grund für unsere Stärke sein.“
Ein zorniger Ausdruck lag auf dem Gesicht der gebürtigen Spanierin, während sie während ihrer Worte scheinbar gänzlich zu vergessen schien, dass sie selbst ebenfalls in der Rolle eines Angreifers steckte, wenn man ihr Menschen wie Domenicus Theves oder Readgie McDowell vorsetzte. Doch manchmal konnte es nicht von Nachteil sein, die Schulsprecherin zum eigenen Freundeskreis zu zählen. Zumindest, wenn Selene diese vertrauliche Verbindung ebenfalls anerkannte, was alles andere als eine Einfachheit war.
„Sie kann nur dann etwas zerstören, wenn wir ihr die Gelegenheit dazu bieten. Ich will dir mal etwas über Thyra verraten. Viele würden behaupten, dass man nur lange genug Gleichgültigkeit und die Tatsache, dass man über solche Sticheleien steht, zeigen muss, damit von ganz allein damit aufgehört wird. Bei Thyra ist das nicht der Fall. Sie hat zwar ebenfalls Freude daran, wenn man ihr die eigene Betroffenheit zeigt, doch an allererster Stelle gefällt ihr die Macht an diesem Spiel. Die Macht, andere mit ihren Worten zu verletzten und ihre Überlegenheit zu präsentieren. Sie wird nicht aufhören, nur weil ihre Opfer kein Interesse mehr daran zeigen. Solange sich andere ebenfalls an Thyras Schauspiel erfreuen, wird sie weitermachen, weil die Welt für sie eine Bühne ist. Und um ihr Schauspiel abzusetzen oder doch zumindest einen anderen Schauplatz zu geben, hilft nun einmal nur das Entgegenstellen. Sie wird deswegen nicht augenblicklich zurückschrecken, weil sie mit der Konfrontation nicht zurechtkommt. Das wäre nicht die Thyra, die ich kenne und schätze. Vielmehr müssen wir aus diesem Kampf heraus schließlich eine Situation schaffen, die für beide Seiten akzeptabel ist. Denn wenn wir Thyra dazu nötigen, klein beizugeben und sie sich als Verliererin fühlt, werden sich ihre Aktionen nicht mehr nur auf Worte beschränken lassen.“
Oh ja, in dieser Hinsicht glaubte Selene den Standpunkt und die Ansichtsweisen ihrer besten Freundin vollauf verstanden zu haben. Ein Verstehen, das in dem Wiedererkennen in ihrem eigenen Verhalten begründet lag. Ohne Arrangieren hätten sie und die Irin sonst niemals Freundinnen werden können.

Mit nachdenklichem Gesicht ließ Selene ihren Blick über die Ländereien schweifen und versuchte sich darüber im Klaren zu werden, wie sie nun letzten Endes der Situation wirklich gegenüberstand.
Sie hatte keine Angst vor Thyra. An einen Zickenkrieg zwischen sich und der Sechstklässlerin konnte und wollte die Slytherin nicht glauben. Dazu verbanden sie einfach viel zu viele Dinge und nicht zuletzt wohl auch die Tatsache, dass sie derartige Uneinigkeiten wohl in gewissem Sinne auch brauchten. Vielleicht war es nicht viel anders als mit Jack, mit dem sie zwar ebenfalls des Öfteren aneinandergeriet, sich aber mindestens ebenso oft auch wieder vertrug. Es waren nicht die Gemeinsamkeiten, die dazu beitrugen, einen Menschen schätzen zu lernen, sondern die Unterschiede.
Tristans unerwarteter Umschwung auf das begangene Schwänzen des Unterrichts entlockte Selene dann jedoch trotzdem ein Lächeln. Ja, tatsächlich, der heutige Schultag war nach dem Ende der Zaubertränkestunde auch für sie gelaufen. Eigentlich schade, denn nicht nur, dass Zaubertränke eines ihrer liebsten Fächer war, die Erinnerung an die letzte Stunde, bei der sie mit einer Partnerarbeit mit Aidan geglänzt hatte, war wirklich gut.
„Ich kann mich immer noch damit herausreden, dass ich noch etwas für das Quidditchspiel zu erledigen hatte oder dass mich eine wichtige Angelegenheit meine Schulsprechertätigkeit betreffend vom Unterricht abgehalten hat. Aber was für eine Ausrede hast du?“
Mit einem herausfordernden Funkeln in den braunen Augen blickte die Siebtklässlerin den Hufflepuff an, bevor sie dann wie zufällig die sich vor ihr auftuende Dunkelheit des Verbotenen Waldes musterte.
„Tristan Dalziel Finn Phoenix, du wirst ja noch zu einem richtig bösen Jungen, wenn du jetzt schon von dir aus solche Regelbrüche vorschlägst. Ich habe doch nicht etwa einen schlechten Einfluss auf dich?“
Ein belustigter Zug umspielte die Lippen der Dunkelhaarigen, während sie ihren Ex-Freund spöttisch ansah.

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The name of this Slytherin is Selene Luciana Aglaia Esmeralda Rodriguez
With her 17 yrs, she's Hogwarts' head girl and a beater
Believe me, I'm better than you

09.05.2010 18:50 EmailSteckbriefICQSuchenUp
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