Kann es sein, dass der Samstag ein schöner Tag wird? Im Moment sieht es ja danach aus. Die Sonne geht auf und bis auf den Wind ist es nicht mal so ungemütlich.



» zeit 08.00 − 10.00 Uhr
» datum Samstag, 29. Oktober 2011
» nächste umstellung 12. September 2010

Das Frühstück erscheint auf den Haustischen.
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The Light behind the Darkness » » London » Winkelgasse » Wohnung von Emily und Laura Grey » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Laura Grey
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Wohnung von Emily und Laura Grey ZitatEditMelden       IP

In einer etwas weniger befüllten Ecke der Winkelgasse liegt im zweiten Stock eine kleine Wohnung. Diese wird seit dem 27. Oktober 2011 von Emily und Laura Grey bewohnt. Allerdings haben sich die beiden Frauen aus Gründen der Sicherheit einen anderen Namen zugelegt.

Haus in Wanlockhead (4. September bis 19. Oktober 2001)

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HER NAME IS LAURA GREY // SHE IS 25 YRS. OLD
HER BROTHER IS SAMUEL GREY AND HER DAUGHTER IS EMILY

THE ÜBERRASCHUNGSBÄRCHEN IS THE MAIN PART OF LAURA
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Laura Grey
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cf » Windschiefes Knusperhäuschen/Hogsmeade /Vor dem Zeitsprung

Emily && Laura



27. Oktober 2011


Laura stand in der kleinen Wohnung, die sie sich zusammen mit ihrer Tochter in London gesucht hatte. Vom Fenster aus konnte man die Winkelgasse sehen und genau auf diese sah sie nun herab. Die Zauberergasse war nicht unbedingt gut befüllt, durch den Regen zogen es viele Personen vor sich lieber im Warmen und Trockenen aufzuhalten und waren deswegen wohl eher zuhause oder in irgendeinem Pub, Restaurant oder sonstwo und vertrieben sich dort ihre Zeit.
Zusammen mit Emily war sie hier heute eingezogen, es hatte nicht lange gedauert bis sie all den Kram aus dem Haus hierher geschafft hatten, sowohl Emily als auch sie besaßen nicht sonderlich viele Sachen und die, die sie besaßen, hatte man klein zaubern und so schnell hierher transportieren können. In der Wohnung hatte es zum Glück schon ein paar Einrichtungsgegenstände gegeben, im Bad war alles Wichtige vorhanden und auch die Küche war vollständig – auch wenn der Tisch teilweise so aussah als würde er bei der kleinsten Berührung in sich zusammen brechen und es auch nur zwei Stühle gab. In den beiden anderen Zimmern stand jeweils ein Bett und ein Schrank, zudem gab es in einem der beiden Zimmer auch noch ein Regal, in das sie die Bücher und einige andere Dinge stellen konnten, die Laura auf dem Dachboden des Hauses, in dem sie die letzten paar Wochen gelebt hatten, gefunden hatten und auch ein paar ihrer wenigen Habseligkeiten.
Alles in allem konnte Laura diese – ok, sie sah ein wenig heruntergekommen aus aber die dunkelhaarige Hexe hatte schon an schlimmeren und verfalleneren Orten gelebt - Wohnung eher zuhause nennen als das Haus, dieses verband sie inzwischen nur noch mit irgendwelche unschönen Dingen, von denen Draco wohl am meisten dafür gesorgt hatte, dass sie es verlassen wollte. Was der Zauberer in diesem Fall wohl machte? Auch wenn sie es nicht sonderlich gerne zugab, sie dachte doch noch manchmal an ihn auch wenn er nur ein kleiner Feigling war der immer dann den Schwanz einzog, wenn es mal kompliziert wurde. Er hatte es getan als er wieder in die andere Welt hinüber gewechselt war und er hatte es auch getan als er sie und seine möglicherweise Tochter Emily verlassen hatte – wobei sie ihm da ja auch gesagt hatte, dass sie sich von ihm trennen würde.

Die letzten Tage waren eher... sagen wir mal kompliziert gewesen. Nachdem Emily sie am Sonntag ein weiteres mal nicht gerade freundlich behandelt hatte – auch vier Tage später wusste Laura nicht, wie sie darauf am besten hätte reagieren sollen – und aus dem Haus gerannt war, war zunächst Dakota aufgesprungen um hinter ihr herzurennen und den Bruchteil einer Sekunde später auch Laura. Egal, was ihre Tochter ihr an den Kopf warf, die dunkelhaarige Hexe machte sich doch Sorgen um ihre Tochter und hatte Angst diese zu verlieren. Die beiden Greys waren in genau dem Augenblick vor die Tür getreten als auch Sam und Caillean wieder per Apparation angekommen waren und Emily, natürlich ohne es überhaupt zu wissen, da sie ja keine Ahnung hatten, was wenige Minuten zuvor geschehen war, so den Weg abgeschnitten hatten. Ihr Blick hatte dabei zunächst noch auf ihrer Tochter verharrt, auf die sie vorsichtig ein paar Schritte zugegangen war, war dann aber zu ihrem Bruder gewandert, der ziemlich lädiert ausgesehen hatte, allerdings hatte sie sich in dem Augenblick eher in Emilys Nähe aufgehalten und war nicht zu ihm hinüber gerannt, wie es Dakota in dem Moment getan hatte.... naja, vielleicht nicht ganz so, da die blonde Hexe ihrem Bruder natürlich sofort um den Hals gefallen war.
Anschließend waren sie zurück ins Haus gegangen und Sam hatte ihr unter vier Augen erzählt, was passiert war und auch die Geschichte mit Dakota, dass in ihr mächtige Kräfte vorhanden waren und dass sie eine Rolle im Kampf Gut gegen Böse spielen würde. In dem Augenblick hatte es sich für Laura so angefühlt als schnürte ihr irgendwas die Luft ab und ein eiskalter Schauer fuhr ihr über den Rücken. Dakota war prophezeit worden, dass sie für das Schicksal der Welt verantwortlich war und nun hatte man es auf sie abgesehen. Gab es nicht auch eine Prophezeiung über ihre eigene Tochter, die so das gleiche besagte nur aus der anderen Richtung? Sie hatte ihren Bruder lange angesehen und dann eine Entscheidung getroffen. Sie hatte ihm die Geschichte Emilys erzählt – zumindest zum Teil – sie hatte ihm erzählt, dass auch in ihrer Tochter mächtige Kräfte schlummerten und dass anscheinend auch sie für das Schicksal der Welt nicht ohne Bedeutung war (nicht allerdings, für welche Seite sie von Bedeutung sein würde, da sie nicht wusste, wie er damit umgehen würde). Gleichzeitig hatte sie auch noch angemerkt, dass es möglich wäre, dass sie aus eben diesen Gründen auch genauso wie Dakota in Gefahr war. Im Moment hatte man es anscheinend noch nicht abgesehen – schließlich wusste noch niemand, dass sie wieder in dieser Welt war, aber diese komplizierte Geschichte erzählte sie ihrem Bruder noch nicht – aber die dunkelhaarige Hexe machte sich doch Gedanken, das dies bald auf sie zukommen würde. Die beiden Geschwister hatten gemeinsam nach einer Lösung gesucht und Laura hatte lange überlegt, was sie jetzt tun sollte. War es unter gegeben Umständen wirklich die richtige Entscheidung ins belebte London zu ziehen? Sie konnte das Haus in Wanlockhead nicht mehr sehen, sie wollte nur noch von dort weg aber gleich in die belebte Stadt? Warum nicht etwas abseits von dem Trubel in ein kleines Häuschen, wo man sie nicht finden konnte? „Weil man auch dort nicht sicher. Wenn sie dich suchen, finden sie dich auch und dann ist es manchmal besser, wenn Leute in der Nähe sind, die dir zur Hilfe kommen können.“ Wer hatte das noch mal zu ihr gesagt? Sie wusste es nicht mehr aber sie musste auch zugeben, dass das stimmte. Die Stadt war anonymer – besonders dann, wenn man eh nicht ganz genau wusste, wie jemand aussah, da es schon Jahre her war, dass man ihn gesehen hatte – und man konnte besser untertauchen.

Emily und sie waren also so unter falschem Namen nach London gezogen und nur ihr Bruder, Dakota und – es ließ sich leider nicht vermeiden – Caillean wussten, wo sie jetzt steckten. Ein klärendes Gespräch mit ihrer Tochter hatte es bisher noch nicht so richtig gegeben. Laura hatte ihr erzählt, warum sie sich unter falschem Namen hier einquartiert hatten und auch, warum es besser wäre, wenn sie keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen würden. Zudem hatte sie ihr noch erzählt, dass sie Sam gesagt hatte, dass sie in Gefahr schweben und dass er wohl der einzige neben Emily war, dem sie vertraute. Aber über das Frühstück am Sonntag und die Ereignisse hatten sie sich noch nicht unterhalten. In Wanlockhead war es einfacher gewesen das Thema nicht anzuschneiden, da hatten sich die beiden besser aus den Weg gehen können – was Laura aber nicht daran gehindert hatte, sich trotzdem um ihre Tochter zu kümmern, sie hatten nur halt keine tiefgründigeren Gespräche geführt – aber die dunkeläugige Hexe wusste auch, dass sie es nicht länger vor sich herschieben konnte.
Sie trat durch den kleinen Flur und kam vor Emilys Zimmer, dessen Tür einen Spalt offen hatte, zum stehen und klopfte an. „Darf ich reinkommen?“, fragte sie.

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Emily Grey
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cf » Windschiefes Knusperhäuschen

Emily war wie immer früh aufgestanden und hatte sich einem neuen Hobby gewidmet. Lesen.
Sie hatte schon aus dem Haus einiges mitnehmen wollen und dann kam ihr die ultimative Idee als dieses fledermausohrige Vieh wieder erschienen und untertänigst und flehend an ihren Schuhen putzend um eine Aufgabe bat.
Irgendwie hatte Emily das gerührt.
Sie wusste wie es war alleine zu sein und das eigentlich ALLES besser war.
Das sie so mitfühlend war, war eigentlich schon beinahe ein Wunder denn nur ein paar Stunden vorher hätte sie beinahe ihren Onkel verflucht. Im letzten Moment hielt sie sich zurück aber nur weil sie hörte das Dakota hinter ihr war.

So jemand gedankenloses verdiente es überhaupt nicht eine so nette Tochter zu haben. Denn aus unbegreiflichen Gründen mochte Emily Dakota.
Und fand ihren Vater einfach nur auf eine abstoßende Art egoistisch.
Es erinnerte sie an Draco, jemand der viel redete versuchte das Vertrauen von einem zu erlangen und dann im entscheidenden Moment sicher abhauen würde.
Sie hatte insgesamt einen ziemlichen groll gegen das männliche Geschlecht aufgebaut. Der Ritter war roh gewesen, der Sohn der Hexe dumm ohne Ende.
Die einzige ausnahme war Jonathan.
Aber auch die einzige weil er genau so einen Versager als Vater hatte wie sie.
Ein Zufall wie er nur unter Halbgeschwistern vorkommt.

Nun gerade stand Emily an dem spinnenwebenvergilbten Fenster als Ulmo hinter ihr erschien und sich mit zittrigen Ohren verneigte.
Seine Ohren zitterten neuerdings immer.
Es hatte Emily einiges an Überzeugungskraft gekostet das der Elf sich ihrer Mutter niemals zeigte.
Sie hatte ihn mehr oder minder zum schweigen gezwungen mit der Drohung ihm kleidung zu schenken.
Das system war einfach. Sie befahl ihm ihr zu sagen was er am meisten fürchtete, er musste folgen und nun hatte sie das perfekte Druckmittel.
Sie hatte sogar Kleidung in Hauselfengröße gefunden die nun über einer vergilbten Puppe hingen.
Es interessierte Emily nicht was ihre Mutter dachte warum sie diese Puppe mitgenommen hatte, aber Ulmo sich der ständigen Bedrohung bewusst warf immer mal scheue Blicke hinüber.

"Hast du nun gefunden was du mir bringen solltest? Und es geöffnet und die ersten Zeilen gelesen?"
Sie hatte die Bücher vermisst. Früher in der anderen Welt hatte sie sich das Lesen selber beigebracht, aber nun nachder Märchengeschichte hatte sie eine gewisse Scheu magische Bücher aufzuschlagen.
Ulmo hatte den Auftrag ihr zu Diensten zu sein und holte ihr aus Wanlockhead immer die Bücher die sie lesen wollte. Nun gerade las sie etwas über Gedanken. Sie hatte diese Gabe in der anderen Welt besessen immer zu Wissen was ihr Gegenüber dachte und fühlte. Und würde nicht eher ruhen bis sie das wieder konnte.
Sie aß nur wenn man sie dazu zwang und wirkte seit dem Vorfall vor einigen Tagen sehr in sich gekehrt.
Sie hatte auch viel nachgedacht.
Ihre Mutter war ihr aus dem Weg gegangen aber Emily selber war so mit ihren Gedanken beschäftigt gewesen das sie es kaum wahrgenommen hatte.

Es war ein wunder das sie es schaffte immer blasser und schmaler auszusehen obwohl sie genug zu essen bekam, vermutlich wuchs sie gerade auch ein Stück.

Ulmo überreichte ihr das gewünschte Buch, und ließ zittrig vernehmen das er es beinahe nicht hätte öffnen können.
Abschätzend musterte Emily den Elfen.
Sie mochte es nicht wenn jemand herumwimmerte und immerhin hatte er sie angefleht mit zu dürfen.
Sie entließ ihn mit einer scheuchenden Handbewegung und versteckte das Buch sorgfältig in einem loch das sie mit ihren Fingernägeln in die Matratze gebohrt hatte.
Sie richtete die muffigen Laken drüber und trat dabei nicht wirklcih unabsichtlich Ulmo auf die Füße der ihr eigentlich zur Hand gehen wollte. Aber Emily wollte nicht das er ihr zur Hand ging. Sie mochte seine Aufdringlichkeit auch nicht, und wäre er nicht so ungemein nützlich hätte sie ihn sicher schon zum Schweigen gebracht.

Statt dessem drückte sie ihm das andere Buch, das von berühmten Zauberinnen handelte in die Hand als sich die Tür bewegte. Ulmo verschwand in mit einem Hecthsprung unter dem Bett und Emily verfluchte gedanklich die dumme Tür die ständig wieder einen Spalt aufging. Einmal sogar mitten in der Nacht.
Ihre Augen wirkten wie graues Eis als sie zur Tür schaute, aber in dem Moment ging eine Veränderung durch ihre gerade herrische Haltung. Sie spitzte kurz den Mund federte in den Knien und nahm eine kindlichere mädchenhaftere Haltung an.

"Ja Mama was ist?"
Sie benutze diese Anrede gezielt weil sie wusste das es Laura zum einen an sie band, und zum anderen ziemlich verunsicherte. Um diesen Effekt noch zu verstärken und Gesprächen aus dem Weg zu gehen die sie ja immerzu weich werden ließen und so ihrer eigenen Entwicklung schadeten (wie Emily selber befand) lächelte sie ihre Mutter an.
"ich habe mich auch endlich für einen Namen entschieden. Ich möchte Medeia genannt werden"
Ein schöner klangvoller Name.
Von einer Hexe die von denen die sie liebte verraten wurde, und die Person dafür büßen ließ. So wie sie Draco später würde büßen lassen.
"Essen wir nun zu Mittag?" fragte sie scheinbar recht gut gelaunt, und wirkte wirklich als hätte sie Hunger.
In Wirklichkeit wusste sie nur nicht wie lange Ulmo die Luft unter ihrem Bett anhalten konnte. Denn sie hatte ihm verboten auch nur einen Atemzug zu tun wenn Laura in der Nähe war.

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Laura Grey
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Da war sie wieder. Diese Mauer zwischen Mutter und Tochter, die Laura immer wieder versuchte einzureissen, wenn sie alleine war und wo es auch gelang, die sich aber auch immer wieder aufbaute, wenn sie sich in der Gegenwart ihrer Tochter aufhielt, wenn diese auf sie reagierte. Würde das jetzt auf ewig so weiter gehen? Würden sie denn nie ein 'normales' Verhältnis zueinander haben? Irgendwie müsste es ihnen doch gelingen. Irgendwie würde es so doch nicht weiter gehen können. Laura wusste, was mit der Zeit passieren würde, wenn sie sich immer wieder aufbauen würde. Entweder würde sie durch das ewige Gegenrennen, wenn sie sich bemühte sich ihrer Tochter zu nähern, irgendwann zusammen brechen – blaue Flecken und sonstige Brüche, die man wahrscheinlich bekommen würde, wenn man im realen Leben gegen eine Mauer lief, waren nun mal auch nicht sonderlich förderlich für die Gesundheit – oder aber sie würde dann irgendwann an dem Punkt angelangen, an dem sie sich nicht mehr bemühte ein normales Verhältnis aufzubauen, der Punkt, an dem es ihr scheinbar einfach egal war, eine Art Trotzreaktion oder sowas um sich selbst davor zu schützen. Laura konnte nicht sagen, was letztendlich passieren würde, sie kannte sich selbst zwar recht gut und wusste, wie sie bei normalen Menschen, die nicht ihre Tochter waren, verhalten würde aber das war nun mal was ganz anderes. Emily war ihre Tochter und demnach war es auch gar nicht so unwahrscheinlich, dass sie irgendwann zusammen brechen würde. Nur wäre sie dann in ihren Augen auch nicht besser als Draco und das musste sie dann doch vermeiden. Vielleicht also doch die zweite Möglichkeit. Aber eigentlich wollte sie keins von beiden haben. Sie wollte eine Beziehung zu ihrer Tochter aufbauen und würde das auch schaffen. Punkt.
Diese Gedanken gingen kurz durch Lauras Kopf als sie vor der Tür stand und Emily sie sozusagen hereinbat. Eigentlich waren ihre Worte ja doch ziemlich normal, so wie es nun mal zwischen Mutter und Tochter war aber Laura wusste, dass Emily anders war und manche Sachen auch nicht ohne Hintergedanken sagte. Wenn ihre Tochter sie ein wenig verunsichern wollte: sie hatte es geschafft auch wenn man das der dunkelhaarigen Hexe nicht ansah. Und dann auch noch dieses Lächeln. Für einen Moment sah Laura dort sich selbst stehen, so wie sie es oft bei ihrer Tante getan hatte. Verdammt, irgendwie hatte sie sich gegenüber ihrer Tante so verhalten wie Emily jetzt ihr gegenüber und das gab ihr doch ein wenig zu denken, wodurch sich noch eine Reihe Steine auf der imaginären Mauer gemütlich machten.

Sie zog kurz eine Augenbraue nach oben als Emily den Namen nannte. „Gut, dann wohnen hier ab heute Medeia und Leandra Sparkling“, meinte sie, „Zumindest für die Außenwelt. Medeia... ein schöner Name.“
So, wie sollte sie jetzt am besten das Gespräch beginnen? Irgendwie war das so schwierig. Ein falsches Wort und die Mauer zwischen ihnen würde noch höher sein. Der Weg, auf dem die beiden Greys im Moment gingen, war nicht unbedingt breit und einfach zu begehen, zudem waren auf ihm so viele Abzweigungen, wie wohl nie zuvor in ihrem Leben. Ständig lief man Gefahr falsch zu gehen, sich falsch zu entscheiden, und lief so Gefahr alles kaputt zu machen.
„Jetzt noch nicht aber bald“, meinte sie und trat hinüber zum Fenster um für einen kurzen Moment das Geschehen dort zu betrachten und sich die richtigen Worte zurecht zu legen, bevor sie sich wieder an Emily wandte, „Zunächst wollte ich mich noch einmal mit dir unterhalten. Es geht um den Sonntagvormittag. Du weißt, ich hatte dir gesagt, dass ich mich von dir nicht wie ein Stück Dreck behandeln lasse und auch nicht will, dass du Draco so behandelst. Ich hatte dir auch gesagt, dass ich dich sonst irgendwann alleine lassen würde. Ein kleiner Teil von mir hätte das Sonntag schon wieder gerne getan. Ein weitaus größerer Teil aber auch nicht. Ich bin deine Mutter und kann dich nicht so einfach verlassen, auch wenn du dir das anscheinend öfters mal wünscht. Ich möchte dich, auch wenn du mir das wahrscheinlich nicht glaubst, verstehen. Ich möchte irgendwie wissen, was in deinem Kopf vorgeht. Manchmal zeigst du mir das recht deutlich, indem du es mir geradewegs an den Kopf wirfst, so wie Sonntagvormittag als du dich zum Beispiel über Sam, der wohlgemerkt mein Bruder ist und der meiner Meinung nach auch nicht wie Drack behandelt werden sollte, ausgelassen hast. Aber manchmal weiß ich das auch nicht aber ich glaube ich müsste es wissen, da ich deine Mutter bin und um dir auch eine gute Mutter zu sein. Wenn das hier funktionieren soll, müssen wir beide etwas dafür tun. Gut möglich, dass du das tust aber ich merke es nicht. Immer wenn ich versuche irgendwie einen Schritt auf dich zuzumachen, kommt es mir so vor als würde ich gegen eine Wand rennen.“
Irgendwie hatte es anders geendet als es eigentlich angefangen hatte, eigentlich hatte die Grey über andere Dinge reden wollen aber es war dann doch anders gekommen.

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Emily Grey
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Medeia Sparkling... irgendwie nimmt das meinem finsteren Namen die Finsternis... obwohl dunkel glitzernd... ja auch was mystisch interessantes an sich hat.
Leandra... ob der Name wohl auch was bedeutet?
Warum benennen wir uns überhaupt um?
Weil ihre Eltern Todesser waren?
Sind wir echt nun so auf der Flucht? Na immerhin kann ich nun ein wenig Einfluss drauf nehmen wo ich lande wenn auch nicht viel....


.....
Skeptisch sah Emily ihre Mutter an. Sie wollte "mit ihr" reden. Sie kannte dieses "mit dir" reden von Draco. Im allgemeinen stellten die Erwachsenen sich dann als arme verzweifelte Opfer hin und schoben einem die Schuld dafür zu das die Situationen nicht so waren wie sie es gerne gehabt hätten. Oft gemischt mit einem Hauch `du bist mir so wichtig`oder anderen Dingen die einem ein schlechtes Gewissen machen sollte.
Schon alleine der Gedanke an so ein Gespräch machte Emily total wütend.
Aber mit fragender Miene stand sie im Gang und machte ihre Zimmertür zu.
Ulmo würde sich für diese Umstände angemessen entschuldigen müssen, denn auf dem Bett sitzend hätte ihre Miene überzeugender gewirkt und nun standen sie im Flur.
Was unbehaglicher war und auffällig ihre Mutter würde sich fragen ob sie etwas in dem Zimmer verbarg.

Ist ja nett. Sie erzählt mir förmlich das sie mich eigentlich allein lassen will. Keine Angst Mutter (das Wort wurde gedanklich mit erlesenem Spott gekrönt) bald bin ich stark genug das ich dich nicht mehr belasten muss.

Das der *größere* Teil das nicht hatte tun wollen wurde registriert aber nicht wirklich zur Kenntnis genommen.
Scheinbar brauchte Laura einen Teil Leid in ihrem Leben und hatte einen Faible für krankmachende Beziehungen. Denn Draco hatte sie ja auch nur unglücklich gemacht.
Sie war vermutlich so weil sie nicht gut alleine sein konnte und nun ja nur noch Emily hatte.

"Ich denke nicht das es gut für "uns" ist wenn du auch nur annähernd nachvollziehen kannst wie ich denke"
sagte sie kalt, und der Wechsel ihrer Ausstrahlung konnte kaum schlimmer sein. "Du könntest einfach zufrieden damit sein, das ich nett zu dir bin und kaum Ärger mache.
Und ein Mann der sich obwohl er der einzige auf der Welt ist den seine angeblich geliebte Tochter noch hat ist, immerzu und vorsätzlich in schlimmste Gefahren begibt den kann man nicht anders als vollkommen egoistisch nennen."

Das mit der Wand bescherte ihrer Mutter einen finsteren Blick.
"Es war mir von Anfang an klar, das ich Schuld an unseren Differenzen bin, Mutter" wieder klang ihr Mutter so abgrundtief verächtlich das man merken konnte was sie davon hielt das jemand sie bemuttern wollte.
"du willst also unbedingt wissen wie ich denke?
Gut ich versuche es einfach zu machen."
Ihre grauen Augen glitzerten nun so erbarmungslos wie sie es taten wenn sie mit Ulmo sprach.
"Ich bin in vielen Welten gewesen, und habe gelernt das es nur eine einzige Person gibt der man wirklich trauen kann. Und das ist man selber. Du sagst du bist meine Mutter?
Hervorragend es gab mal jemanden der meinte er wäre mein Vater, würde immer für mich da sein und beschützen. Du hast ja lieber das Haus erkundet als das du dich mit mir beschäftigt hast. Zuviel eigenes Leid?
Wieviele Wochen hat er durchgehalten?
Warum sollte ich dir vertrauen? Weil wir uns ähnlich sehen?
Weil du glaubst in einer Zukunft etwas gesehen zu haben was uns zusammenschweißt?
Woher willst du wissen das es deine Zukunft war?
Die Person die dir gesagt hat das es so ist hat sich als nicht vertrauenswürdig herausgestellt oder?
Ich habe in dieser Welt nichts gesehen. Keine Vergangenheit, keine Zukunft. Woher willst du wissen das es nicht nur eine Illusion war? Von ihm für dich?
Darin anderen etwas vorzumachen war er doch gut.
Der einzige Beweis ist doch die Kette die angeblich von seiner Mutter ist. Woher willst du nicht wissen das es mehr davon gibt?
Warum verlässt du dich noch immer auf sein absolut lächerliches Wort und seinen schwächlichen Charakter?"

Nachdem sie ihrer Wut etwas Luft gelassen hatte sah sie ihre Mutter kurz mitleidig an. Und ihr Blick strafte ihr zartes Alter lügen, denn es lag mehr Leid in ihnen als Kinderaugen hätten ertragen sollen.

"Ich weiß das du dich nach einer Art von Nähe sehnst, die ich dir nicht geben werde. Gehe möglichst oft deinen egoistischen Bruder besuchen. Dann könnt ihr euch gegenseitig die Wunden lecken. Ich werde mich in der Zeit darum kümmern, bald wieder stark genug zu sein das ich niemandem mehr zur Last falle. Und würde mich freuen wenn du mich weiter in der Magie dieser Welt unterrichtest damit ich dafür ein Gespür bekomme und sie besser kontrollieren kann. Im Moment ist alles sehr anstrengend für mich, und bei einem ernsthaften Gegner würde ich vielleicht sterben.
Und was immer auch nach dem Tod kommt ich habe genug davon von Welt zu Welt zu wechseln. Und werde in dieser sesshaft werden. Und mich nicht von Spukgeistern wie dem "Ministerium" das ja eigentlich eure Regierung sein soll, vertreiben lassen."

Alleine das Wort 'Ministerium' reichte aus um wieder die kalte Wut hochkochen zu lassen, die Laura nun flammend in Emilys Augen sehen konnte. Die gerade, eben wie ein Kind, von einem Thema zum nächsten gekommen war ohne weiter nachzudenken was Laura davon halten könnte.
Auch nun war sie noch zu zornig um sich darüber Gedanken zu machen.

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Laura Grey
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Und der nächste Lauf gegen eine Mauer... Eigentlich hätte Laura es doch wissen müssen, dass so eine Reaktion kommen müsste, eine Reaktion, die nicht unbedingt die freundlichste ihr gegenüber sein würde und die wahrscheinlich auch nur weh tun würde. Hatte sie eigentlich mit etwas anderem gerechnet? Ein Teil von ihr schon aber ein Teil auch nicht. Irgendwie war es doch ziemlich frustrierend und schmerzhaft, wenn eine Tochter so reagierte, wie Emily es in diesem Moment tat. Ein nicht gerade kleiner Teil von Laura wollte in diesem Moment am liebsten aufgeben, zwar irgendwie eine Mutter für Emily sein, die sie ernährt und auch für sie sorgt – was das Überleben anging – aber sich im Großen und Ganzen psychisch von ihrer Tochter abkappseln und versuchen, sie nicht mehr als ihre Tochter anzusehen, sondern nur noch als Kind, um das sie sich kümmern müsste, versuchen die emotionale Bindung, die zumindest sie hatte, zu zerschneiden, sodass Emily sie nicht mehr weiter verletzen konnte. Aber wollte sie das wirklich? Oder noch besser: Konnte sie das wirklich? Sie hatte das Mädchen irgendwie – so seltsam es auch klingen musste, schließlich war das Verhältnis zwischen den beiden Greys nicht wirklich das beste – ins Herz geschlossen, hatte sie als Tochter angenommen, das konnte man doch nicht so einfach cutten. Außerdem wäre sie dann auch nicht unbedingt besser als ihre Eltern gewesen, die sich durch den Todespropheten ja irgendwie nur als Erzeuger herausgestellt hatten und nicht als liebende Eltern und das wollte sie nicht.
Die Worte, die Emily dann allerdings aussprach und auch wie sie diese aussprach, sorgten dafür, dass der kleine Teil in ihr, der sich wie als Trotzreaktion von ihrer abschotten wollte, lauter wurde und sagte, dass es vielleicht doch besser sei keine tiefere Bindung mit ihrer Tochter einzugehen. Emily wollte sie anscheinend nicht als Mutter haben, warum sollte sie – Laura – also unbedingt versuchen ein Mutter/Tochter-Verhältnis aufzubauen? Wenn Emily das nicht wollte, würde es eh nichts werden, warum sollte sie sich deswegen also kaputt machen?

Die dunkelhaarige Hexe verdrängte diesen Teil von ihr, schon im nächsten Moment kämpfte er sich aber wieder zurück als Emily Sam wieder als vollkommen egoistisch bezeichnete. Für einen Moment wurde Laura doch ein wenig sauer, Emily kannte Sam überhaupt nicht, würde sie ihn kennen, würde sie nicht so von ihm reden. Sam war definitiv ein Vater, der sich um seine Tochter kümmerte, etwas anderes konnte er gar nicht sein, Laura hätte gerne so einen Vater gehabt. Sie hatte in den Augen ihres Bruders gesehen, dass er seine Tochter über alles liebte und sie beschützen würde, egal was er dafür tun müsste – wahrscheinlich würde er auch für sie sterben, nur damit sie leben könnte – er war nur manchmal einfach viel zu gut. Er hatte nun mal dieses Helferheldensyndrom und konnte das auch nicht so leicht abstellen. Sah Laura das vielleicht ein bisschen zu blauäugig? War er vielleicht doch zu egoistisch? Nein, das war er nicht, er konnte sowas gar nicht sein. Ja, sie selbst war doch in manchen Sachen ziemlich egoistisch aber nicht Sam, zu oft war ihr Bruder für sie da gewesen, wenn sie ihn zuvor eigentlich weggestoßen hatte und sie war ihm auch dankbar dafür – zumindest jetzt im Nachhinein.
Sie zog nur eine Augenbraue nach oben als Emily eine Pause machte. Vielleicht hätte sie etwas sagen sollen aber sie wollte auch den Rest von Emilys Gedanken hören, immerhin kam das nicht oft vor. Sie blieb ruhig als ihr ihre Tochter nur einen finsteren Blick schenkte – in ihrem Inneren sah es in diesem Moment aber überhaupt nicht ruhig aus – sie blieb auch noch ruhig als Emily fortfuhr und sich mit der Zeit jedes ihrer Worte wie ein Schlag anfühlte. Sie wollte Emily in diesem Augenblick irgendetwas auf verbale Art an den Kopf knallen, ihre Tochter hatte nicht ganz so unrecht, vieles in Lauras Leben hatte ihr gezeigt, dass man eigentlich nur sich selbst vertrauen konnte und sonst niemanden, nicht zuletzt die Sache mit Draco, die Emily nun auch wieder ausgrub. Aber sie hasste es, wenn man sie mit ihren Fehlern konfrontierte – Draco gehörte definitiv dazu – und schon einiges in ihrem bisherigen Leben hatte gezeigt, das sie in solchen Situationen nicht unbedingt richtig reagierte.
„Ich verlasse mich nicht auf Draco“, sagte sie möglichst ruhig und versuchte alles, was Emily in den letzten Minuten zu ihr gesagt hatte, an ihr abprallen zu lassen... allerdings mit wenig Erfolg, „Ich verlasse mich da auf mich selbst. Vielleicht hast du Recht und das ist ein Fehler, vielleicht bist du ja doch nicht meine Tochter, auch wenn es da gewisse Ähnlichkeiten zwischen uns gibt und das nicht unbedingt nur beim Aussehen. Wenn du möchtest können wir die ganze Mutter/Tochter-Sache deswegen auch lassen, ich glaube dann hätten wir beide weniger Schwierigkeiten. Du weil du mich dann auch ganz offiziell nicht mögen musst und ich, weil ich mich dann nicht weiterhin fragen muss, was ich tun muss, damit ich dir eine bessere Mutter werde oder was ich tun kann, damit du mich akzeptierst. Wie gesagt: wenn du möchtest, können wir das ganze auch vergessen. Dann wohnen wir hier einfach nur zusammen und jeder lebt sein Leben. Aber erwarte dann nicht von mir, dass ich dich wie eine Tochter behandel. Ich werde dir helfen mit der Magie, die in dir lebt, klarzukommen, sofern du das möchtest. Ich werde dich versorgen und versuchen dich am Leben zu erhalten aber ich werde nicht mehr versuchen deine Mutter zu sein, auch wenn es wohl dauern würde, bis ich das schaffe. Du wärst dann nur noch irgendein Kind, das mir über den Weg gelaufen ist, zu dem es aber sonst keine Verbindung gibt. Ein Kind, für das ich zwar sorgen werde, das aber keinen Platz in meinem Herzen einnimmt. Wie gesagt, leicht wäre es nicht und es würde wohl auch etwas dauern, bis ich es schaffen werde aber wenn es das ist, was du möchtest, geht es wohl nicht anders.“

Als sie dann aber den Blick Emilys sah, der ihr deutlich zeigte, dass sie anscheinend doch irgendwelche Gefühle für Laura hatte, hätte sie – zumindest ein Teil von ihr - die Worte gerne wieder zurück genommen. Aber sie konnte es nicht. Aber ein Teil von ihr wollte das auch nicht. Laura war nun mal auch ein Mensch und hatte auch Gefühle. Und ein fühlender Mensch konnte nun mal nur eine begrenzte Menge ertragen und diese war anscheinend nun überschritten.
Sie hörte nun auch die folgenden Worte der kleinen Hexe und für einen Moment glaubte sie etwas weiches in ihrer Stimme zu hören, fast so etwas als würde es ihr Leid tun, dass sie nicht die Tochter sein konnte, die sich Laura wünschte. Aber was wünschte sich Laura überhaupt für eine Tochter? Sie wollte nicht so eine Tochter wie Dakota, die lieb und knuddelig war, mit so einer würde sie wahrscheinlich nicht klarkommen, da sie einfach zu lieb war und zu naiv. Sie überhörte aufgrund dieser Worte sogar wieder die Bezeichnung für ihren Bruder. Für einen Augenblick wurden Lauras Züge wieder deutlich weicher und weniger abweisend. Sie hockte sich leicht vor ihre Tochter und sah sie an, sah aber auch das Feuer in den Augen der kleinen Grey. „Wie gesagt, wenn du möchtest, dass wir die ganze Mutter/Tochter-Sache sein lassen, machen wir das, ich kann dir ja schließlich nichts aufzwingen“, für einen Moment zögerte sie, streckte dann aber doch ihre Hand aus und berührte das Gesicht ihrer Tochter, in diesem Augenblick konnte man in ihren Augen wohl deutlich erkennen, wie schwer es ihr fallen würde, Emily nicht mehr als ihre Tochter zu sehen, „Aber ich habe geschworen dich zu beschützen und dich nicht zu verlassen und werde deswegen alles in meiner Macht stehende tun, damit du lebst. Du bist u.a. durch mich in diese Welt gekommen und ich werde dich nicht einfach deinen Feinden zum Fraß vorwerfen.“

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In Emily selber tobte ein Sturm.
Sie selber war eher ein hilfloser Passagier, wie ein Blatt in wildesten Herbststürmen.

Auf der einen Seite war erbarmungslos und wild ihr Hass.
Der sie überhaupt hatte so lange überleben lassen, der ihr Kraft gab und Lauras Worte gedanklich weit von sich weisen,
aber auf der anderen Seite ebenso heftig die Sehnsucht, die sie schon immer in sich getragen hatte.
Sie hatte oft andere Kinder beneidet und sich gewünscht das sich wenigstens einmal jemand um sie kümmerte.

Einmal war auf dem Markt eine Frau ganz nett zu Emily gewesen. Sie erinnerte sich damals hungrig gewesen zu sein und schmutzig. Und sie hatte ihr einen Apfel aus ihrem übervollen Korb gegeben.
Emily war es nicht gewohnt gewesen, auch in dieser Welt war es üblich gewesen auf kleine zerlumpte Gestalten herabzusehen. Und die eigenen Sorgen und Nöte als das einzig wichtige zu sehen.
Und nun kam es ihr vor als würde jemand ihr erneut einen Apfel schenken. Laura hatte sie beschenkt, und bot ihr obwohl sie sie eindeutig drauf aufmerksam gemacht hatte das sie keine gute Tochter wäre und es vermutlich nicht einmal ist, zu ihrem Wort stehen würde und sie als Tochter annehmen.
Das war absolut irrsinnig und schwachsinnig selbstlos.
Laura war jung, was wollte sie mit ihr?

In ihrer Verwirrung versuchte sie einen Grund zu finden.
War es weil sie vom Ministerium gesucht wurde?
War es vielleicht etwas anderes?
Weil sie zum Untergang verdammt war?
Irgendwie war Lauras Verhalten so schwach.
Emily hatte mehr erwartet, sich innerlich gewappnet.
Schon halb überlegt wo sie noch hingehen könnte.
Sich vorgenommen niemals wieder jemanden so dicht an sich zu lassen wie Laura.

Es gibt so Momente wo die Wahrheit hinter einem Vorhang hervortritt und Emily wurde regelrecht blass als ihr bewusst wurde was sie gedacht hatte.
Jemand so wichtig wie Laura. Jemand von dem sie sich abhängig fühlte und es peinlicherweise mit einem Hauch von Scham genoss.
Und nun das Ultimatum der grausamen Wahl.
Sie konnte schlecht sagen das sie das Mutter und Tochterding wollte. Sie konnte sich doch nicht so bloßstellen.
Sie konnte aber auch nicht sagen das sie es nicht wollte.
Sie wollte es tun aber ihre Kehle war wie zugeschnürt.
Verwirrt und störrisch sah sie sich hilfsuchend um.
Wollte was ablenkendes sagen.

Schließlich nuschelte sie ein eindeutig unsicher klingendes "können wir nicht lieber was essen?" hervor das klang als wäre sie den Tränen nahe.

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Laura Grey
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Während Laura vor ihrer Tochter hockte und auf eine Reaktion auf ihre Worte wartete, glaubte sie im Gesicht Emilys einiges an Gefühlen zu sehen, die sie eigentlich nicht erwartet hatte. Die dunkelhaarige Hexe hatte geglaubt, dass sie Erleichterung erkennen würde, schließlich bot sich hier die Gelegenheit für Emily, dass sie Laura nun nicht mehr als Mutter ansehen müsste, dass sie ihr nichts mehr vormachen müsste und Laura nur noch als verabscheuungswürdigen Menschen sehen und auch so behandeln konnte. Ihr bot sich nun die Gelegenheit Laura für immer von sich zu weisen. War es nicht das, was sie wollte? Wollte die kleine Hexe nicht unabhängig sein? Wollte sie der Welt – bzw. in diesem Fall wohl doch eher Laura – nicht zeigen, dass sie niemanden liebte, jeden verachtete?
Eigentlich hatte Laura so etwas erwartet. Aber nicht das, was sie nun so manches Mal in den Augen ihrer Tochter aufflackern sah. Sie glaubte so etwas wie Verwirrung zu erkennen, so als hätte Emily nicht mit den Worten Lauras gerechnet. Die dunkeläugige Hexe dachte, sie würde so etwas wie Sehnsucht im Blick Emilys erkennen, Sehnsucht, da es vielleicht doch die Möglichkeit auf ein Leben mit einem Menschen gab, der einen liebte, egal was man tat. Aber gleichzeitig flackerte irgendwie auch so etwas wie Wut auf. Laura konnte hier aber nicht sagen, ob das Wut auf Emily selbst war oder auf Laura... Im Zweifelsfall war es für die ältere Grey allerdings wohl eher so, dass es Wut auf Laura war, schließlich sprach sie hier mit Emily. Aber irgendwie passte das nicht unbedingt zu ihrem Gesicht, dass plötzlich einige Töne blasser geworden war.

Es verging einige Zeit, es kam Laura so vor als würden Stunden vergehen. Sie wartete auf die Antwort ihrer Tochter, eine Antwort, von der so vieles abhing. Lauras Herz wünschte sich, dass ihre Tochter sie als Mutter annehmen würde – auch wenn das ziemlich unwahrscheinlich war – sie wünschte sich, dass Emily der ganzen Geschichte noch einmal eine Chance geben würde und dass sich die beiden zumindest ein wenig, wie Mutter und Tochter verhalten könnten – zumindest so viel, wie es möglich war. Ihr war zwar klar, dass es niemals ein normales Verhältnis werden würde, dafür würden die Prophezeiung und Emilys Vorgeschichte schon sorgen, aber es hatte doch irgendwie etwas Tröstendes, wenn Emily sie nicht noch weiter von sich wegstoßen würde.
Allerdings war sich Laura auch durchaus bewusst, dass die Antwort Emilys auch ganz anders ausfallen könnte, dass sie in wenigen Augenblicken sagen würde, dass die letzte Zeit zwar ganz nett gewesen war, dass sie aber nicht wollte, dass Laura ihre Mutter sei und so. Lauras Leben war in den vergangenen Jahren nicht so schön wie ein Regenbogen verlaufen, sie hatte nicht nur einmal schlechte Erfahrungen gemacht und die Momente des Glücks waren auch eher spärlich gesät. Aus diesem Grund bereitete sich die dunkelhaarige Hexe eher auf ein Zurückweisen vor und begann schon einmal damit die emotionale Bindung zu Emily zu lösen. Sie versuchte den Wunsch, dass Emily sie als Mutter akzeptieren würde, aus ihrem Kopf zu verbannen und begann die Gefühle für Emily zumindest ganz tief in sich drin zu vergraben – es würde ihr noch nicht gelingen sie vollends aus sich zu vertreiben, also vergraben.

Als die Antwort Emilys kam, zeigte sich Überraschung, Verwirrung und vielleicht auch ein kleiner Hauch Erleichterung für einen kurzen Moment auf dem Gesicht der älteren Grey, mit so einer Antwort hatte sie nun wirklich nicht gerechnet. Sie hatte zwar für einen kleinen Moment auch die Verwirrung, das Störrische und auch das Hilfesuchende auf dem Gesicht ihrer Tochter gesehen aber sie hatte doch damit gerechnet, dass die kleine Grey sie zurückweisen würde. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass Emily ihr eine ausweichende Antwort geben würde, die zudem noch unsicher klang und auch so als würden ihr gleich die Tränen kommen.
Für einen Augenblick erlaubte sich Laura den kleinen Hoffnungsschimmer zu sehen, konnte es vielleicht doch sein, dass Emily sie als Mutter ansah und sie auch liebte? Sie sah Emily an, versuchte die Antwort auf diese Frage in ihren Augen zu sehen. Es waren wahrscheinlich nur wenige Sekunden, die ohne ein Wort zwischen den beiden vergangen waren aber es kam ihr dennoch wieder vor wie eine Ewigkeit. Einerseits gab es nun wieder die Möglichkeit, dass doch alles irgendwie 'gut' werden könnte aber andererseits hatte Emily die dazugehörenden Worte nicht ausgesprochen und vielleicht war es ja so, dass sie sie nie aussprechen würde, da sie irgendwie doch glaubte, dass sie die Mutter/Tochter-Sache sein lassen sollten. Aus diesem Grund erstickte die Grey den Hoffnungsschimmer noch einmal – sie wollte einfach nicht, dass ihr durch eine abweisende Antwort dann noch schlimmer wehgetan würde – und richtete sich wieder auf.
„Können wir“, sagte sie ruhig, war sich dabei aber sicher, dass die beiden Greys wussten, dass sie sich darüber noch einmal unterhalten müssten, und war in ihrem Inneren dadurch eher das Gegenteil von ruhig, „Komm mit, dann schauen wir, was wir machen könnten.“

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Sie verwunderte es selber wie erlösend das Gefühl war, das Laura das gedanklich erflehte 'Können wir' aussprach.
Man sah es ihr an wie erleichtert sie war, das sie nicht zu einer Antwort gezwungen wurde.
Einen Moment sah sie ihre Mutter, so erleichtert an das der Blick aus den grauen sonst so kühlen Augen Bände sprachen.
Darüber wie wichtig ihr Laura war, sogar ein wenig entschuldigend weil sie selber nunmal war wie sie war, und ihr nicht sagen konnte was sie empfand. Weil sie es eben eigentlich niemals empfinden dürfte.
Musste sie ihre Mutter nicht eigentlich hassen?
Hätte diese besser auf sie aufgepasst wäre ihr das alles nie passiert.

Schnell wendete sich Emily um und ging zur Gaderobe die Treppe runter. Dabei wischte sie sich zornig mit dem Ärmel über ihre Augen.
In ihrer Verwirrung wurde sie immer zorniger und zog sich schnell an und verschwand nochmal in die Toilette.

Streng sah sie ihr Spiegelbild an. Ihre Augen waren ein wenig gerötet und Tränen standen darin, der Ausdruck in ihren Augen war so schwach das sie sich selber erschrak.
Das sollte nicht sein, Laura machte sie weich. So wie sie nun aussah würde niemand sie ernst nehmen. So wie sie aussah würde ihr "Feind" das Ministerium, leichtes Spiel haben.
Sie wusch ihr Gesicht und setzte sich aufs Klo.
Sie musste nicht konzentrieren.

Ich darf nicht nachlassen. Ich muss diese Schwäche vertreiben. Ich sollte einfach verschwinden. Genau, ich tauche unter. Ich gehe einfach irgendwo hin.
Ich kann ja auch selber auf mich aufpassen, aber wo soll ich hingehen? Und was macht Laura ohne mich?
Laura kann mir doch VOLLKOMMEN egal sein, für sie ist es eine Entlastung wenn ich weg bin, und sie kam vorher sicher auch Prima klar.
Ich muss daran denken: HÄTTEN meine Eltern AUFGEPASST wäre mir das nicht passiert. WENN sie meine Mutter ist hat sie meine VERACHTUNG verdient.

Sie fühlte sich verloren und zerdrückte noch zwei Tränen die unschuldig über ihre Wangen streichelten bevor sie diamantengleich schimmernd den Boden entgegenfielen um dort funkelnd zu verspritzen.

Es dauerte nur wenige Minuten bis sie sich wieder im Griff hatte. Immer und immer wieder hatte sie wiederholt das ihre Eltern an ihrem Schicksal Schuld waren. Das Laura sie wieder alleine lassen würde wie Draco. Sie sich nur auf sich selber und ihre eigene Kraft verlassen durfte.
Als sie die Toilette verließ wirkte sie wie immer und wartete das ihre Mutter soweit war.

Sie war beinahe beruhigt das sie gleich woanders essen würden, denn dann würde sie auf andere Dinge achten können, als auf diese Bedrückende Stille die nun zwischen ihr und Laura herrschte.

tbc: zum tropfenden Kessel

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28. Oktober 2011

cf » Zum Tropfenden Kessel/Winkelgasse

Laura && Emily



Ein klein wenig müde saß Laura am Küchentisch in der kleinen Wohnung der beiden Greys. Als sie aufgestanden war hatte sich noch nichts im Zimmer ihrer To... im Zimmer Emilys gerührt, was darauf hindeutete, dass sie noch schlafen könnte. Ob es wirklich so war vermochte die dunkelhaarige Hexe nicht zu sagen. Auch in dieser Beziehung war ihr Emily nicht so unähnlich, sie hatte dieses Talent vollkommen ruhig zu sein und konnte sich dabei auch noch an einen heranschleichen – bzw. einfach nähern – ohne dass es dieser jemand bemerkte und sich dann natürlich erschreckte, wenn sie plötzlich neben einem auftauchte – was Laura ihr aber nicht zeigte, sie hatte ihr Gesicht in solchen Augenblicken dann doch schon recht gut unter Kontrolle.
Die ältere der beiden Greys war früher genauso gewesen und war auch jetzt noch so. Ihrer Tante war des Öfteren zusammengezuckt und hatte auch ganz überrascht ausgesehen als Laura sie dann plötzlich angesprochen hatte. Bei Sam war das schon schwieriger gewesen, irgendwie hatte der seine Schwester doch recht häufig vorher schon bemerkt. Lebte ihre Tante eigentlich noch? Ihr Zwillingsbruder hatte ihr bisher irgendwie noch nichts gegenteiliges erzählt – Moment mal, warum interessierte sie sich gerade überhaupt für diese Frau? Sie konnte ihr doch eigentlich komplett egal sein. Nie hatte Laura ihre Tante als Person angesehen, die man richtig respektieren musste. Sie war nicht wie ihre Eltern gewesen, folgte auch nicht der Reinblutideologie und war viel zu weich gewesen...

Laura saß also in der Küche am Tisch, vor ihr stand eine Tasse mit dampfenden Kaffee. Wie es Sam wohl gerade ging. Sie hatte schon seit einigen Tagen nichts mehr von ihm gehört, wusste nur, dass er sich jeden Vormittag im St. Mungos melden musste. Kurz schweiften ihre Gedanken wieder zurück zu dem Morgen als sie sich zusammen mit den beiden Mädchen im Hause Sams in Hogsmeade aufgehalten hatte, gingen aber auch gleich wieder zum gestrigen Abend.
Emily und sie waren hier jetzt eingezogen. Natürlich fehlten noch ein paar Kleinigkeiten aber ja... man konnte sagen, dass sie hier nun wohnten. Irgendwie war es schon ziemlich lange her, dass Laura in so einer Wohnung gelebt hatte. Sie hatte zwar auf ihren Reisen hin und wieder in so etwas gelebt aber als richtiges zuhause hatte sie das nicht bezeichnen können – irgendwie konnte sie das in diesem Fall aber auch nicht so richtig – und auch das Haus in Wanlockhead hatte sie nicht als solches bezeichnen können.
Das Gespräch mit Emily, welches sie geführt hatten, bevor sie in den Tropfenden Kessel gegangen waren, übersprang sie in Gedanken, irgendwie wollte sie gerade nicht daran denken, es stand immer noch eine Entscheidung von Emily aus.
Sie hatte gestern noch besprochen, was sie heute machen könnten und hatten sich darauf geeinigt, dass sie noch eine Besorgungen machen – ein paar Lebensmittel fehlten noch – und dabei die Winkelgasse erkunden würden. Laura hatte leicht gelächelt als Emily meinte, dass sie hier in der Winkelgasse wahrscheinlich nicht allzu viele interessante Dinge finden würden und auch als sie ihre Einschätzung der Personen im Tropfenden Kessel näher erläuterte. Laura hatte daraufhin nur genickt, irgendwie konnte Emily schon sehr gut die Personen, die ganz passabel waren, von dem dreckigen Rest unterscheiden. Die Dunkelhaarige bezweifelte irgendwie, dass ihre Tochter – nein, Emily – je an solche Verlierer geraten würde, wie es viele andere taten.

Als Emily dann allerdings davon angefangen hatte, dass die Reinblutabstammung besser sei als alles andere, signalisierte ihr Laura mit einem Handzeichen, dass sie dieses Thema vorerst fallen lassen sollte. „Später“, hatte sie geflüstert, „Das hier ist nicht der richtige Ort, Medeia, aber ich werde versuchen dir das zu erklären.“
Kurz darauf hatten sie endlich ihr Essen bekommen und sich dann auch wieder auf den Weg gemacht. Sie waren an einem Mann mit Augenklappe vorbei gekommen, der in diesem Moment mit einem schmerzverzerrten Gesicht seine Hand betrachtete, der aber irgendwie eher in die Kategorie 'Nicht weiter interessant und man könnte ihn nur als Werkzeug benutzen' gehörte und den die Grey nicht weiter beachtete.
Die beiden Frauen waren noch ein wenig durch die Winkelgasse gegangen und waren anschließend wieder in ihrer Wohnung angekommen. Laura hatte in der Zeit auch nach Orten Ausschau gehalten, wo sie arbeiten konnte aber dabei noch keinen gefunden. Allerdings würde sie bald eine Arbeit benötigen, das ließ sich nun wirklich nicht vermeiden. So lange es nicht bei jemanden war, der nun wirklich unter ihrer Würde war...

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cf | Tropfender Kessel

Mit gerunzelter Stirn saß Emily auf ihrem Bett.
Sie hatte die ganze Nacht kein Auge zugemacht. Sie hatte sich in die Decke gewickelt, aber sah nur das Medaillon an.
Obwohl sie mehr als müde war, schaute sie es noch immer an.
Es war als ob es direkt an ihrem Herz zerrte.
Nicht das schlechte Gewissen war das was Emily wach hielt. Es war richtig gewesen, es war zu ihr gekommen.
Und hatte nach ihr gerufen.
Es war eher so als ob sie dieses "Etwas" in sich gerade persönlich kennenlernte.

Sie waren in diesen stickig schweiß und Angstgerüchigem Lokal gesessen. Es war recht uninteressant gewesen. Ihre Mutter hatte ihr mitgeteilt mehr oder minder unmissverstänlcih, das es nicht üblich war über die Theorie der besseren und schlechteren Magier zu reden. Emily war gerade am überlegen gewesen, ob das an Draco lag als ein Mann das Lokal betreten hatte.
Er trug eine Augenklappe, und Emily saugte seine Erscheinung ein, obwohl er selber absolut unwichtig zu sein schien.
Langsm griff er in seine Tasche und zog es heraus, und Emily schloss die Augen und meinte doch zu sehen was er herausholte.
Sie schaute ob ihre Mutter etwas merkte aber die sah sich um, ihrem Essen entgegen.

Emily aß in Ruhe aber war sich immer des Mannes, oder besser gesagt des Dinges bewusst. Sie wäre gerne hingegangen und hätte es ihm entrissen. Es gehörte nicht zu ihm, aber gleichzeitig hielt sie das Gefühl davon ab, das es albern wäre. Das sie sich täuschen könnte.
Und ein leises furchtsames Wimmern in sich.
Das über das Erscheinen nicht glücklich war.
Aber vor allem war sie total fasziniert. Von sich und dem Ding.

Sie schloss die Augen und es schien näher zu kommen sie runzelte die Stirn und schaute nur auf die Hand des Mannes. Sie war leer.

Abermals eine Gabel in sich versenkend ließ sie diese anschließend ungewohnt ungeschickt fallen.
Sie warf ihrer Mutter einen entschuldigenden Blick zu und beugte sich herunter, da lag es.
Schwarz. Im Dämmerlicht war nicht mehr zu erkennen. Sie nahm den flachen Gegenstand in die Hand und steckte ihn schnell in ihren Stiefel. Dann aß sie weiter mit klopfendem Herzen. Und war recht nervös. Sie konnten auch gehen, den andern Mann beachtete sie nicht. Es war richtig gewesen. Und nun... lag es da.

Danach waren sie noch einkaufen gewesen, aber es hatte sie nicht mehr interessiert. Es war als ob ihr jemand etwas flüstern wollte.

Sie hatte das "Ding" jetzt auf ihrer Matratze liegen. Es war fein gearbeitet, und es schien Emily als sollte sie es anfassen. Ernsthaft berühren. Sie hatte es aus ihrem Stiefel geschüttet.
Nun beschloss Emily vorerst zu Frühstücken, Ulmo gefahl sie auf das Ding zu achten als würde sein Leben davon abhängen es aber nicht zu berühren. Die ganze Nacht hatte der Elf gesucht was das sein könnte. Aber war bisher erfolglos geblieben. Nachher würde er weitersuchen.
Aber nun ging Emily vorerst Frühstücken.

"morgen..." sagte sie leise als sie die Küche betrat. Auf einmal fühlte es sich flsch an hier zu sein. Wäre sie besser oben gewesen. Sie nahm sich alles was sie zum Frühstück benötigte und setzte sich ihrer Mutter gegenüber.
"wie... geht es dir?"

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Laura && Emily



„Gut, was benötigen wir noch alles zum Leben?“, dachte die dunkelhaarige Grey in Gedanken nach und versuchte so die Zeit zu überbrücken, bis ihr Leben sie in Form von Emilys Erscheinen wieder einholen würde, „Ein paar Lebensmittel haben wir aber ich glaube ein paar weitere wären auch nicht schlecht. Und bei Flourish & Blotts könnte man auch noch mal vorbeischauen.“ Einerseits würde Laura selbst mal wieder gerne ein paar Bücher lesen, die sie nicht schon dreimal durchgelesen hatte und die sie auch interessierten und andererseits schien Emily in ihren Augen auch sehr an Büchern interessiert zu sein – und vielleicht wären sie auch ganz brauchbar, wenn sie sich mit Emily zusammen setzen würde und versuchen würde ihr einige Sprüche beizubringen. „Die Apotheke wäre wahrscheinlich auch noch sinnvoll“, in jedem Haushalt sollte ein gewisser Grundvorrat an Zaubertrankzutaten zu finden sein.

Sie hatte in ihrem Kopf nun schon eine kleine Liste zusammen gestellt als sie das leise Knarzen einer Bodendiele und kurz darauf die Stimme Emilys hörte – es klappte inzwischen schon recht gut Emily als Emily zu betiteln und nicht als ihre Tochter... inzwischen nannte sie ihre Tochter nicht mehr bei jedem siebten Mal, wenn sie eigentlich 'Tochter' denken wollte, Emily, sondern ungefähr jedes sechste Mal... ein wahrer Fortschritt.
„Morgen“, sagte sie und drehte sich gleichzeitig um, beobachtete ihre Tochter – nein, es hieß Emily, schließlich wusste sie nicht, wie sich Emily entscheiden würde und es war schließlich nur mehr als wahrscheinlich, dass sie die Mutter/Tochter-Sache beenden würde – dabei, wie sie sich die für sie nötigen Dinge fürs Frühstück hervor holte. Laura selbst hatte eher wenig gegessen, Kaffee natürlich, Vollkornbrot mit ein wenig Belag, mehr nicht, irgendwie hatte sie nicht sonderlich großen Hunger gehabt... das Übliche halt.

Sie betrachtete Emily dabei, wie sie anfing zu essen und hörte dann die Frage von dem kleinen dunkelhaarigen Mädchen. Kurz zog sich eine ihrer Augenbrauen unweigerlich nach oben. Das Verhältnis der beiden war innerhalb der letzten 24 Stunden nicht unbedingt besser geworden – eher noch unterkühlter und oberflächlicher, wenn man das gestrige Gespräch zwischen den beiden in dieser Wohnung genauer betrachtete – und seit wann interessierte sich Emily für Lauras Wohlbefinden? Andersherum hatte dies schon öfters statt gefunden, schließlich interessierte es Laura ja doch, wie sich ihre Tochter fühlte und was sie dachte – obwohl Laura sie selten auf ihre Gedanken ansprach, soweit waren die beiden einfach nicht und würden wahrscheinlich auch nie sein, wenn Emily sich gegen Laura entscheiden würde.
„Gut“, meinte sie nur kurz auch wenn in ihr eigentlich nur sehr wenig für ein 'gut' sprach, da es ihr ja eigentlich mies ging. Sie wusste nicht, was in Zukunft auf sie zukommen würde, wusste nicht so wirklich, was sie machen sollte und diese noch nicht gefällte Entscheidung Emilys ließ sie auch in der Schwebe hängen. „Hast du gut geschlafen?“, eine Frage, die mit einem genaueren Blick, den Laura schon längst gemacht hatte, zu beantworten gewesen wäre. Emily sah nämlich definitiv nicht danach aus als hätte sie gut geschlafen, eher so als hätte sie die Nacht durchgemacht.
„Hast du irgendwelche Wünsche, wo wir heute hingehen könnten?“, fragte sie anschließend noch, „Brauchst du noch irgendwas bestimmtest?“

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12.01.2010 20:11 Email schickenSteckbriefWWWICQSuchenUp
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Ihre Mutter sah überrascht aus, dabei war es doch eine harmlose Frage die viel bedeuten konnte.
Eine gesunde Portion Trotz kam herauf, und unterm Tisch ballte sie ihre Hand zu einer Faust. Aber nichtmehr so arg das Blut kam. Sie war weicher und ruhiger geworden, vermutlich auch langsamer. Und lebensschwächer.

Dieses alles verweichlicht mich. Wie gut das ich den Elfen habe, er ermöglicht mit wenigestens einen Hauch Eigenständigkeit. Ansonsten würde ich glatt in Versuchunng kommen.... in Versuchung für was? Einfach loszulassen und ein Kind zu sein, wie aus den reichen verwöhnten Häusern?
Soetwas liegt mir nicht, so werde ich nie sein und so WILL ich auch NIEMALS sein! ich sollte aufmerksam werden


Ihre Unsicherheit schob sich wie eine schwarze Schlange durch ihre Eingeweide, die mal hier und dort zubiss, gerade an den Teilen die sich eh schon elendig fühlten. Sie musterte Laura aufmerksam und mit kritischen, wenig kindlichen Ausdruck in den grauen Augen.

"Du siehst eher müde aus und nicht als würde es dir gut gehen." Sie merkte selber wie kalt ihre Stimme klang. Etwas herausfordernd und strafend das ihre Mutter versuchte sie zu belügen. Niemand sollte sie belügen.

Bald... bald werde ich wieder auf meine Kraft zugreifen können. In dieser Welt scheint man schwerer auf seine innere Macht zugreifen zu können, aber sie ist noch da. Vielleicht etwas anders, aber ebenso mächtig. Das ist gut. Ich muss mich verteidigen können.

"Wenn du willst das es mit uns beiden etwas wird, solltest du mich nicht wie ein dummes Kind behandeln."

Auf der einen Seite wünschte sich Emily nichts mehr als in den Arm genommen zu werden, denn auch wenn sie es niemals zugeben würde, es war im moment einfach viel zu viel für sie.
Aber sie saß da mit kaltem berechnendem Blick, der so abweisend wirkte, wie das eines Wildtieres das man in einen Käfig gesperrt hatte.
Und zeitgleich zerrte etwas in ihrem Herzen, und flüsterte ihr das sie nichtmehr alleine war wenn sie das Medaillon erst einmal berührt hatte. Es bei sich trug. Das dann vieles leichter und klarer wäre. Es war wie ein Versprechen, das verlässlicher war, als das eines jeden Menschen. Warum sie davor zurückscheute wusste sie selber nicht. Vielleicht war sie von der Nacht auch nur einfach gereizt, denn wie alle Kinder brauchte sie ihren Schlaf.

Die Schlaffrage überging sie auch einfach. Immerhin war sie an einem Spiegel vorbeigekommen.
Aber Wünsche... sie hatte eine Menge Wünsche und nochmehr Fragen, aber sie wollte niemanden trauen. Ob sie das Medaillon jemanden zeigen konnte?
Einem sachkundigen vielleicht?
Aber was war wenn dieser mehr wusste als sie, wenn er ihr etwas verheimlichte. War sie hier in dieser Welt in der Lage in seinen kopf zu reisen und ihn hinterher zu töten?
Das Problem hier ist auch, das ich sehr wenig auf meine Kraft zugreifen kann, und eine Menge Leute herumlaufen die das schon recht mühelos können... Ich muss einfach besser werden bevor ich irgendjemanden trauen kann.

"Ich würde ja gerne Dakota wiedersehen, ich wundere mich eh das du nicht mehr das Bedürfnis hast deinen Bruder zu sehen." Sie war sich sicher das Laura nicht mehr mit ihr dahingegangen war weil sie so scharf mit Sam gesprochen hatte.
Aber sie war doch im Recht gewesen!
"Und Jonathsn könnten wir auch mal wieder besuchen. Immerhin ist er mein Bruder."
Warum schlug sie sowas vor? Sie wusste es selber nicht. Vielleicht hatte sie einen Hauch Mitleid mit ihrer Mutter?

"Und ich habe derletzt ein Geschäft gesehen mit magischen Gegenständen und magischen Tieren und würde mich gerne näher damit beschäftigen. Was die können und so...
Und dann wüsste ich noch gerne welche Hobbys junge Magier hier eigentlich so haben. Außer dem Quidditch, das finde ich nicht sonderlich reizvoll. Kann man sich in meinem Alter eigentlich schon Geld dazuverdienen?"

Sie wollte mehr Wesen die sie unterstützten. Sie wollte mehr über diese Welt lernen und sie verstehen, und sie wollte ihre Eigenständigkeit wieder. Wenn Laura sie schon immerzu enttäuschte. Sie merkte das sie diese Welt begreifen musste, damit sie in ihr zurechtkam...

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06.02.2010 12:14 EmailSteckbriefSuchenUp
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Laura && Emily



Auch wenn es nicht unbedingt immer so aussah, da sie es nicht immer so offensichtlich tat – wie es in diesem Moment der Fall war – die ältere der beiden Greys in der Küche war eine ziemlich aufmerksame Beobachterin. Sie wusste einfach gerne, wie die Menschen auf etwas reagierten. Fast schien es so als würde sie wissen wollen, was sie in den unterschiedlichen Augenblicken dachten (auch wenn sie die Legilimentik beherrschte, kam sie in solchen Situationen nicht auf die Idee, sie zu benutzen... auch wenn es bei Emily wahrscheinlich im Moment ganz hilfreich wäre aber das ging im Moment einfach zu weit).
Und gerade beobachtete sie Emily. Sie wollte ihre... nein, Emily verstehen, vielleicht würde so das Leben mit ihr ein wenig einfacher werden. Sie sah in das Gesicht Emilys – was in diesem Moment unter dem Tisch passierte konnte sie ja schlecht sehen – und vielleicht bildete sie sich dies ein aber sie glaubte in den Augen des kleinen Mädchens so etwas wie Trotz zu erkennen. Trotz, den man auch bei Laura ziemlich oft hatte sehen können... damals als sie noch in New York bei ihrer Tante gelebt hatte. „Und was, wenn ich so werde wie meine Tante“, schoss es in diesem Moment durch den Kopf der dunkelhaarigen Grey, die den Gedanken aber auch sogleich wieder wegschob. Sie würde niemals so werden wie ihre Tante. Ihre Tante hatte Laura nie verstanden. Sie hatte nicht sehen wollen, dass Laura ganz anders war als die Wunschvorstellung, die sie von der Greytochter hatte. Sie hatte die damals noch junge Hexe eingezwängt, eingezwängt in ein Bild, mit dem sich Laura nie hatte identifizieren können. Und das würde sie bei Emily nicht machen.

Sie zog kurz eine Augenbraue hoch als Emily herausfordernd meinte, die dunkelhaarige Grey würde eher müde und wenig gut aussehen. Die Stimme der kleinen Hexe klang kalt, anscheinend waren die Freundlichkeiten nun ausgetauscht und sie waren wieder in der Welt der Eisschränke angekommen. Nun gut, ändern konnte Laura das nicht und wenn es auf die Dauer so weiterging, wollte sie es wahrscheinlich auch nicht mehr.
„Wenn du meinst“, sprach die Hexe ruhig und mit einer kalten Stimme als wäre es ihr egal, was Emily von ihr dachte, „Allerdings dachte ich, dass es dir sowieso egal wäre, warum also nicht die scheinbare Müdigkeit verbergen?“ Es kam nicht sonderlich oft vor, dass Worte über die Lippen der Grey kamen, über die sie vorher nicht ganz so gut nachgedacht hatte aber in diesem Moment war es geschehen... wenn man es genau betrachtete, geschah es gegenüber Emily sogar recht häufig. Fast schien es so als könnte die junge Hexe im Bezug auf ihre Tochter nicht so ganz rational sein, wie sie es sonst immer tat. Aber wer konnte ihr das schon verübeln? Wenn sie mit Emily sprach, kam immer ein wenig von dem zum Vorschein, was sie eigentlich verbergen wollte.
Die folgenden Worte der Hexe trafen sie wieder und taten ihr weh – irgendwie schaffte Emily das immer sehr gut. Nun schlich sich Kühle in den Blick der älteren Grey. Kühle aber auch die Tatsache, das sie gerade doch verletzt worden war... zumindest eine Spur davon konnte man erkennen. Die Maske, die sie sonst immer über ihr Gesicht gelegt hatte, bröckelte nun wieder. „Und wenn du willst, dass es mit uns beiden klappt“, begann sie wieder ruhig zu sprechen, „Solltest du dich vielleicht nicht wie ein dummes arrogantes Kind aufführen.“ Dass Emily in diesem Moment allerdings auch gesagt hatte, dass es eine Möglichkeit geben könnte, dass es zwischen den beiden Greys funktionieren könnte, war anscheinend nicht so in ihr Bewusstsein gedrungen.

Laura bemerkte, dass Emily irgendwas beschäftigte – auch wenn ihr Blick berechnend und kalt war, konnte Laura das sehen... sie selbst hatte diese Taktik oft genug angewandt – aber sie wollte... konnte sie in diesem Moment einfach nicht danach fragen. Seit dem gestrigen Tag war die Mauer zwischen den beiden wieder ziemlich in die Höhe gewachsen und diese Mauer hielt die dunkelhaarige Hexe davon ab nach mehr zu fragen.
Sie wandte sich nun wieder ihrem Kaffee zu, nahm einen Schluck, sah dann aber wieder aufmerksam zu Emily als diese ihre Wünsche äußerte. Die Spitze im Bezug auf Sam überging sie, irgendwas hielt sie gerade davon ab mit Emily über Sam zu reden. „Wir können sie gerne mal wieder besuchen. Oder sie kommen hierher. Und auf ein Wiedersehen mit Jonathan würde ich mich auch freuen“, und das stimmte wirklich.
Als Emily dann weitersprach, verkniff sich die ältere Hexe ein Lächeln und ließ ihre Stimme und ihr Gesicht weiterhin neutral sein. „Es gibt noch einige andere Sportarten auf dem Besen. Swivenhodge zum Beispiel oder Quodpot. Andere Hobbys sind wahrscheinlich auch noch Zauberschach oder das Sammeln von Schokofroschkarten. Oder so normale Dinge wie zeichnen, musizieren. Geld zuverdienen ist in deinem Alter eher schwieriger... wahrscheinlich auch unmöglich. Aber was hälst du davon, wenn wir heute die Magische Menagerie aufsuchen? Ich kann mir vorstellen, dass der Besitzer dir einige Fragen zu magischen Tieren beantworten kann.“
Sie stand nun auf und säuberte die Überbleibsel des Frühstücks und sah dann Emily an.

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Laura && Emily


Die Gedanken ihrer Mutter brachten sie schon auf.
Wie konnte diese nur denken das es ihr egal war?
Das ihre Mutter ihr....
Was denk ich denn da?! Halloho Gehirn an Emily. Sie ist vielleicht nicht einmal deine Mutter.
Und wenn sie nicht meine Mutter ist, muss ich auch überhaupt nicht verletzt sein weil die mich immer wieder von sich schiebt. Vermutlich hat sie nun erst bemerkt wie recht ich hatte.
Und das sie mich vom Schicksal aufgedrückt bekommen hat. Vielleicht sollte ich nicht weiter zögern. Ich brauch Leute die mir behilflich sind. Nicht aus Nettigkeit sondern aus Pflichtgefühl!
Das Problem aber ich nach wie vor das ich nicht auf meine ganze Kraft zugreifen kann.
Sonst hätte ich diese ganze Farce nicht nötig.


Aber allen bewussten Gedanken zum Trotz konnte sie das ungute Krampfen in der Bauchgegend als sie Lauras verletzten Blick bemerkte nicht verdrängen. Es fühlte sich entsetzlich an und sie hatte das diffuse Bedürfnis sich zu entschuldigen.
Ihr versuch schnell das Thema zu wechseln wurde zum Glück aufgegriffen.

"Wieviel Geld haben wir nun eigentlich? Unser Haus bewohnen wir ja nichtmehr. Ich glaube ich hätte gerne ein Haustier."
Sie hatte so kleine niedliche Plüschkugeln gesehen. Und ein Kind gehört das erzählte das diese Dreck fressen würden und sich wie die Ratten vermehren. Was würde man mit den Tierchen dann gut experimentieren können. Es mussten nur genug sein das Laura keinen Überblick haben durfte.
Der Gedanke gefiel ihr ausnehmend gut. Der Hauself mit zweifelndem Nutzen war doch zu kostbar um an diesem zu üben.
"Und ich glaube zwar das es von Nutzen ist wenn man auf einem Besen fliegt. Aber so etwas wie Schach, wenn es denn dem aus meiner alten Welt ähnlich ist, würde mir besser gefallen."

Sie konnte sich einfach nicht vorstellen sich unter die anderen Kinder zu mischen die Besen anstarrten.
Und begeistert durch die Lüfte flog.
Allerdings würde ein Besen ihren Aktionsradius sehr erhöhen.
Was wiederrum viele Vorteile hatte. Allerdings würde ihr ein Tier besser gefallen.
"Ich fand auch das Pferdchen schön... das nachher das Ungeheuer wurde das Dakota und mich fressen wollte. Aber bevor es uns töten wurde war es wirklich ganz entzückend. Wir haben uns wie Prinzessinnen gefühlt...."

Das so eine Aussage absolut untypisch für sie war, bemerkte sie nicht einmal.
Gedankenverloren trank sie ihren Tee und sah aus dem Fenster.

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25.02.2010 13:39 EmailSteckbriefSuchenUp
Laura Grey
Weiser Uhu




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Slytherin



schneeverrücktes Eichhörnchen


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Laura && Emily



Das leidige Thema 'Geld'... irgendwann hatte es ja aufkommen müssen. Immerhin war es eine gute Ablenkung von dem Thema, wie die beiden Hexen, die diese Wohnung bewohnten, zueinander standen. Da würden sie eh nicht so schnell auf einen grünen Zweig kommen und sich das Leben vielleicht ein wenig vereinfachen. Für Laura war es schrecklich, wie sich Emily manchmal verhielt und es tat weh. Dass es Emily vielleicht im Bezug auf die ältere Grey genauso gehen könnte kam ihr nicht in den Sinn, wollte ihr einfach nicht auffallen. Emily hatte eine schwierige Kindheit gehabt, hatte sich dadurch angewöhnt, dass die einzige Person, auf die man sich verlassen konnte, sie selbst war und dass die anderen nur Leute waren, die nun mal existierten, mit denen man aber nicht so viel anstellen konnte. Die beiden hatten nie eine Beziehung zueinander aufbauen können und jetzt war es anscheinend zu spät – so Lauras Meinung, wenn sie Emily genauer betrachtete.
Da war doch Geld ein viel schöneres Thema – und wenn man das so dachte, war es doch irgendwie ein Wunder, da für viele Menschen das liebe Geld eher ein Problem war. Für Laura würde es das noch nicht werden, zumindest jetzt noch nicht. Aber irgendwann schon. In den letzten Jahren hatte sie nur sich selbst versorgen müssen und hatte sich so durchs Leben geschlagen aber nun war da auch noch ein Kind um das sie sich kümmern müsste. Es würde deswegen nicht mehr so einfach sein und sie müsste sich einen Job besorgen.
„Theoretisch sollte es für ein Haustier reichen“, meinte sie und sah dabei wieder Emily an. Emily und ein Haustier? Naja, irgendwie war es doch ein klein schwer sich das vorzustellen. In Wanlockhead hatte es einen Hauselfen gegeben aber das war ja was anderes. Für ein Haustier musste man sorgen und auch wenn Emily so unabhängig war, wie sie erschien, war die Vorstellung davon doch ein wenig seltsam. „Aber keine Experimente“, meinte sie, „Auch wenn die meisten Haustiere kleiner sind, haben sie doch ein Recht darauf zu leben und das unter ihnen würdigen Umständen.“ Sie konnte zwar nicht die Gedanken Emilys lesen aber irgendwie kam es ihr so vor als müsste sie so etwas als Mutter bzw. als ältere Person in diesem Haushalt sagen. Außerdem traute sie Emily einiges zu.

Als die kleine Hexe davon sprach, dass Schach ihr wahrscheinlich besser gefallen würde als fliegen, tauchten wieder weichere Züge auf dem Gesicht Lauras auf. Auch wenn sie dies unterlassen wollte, verglich sie Emily doch immer wieder mit ihr selbst als sie in diesem Alter gewesen war. War der kleinen Hexe eigentlich bewusst, wie sie sich manchmal verhielt? Konnte sie erahnen, dass sie sich manchmal so verhielt wie Laura, dass sie mehr Ähnlichkeiten hatten, als sie zugeben wollte, dass sie ähnliche Vorlieben hatten? „Ich kann es dir ja beibringen“, meinte sie daraufhin und verstaute die Tassen, nachdem sie sie mit einem Reinigungsspruch gesäubert hatte, im Schrank, „Und das Fliegen kann ich dir auch beibringen, solltest du irgendwann mal mehr Interesse daran haben.“ Wobei Sam wahrscheinlich der bessere Flieger der beiden Greyzwillinge war.

Laura sah Emily ein wenig ernster an als sie von ihrem kleinen Abenteuer mit Dakota berichtete. Es waren nicht die Worte, die sie sutzen ließen, sondern eher, wie sie es gesagt hatte. Mit einem Mal wurde ihr wieder bewusst, dass Emily trotz all der Selbstständigkeit noch ein Kind war, ihr Kind – auch wenn dies im Moment ja nicht von beiden so gesehen wurde und sie diese Gefühle ja eigentlich unterdrücken wollte.
„Es regnet zwar aber was hälst du davon, wenn wir rausgehen?“, schlug sie vor und holte die Mäntel der beiden, „Ich glaub noch so ein paar Dinge wie Haferflocken wären nicht schlecht und theoretisch könnten wir danach auch noch mal die magische Menagerie aufsuchen. Da wollte ich wegen eines Jobs eh noch hin.“ Und gegen die Nässe gab es ja auch noch den Impervius-Zauber.
tbc » Winkelgasse

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HER NAME IS LAURA GREY // SHE IS 25 YRS. OLD
HER BROTHER IS SAMUEL GREY AND HER DAUGHTER IS EMILY

THE ÜBERRASCHUNGSBÄRCHEN IS THE MAIN PART OF LAURA
A person you never expected to be the one
can say the words that change your life.

01.03.2010 16:40 Email schickenSteckbriefWWWICQSuchenUp
 

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