Kann es sein, dass der Samstag ein schöner Tag wird? Im Moment sieht es ja danach aus. Die Sonne geht auf und bis auf den Wind ist es nicht mal so ungemütlich.



» zeit 08.00 − 10.00 Uhr
» datum Samstag, 29. Oktober 2011
» nächste umstellung 10. September 2010

Das Frühstück erscheint auf den Haustischen.
Gryffindor:  247
Ravenclaw:  284
Slytherin:  236
Hufflepuff:  168
Durmstrang:  205
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Finn Benits
Magus




Dabei seit: 10.11.2008
offline

Slytherin
Zaubertränkemischerin
Todesserin



[x] cruel to be kind


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Freitag, 28. Oktober 2011


    cf | Rest Großbritanniens » Anwesen von Azazel Muldoon

Nachdenklich blinzelte Finn in das Licht der aufgehenden Sonne, die am heutigen Morgen dunstig und schwach durch die Balkontüren in das Schlafzimmer der Benits fiel. Gemessen an den spärlichen Lichtverhältnissen durfte es zum einen noch nicht sonderlich spät und zum anderen auch recht ungemütlich draußen sein. Beides Punkte, welche Finn kurzzeitig darüber nachdenken ließen, ob es nicht erstrebenswerter wäre, wenn sie sich einfach noch einmal die Bettdecke über die Schultern ziehen und die Augen schließen sollte. Ein derart unwirtlicher Tag schrie theoretisch geradezu danach, ihn zumindest zeitweise im Bett zu verbringen.
Langsam wickelte Finn eine blonde Haarsträhne, die ihr vorlaut über die Schulter gefallen war, um den Finger, während sie auf der Seite liegend ihre Gedanken schweifen ließ. Der gestrige Vormittag war... interessant gewesen.
Das aristokratische Gesicht von Azazel Muldoon blitzte für einen Augenblick vor dem inneren Auge der Benits auf und brachte sie für kurze Zeit zum Runzeln der Stirn. Sie wurde einfach nicht schlau aus diesem Mann, dem sie als Nachfolger des Dunklen Lords die Treue geschworen hatte. Seine Pläne waren gut, logisch durchdachte und dennoch oder gerade aus diesem Grund von besonderem Erfolg gekrönt. Einige der jüngeren Todesser munkelten, Azazel wäre der Teufel in Person, doch über derartige Einfältigkeit konnte Finn nur müde lächeln. Es war manchmal regelrecht peinlich, wie abergläubisch einige ihrer „Kollegen“ doch waren. Und dabei hätten sie doch allein schon durch ihre jahrelangen Studien in Hogwarts wissen müssen, dass es zwar Geister, aber sonst weder Gott, noch Teufel oder Himmel und Hölle gab. Zumindest war dies die Ansichtsweise der ehemaligen Syltherin.

Während sich Finn in ungewohnt langsamer Manier nun doch aus dem gemütlichen Bett bequemte und sich unter die Dusche begab, verweilten ihre Gedanken bei ihrer ehemaligen Lehranstalt. In wenigen Tagen würde dort ein Halloweenball stattzufinden zu Ehren der Austauschschüler aus Durmstrang. Da die Eltern der Schüler und auch ehemalige Schüler eingeladen waren, besaß auch Finn die Möglichkeit, sich dort blicken zu lassen. Allerdings reizte sie nicht sonderlich viel an diesem überflüssigem Brimborium. Letzten Endes war es doch nichts weiter als eine blasphemische Machtdemonstration von Seiten der britischen Zauberschule, um den ausländischen Schülern zu zeigen, wie viel besser man sich doch selbst ansah. Das war vor über einem Jahrzehnt während des Trimagischen Turniers nicht anders gewesen.
Überrascht hielt die Blonde unter dem warmen Wasserstrahl inne und betrachtete konzentriert den dunkel gestreiften Marmor vor sich ohne das feinädrige Muster wirklich zu realisieren.
Hogwarts...
Urplötzlich hatte sich eine Möglichkeit aufgetan, wodurch sich vielleicht die Lösung für ein Problem ergeben könnte, welches Finn seit Wochen quälte. Ein Problem, in welches auch ihre Freundin Mell involviert war und zu dessen Entschlüsselung sie bereits etliche Nächte erfolglos durchwacht hatten.

Der Ehrgeiz hatte die Halbirin gepackt. Mit schnellen Handgriffen drehte sie das Wasser ab, trocknete sich mit einem Handtuch notdürftig Körper und Haare und schlüpfte geschwind in ein knielanges Tweedkleid und schwarze Strumpfhosen mit passenden Pumps. Bereits im gehen griff die Benits nach ihrem Mantel und einem Schal gegen die Kälte und eilte ohne innezuhalten die Treppe hinunter.
In der Eingangshalle wurde sie bereits von einem ihrer Hauselfen erwartet, der ihr mit großen und offensichtlich überraschten Augen entgegenblickte, während Finn bereits dabei war die Knöpfe des Mantels zuschließen.
„Herrin, wollt ihr nicht...“
„Jetzt nicht, Puck“, unterbrach sie ihn rüde und war bereits an dem kleinen Wesen vorüber ohne sich noch einmal umzuwenden.
Schnellen Schrittes verließ sie das Anwesen ihrer Familie, nur um kurz hinter der magischen Anti-Appariergrenze mit einem lauten Knall zu verschwinden. Finns Ziel war eindeutig definiert, sie wollte in die Winkelgasse. Sie musste zu Mell und ihr berichten, was für ein Gedanke ihr gerade gekommen war.
Eine stürmische, blonde Lockenflut umrahmte das Gesicht der Todesserin, als sie die magische Einkaufsmeile betrat. Sie hatte sich nicht die Zeit genommen, ihre Haare mit einem Zauber zu glätten und momentan war ihr diese Veränderung ihres sonstigen Aussehens gleichgültig.
Zielstrebig trugen ihre Füße sie zum Laden der Schwarzhaarigen, der noch nicht geöffnet worden war, obwohl es kurz vor acht Uhr war. Aber das war typisch für die Graham. Um acht öffnete sie und keine Minute eher. Doch Finn hatte nicht die Zeit und die Muße, um sich draußen in der Kälte herumzuplagen und darauf zu warten, dass die Zeit verging.
Energisch hämmerte sie mit der Faust gegen das Türholz und warf einen kurzen Blick durch eines der Schaufenster. Dass Mell noch schlief, wagte sie ernsthaft zu bezweifeln, von daher würde sie ihr Klopfen mehr als gehört haben müssen.

    tbc | Winkelgasse » Die Zauberküche

    __________________

    Finn Artemis Benits is her name and she's 36 yrs old
    She's an icecold Deatheater and Magic Potions are her passion
    Warum die Hölle im Jenseits suchen?
    Sie ist schon im Diesseits vorhanden, im Herzen der Bösen.

13.12.2009 21:43 EmailSteckbriefICQSuchenUp
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