Kann es sein, dass der Samstag ein schöner Tag wird? Im Moment sieht es ja danach aus. Die Sonne geht auf und bis auf den Wind ist es nicht mal so ungemütlich.



» zeit 08.00 − 10.00 Uhr
» datum Samstag, 29. Oktober 2011
» nächste umstellung 12. September 2010

Das Frühstück erscheint auf den Haustischen.
Gryffindor:  247
Ravenclaw:  284
Slytherin:  236
Hufflepuff:  168
Durmstrang:  205
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Thema: Jungenschlafsaal
Adam Marek

Antworten: 29
Hits: 851

08.09.2010 22:42 Forum: Gryffindor

Chester Maddox && Adam Marek



Es war eine Sache Adam zu wecken, eine völlig andere, wenn er gerade mal ein paar Stunden schlief und dabei noch mit einem Kissen abgeworfen wurde. Der Gryffindor war ja sonst wirklich immer für jeden Spaß zu haben und seinem besten Freund konnte er auch nichts übel nehmen. Aber heute hatte Chester irgendwie den Vogel abgeschossen. Wie konnte man nur an einem Samstagmorgen so gut gelaunt sein, noch dazu um diese Uhrzeit? Diesen Tag nutzte ein normaler Schüler um auszuschlafen und die Strapazen der restlichen Woche zu verarbeiten. Wobei die Betonung wirklich auf normal lag. Chester konnte man beim besten Willen nun nicht mehr als normal bezeichnen. Allerdings hatte Adam nicht vor seinen besten Freund diesbezüglich ändern zu wollen. Abgesehen von solchen Momenten wie eben, hatte man nämlich einfach viel zu viel Spaß mit dem anderen Gryffindor. Außerdem war das auch nicht seine Aufgabe. Sie hatten ja immer noch Sookie, die den Moralapostelposten abbekommen hatte. Sie war das Gewissen der drei und sie konnte sich durchaus durchsetzen, wenn sie es denn wollte. Ihre spontanen Seitenhiebe konnten manchmal sogar sehr weh tun.
Trotzdem wollte er jetzt erst einmal seinen Frust über den fehlenden Schlaf los werden. Dass Chester fast selbst durch ein Kissen vom Bett kippte, half seinen persönlichen Rachegefühlen jedenfalls schon mal ein bisschen. Aber noch war er mit dem Gryffindor nicht fertig. Immerhin hatte er den Schlafmangel und ein Kissen im Gesicht gehabt. Noch dazu das selbstgefällige Grinsen, das sein bester Freund auf den Lippen hatte. Das musste ganz eindeutig ausgemerzt werden.
„Ich kenne meinen besten Freund wohl einfach besser als er selbst“, meinte Adam bezüglich Chuck gelassen und zwinkerte Chester dann grinsend zu. „Und was mein magisches Unterbewusstsein mit dem Kissen angestellt hat … diese Schuld nehme ich nicht auf mich. Das hast du verdient.“
Natürlich wünschte Adam seinem besten Freund nicht den Tod an den Hals, aber dass das Kissen so hart geflogen ist, störte ihn nicht. Wer weiß, vielleicht war es doch etwas magisch bestärkt worden. Gefühle waren unberechenbar und insbesondere bei Zauberern und Hexen, konnten diese mal unerwartet ein Federkissen mit Backsteinen füllen.
„Nur fürs Protokoll, um das gleich mal klar zu stellen“, erklärte Adam und versuchte sogar ernst zu wirken. „Ich habe weder von Sookie geträumt noch an sie gedacht. In meinem Traum habe ich deinen Kopf in die Kloschüssel gesteckt und die Spülung gedrückt.“

Dass Chester nun einen ähnlichen Gedanken hatte, verblüffte Adam recht wenig. Beim Unsinn machen, schenkten sich die beiden nicht gerade viel. Zwei Dumme ein Gedanke eben. Da es sich bei dem Opfer allerdings um Demyan Prochorow handelte, sorgte bei Adam nur mal wieder um Ideen, die allmählich Formen annahmen.
„Verlockend, aber dein Gesicht in meinem Traum hat mir in einer Kloschüssel besser gefallen“, meinte Adam breit grinsend. Dass er einen Streich an dem Durmstrang abstritt, konnte nur darauf hindeuten, dass Adam das Kissen immer noch nicht vergessen hatte. Aber Chester sollte jetzt erst mal wieder was gut machen, um mit ihm erneut Scherze treiben zu können.
Das Kissen, welches darauf wieder auf ihn zurück flog, wehrte er dieses Mal aber ab und brummte nur leicht vor sich hin. Mr. Maddox hatte heute wohl echt viel zu viel Energie in sich. Wie konnte das nach dem Quidditchspiel von gestern überhaupt nur möglich sein.
„Soll das etwas heißen meine Schwester ist zu fett?“, fragte Adam gespielt geschockt. „Na warte, wenn sie das erfährt bringt sie dich um.“
Mit einem lauten Lachen verschwand der Gryffindor dann aber schließlich im Badezimmer seines Schlafsaals und kehrte nach ein paar Minuten wieder frisch gewaschen und einiges wacher zurück.
„Okay, ich hab Hunger, lass uns gehen“, meinte er dann schließlich und nahm sich die Große Halle als Ziel. Selbst wenn Chester um sein Müsli befürchtete, hatte Adam das vage Gefühl, dass sie in Hogwarts nie wirklich verhungern müssten.


    tbc: Große Halle - Gryffindortisch

Thema: Jungenschlafsaal
Adam Marek

Antworten: 29
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03.09.2010 15:25 Forum: Gryffindor

Cf: Gemeinschaftsraum

Chester Maddox && Adam Marek



Adam wusste nicht, wann er das gestern erst ins Bett kam. Die Feier im Gemeinschaftsraum dauerte bis spät in die Nacht und keiner dachte daran, endlich schlafen zu gehen. Dem Gryffindor war es sogar irgendwann egal gewesen, dass er Chester daran erinnern musste, dass er sich seit Stunden immer wieder wiederholte. Die Euphorie war einfach riesig bei den Löwenschülern gewesen und wenn Chester mal wieder Höhenflüge haben musste … an diesem Abend würde es Adam ihm mal noch gestatten. Er hatte ja noch genügend Zeit ihn am nächsten Tag daran zu erinnern und aufzuziehen. An Schlaf war nun wirklich nicht mehr zu denken gewesen. Es wäre allerdings auch fast unmöglich gewesen. Selbst im Schlafsaal konnte man seine Mitschüler hören und man musste schon einen sehr tiefen Schlaf haben, um das zu ignorieren. Letztendlich hatte Adam es allerdings doch ins Bett geschafft und schlief nun wie ein Bär im Winterschlaf. Vielleicht schnarchte er nicht ganz so laut, aber ein gleichmäßiges Atmen war doch zu hören. Zum Glück war auch Wochenende, was hieß er konnte so lange schlafen, wie er nur wollte. Wenn es sein musste eben auch bis in den späten Nachmittag hinein. Nach der durchzechten Nacht, war so viel Schlaf wohl auch sinnvoll. Aber leider hatte Adam da nicht an seinen besten Freund gedacht.
Er war gerade im Land der Träume angekommen und fühlte sich in seinem warmen Bett pudelwohl. Es war ein schöner Traum und noch sah der Gryffindor keinen Grund jetzt aufzustehen. Wäre da nur nicht Chester gewesen, der gerade im Bett neben ihm aufgewacht war und nun aufgrund von Langeweile wieder mal auf dumme Ideen kam. Adam hatte gerade vom Halloweenball geträumt, als ihn mit voller Wucht ein Kissen im Gesicht traf. Danach folgte noch ein lautes „Strike“ und Adam war sofort klar gewesen, wer der Übeltäter war.
Einmal tief einatmend, schlug er die Augen auf und packte das Kissen, das auf ihm gelandet ist. Da saß er nun also, auf dem anderen Bett und grinste ihn selbstgefällig an. Chester hatte schon immer das Talent gehabt seine verärgerten Hauskameraden zu ignorieren und schien sich köstlich zu amüsieren. Bei dem Zustand seiner eigenen Haare könnte das Adam ja auch noch verstehen, aber das war ihm gerade mal sowas von egal.
„Chester Maddox, gleich tot würde ich ja mal sagen“, meinte Adam und warf das Kissen zurück, dicht gefolgt von seinem eigenen. „Maaaan, wenn dir langweilig ist, such Chuck und verzieh dich mit ihr in ein Zimmer. Ich hab gerade voll gut geschlafen.“
Dass er mittlerweile auch schon verschlafene Rufe seiner Mitschüler an den Kopf geworfen bekam, war Adam egal. Alles was er wollte, war eine Revanche für das Kissen in seinem Gesicht. Aber der Gryffindor würde sich vorerst mal in Geduld üben müssen. Chester war ihm jetzt noch zu aufmerksam, aber wenn dann mal nicht. Gedanklich rieb sich Adam jedenfalls schon mal die Hände.
„Na gut, ich bin wach und jetzt?“, fragte der Sechstklässler schließlich. „Ich will ja bloß hoffen, dass du einen triftigen Grund gehabt hast. Frühstück alleine reicht nicht aus, also werde mal kreativ.“
Adam war wirklich unangenehm, wenn er zu wenig Schlaf hatte. Ein Morgenmuffel eben. Allerdings war er jetzt auch schon wach genug, um wieder einzuschlafen. Also konnte er auch gleich sich anziehen und sich der Öffentlichkeit zeigen. Zumindest nachdem er seine Haare gebändigt hatte und sich gewaschen hatte.

Thema: Gemeinschaftsraum
Adam Marek

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23.07.2010 21:58 Forum: Gryffindor

Chester && Adam
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Was war es eigentlich nur, was Chester und Adam zu den besten Freunden gemacht hatte? Gut, eigentlich war es vollkommen offensichtlich, weil sie einfach immer gemeinsam unterwegs waren und es nie langweilig wurde. Wenn ihnen nichts einfiel, was sie machen konnte, machten sie Blödsinn und das gar nicht mal so wenig. Aber wenn Chester mal wieder seine Höhenflüge hatte, fragte sich Adam durchaus manchmal, wie er das nur wieder verdient hatte. Obwohl, eigentlich passte es auch wieder wie die Faust aufs Auge, denn in Sachen Selbstbewusstsein und Einbildung schenkten sich die beiden wirklich nicht viel.
„Bringen wir dich lieber mal wieder in den Gemeinschaftsraum, ehe du noch vom Boden abhebst“, grinste der Sechstklässler dann nur und versetzte Chester einen kleinen Stoß in die Rippen. „Mal ehrlich, Diener und Bertie Bott’s Bohnen als Kaugummi. Was geht nur wieder in deinem kleinen Köpfchen ab, dass dir solche Sachen einfallen. Du solltest einen Psychiater engagieren, wenn das so weiter geht.“
Oh ja, jetzt wusste Adam wieder wieso er sich überhaupt mit Chester abgab. Es machte einfach zu viel Spaß sich gegenseitig an zu sticheln. Aber noch viel witziger war es über gemeinsame Rivalen und selbsternannte Feinde ab zu lästern. In dieser Hinsicht waren sie manchmal sogar schlimmer als Mädchen und Adam sollte es eigentlich besser wissen, denn er war mit Olivia verwandt.
Allerdings sparte sich der Gryffindor einen weiteren Kommentar über Jack Hunter. Eigentlich war schon genug gesagt worden.
Etwas völlig anderes war es dann aber, wenn es um Adams Lieblingssport ging. In Sachen Sport waren die beiden Freunde nämlich noch nie wirklich auf denselben Nenner gekommen.
„Das liegt aber auch nur daran, dass Quidditch eine total verquerte Punktevergabe hat“, erklärte Adam etwas überspielt trotzig. „Mal ehrlich für deine Würfe würde ich keine zehn Punkte vergeben.“
Das Grinsen in Adams Gesicht wurde eine Spur breiter und er machte vorsichtshalber einen kleinen Schritt zur Seite, um einer möglichen Attacke des anderen Schotten auszuweichen. Wie ein altes Ehepaar eben, aber gut, dafür kannten sie sich nun auch mittlerweile auch echt lange genug.
„Solange die Mädchen dabei nicht meine Freundinnen sind, können sie das auch gerne machen“, meinte der Sechstklässler und man merkte jetzt doch, dass ihm die Aktion doch irgendwie unangenehm war. „Ich frage mich sowieso immer noch, was bei denen da abging. Hast du irgendeinen gerechtfertigte Grund darin gesehen?“
Den Kommentar über sein Weiberheldimage ignorierte Adam einfach mal. Es reichte schon aus, dass Olivia ihm das immer vorgehalten hatte.
Außerdem stimmt das ja auch mal so gar nicht. Weiberheld … pff… von wegen. Das hat sich ja jetzt sowieso erledigt. Auch wenn ich das Chester oder den anderen Jungs niemals verraten würde, aber Sookie hat mich eindeutig weichgekocht und das stört mich nicht mal. Immerhin ist sie einfach perfekt und wieso sollte mich daran etwas stören?

Der Gryffindor stand nur grinsend neben dran, als Chester von seiner Ex-Freundin quasi überrannt wurde. Die zwei mochten vielleicht nicht mehr zusammen sein, aber seinen besten Freund etwas aufziehen durfte man ja noch. Obwohl er natürlich auch gerne gesehen hätte, wie es mit den beiden weiter gegangen wäre. Immerhin passten sie doch irgendwie zueinander und da konnte die zwei es verneinen wie sie wollten, die besten Freunde wussten es eben immer noch besser.
„Lieber eine Freundin, die man nur so nennen kann, als eine die dich mit Löffeln und vollen Honiggläsern bewerfen wird, wenn du nicht aufpasst“, entgegnete der Schotte schmunzelnd. „Außerdem erscheint mir Chuck irgendwie nicht wie eine Massenmörderin. Vielleicht eher wie jemand, der dich in Ketten legt und foltert. Aber wer weiß, was du wieder für Fantasien hast, die dir sogar gefallen könnten.“
Der Sechstklässler konnte es heute Abend wirklich nicht einfach sein lassen. Er war zu gut gelaunt, um jetzt den Ernsten spielen zu können. Mochte sich Chester darüber aufregen oder nicht, der Gryffindor würde damit jetzt sicherlich nicht aufhören. Das musste sein bester Freund aushalten.
„Ich garantiere für nichts“, feixte Adam und lächelte dabei leicht diabolisch. „Wer weiß, vielleicht habe ich schon einen Rettet-Chuck-und-Chester-Plot geplant und du weißt es noch gar nicht. Wo wir gerade dabei sind, wie lautete nochmal Chucks Lieblingsfarbe?“
Okay, Adam war eindeutig warmgelaufen. Wer weiß, wo er heute nur wieder seinen Höhepunkt finden würde? Aber solange dabei noch kein Ernst zu sehen war, konnten man sich ja gegenseitig foppen.

Thema: Gemeinschaftsraum
Adam Marek

Antworten: 49
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12.07.2010 23:45 Forum: Gryffindor

Chester && Adam
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Adam kannte die Höhenflüge seines besten Freundes und wusste auch, wann dieser mal wieder seinen Fantasien freien Lauf ließ. In den sechs Jahren, die sie nun schon die Schulbank gemeinsam drücken, hat man sich eben sehr gut kennen gelernt und kennt jedes kleine Detail am anderen. Geheimnisse gab es zwischen den beiden eigentlich keine und wenn doch, dann waren sie so irrelevant, dass es ihrer Freundschaft nicht schadete.
„An was denkst du gerade?“, kam dann doch die Neugierde aus Adam heraus, als sie gemeinsam den Gemeinschaftsraum ansteuerten. Dass die Gedanken seines besten Freundes nicht unbedingt jugendfrei waren oder vor Überheblichkeit strotzen, würde den Sechstklässler nicht gerade wundern, aber bei Chester wusste man eben nie.

„Da wird er wohl nicht der einzige Slytherin sein, der so reagieren könnte“, grinste Adam, als das Gespräch auf den Teamkapitän der Schlangen gelenkt wurde. „Aber er sollte aufpassen, womöglich bekommt sein Marionettengesicht noch Falten und das wäre wirklich zu schade. Wo bleibt denn dann der Spaß, wenn er sonst nie eine Miene verzieht und man genau weiß, dass er innerlich kocht?“
Ja, ja, die Lästerschwestern waren wieder unterwegs. Aber Chester und Adam haben ja auch genügend Gesprächsthemen, um so tituliert zu werden. Bei so viele Feindschaften und Rivalitäten, die die beiden auch haben, war es nicht gerade ungewöhnlich.
„Eigentlich würde ich ja jetzt gerne Hunter sehen“, meinte Adam und grinste fies, eines ihrer Lieblingsthemen und das seit Jahren. Obwohl sich ja bei dem Gryffindor Prochorow fast an Nummer eins gesetzt hatte, aber den konnte er gerade gut verdrängen. „Das wird ihn sicher wurmen, dass Greg trotz des Klatschers einfach besser war. Oh, wie ich sein Gesicht jetzt gerne sehen würde.“
In der Eingangshalle musste sich Adam dann aber ein Lachen verkneifen. Eingebildet war Chester ja mal so gar nicht. Es war ja schon fast ein Phänomen, wie riesig sein Ego war und das dachte Adam als Meister des Riesenegos.
„Hm … nee, ich bleib doch lieber beim Fußball“, meinte der Sechstklässler dann grinsend. „Außerdem würde Sookie mir nur wieder den Kopf abreißen, wenn ich mich mit Groupies abgeben würde. Obwohl wahrscheinlich müssten eher die Mädels Angst vor ihr haben. Die Aktion in der Großen Halle dürfte ja wohl Beweis genug sein.“
Eigentlich sollte Adam ja eher besorgt bezüglich dieser Auseinandersetzung zwischen seiner Freundin und seiner Ex sein, aber irgendwie fand er es auch recht schmeichelnd, wie Sookie um ihn gekämpft hatte. Noch dazu hatte ein Frauenkampf ja auch durchaus seine Reize. Apropos Freundin, wo war Sookie überhaupt? Nicht, dass Adam jetzt besorgt sein müsste, sie klebten ja nicht ständig beieinander. Aber eigentlich könnte sich die Gryffindor schon wieder blicken lassen.
„Im Wasser geplanscht ist gut“, entgegnete Adam leicht mürrisch, als er an seinen kleinen Zwischenfall heute Mittag erinnert wurde. „Ich glaube meine Unterhose ist immer noch etwas nass deswegen.“
Ein leichtes Grinsen huschte über seine Lippen und folgte seinem besten Freund in den Gemeinschaftsraum. Dieser war auch schon gut gefüllt mit euphorischen Gryffindorschülern und einem Buffet, das Adam mal kurz seine Sorgen bezüglich seiner Freundin tatsächlich vergessen ließ.
„Jetzt wo du es sagst, kann ich dir nur beipflichten“, erklärte er breit lächelnd und machte sich ebenfalls über das Essen her.
Allerdings wurde Adam leicht von einem Mädchenschrei und einem darauf folgenden Wirbelwind aus blonden Haaren abgelenkt, was ihn leicht stutzig werden ließ. Chuck hatte sich total euphorisch auf Chester gestürzt und für einen kurzen Moment die Sicht auf seinen besten Freund versperrt. Als die Blondine dann aber wieder abzischte, warf Adam ihr ein „Hat mich auch gefreut dich zu sehen, Chuck!“ hinterher. Erneut musste Adam grinsen und blickte dann wieder Chester an. Auch wenn dieser etwas anderes behaupten wollte, Adam fand immer noch, dass die beiden sich nicht hätten trennen sollen. Aber gut, manchmal wussten es eben doch die Freunde, was für einen das Beste wäre. Bei ihm und Sookie war es ja nicht anders gewesen und nun durfte Adam mal diese Rolle übernehmen.
„Chuckhäppchen gefällig“, fragte er dann hämisch grinsend und es war absolut deutlich, auf was er hinaus wollte. „Etwas wild und stürmisch im Aroma, aber dafür frisch wie ein Frühlingsmorgen.“

Thema: Gemeinschaftsraum
Adam Marek

Antworten: 49
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06.07.2010 15:15 Forum: Gryffindor

Cf: Quidditchstadion

Noch immer war Nick völlig euphorisch nach diesem grandiosen Quidditchspiel. Gryffindor hatte es also mal wieder geschafft und seine Hauskameraden kehrten nun lautstark in ihren Gemeinschaftsraum zurück. Aber was hätte man danach auch anderes erwarten können? Immerhin feierte jedes Haus den Sieg beim Quidditch und wieso sollten sie das jetzt nicht auch? Egal, wie das Spiel verlaufen ist, ein Sieg ist ein Sieg und dabei bleibt es auch.
Als Adam sich auf den Weg zu den Umkleideräumen der Gryffindors machte, kamen ihm immer wieder Schüler entgegen. Die Löwenschüler unter ihnen strahlten förmlich und jubelten immer noch. Die Ravenclaws und Hufflepuffs hielten sich recht neutral, auch wenn deutlich mehr den Löwen einen Sieg gönnten, als den Schlangen. Die Slytherins hingegen sahen alles andere als glücklich aus und Adam erhielt auch den ein oder anderen bösen Blick. Ein selbstgefälliges Lächeln zeichnete sich auf seinen Lippen ab. Die Niederlage würde von den Slytherins sicherlich nicht so schnell vergessen werden und der Sechstklässler sah es fast schon kommen, dass eine Art Revanche folgen würde. Allerdings musste er sich stark zusammenreißen, als ein Drittklässler der Slytherins ihm mit finsteren Blicken angaffte und dabei ein tiefrotes Gesicht hatte. Die Farbe hätte glatt mit der von Adams Gryffindorschal konkurrieren können. An dem Zwerg vorbeigehend, drängelte er sich aus dem großen Strom an Schülern raus und ging dann die letzten paar Meter bis zu den Umkleidekabinen alleine. Hinter sich konnte er noch immer seine jubelnden Hauskameraden hören und eine leichte Vorfreude auf den Gemeinschaftsraum machte sich in ihm breit. Zum Glück war heute auch Freitag, was hieß, dass sie morgen in aller Seelenruhe ausschlafen konnten. Denn so wie Adam seine Freunde kannte, würde wenn möglich die ganze Nacht durchgefeiert werden. Je nachdem wie viel Vorrat an Butterbier da sein würde und was die Professoren mitbekamen. Am Eingang zu den Umkleidekabinen angekommen, lehnte sich Adam gegen die Wand des Stadions und wartete nun auf seinen besten Freund, der wohl hoffentlich bald raus kommen würde.
Wie als hätte das Chester gehört, kam der Sechstklässler dann auch kurz danach aus der Kabine gestiefelt, den Besen stolz vor sich her tragend. Adam legte ein breites Grinsen auf, als Chester freudig auf ihn zulief und schlug ein.
„Alter, willst du mich veräppeln?“, meinte er nur und schüttelte leicht den Kopf. „Das Spiel war genial, gratuliere.“
Kurz blickte sich Adam ebenfalls um und zuckte dann leicht mit der Schulter.
„Frag mich was besseres, Mann. Wir haben uns irgendwie im Gedränge vor dem Spiel verloren und seither habe ich sie nicht mehr gesehen“, erklärte er Chester. „Aber sie war sowieso etwas stinkig mit mir, keine Ahnung wieso, ich check bei ihr manchmal echt nicht durch. Na ja, sie wird es wohl noch in den Gemeinschaftsraum schaffen.“
Auf dem Absatz folgte Adam dann seinem besten Freund und peilte den Gemeinschaftsraum an. Auf dem Weg dorthin war wie nicht anders zu erwarten das eben beendete Quidditchspiel ihr Gesprächsthema. Adam hatte das Spiel ja ganz anders erlebt als Chester und wollte alles jetzt aus nächster Hand erzählt bekommen.
„Hast du das Gesicht von Hunter und Rodriguez gesehen, als das Spiel vorbei war?“, fragte er kurz bevor sie den Gemeinschaftsraum erreicht hatten. „Einfach genial.“

Thema: Quidditch-Stadion
Adam Marek

Antworten: 219
Hits: 5104

03.07.2010 00:31 Forum: Ländereien

cf: Klassenzimmer für Verwandlung

Chester Maddox && Adam Marek


Nach dem Abendessen war Adam, wie nicht anders zu erwarten, zum Quidditchspiel gegangen. Die Sticheleien seiner Freunde über seinen Auftritt beim Sportunterricht hatte er einfach mal übergangen und sich nicht ärgern lassen. Sookie und Chester würden schon von selbst aufhören, wenn sie den Spaß daran verloren. Lediglich Sookies Verhalten kam ihm etwas komisch vor. Seine Freundin schien heute ziemlich bissig zu sein. Jedoch besaß Adam mal wieder viel zu wenig Taktgefühl, als dass er den Grund dafür erkennen würde. Allerdings war Adam auf dem Weg zum Stadion in dem Gedränge von den anderen getrennt worden und musste sich deshalb das Spiel ohne Sookie anschauen. Chester spielte ja selbst mit und so kam es dann, dass er sich irgendwo zwischen die Reihen der Gryffindorfans drängte. Dank seiner Größe konnte er auch ziemlich das Spiel verfolgen und mit dem Startpfiff drang auch endlich bei ihm die Euphorie durch. Slytherin gegen Gryffindor, ein Klassiker eben und für Adam war klar, wer einfach gewinnen musste.
Allerding verlief das Spiel nicht gerade nach seinem Geschmack. Das Team der Löwen hatte durchaus seine Probleme und geriet in Rückstand. Es war wirklich spannend und die Spieler gaben sich wirklich alles. Auch wenn Readgie heute vielleicht nicht in Topform war, glaubte Adam dennoch an einen Sieg seiner Mannschaft. Immerhin wurde das Spiel ja nicht aufgrund der Leistung eines Teams gemessen. Es gab ja immer noch sechs andere Spieler und die flogen heute wirklich sehr gut. Man sah ihnen einfach auch die Rivalität an und die Verbissenheit mit der die Gryffindors agierten zeigte ja schon, wie sehr sie gewinnen wollten. Die ganzen „UHHHS“ und „AHHHS“ der Fans machten das ganze Spiel dann nur noch umso aufregender. Von überall her dröhnten Fangesänge und Jubelrufe. Jedes Mal, wenn die Sucher meinten etwas gesehen zu haben und den Sturzflug anpeilten, hielt Adam leicht den Atem an, so sehr nahm in das Spiel mit. Selbst an Nichtquidditchfan konnte man einfach nicht ruhig stehen bleiben und musste mitjubeln und anfeuern.
Das Spiel zog sich wirklich endlos und je weiter die Slytherins in Führung gingen, umso lauter wurde es auf den Tribünen. Die Gryffindors gaben wirklich alles, aber heute war irgendwie doch der Wurm drin. Sie spielten wirklich nicht schlecht, aber eine Aufholjagd konnte man es nun doch nicht bezeichnen. Dann allerdings erblickte Adam aus den Augenwinkeln, wie Greg quer über das Stadion raste. Wieder stockte ihm kurz der Atem und jedes Augenpaar im Stadion war auf den Sucher der Gryffindors gerichtet. Ein lauter Jubelschrei und dröhnende Euphorie drang durch das Stadion, als der Schlusspfiff ertönte und Greg den Schatz gefangen hatte. Gryffindor hatte gewonnen und ihre Fans schrien euphorisch und applaudierten dem erfolgreichen Sucher zu. Auch Adam brachte seinen Teil dazu ein und freute ich tierisch. Sie hatten es mal wieder geschafft und hatten nun wieder einen Grund, die Slytherins etwas aufzuziehen. Deren Fans schienen das ganze nämlich nicht ganz glauben zu wollen und sahen alles andere als begeistert aus. Adam schmunzelte über ein paar Schlangenschüler aus der zweiten Klasse, die sichtlich enttäuscht von dem Ergebnis waren. Aber gut, war es sein Problem? Nein, er konnte sich freuen und den Sieg mit seinen Hauskameraden feiern. Langsam leerte sich dann das Stadion und von überall hörte man Gryffindorrufe und ihre Fangesänge. Der Sechstklässler stieg nun auch die Tribüne runter und peilte jedoch einen etwas anderen Weg an, als der Rest seines Hauses. Eines war jedoch sicher, Party im Gryffindorturm und das die ganze Nacht.
Gemächlich und mit einem breiten Grinsen machte Adam sich dann auf den Weg zu den Umkleidekabinen der Gryffindors, vor denen er auf seinen besten Freund warten wollte. Immerhin konnte er ihm so gleich gratulieren und musste sich nicht später durch das Gedränge quälen.



tbc: Gryffindorturm

Thema: Klassenraum für Verwandlung
Adam Marek

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29.05.2010 13:05 Forum: Klassenzimmer

Adam war ziemlich in Eile. Nach dem Verwandlungsunterricht wollte er die kurze Pause nutzen und schnell auf die Toilette. Als er dort jedoch ankam, ging so einiges schief. Eigentlich hätte er ja schon im Sportunterricht sein müssen. Aber er hatte ja nicht mit einer Flut in der Jungstoilette rechnen können. Kaum hatte er die Wasserhähne angestellt, ließen die sich nicht mehr abdrehen. Jemand hatte sie so manipuliert, dass sämtliche Wasserhähne die Waschbecken überfluteten und einfach nicht mehr aufhören wollten. Binnen wenigen Minuten war der komplette Boden überflutet gewesen. Selbst mit normalen Beendigungszaubern wollte das Dilemma einfach nicht aufhören. Adam war ziemlich in Panik geraten und fürchtete schon jemand würde herein kommen und ihn dabei erwischen, wie er gerade die Jungstoilette überflutete. Aber wenigstens hatte er in dieser Hinsicht etwas Glück gehabt. Als ihm endlich ein passender Zauber einfiel, womit er wenigstens die Wasserhähne wieder zudrehen konnte, hatte Adam ganze zwanzig Minuten in dem Bad verbracht und stand knöcheltief im Wasser. Seine Socken waren schon trief nass und der Saum von seiner Schuluniform hatte auch schon etwas mitbekommen. Nicht wissend, was er mit dem ganzen Wasser machen sollte, versuchte er es mit Aufräumzaubern, die mehr schlecht als recht funktionierten. Zum einen war er nicht gerade begabt in diesen Zaubern und zum anderen dienten sie ja eigentlich etwas anderen Aufgaben.
Nachdem das Bad wieder einigermaßen normal aussah und er seine Klamotten getrocknet hatte, war der Sportunterricht, zu dem Adam eigentlich vor hatte zu gehen, auch schon fast wieder vorbei. Er hatte nun also wie Wahl zwischen schwänzen und versuchen es Professor Dearing zu erklären. Die zweite Möglichkeit schien ihm irgendwie vernünftiger, also machte er sich auf zum Sportklassenzimmer. Er hoffte ja wirklich, dass er den Professor noch dort antreffen würde, weil er wirklich kein Bock darauf hatte, Ärger wegen Schwänzens zu erhalten. Adam musste selbst schon zugeben, dass seitdem sein Vater auch hier in Hogwarts lebte, er weitaus weniger Probleme machte. Aber wer würde das wohl nicht machen, wenn die Eltern nur wenige Korridore entfernt ständig aufpassen konnten?
Adam erreichte den Unterricht gerade in dem Moment, als er auch offiziell zu Ende war. Er hatte sich wirklich beeilt und war jetzt völlig aus der Puste. Er hatte Seitenstechen von dem Vollsprint. Den Professor sah er nicht, dafür aber Chester und Sookie, die nur wenige Meter von ich entfernt miteinander quatschten. Schwer hechelnd ging er zu den beiden rüber.
„Habt ihr … Prof … Dearing … sehn?“, fragte er die beiden und bekam vor lauter Seitenstechen nur Bruchstücke heraus. „Bin … spät … Toilette … Wasser … wuuusch … wollt nicht aufhören … voll gemein.“
Für die beiden musste Adam ziemlich bescheuert aussehen, so wie er da völlig verschwitzt und schwer atmend vor ihnen stand. Aber er bekam einfach nicht mehr heraus und somit blieb es erst mal bei dieser Erklärung. Als er den Professor endlich erblickte, gestikulierte er Sookie und Chester, dass er gleich wieder kommen würde und taumelte zu Dearing herüber. Er entschuldigte sich so gut es ging für sein Fehlen und nannte ihm auch den Grund für sein spätes Erscheinen. Auch wenn er irgendwie bezweifelte, dass Dearing ihm glauben würde, war es Adam in diesem Moment egal. Er hatte noch immer Seitenstechen und obwohl er wieder etwas normaler atmen und sprechen konnte, wäre er jetzt am liebsten einfach nur in sein Bett gekrochen. Zu Chester und Sookie zurück kehrend, merkte er allerdings, dass ihm etwas anderes gerade irgendwie wichtiger war.
„Essen?“, fragte er deshalb und versuchte weiterhin mit so wenig Wörtern wie möglich, sich deutlich auszudrücken.

tbc: Große Halle - Quidditchstadion

Thema: Klassenraum für Verwandlung
Adam Marek

Antworten: 54
Hits: 1236

31.03.2010 21:28 Forum: Klassenzimmer

cf: Klassenzimmer für PmG (hoff ich hos )

Max && Adam


Die letzten paar Stunden waren Adam wie eine Art Trance vorgekommen. Schneller als gedacht waren sie vergangen und doch hatte er alles mitbekommen. Der Unterricht unterschied sich allerdings nicht sonderlich von dem an anderen Tagen. Obwohl … Musik konnte man ja eigentlich nie als normal beschreiben. Professor Lovegood mochte ja wirklich nett sein, aber es war einfach unmissverständlich, dass sie einen kleinen Schaden hatte. Nun gut, es gab aber auch viele dieser Exemplare in der Zaubererwelt. Manchmal fragte sich Adam schon, ob Muggel nicht irgendetwas mal merken mussten. Immerhin war ja allein schon die Kleidung dieser zwei Gesellschaften komplett unterschiedlich. Wenn er selbst in der Winkelgasse umherlief, fiel er auf, weil er Muggelsachen trug. Aber die Zauberer und Hexen mussten mit ihren Umhängen ja auch in der Muggelwelt auffallen. Allerdings stand jetzt Verwandlung an und nachdem er sich redlich satt gegessen hatte, konnte der Nachmittagsunterricht wieder los gehen. Mit vollem Magen lernte es sich bekanntlich einfach besser. Adam kannte ja seinen bodenlosen Magen und wenn er in den Stunden andauernd nur an Essen denken musste, half das nicht gerade seiner Konzentration.
Wo allerdings seine Freundin nach dem Essen verschwunden ist, da hatte Adam mal wieder keinen Plan. Es war ja nicht so, dass die andauernd aneinander kleben mussten. Nur hatte er sich in den letzten Tagen so daran gewöhnt, dass er sich gerade etwas verlassen vor kam. Fast schon hatte er geglaubt zu einem von solchen Pärchen geworden zu sein, die ohne einander gar nichts mehr unternehmen konnte. Aber schließlich hatten es er und Sookie im letzte halben Jahr mehr oder weniger auch gut getrennt leben können. Von Liebeskummer und Schuldgefühlen mal abgesehen, aber das war ja nun wirklich Vergangenheit. Sie hatten sich ausgesprochen, alles geklärt und endlich zu dem gestanden, was sie empfanden. Ein Happy End konnte man das nur nennen. Obwohl die kleine Essensschlacht mit Christine auch nicht ganz unspektakulär war und Adam fast etwas aus dem Konzept gebracht hätte. Immerhin, seine Freundin und seine Ex-Freundin … kämpfend auf dem Boden. Manche würden das ja durchaus spannend finden, aber Adam sah es eher als Besorgnis erregend. Er hätte nie gedacht, dass Chris noch so an ihm hing oder es zumindest tat. Wer weiß, was dieser kleine Kampf da verändert hatte. Der Gryffindor hoffte nur, dass das die letzte Vorstellung dieser Art gewesen war.

Als er das Klassenzimmer für Verwandlung erreicht hatte, suchte er sich einen freien Platz und hoffte darauf wenigstens ein bisschen positive Gesellschaft heute noch abzubekommen. Leute wie Prochorow oder Hunter konnte er beim besten Willen jetzt nicht gebrauchen. Das schadete nur seinem Blutdruck und förderte den Stress. Und Stress, wie man bekanntlich weiß, lässt einen schneller altern und das war nun wirklich nicht das, was Adam gerade wollte. Es reichte ja schon, wenn seine Schwester dafür sorgte, dass ihm bald graue Haare wuchsen. Aber, er hat Olivia auch versprochen sich aus der Sache heraus zu halten und so schwer ihm das auch fiel, dieses eine Mal würde er sein Versprechen ihr gegenüber halten. Er vertraute ihr und wenn sie wieder bereit war seine Hilfe anzunehmen, dann war er für sie da. Er wusste ja auch, dass sie nichts machen würde, was sie später nur bereute. Sie war vielleicht etwas naiv, was den Russen anging, aber dumm auf keinen Fall.
Als der Unterricht beginnen sollte, hörte Adam zuerst recht interessiert zu. Man sollte ja nicht denken, er hätte sich nicht bemüht. Immerhin musste auch er früher oder später eine Prüfung in diesem Fach ablegen. Als er dann aber hörte, wie Professor Tonks von Einkäufen erzählte, schweiften seine Gedanken leicht ab. Er war sich ziemlich sicher, dass er, sollte es je mal wieder dazu kommen, dass er und seine Schwester zusammen einkaufen gingen, er diesen Zauber wohl kaum brauchen würde. Olivia war imstande ganze Läden leer zu kaufen, ehe andere überhaupt das Wort „Gewitter“ aussprechen konnten. Allerdings half eine Trotzeinstellung ja auch nicht, deshalb wandte er sich nun der Aufgabe zu. Erst jetzt bemerkte er auch den neuen Sitznachbarn, den er vor Beginn der Stunde noch gar nicht gesehen hatte. Hatten ihn seine Gedanken über Olivia und Prochorow mal wieder dermaßen abgelenkt? Leicht den Kopf schüttelnd, legte er erst einmal den Zauberstab beiseite und begrüßte den Hufflepuff.
„Hey Max, sorry ich habe dich vorhin gar nicht bemerkt. Warst du schon vor mir hier? Manchmal glaube ich ja, ich bräuchte eine Brille oder vielleicht mehr Konzentrationsvermögen. Kann ja auch nicht schaden. Wie geht’s dir?“

Thema: Klassenraum für Pflege magischer Geschöpfe
Adam Marek

Antworten: 45
Hits: 985

08.01.2010 10:56 Forum: Klassenzimmer

Sookie && Adam
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Die Tatsache, dass Sookie immer noch nicht zum Unterricht erschienen war, ließ Adam schon etwas nachdenklich werden. Vielleicht hatte sie ja wirklich verschlafen. Aber dann half es eigentlich auch nicht mehr gerade viel, wenn er sie jetzt wecken geht. Zu spät war nun mal einfach schon zu spät, oder nicht? Außerdem konnte er selbst sie ja nicht mal wecken gehen. Erstens musste er selbst im Unterricht bleiben und zweitens kam er nicht die Treppe zum Schlafsaal der Mädchen hoch. Eine Ungerechtigkeit, wie Adam irgendwie empfand, aber gut Hogwarts hatte eben manchmal hier und da seine Macken und man musste damit klar kommen. Allerdings löste das noch immer nicht das Problem, dass Sookie einfach fehlte. Adam war weder in der Großen Halle gewesen, noch hatte er lange genug im Gemeinschaftsraum gewartet, um zu wissen, ob sie überhaupt schon auf den beinen war oder noch in den Federn steckte. Immerhin hatte er es geschafft bei der Gruppenarbeit es so einzurichten, dass die Gryffindor jederzeit bei ihm mit einsteigen konnte.
Als die Tür dann zum Klassenzimmer aufgemacht wurde, blickte Adam sofort dort hin. Eine etwas verwirrt wirkende Sookie stand da und hatte also auch schon bemerkt, dass der Wildhüter heute unterrichten würde. Adam konnte gerade noch dem Jarvey vor sich einen Stich in den Bauch geben, als Sookie auch schon bei ihm ankam.
„Oh ja, wir sind die besten Freunde“, bemerkte er grinsend, als der Jarvey die ersten Beleidigungen los wurde. Ihm schien auch die wenige Beachtung, die die beiden Gryffindors ihm gerade brachten nicht gerade zu gefallen, also hielt das Geplapper an. Hey du Schmolllippe, Nasenpopel, dein Dickarsch groß
„Ich wünsche dir auch einen schönen guten Morgen“, meinte Adam, als die Gryffindor ihn sanft küsste. Noch immer lief ihm dabei ein wohliger Schauer den Rücken runter. Er konnte einfach nichts dagegen machen. Sookie war seine Sucht und mit solchen Gesten, war es wie mit einem Adrenalinkick.
„Ach … ?“, merkte Adam scherzend an, als Sookie erklärte, dass sie verschlafen hatte, blieb dann aber ruhig, um sie aussprechen zu lassen. Mit den Jahren hatte er gelernt, dass das doch wohl die bessere Entscheidung war. Wenn Mädchen erst einmal in Fahrt waren, konnte man sie nur schlecht bremsen, also musste man er erst gar nicht versuchen. Seine Schwester war da ganz ähnlich.
Stinkmorchel komm, da dicker Pickel an Nase
Irgendwie fand er Sookie ja fast schon süß, wenn sie verärgert war. Sowieso, wenn es sich doch irgendwie selbst erklärte, was sie ihn fragte. Aber gut, fragen schadete ja nicht und wenn die Gryffindor das zu stören scheint, dann konnte er dem auch nicht einfach ausweichen.
„Also erstens“, begann er mit einem kleinen Grinsen. „Wusste ich nicht, dass du verschlafen würdest, als ich heute Morgen aufgestanden bin, um in die Bibliothek zu gehen. Also wusste ich danach auch nicht, ob du beim Frühstück warst, weil ich dort auch nicht war. Und als ich dann hier war, war es quasi schon zu spät, um noch jemanden nach dir zu schicken, da ich auch fast zu spät kam. Zweitens ist Professor Parker krank. Was sie genau hat, kann ich dir nicht sagen, aber das geht mich ja auch nichts an. Also hat kurzerhand ihr Bruder übernommen, der mir, wie es scheint, irgendwie sehr viel Spaß daran zu haben scheint.“
Adam blickte vor zu dem Wildhüter, der zu Anfang wirklich wie ein kleiner Junge kurz vor Weihnachten gewirkt hatte.
„Und drittens, das sind Jarveys. Weißt du noch, viertes Jahr? Sommer? Jimmy Collins hat damals seinen Finger verloren, weil er den in den Käfig gesteckt hat. Hat zwei Tage im Krankenflügel deswegen gesessen, bis er wieder vollkommen angewachsen war.“
Kurz gab er Sookie einen kleinen Kuss auf die Wange und wandte sich dann dem Fellknäul vor ihm zu, der mittlerweile putz munter schien.
Eh Babyface box dich kaputt
Kurz zog Adam die Augenbrauen nach oben und versuchte ein Lachen zu unterdrücken. Dieses kleine Kerlchen schien wirklich ein besonderes Exemplar zu sein. Nun gut, zumindest würde es dann schon mal nicht langweilig werden.
„Wir mussten sie vorhin aufwecken“, erklärte Adam seiner Freundin dann. „Und jetzt wieder zum schlafen bringen. Ne Idee, wie wir das anstellen? Du könntest ja ein Schlaflied singen, wobei ich hab keine Kopfhörer dabei, also lassen wir das.“
Ehe Sookie ihm für diese kleine Gemeinheit eine auswischen oder kontern konnte, hatte er schon ihre Lippen mit seinen versiegelt. Es war immer noch der beste Weg, eine Frau zum Schweigen zu bringen.
„Oder wir versuchen es mit Essen“, schlug er vor und löste sich langsam wieder von ihr. „Davon werde ich immer müde.“
Kurz zwinkerte er ihr zu und blickte wieder das übergroße Frettchen an, welches nun zu Hochtouren anzulaufen schien.

Thema: Klassenraum für Pflege magischer Geschöpfe
Adam Marek

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04.01.2010 20:31 Forum: Klassenzimmer

Cf: Bibliothek

Adams kleines Gespräch mit Demyan Prochorow hatte wieder mal seine gewünschte Wirkung auf den Gryffindor gehabt: er war sauer und kochte förmlich. Es war einfach immer dasselbe, wenn er dem Russen begegnete. Sie gifteten sich gegenseitig an und Adam stoppte verfrüht das Gespräch, ehe er sich nicht mehr zurück halten konnte. Nun gut, er hatte schon von Natur aus ein erhitzes Gemüt und ließ sich gerne reizen, aber bei dem Siebtklässler aus Durmstrang war es eben immer noch etwas anderes. Dieser hatte es auf Olivia abgesehen und das war eindeutig ein Dorn im Auge des Gryffindors. An seine Schwester durfte nun mal keiner ran und schon gar nicht, wenn er sie danach nur wieder sitzen lassen wollte. Die Fünftklässlerin war seine Schwachstelle und das wusste Demyan ganz genau. Es war auch der einzige Grund, weshalb er es dick und breit vor Adam immer wieder erwähnte.
Als er das Klassenzimmer für Pflege magischer Geschöpfe erreichte, suchte sich Adam einen freien Platz und reservierte gleich noch einen für Sookie, die hoffentlich auch bald kommen würde, um ihn abzulenken. Wenn Adam etwas brauchte, um Demyan aus seinen Gedanken zu verdrängen, dann war es die Gryffindor. Als dann aber ein Wagen ins Klassenzimmer geschoben wurde und nicht Professor Parker dahinter hervor trat, blickte Adam erst einmal komisch drein. Den Wildhüter hatte er noch nie in einem Klassenzimmer gesehen. Er schien ihm auch nicht gerade der Typ Mensch, der freiwillig solche Räume betrat. Trotz alledem konnte er nicht bestreiten, dass dieser Mann irgendwie lässig aussah. Adam war zwar aus dem Priatenaltern draußen, aber der Mann hatte einfach Charakter. Gespannt verfolgte er nun den Wildhüter, der noch in Gedanken schien. Als dieser sich dann aber der Klasse zuwandte, war Adams Verdacht bestätigt. Also würde heute der Wildhüter und nicht Professor Parker ihren Unterricht leiten. Kurz überlegte er, was der Hauslehrerin der Hufflepuffs wieder fahren sei, wenn sie nicht da sein konnte, blickte dann aber wieder gespannt nach vorne. Immerhin wollte er wissen, was es denn heute zu behandeln gab, wenn schon einmal der etwas merkwürdige Wildhüter unterrichten würde.
Allerdings waren auch ihm die Jarveys schon ein Begriff, weshalb er kurz innerlich etwas geknickt war. Das hieß jedoch nicht, dass er sich für diese Tierchen nicht interessierte. Sie konnten zudem ganz witzig sein, wenn man sie eine Weile beobachtete, natürlich hinter den Käfigstangen. Adam zweifelte, ob der dem übergroßen Frettchen wirklich zu nahe kommen wollte. Schlafend mochten diese Geschöpfe zwar wirklich ganz niedlich sein und wenn sie im Schlaf noch plapperten, war es auch echt witzig. Aber erst einmal wach und sie waren nicht mehr zu stoppen. Weiter verfolgte Adam die Kommentare seiner Mitschüler und verglich sie mit seinen Vorstellungen. Es half immer, wenn man Themen wiederholte. Immerhin musste auch er in diesem Fach seinen Examen machen und in Pflege magischer Geschöpfe war Adam noch nie schlecht gewesen.
Mit der nächsten Anweisung von Mr. Parker ging es also wieder mal an Partnerarbeit und erst jetzt bemerkte Adam, dass Sookie noch nicht da war. Der Wildhüter hatte ihn mit seinen Jarveys komplett abgelenkt. Hatte sie etwas verschlafen, er war nicht beim Frühstück gewesen und hatte somit keine Ahnung, ob seine Freundin auch dort gewesen war. Mit guter Hoffnung, dass sie noch kommen würde, holte er vorne am Pult einen Käfig ab und verscheuchte jeden, der mit ihm das Geschöpf aus dem Land der Träume holen wollte. Sookie und er hatten bisher immer zusammen gearbeitet und wenn sie nicht kommen würde, dann machte er es eben alleine. An seinem Platz zurück, stellte er den Käfig mit dem Jarvey vor sich auf und betrachtete das Tierchen etwas. Es schlief wirklich tief und fest und Adam meinte sogar, dass sich die Lippen des Fellknäuls bewegten. Sich an die Arbeit machend, kramte er seinen Zauberstab heraus und stuppste einmal kräftig in den Bauch des Jarveys. Dieser schien es noch gekonnte zu ignorieren und schlief weiter.
Hm … eigentlich ist es ja sinnlos den aufzuwecken und dann wieder zum Schlafen zu bringen. Gut wir müssen den Umgang mit ihnen üben, aber trotzdem … schlafend gefallen sie mir besser.
Nochmal benutzte Adam seinen Zauberstab und piekste den Jarvey in den Bauch. Ein kleiner Räusper und das Fiech blieb wieder ruhig liegen. Noch zwei weitere Male und der Fellknäul schien genug zu haben. Also war Adam mal wieder nicht gerade sanft und schon riss das Frettchen endlich die Augen auf. An dessen Knurren merkte der Gryffindor, dass das Tierchen nicht gerade begeister war. Vielleicht war es doch nicht so eine gute Idee gewesen, die Aufgabe alleine zu beginnen.

Thema: Bibliothek
Adam Marek

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27.12.2009 22:46 Forum: Sonstige Orte

Adam && Demyan


Eigentlich brachte diese Unterredung mit Demyan Prochrow rein gar nichts. Wie jedes Mal, wenn er dem Russen begegnete. Es stand völlig außer Frage, dass diese zwei Jungs so rein gar nicht miteinander aus kamen. Die Rivalität war einfach zu groß und keiner der beiden wollte nachgeben. Sowohl Adam als auch Demyan fühlten sich dem anderen gegenüber überlegen und sahen erst gar nicht ein, wieso sie von ihrem hohen Ross herunter steigen sollten.
Im Gewissen Maße bestand ja eine Ähnlichkeit zwischen den beiden. Auch wenn Adam es niemals zugeben würde, waren er und der Prochorow doch nicht so verschieden, wie er glaubte. Allerdings reichte es schon, dass Demyan nur Olivia zur Sprache bringen musste und der Gedanke verschwand so schnell wie das Sättigungsgefühl in Adams Magen. Der Durmstrang traf damit einfach einen wunden Punkt bei dem Gryffindor und löste mehr als nur Hassgefühle aus. Die Fünftklässlerin war Adams ein und alles und er würde alles für tun. Wenn jemand sie verletzten würde, hätte er eindeutig Adam am Hals. Allerdings schaffte das der Siebtklässler auch so schon. Allein seine Anwesenheit reichte dafür schon aus.
Die Art wie dieser durch die Gänge stolzierte und wie selbstgefällig alles und jeden mit einem missfallendem Blick bedachte, war ganz eindeutig etwas, was der Gryffindor nicht haben konnte. Wie konnte man nur denken, man wäre etwas Besseres als alle anderen? So hoch wie der Russe seine Nase streckte, musste er doch sicherlich aufpassen nicht auf irgendwas auszurutschen. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall und in Demyans Fall würde der Russe ganz tief fallen.
Wieder mal ertappte sich Adam selbst, wie er nur unnötig viele Gedanken mit dem Durmstrang verschwendete. Dabei hatte er sich doch vorgenommen den Siebtklässler so vehement zu verdrängen. Aber es war nicht gerade einfach. Der Russe war so präsent wie die Luft zum Atmen und was auch immer der Gryffindor versuchte, es drängte ihn beinahe nach einem Kommentar. Umso mehr, wenn der Durmstrang auch noch auf diese reagierte. Es war also ein Teufelskreis, aus dem er einfach nicht ausbrechen konnte.
„Pass auf was du sagst Freundchen“, presste Adam zwischen zusammengebissenen Lippen hervor. „Es ist eine Sache, wenn du mich angreifst. Aber nenn meine Schwester noch einmal billig und ich schwöre dir es wird das Letzte gewesen sein, was du von dir gibst.“
Wenn Demyan wirklich so klug war, wie er immer angab, würde er nun endgültig von dem Thema Olivia abkommen. Einen schlafenden Löwen sollte man nicht zu lange reizen. Nicht umsonst steht er an der Spitze der Nahrungskette.
Mit einem letzten bissigen Blick wandte er sich dann wieder von dem Russen ab und packte seine Sachen zusammen. Auch wenn er gerade viel zu verärgert war, um anständig den Unterricht zu verfolgen brachte es ja nichts diesen nun zu schwänzen. Also ließ er den Siebtklässler alleine zurück und machte sich auf zum Unterricht für Pflege magischer Geschöpfe.

Tbc: Klassenraum PmG

ooc: wenn du mich für diesen Post umbringen willst ... bitte es sei dir gestattet ...

Thema: Bibliothek
Adam Marek

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15.12.2009 21:57 Forum: Sonstige Orte

Adam && Demyan


Es stand völlig außer Frage, dass sich in der kurzen Zeit, in der die Durmstrangs nun schon in Hogwarts weilten, eine Feindschaft zwischen Adam und Demyan entwickelt hatte. Wo genau das ganze seinen Höhepunkt finden würde stand noch in den Sternen, aber Adams Groll auch jetzt schon aus, um dem Siebtklässler Gift und Galle an den Hals zu wünschen. Die absolute Gewissheit, dass der Russe nur mit seiner Schwester spielte hatte er schon lange, hat es ja selbst aus dem Mund des Durmstrang erfahren. Allerdings gab es nicht seiner Schwester die Schuld daran, die einfach zu verblendet vom Schein des Russen war. Nein, Demyan allein trug die Schuld daran, dass seiner Schwester das Herz gebrochen wird und Adam musste fast zwangsläufig dabei zusehen. Er wusste ganz genau, wenn er Olivia die Wahrheit erzählen würde, dass sie es ihm nicht glauben würde und schlimmer noch, vermutlich lief sie danach direkt in die Arme von Demyan.
Am besten war es also wirklich abzuwarten und seiner Schwester beizustehen, wenn sie ihn wieder brauchte. An dem Durmstrang rächen konnte er sich ja auch noch später. Er würde ihm schon nicht weglaufen. Das Schuljahr war lang und das Schloss auch nicht so groß, wie es den Anschein machte. Dass der Russe und der Schotte so oft aufeinander trafen war schon Beweis genug dafür. In den Augen des Gryffindor war der Russe einfach nur ein Parasit, der sich in seiner Welt einnistete, ein Virus, ein unangenehmer Pickel irgendwo an der Peripherie.
Trotzdem konnte er sich jetzt nicht allzu lange mit ihm herum plagen. Was der Durmstrang eben noch vor sich hin murmelte, bekam Adam schon gar nicht mehr mit. Er wollte es aber auch ehrlich gesagt nicht wissen, sonst hätte er sich nur wieder unnötig aufregen müssen. Die Eitelkeit und Selbstüberschätzung des Russen war ja fast schon wieder unverschämt und würden nur unnötig den Alterungsprozess bei dem Gryffindor beschleunigen. Seine Schwester reichte ihm ja schon völlig aus, wenn sie ihm mal wieder auf die Nerven ging. Also vertiefte er sich wieder in die Bücher und schrieb alles auf, was er für seine Hausaufgaben benötigen würde.
Allerdings konnte er sich den Kommentar am Schluss seiner Studien einfach nicht verkneifen. Wenn ihm Prochorow schon so bereitwillig ins Messer lief, dann musste das gnadenlos ausgenutzt werden. Er war ja auch selbst schuld, wenn er das Buch „Liebe leicht gemacht“ fast schon hypnotisch anstarrte. Die Reaktion des Russen war dann auch nur wieder typisch für dessen Art und Adam hatte fast schon damit gerechnet, dass Demyan darauf reagieren würde. Dass Prochorow es jedoch wagte erneut seine Schwester ins Spiel zu bringen, schürte die Glut in Adam nur wieder an. Es war wirklich eine Sache, wenn der Durmstrang sich über Adam ausließ, aber eine ganz andere, wenn es um Olivia ging. Er mochte vielleicht einen äußerst ausgeprägten Beschützerinstinkt entwickelt haben, aber im Falle Demyan Prochorow war dieser absolut berechtigt. Dieser Junge hatte einfach keine Scham und kein Tabu, was seine sexuellen Triebe und Fantasien anging. Jedes noch so unschuldige Mädchen wurde von ihm befleckt und beschmutzt, sodass sie nicht mal mehr Wert als eine olle Sportsocke besaßen. Aber Adam wusste das durchaus zu verhindern, dass auch Olivia eine seiner Spielchen wurde. Außerdem hatte seine Schwester auch selbst etwas Gribs und die rosa Brille würde mit Sicherheit nicht mehr lange bestehen. Wenn nötig eben auch mit der Hilfe des Sechstklässlers.
„Ach weißt du, eigentlich mache ich mir um meine Schwester keine Sorgen“, meinte Adam mit einem gelassenen Grinsen. „Denn nicht ich werde es sein, der danach beschämt in die Knie geht. Du magst zwar mit den Püppchen aus Durmstrang spielen können. Aber einer Schottin bist du einfach nicht gewachsen. Du kannst noch von Glück reden, wenn sie dich nur deiner holden Männlichkeit beraubt. Aber eins will dir gesagt sein, du bist nicht der einzige, der gut Spielchen spielt.“
Auch wenn Adam durchaus bewusst war, dass seine Worte nur wenig Eindruck bei dem Russen machten, hatte er doch irgendwie Recht. Seine Schwester konnte durchaus grausam werden, wenn man es mit ihr verscherzte. Selbst Adam musste ja manchmal aufpassen, dass er bei ihr nicht zu weit ging. Aber Prochorow würde es von seinem hohen Ross aus sowieso nicht bemerken. Der streckte seine Nase ja sowieso schon so weit nach oben, dass er gar nicht mehr merkte, wohin er eigentlich ging. Hochmut kommt vor dem Fall, oder in diesem Falle wohl eher, Dummheit kommt vor dem Fall. Es war nun mal einfach ein Fehler die beiden Mareks gegeneinander auszuspielen. Blut war bekanntlich dicker als Wasser und manche Gesetze der Natur waren einfach unveränderlich und werden es auch immer sein.
Du machst vielleicht den ersten Zug, aber das Spiel gewinne ich. Schach und Matt.

Thema: Bibliothek
Adam Marek

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12.12.2009 20:20 Forum: Sonstige Orte

Adam && Demyan


cf: Gryffindor Gemeinschaftsraum

Das Gebiet der Zaubertränke war Adam wohl ebenso wenig Bekannt, wie vielen Zauberern die Muggelwelt. Seit Beginn seiner Schulzeit erzielte er in diesem Fach durchweg schlechte Zensuren und er hatte es eigentlich nur Sookie zu verdanken, dass er sich irgendwie doch noch durchgemogelt hatte. Allerdings konnte er jetzt nicht Sookie nach der Lösung für die Hausaufgaben fragen. Wahrscheinlich schlief diese noch tief und fest, so wie Adam es normalerweise auch immer tat. Aber heute war alles irgendwie anders. Erst war er ungewöhnlich früh aufgestanden und jetzt begab er sich auch noch freiwillig in die Bibliothek, um nach einem Buch für Zaubertränke zu suchen.
Mit dem Licht aus seinem Zauberstab, sah Adam gerade genug, um die Schilder an den einzelnen Regalen zu lesen. Das Schloss war in den kälteren Jahreszeiten wirklich äußerst unangenehm und wirkte viel düsterer. Allerdings war Adam schon so oft nachts in Hogwarts umher geschlichen, dass er wahrscheinlich auch blind den Weg finden würde. Wenn auch die Bibliothek nicht ganz unter dieses Muster fiel. Trotzdem war auch die Verbotene Abteilung schon für ihn reizvoll gewesen und es wäre nicht das erste Mal, dass er alleine oder mit Sookie dort eingedrungen wäre, um etwas nachzulesen.
Die Neugier der beiden Gryffindors war eben doch ziemlich ausgeprägt und der Reiz erwischt zu werden, machten die Nachtspaziergänge noch viel spannender.
Doch jetzt wollte Adam wirklich ernsthaft etwas für seine Hausaufgaben nachschlagen. Wenn er schon mal so wissbegierig war, sollte er es ausnutzen. Hätte er gestern damit angefangen, wäre er wohl schon fertig. Aber das kleine Gespräch mit Olivia hatte ihn einfach abgelenkt. Es war ja auch nicht sonderlich schwer gewesen ihn davon abzuhalten. Es gab wohl kaum eine faulere Person in Hogwarts als ihn.
Konzentriert durchstöberte Adam also die Bücher und kam nicht umhin zu bemerken, dass es tausender Bücher gab, die er wohl durchstöbern sollte.
Hm … Körperteile wachsen lassen, Formwandlung, Unsichtbarkeit, Gegengifte … ah da ist es.
Adam hatte endlich das richtige Regal gefunden. In dieser Abteilung war er erst selten gewesen. Für seine Prüfungen hatte er natürlich etwas recherchieren müssen, aber ansonsten machte er ja einen breiten Bogen um die Kunst der Zaubertränke.
Okay … welches Gift war es nochmal? Acht stimmt ja, das erfahren wir erst heute. Hm … gut die Symptome war ehm … geweitete Pupillen, Hautreizung, Herzrasen, Angstattacken, Halluzinationen und Bewusstlosigkeit. Klingt nicht so toll. Na schön, was haben wir denn hier? Hauch des Grauen. Symptome: Verwirrung … Atemprobleme … allmähliches Herzversagen. Wohl eher nicht.
Die unterschiedlichen Gifte nachzulesen war auf der einen Seite wirklich interessant, aber je mehr Gifte Adam nachschlug, umso ekliger wurden sie. Die meisten Gifte führten zu einem schnellen Tod, weshalb er diese recht gut aussortieren konnte. Allerdings fand er in den ersten drei Büchern nicht wirklich eine Antwort. Also versuchte er es mal anders herum und suchte nach Zutaten.
Die Kombination aus Acromantula-Haar und dem Gallenstein eines Erkling verursachen Pocken mit dicken Narben. Das wär doch mal etwas nettes für Prochorow. Olivia wäre dann wohl nicht mehr so angetan von ihrem Schatzibutzi.
Gerade wollte Adam das nächste Buch zur Hand nehmen, als ihn laut wieder hallende Schritte aufhorchen ließen. Etwas verunsichert wandte er den Zauberstab zu dem Gang, der nach draußen führte und versuchte im Schwachen Licht etwas zu erkennen. Die Schritte kamen immer näher und an Verstecken dachte Adam erst gar nicht. Wäre wohl sowieso sinnlos gewesen, da der Lichtschein seines Zauberstabs auch von weiter weg, erkennbar sein würde. Umso überraschter war er dann allerdings, als er die widerlich gleichgültige Fratze von Demyan Prochorow erkannte.
Wenn man vom Teufel spricht, was sucht der hier?
Wie immer, wenn er den Russen sah, bildete sich ein gewisser Groll in Adams Magengegend und er versuchte auch gar nicht erst es zu vertuschen. Dass die beiden sich nicht mochten war sowieso schon im ganzen Schloss bekannt, wieso also so tun, als ob es anders wäre.
„Na was für ein Wunder, Prochorow. Ich wollte eben dasselbe fragen“, entgegnete er nicht minder angewidert, als der Durmstrang. „Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen du verfolgst mich. Aber ich hatte eigentlich immer das Gefühl, dass du meiner Schwester nachsteigst. Hast wohl doch das Ufer gewechselt, was?“
Dass er ausgerechnet dem Russen heute Morgen begegnen musste, damit hatte der Gryffindor nicht gerechnet. Er konnte sich jetzt aber auch nicht mit ihm beschäftigen. Wenn er die Hausaufgaben heute noch erledigen wollte, sollte er sich langsam beeilen. Auch wenn er es nur ungern tat, wandte er dem Durmstrang den Rücken zu und widmete sich wieder seiner Aufgabe. Einige der Zutaten hatte er schon zusammen, auch wenn er sich nicht sicher war, ob sie tatsächlich zutreffen würden. Aber es galt ja auch nur Vorschläge dafür zu suchen und keine Lösungen.
Trotzdem blieben seine Gedanken weiterhin bei Prochorow. Es war auch wirklich schwer ihn zu verdrängen, wenn er sich andauernd blicken ließ. Außerdem, was suchte er um diese Uhrzeit in der Bibliothek. Der Gryffindor zweifelte stark daran, dass er dasselbe vor hatte wie er. So jemand wie Demyan hatte doch mit Sicherheit einen Lackaffen, der ihm die Hausaufgaben machte. Seine Sachen zusammen packend, legte er das Buch wieder zurück ins Regal und drehte sich um. Prochorow schien wirklich nach einem Buch zu suchen. Ein kleines Grinsen zeigte sich auf seinen Lippen, als Adam erkannte auf welches Buch der Russe gerade schaute.
„Ich hab gar nicht gewusst, dass du nach Liebestränken suchst“, meinte er spöttisch. „Hat Olivia also doch noch erkannt, was wirklich hinter deiner geleckten Fassade steckt.“
Auch wenn Adam stark daran zweifelte, dass Demyan bewusst auf dieses Buch geblickt hatte, amüsierte es ihn durchaus, dass es möglich gewesen wäre.

Thema: Gemeinschaftsraum
Adam Marek

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07.12.2009 19:20 Forum: Gryffindor

Freitag, 28. Oktober 2011


Ohne lange zu zögern, war Adam aus seinem Bett gesprungen und hatte sich ins Badezimmer der Jungs begeben. Eigentlich hatte er ganz gut geschlafen und er fühlte sich auch wirklich wach, aber allein der Gedanke an den heutigen Unterrichtstag ließ ihn schon wieder ermüden. Immerhin gab es einen Lichtblick an diesem Tag. Das Quidditchspiel war ja bereits seit Tagen in aller Munde und da Sookie es nun doch in die Gryffindormannschaft geschafft hatte, war es ein Highlight mehr. Der Sechstklässler freute sich wirklich für seine Freundin. Seit der Sookie kannte war sie quasi quidditchfanatisch und wahrscheinlich noch länger. Er hingegen hatte sich nie wirklich für diesen Sport begeistern können, aber natürlich war er auch ein Fan der Gryffindors. Mit anzusehen, wie sie die Slytherins fertig machten, war ja auch sehr unterhaltsam. Außer vielleicht für die Schüler des Hauses der Schlange, aber um die musste er sich ja nicht kümmern. Trotzdem musste erst einmal diesen Tag überstehen, was wenn er ehrlich war vielleicht doch nicht so einfach sein würde. Adam hatte nun mal die ungeliebte Eigenschaft den Unterricht nicht allzu interessant zu finden und sich mit anderen Dingen abzulenken, die sich dann nur wieder schlecht in seinen Zeugnissen bemerkbar machten. Auch seine Einstellung Hausaufgaben gegenüber war mehr als nur gewöhnungsbedürftig. Gestern hatte er zwar noch Verwandlung geschafft, aber für Zaubertränke hatte er schon keine Lust mehr gehabt. Also musste er mal wieder seine Mittagspause opfern, um einen einigermaßen anständigen Aufsatz hin zu bekommen. Nach nur zwanzig Minuten war Adam schließlich fertig und bereit für den Tag. Allerdings merkte er erst jetzt, dass er wohl doch ziemlich früh aufgestanden war und das Frühstück noch gar nicht angerichtet sein würde.
Hm… ich könnte ja jetzt meine Hausaufgaben machen. Wenn ich nur nicht s faul wäre, könnte ich es ja wirklich. Aber wenn ich es jetzt mache, hab ich nachher mehr Zeit zum Essen und vielleicht kommt ja auch was Anständiges heraus. Wobei … in Zaubertränke wohl eher weniger, aber dann kann ich wenigstens behaupten ich hätte es versucht.
Also ergab sich Adam seiner Vernunft und eilte in den Gemeinschaftsraum und packte seine Zaubertränkesachen heraus. Jedoch verfluchte er sich selbst schon nach zehn Minuten für diesen sinnlosen Optimismus. Ohne Sookie würde er wohl Tage brauchen, um die Aufgabe zu bewältigen. Er hatte rein gar nichts verstanden, was er eben gelesen hatte. Das Gift zu erkennen war da noch relativ einfach gewesen, aber die Zutaten dafür heraussuchen.
Ein Königreich für eine Zusammenfassung aller Zaubertränke. Wobei …
Hastig packte er alle seine Sachen zusammen, schwang sich seine Schultasche um die Schulter und eilte aus dem Gemeinschaftsraum.
Die Bibliothek ist so riesig, da muss doch irgendwas zu finden sein. Da gibt es so viele schlaue Bücher, eines wird schon für mich gedacht sein.
Auch wenn Adam eine bessere Beschäftigung für diesen Morgen gefunden hätte, wollte er jetzt seinen neuen Optimismus in die Bibliothek stecken. Er war zwar eher die Art Schüler, die so wenig Zeit wie möglich zwischen den Bücherregalen verbrachte, aber wenn er schon mal dazu bereit war, konnte er ja mal einen Versuch starten.
Als er die Bibliothek erreichte, bemerkte er, dass diese noch geschlossen war. Er war noch nie so früh hier gewesen, also hatte er nicht damit gerechnet. Fast war er sogar etwas enttäuscht. Jetzt wo er einmal in die Bibliothek wollte und den Rat eines Buches zu sich zog, war sie geschlossen.
Allerdings ist das nicht die erste Tür, die verschlossen ist und durch die ich will.
Also packte er seinen Zauberstab aus und machte sich daran die Tür zur Bibliothek zu öffnen. Es war nicht gerade eine große Herausforderung, da Adam in diesen Zaubern ziemlich geübt war. Hastig schlich er hinein und verschloss die Tür abermals, um nicht auf sich auffällig zu machen.
Sooo … wenn ich ein Zaubertrankbuch wäre, wo würde ich mich dann verstecken? Hm … vielleicht unter der Kategorie `Giftige Zaubertränke`?“
So leise wie möglich schlich er sich zu dem passenden Regal und machte mit seinem Zauberstab etwas Licht, damit er besser nach den Titeln lesen konnte.

tbc: Bibliothek

Thema: Gemeinschaftsraum
Adam Marek

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25.11.2009 21:49 Forum: Gryffindor

Adam && Olivia


cf: Große Halle - Gryffindortisch

Nachdem Adam wohl genährt den Gemeinschaftsraum betreten hatte, hatte er sich sofort auf einen kuschligen Sessel gestürzt und versuchte etwas zur Ruhe zu kommen. Der Tag war irgendwie wie im Fluge vergangen und der Gryffindor hatte das Gefühl, als hätte er gar nichts davon mitbekommen. Als wären seine Gedanken wo ganz anders gewesen. Gut, die meiste Zeit hing er wirklich mit seinen Gedanken nur bei Sookie, aber heute war es noch viel schlimmer als sonst.
Genervt von ein paar Zweitklässlern kramte er schließlich ein Pergament hervor und begann mit der Hausarbeit für Verwandlung. Generell würde ihm ja jetzt etwas anderes in den Sinn kommen, aber nach einer Erkundungstour durch das Schloss war ihm nun wirklich nicht. Wahrscheinlich würde er nur erwischt werden, weil er einfach so gar nicht bei der Sache sein würde. Ein nächtlicher Spaziergang ohne einen klaren Kopf, war alles andere als sicher, besonders in diesen Zeiten. Auch wenn ihm also Hausaufgaben gerade ebenso sehr missfielen, hatte er keine große Wahl, als damit nun anzufangen. Irgendwann musste er es so oder so. Langsam breitete er seine Sachen vor sich aus und durchblätterte sein Verwandlungsbuch. Das Kapitel über Animagi war nicht gerade klein, aber für eine allgemeine Information musste er ja nicht alles lesen. Allerdings wurde seine Konzentration bereits nach fünfzehn Minuten immer schwächer, ehe er dann letztendlich das Buch beiseite lag, das Pergament wieder aufrollte und sich im Gemeinschaftsraum umsah. Die Nachtruhe würde in ein paar Minuten beginnen, also mussten nun so bald alle restlichen Gryffindors auftauchen. Wobei es sicherlich nicht alle waren. Adam kannte seine Hauskameraden inzwischen doch sehr gut und insbesondere die älteren Schüler, ließen sich ihre Freiheit durch solche Regeln nicht wirklich nehmen. Dazu waren die Gryffindors einfach zu sehr von sich selbst eingenommen. Gefahren hin oder her, das war ja gerade das, was viele von ihnen daran so sehr reizte.
Wenn der Punktestand derzeit nicht so gut stehen würde, wäre ich ja jetzt vielleicht etwas verärgert, aber noch haben wir ja gute Chancen. Wobei wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen, heißt es doch so schön. Ich bin ja selbst nicht viel besser und solange Dad mich nicht erwischt, dürfte ich wohl kaum größere Probleme bekommen.
Wenn Adam ehrlich war, dann war wirklich sein Vater die einzige Person, vor der er wirklich richtig Angst bekommen würde. Natürlich war sein Vater eigentlich immer derjenige gewesen, zu dem er am meisten Vertrauen gehabt hatte und vor dem er nichts fürchten musste. Aber der Gryffindor weiß auch, dass sein Dad anders sein kann und es auch wird, sollte er sein Versprechen brechen und abends unachtsam durchs Schloss wandern. Er gab es ja zu, ihn als Sohn zu haben war manchmal schon nicht so einfach. Wobei seine Schwester auch nicht gerade viel besser war. Adam war sich sicher, dass mindestens die Hälfte der grauen Haare seines Vaters durch ihn und Olivia aufgetaucht sind. Für die andere Hälfte trug seine Tante Ruth die Schuld.
Wo er doch gerade bei seiner Familie war. Olivia musste doch bestimmt bald auftauchen. Seit dem Vorfall von heute Morgen und dem Unterricht hatte er sie nicht mehr gesehen. Wenn dieser Russe sie dazu verleitet hat die Schulregeln zu brechen, würde Adam mit Sicherheit nicht mehr so ruhig bleiben. Es war eine Sache, dass sie mit ihm umherlief, aber eine völlig andere, wenn er sie nur unnötig in Schwierigkeiten brachte.

Nun war es also doch wieder passiert. Der Sechstklässler war an seinem „Lieblingsthema“ der letzten Wochen angelangt. Demyan Prochorow und sein schleimig schmieriger Versuch sich an seine Schwester heran zu machen. Allein der Gedanke daran, ließ sei Blut zum Kochen bringen und Adam musste sich zusammenreißen den kleinen Hocker vor sich nicht zu demolieren.
Eigentlich war es ja wirklich erstaunlich, was eine einzige Person für Gefühle in ihm auslösen konnten. An für sich war der Gryffindor ja wirklich nicht so unkontrolliert und wütend, aber in Sachen Prochorow war es nun mal etwas völlig anderes. Bei ihm gab es einfach kein Tabu für Adam und nur aus Liebe zu seiner Schwester, hat er sich noch zurück gehalten.
Die Minuten verstrichen jedoch dahin und mittlerweile war es schon fast elf Uhr, aber von Olivia war keine Spur.
Sie wird doch nicht wirklich mit diesem Schleimer umherlaufen? Muss sie mir es denn immer so schwer machen? Ich hasse ihn ja eh schon. Welchen Art von Groll soll ich noch entwickeln?
Gerade als Adam seine Gedanken beendet hatte, schwang das Portrait der Fetten Dame beiseite und ein Trupp Mädchen betrat den Gemeinschaftsraum, aber Olivia war nicht unter ihnen. Etwa genervt, wollte er schon aufstehen und in den Schlafsaal eilen, als erneut das Portrait beiseite schwang und tatsächlich seine Schwester auftauchte. Als sich ihre Blicke trafen, meinte Adam zu erkennen, dass sie wusste, was nun kommen würde. Aber hingegen seines Bauchgefühls, hörte Adam dieses Mal auf seinen Verstand und blieb ruhig, zumindest äußerlich.
Langsam verfolgte er Olivia, ehe sie endlich vor ihm stand und gegenüber Platz nahm. Trotzdem konnte ihr Versuch das Thema so offen wie möglich zu halten, Adams griesgrämigen Gesichtsausdruck ändern.
„Du kommst spät“, meinte er dann nur. „Und nein ich konnte nicht schlafen. Ich hatte noch Hausaufgaben zu erledigen.“
Auch wenn er eigentlich nicht wütend sein wollte, kam Adam nicht umhin erneut Demyan Gift und Galle zu wünschen. Er musste einfach der Grund für ihr spätes Erscheinen sein. Aber noch wollte Adam seiner Schwester eine Chance geben. Wenn er jetzt wieder alles kaputt machen würde, half das ihrer ohnehin schon angespannten Beziehung überhaupt nicht.
„Warst du bei Dad?“, wollte er dann jedoch wissen. Es war immerhin einfacher sie zu fragen, als selbst wilde Vermutungen zu spinnen. „Falls nicht, hast du Glück nicht von ihm erwischt worden zu sein. Wir hatten ihm doch eigentlich versprochen uns an die Regeln zu halten.“
An für sich war Adam ja nicht in der Lage sie an die neuen Schulregeln zu erinnern, aber heute war er es ausnahmsweise mal, der brav war, da durfte er es ruhig mal ausnutzen.

Thema: Gryffindortisch
Adam Marek

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07.11.2009 21:27 Forum: Die große Halle

cf: Klassenzimmer VgddK

Das Abendesse in der Großen Halle war für Adam’s Geschmack fast viel zu schnell zu Ende gegangen. Natürlich hat er ausreichend gegessen und verspürte auch keinen Hunger mehr, aber irgendwie wollte er noch so gar nicht einsehen, dass es jetzt schon so spät war. Den ganzen Tag über hatte er überhaupt nichts gemacht, abgesehen von im Unterricht sitzen. Aber es war so rein gar nichts passiert. Im Großen und Ganzen also eher ein Flop-Tag, zumindest für Adam. Okay gut, er hatte natürlich Sookie, in deren Anwesenheit es ihm ja nie langweilig wurde, aber sieht man mal davon ab, war es wirklich ernüchternd gewesen. Keine Explodierende Toiletten, keine Stinkbomben, nichts. Es wäre fast so, als hätte die gesamte Schülerschaft Angst bekommen, erwischt zu werden. Dabei hat das die doch sonst auch nie gehindert, Streiche anzustellen.
Ob das an den Auroren liegt? Wobei, wissen die meisten überhaupt davon, dass hier Auroren unterwegs sind? Ich sollte mal Dad fragen, wie viel ich denn überhaupt erzählen darf. Wenn ich wieder zu viel plapper, setzt es nur heiße Ohren. Abropos Familie, wo ist eigentlich Olivia. Ich hab die ja seit Zaubertränke nicht mehr gesehen. Wahrscheinlich klebt sie wieder an ihrem Demy-Spatzi-Mausi-Ich-bin-schmieriger-als-ein-Aal-Würstchen. Ich kann echt immer noch nicht verstehen, wie sie auf den nur reinfallen kann. Der sieht ja nicht mal gut aus, also was findet sie nur an dem?
Während Adam versuchte die Gedanken von dem Russen und seiner Schwester zu verdrängen, räumten sich langsam die Tische vor ihm und ebenso die Große Halle. Die meisten machten sich auf in ihre Gemeinschaftsräume und Adam fand, dass das wohl auch am besten für ihn sein würde. Ein paar Hausaufgaben standen noch an und sowieso waren die Korridore und Flure derzeit viel zu kalt, um freiwillig länger dort zu verharren. Hogwarts war, wenn es gegen Winter ging einfach wirklich nur ungemütlich, abgesehen von den Gemeinschaftsräumen und den gewärmten Himmelbetten.
Als er an die Himmelbetten denken musste, sehnte Adam sich gleich danach und erhöhte etwas seine Schrittfolge. Natürlich wollte er noch nicht ins Bett gehen, aber man konnte ja auch im Bett lernen. Musste er zwangsweise sowieso viel zu oft, da er sich im Gemeinschaftsraum nur mit zu vielen Dingen ablenken konnte. Außerdem saß er oft bis in tiefster Nacht auf seinem Bett und holte das nach, was er den ganzen Tag über schon getan haben könnte. Aber wenn es nun mal um Hausaufgaben ging, war Adam einfach unverbesserlich. Hauptsache die Noten stimmten am Ende und alles war gut.
Einer kleinen Menschentraube aus Gryffindors schloss er sich kurzerhand an und folgte ihnen ein paar Stockwerke höher. Allerdings war er nicht gerade in Quasselstimmung. Noch immer beschäftigte ihn seine Schwester und da konnte er versuchen zu verdrängen, wie er nur wollte. Demyan und sie hatten sich eingebrannt wie das Brandmal einer Kuh. Ein schreckliches Bild seiner Meinung nach und dann passten sie ja auch mal gar nicht zusammen. Mal ehrlich Olivia war viel zu gut für diesen eingebildeten Schnösel. Was konnte der denn bitte schön bieten außer ein bisschen Geld?
Vielleicht ist er ein guter Küsser … wobei ... wuäää das will ich mir gar nicht vorstellen. Ist ja eklig sowas. Wuä, da schüttelt’s mich ja grad.
Nachdem sich Adam erstmal von dieser traumatischen Vorstellung loseisen konnte, nahm er die letzten paar Stufen im Eiltempo und erreichte binnen Sekunden das Portrait der Fetten Dame. Als er diese dann passiert hatte, überkam ihn sofort ein warmes Gefühl der Geborgenheit und irgendwie fühlte er sich plötzlich doch etwas schläfrig und müde. Sein Gemeinschaftsraum war eben immer noch der beste Ort in Hogwarts, da gab es nichts dran zu rütteln. Wie in Trance suchte er sich einen schön stillen Platz, nicht all zu weit weg vom Kamin und machte es sich einem kuschligen Sessel gemütlich.

tbc: Gryffindor Gemeinschaftsraum

Thema: Klassenraum für Verteidigung gegen die dunklen Künste
Adam Marek

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29.10.2009 20:23 Forum: Klassenzimmer

cf: Gryffindortisch

Adam && Sookie

Der Unterricht in Verteidigung gegen die Dunklen Künste und Zauberkunst war nur so an Adam vorbei gegangen. Wirklich aufgepasst hatte er nicht, aber immerhin hatte er es geschafft nicht einzuschlafen. Das war ja auch schon mal ein Fortschritt. Doch irgendwie wollte Adam heute nicht wirklich wach werden. Es gab so vieles was er heute lieber machen würde, als stundenlang in Klassenzimmern zu sitzen, in denen er sowieso nicht aufpasste.
Doch auch für ihn gab es heute wieder mal etwas Erfreuliches. Das Abendessen stand an und Adam verspürte schon wieder diesen Hunger in sich, der ganze Ochsen verdrücken könnte. Es gab einfach nur drei wichtige Tageszeiten für Adam: Frühstück, Mittagessen und Abendessen.
Wenn ich nicht Sport machen würde, müsste ich mir wahrscheinlich Gedanken machen. Vielleicht auch wenn ich älter werde, aber solange mich noch nicht solche Dinge plagen wie Dad, kann ich wohl beruhigt sein.
Als er die Gänge gemeinsam mit Sookie entlang lief, kamen ihnen immer wieder vereinzelt Grüppchen von Schülern entgegen. Viele von ihnen hatten nichts weiter zu sagen oder grüßten freundlich. Andere hingegen schienen ein Problem mit ihnen zu haben, obwohl Adam nicht wusste wieso? Bis ihm dann jedoch auffiel, dass es hauptsächlich Mädchen waren. Aber auch Jungs blickten ihn teilweise böse an. Anscheinend hatten einige noch nicht kapiert, dass Adam und Sookie nun ein Paar waren. Doch es gab doch nichts schöneres, als es den anderen noch mehr zu vermiesen. Bei dem nächsten Trupp Mädchen, dass ihnen begegnete, blieb Adam kurz stehen, zog Sookie zu sich und gab ihr einen langen Kuss. Als das Grüppchen wild schnatternd hinter der nächsten Ecke verschwand, löste sich Adam langsam von Sookie und konnte nur grinsen. Zum einen hatte er deren Blicke beobachtet und zum anderen löste Sookie es einfach bei ihm aus. Sie hatte ja so manchen Effekt auf den jungen Gryffindor.
Immer noch grinsend, führte er Sookie weiter in Richtung Große Halle. Sein knurrender Magen trieb ihn sozusagen zum Essen. Die Halle war bereits gut besucht, als sie sie gemeinsam betraten und so mussten sie sich einen Platz am Gryffindortisch suchen. Schließlich fanden sie den auch zwischen zwei Grüppchen aus der ersten und zweiten Klasse. Die jüngeren Schüler würden sie schon nicht stören. Das Essen was jetzt jedoch in sein Blickfeld kam, lenkte Adam vorerst mal ab. Nachdem er sich etwas Nudelsalat und Backkartoffeln genommen hatte, konnte er den Abend endlich genießen.
„Wollen wir nachher eigentlich unser allabendliches Ritual fortführen oder bedarf es dir nach einem schönen Abend im Gryffindorturm?“, fragte er schließlich Sookie, nachdem er die ersten paar Bissen zu sich genommen hatte. „Wenn wir uns beeilen, schaffen wir es sogar noch vor den Kamin.“


tbc: Gryffindortisch biggrin

Thema: Hauspunkte
Adam Marek

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19.10.2009 20:23 Forum: Das schwarze Brett

sooo ... da ich gebeten wurde die Punkte von Adriens Unterricht aufzulisten hier sind sie Augenzwinkern

allerdings weiß ich jetzt nicht mehr, wer genau alles geantwortet hat, deshalb mal nur häuserweise biggrin

Gryffindor: 5 Punkte
Ravenclaw: 15 Punkte
Durmstrang: 5 Punkte

falls ich i-welche Punkte vergessen haben sollte, dann bitte melden, aber eigentlich dürfte ich richtig gezählt haben biggrin

Thema: Gryffindortisch
Adam Marek

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03.09.2009 23:13 Forum: Die große Halle

Adam && Sookie


Das Essen mit Sookie war eindeutig die nötige Ablenkung für Adam gewesen. Endlich musste er nicht mehr über die Sache mit Olivia und Demyan nachdenken oder an die Essensschlacht von heute morgen. Er konnte seine volle Aufmerksamkeit auf Sookie lenken und ihre Anwesenheit genießen. Was die Schüler um ihn herum machten, interessierte ihn schon gar nicht mehr. Aber wen würde das schon, wenn er die liebste Person in seinem Leben neben sich hatte. Es war schon erstaunlich, was er jetzt wohl machen würde, wenn Sookie nicht da war. Okay er hatte auch noch genug andere Freunde, mit denen er die Zeit verbringen konnte. Aber mit der Gryffindor war es eben doch nochmal was anderes. Natürlich würde er mit seinen Freunden auch andere Dinge unternehmen, als vielleicht mit Sookie und es gab auch gewisse Themen, über die er mit ihr einfach nicht reden konnte. Aber da Sookie und er schon seit sie sich kannten unzertrennlich waren, war es doch um so vieles wieder einfacher. Bei ihr durfte er sich auch mal etwas daneben benehmen, ohne gleich schräg angeguckt zu werden.
„Und du hattest … hm lass mich nochmal testen“, erklärte er und gab ihr einen zweiten Kuss. „Hm … Pfannkuchen mit Zucker. Die perfekte Mischung würde ich sagen. Gewagt aber doch essbar.“
Ein breites Grinsen erschien auf Adams Lippen. Genau diese Sachen waren es eben, die er nur mit Sookie machen konnte. Es war natürlich selbstverständlich, dass er nicht jeden x-beliebigen küssen konnte, aber das war es ja nicht mal, was er so sehr an der Sechstklässlerin liebte. Noch dazu wäre es absolut oberflächlich und das war ihre Beziehung definitiv nicht. Adam konnte es einfach nicht beschreiben, es war einfach anders und genau richtig so.
Seine Kuschelphase hatte der Gryffindor gerade irgendwie nötig. Die Nähe der Sechstklässlerin zu spüren war mehr als nur angenehm und am liebsten wäre er jetzt so den ganzen Tag da gesessen. Aber wie es immer so war, wenn es schön wurde, pfuschte einem die Zeit mal wieder dazwischen. Adam hatte bald schon wieder Unterricht und dieses Mal ohne Sookie. Er wusste jetzt schon, dass die Stunde Horror werden würde, auch wenn er das Fach liebte. Die Zeit ohne die Gryffindor war einfach die schlimmste.
Ich brauch nen Zeitstopper oder son Ding, das die Zeit regelt. Wieso gibt es eigentlich so viel Magie, wenn man nicht auch die Zeit regeln kann? Das alles ist doch echt mal wieder typisch. Die Dinge, die wichtig sind, kann man mal wieder nicht zaubern oder verhexen. Ist wie mit dem Essen, dabei gibt es doch nichts Wichtigeres als Essen. Man überlege nur ein Zauberer oder eine Hexe verirrt sich in der Wüste und ist viel zu schwach zum Apparieren … zwei Stunde später ist er oder sie verhungert und stirbt. Wirklich gemein ist das doch, das sollte man verbieten. Ich bin dafür, dass man Essen ab sofort herbeizaubern kann. Blöde Magie, kann die nicht ein mal etwas logisch sein?
Wie Adam von Zeitmanipulation auf Essen kam, wusste er selbst nicht genau, vielleicht lag einfach noch der Duft der gedeckten Tische in seiner Nase. Allerdings verschwanden die Teller und Gläser auch gleich schon, als es nun endlich Zeit für den Mittagsunterricht wurde.
„Wir sehen uns dann später, ja?“, meinte er zu Sookie und richtete sich wieder auf. „Hab dich lieb.“
Und mit diesen Worten und einem weiteren Kuss, verabschiedete sich der Gryffindor vorerst von seiner Freundin. Kurzerhand schloss er sich ein paar Fünftklässler aus seinem Haus an, von denen er wusste, dass sie auch Verteidigung gegen die dunklen Künste hatte und schlenderte so gefühlsmäßig solo durch die Korridore und Flure. Es fehlte eindeutig wer an der Seite des Sechstklässlers und das sah man Adam auch an. Sein freudiger Gesichtsausdruck war lang nicht mehr so strahlend, als wenn Sookie neben ihm war. Doch alles Betteln und Flehen half ja nun mal auch nichts. Er konnte die Gryffindor ja nicht zwingen erneut die Prüfung in diesem Fach abzulegen. Für sie war es ja ähnlich wie für ihn in Zaubertränke oder auch nicht. Eigentlich hatte sich Adam schon gewundert, wieso sie die ZAG’s in Verteidigung nicht bestanden hatte. Aber er hat sich ja auch gewundert, dass er Zaubertränke bestanden hatte. Letztes Jahr war eindeutig merkwürdig gewesen und das nicht nur dank des Streits der beiden.
Das Klassenzimmer war bereits gut gefüllt, als Adam es endlich erreichte, also suchte er sich einen ruhigeren Platz in den hinteren Rängen. Seine Lerneinstellung besser gesagt seine Breitschaft kam heute eindeutig zu kurz, aber das interessierte ihm auch nicht wirklich. Solange er nicht den Faden verlieren würde, sah er noch kein Problem darin, dass er einmal nicht aufpassen würde. Außerdem fiel ihm das Fach ja auch nicht gerade schwer, weshalb er das schon aufholen konnte. Also lehnte er sich erstmal zurck und zählte schon die Sekunden, ehe er wieder bei Sookie sein konnte.

Tbc: Klassenzimmer für Verteidigung gegen die dunklen Künste

Thema: Gryffindortisch
Adam Marek

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28.08.2009 00:27 Forum: Die große Halle

Adam && Sookie


Am besten war es Sookie zu ignorieren. Wenn er jetzt auf ihre Wette einging, würde er es sicherlich bereuen. Irgendwie hatte sie ja auch Recht, denn die erste Stunde war meistens wirklich nicht so interessant, aber generell konnte doch mal die ein oder andere Überraschung auftauchen. Stattdessen gab er ihr einen kleinen Kuss, um sie somit zum Schweigen zu bringen.
„Damit wäre dann mein Einsatz geleistet“, meinte er breit grinsend und setzte gleich nochmal einen hinterher. Der Unterricht war mittlerweile wirklich nur noch Nebensache zwischen den beiden geworden. Es war aber auch verdammt schwer sich zu konzentrieren, wenn Sookie ihn so erwartungsvoll anstarrte und seine Schwächen ausspielte. Das war einfach nicht fair. Er war doch auch nur ein Mann, okay vielleicht ein Junge, aber definitiv männlich.
Auf jeden Fall löste grüner Glibber nun doch ein recht hohes Interesse bei den beiden aus, wenn es auch nicht ganz zum Unterricht passte. Aber immerhin hatten sie ja schon mal mitbekommen, dass es um Glibber ging. Oder was auch immer das nun sein mochte. Besonders lecker sah es ja gerade nicht aus, aber das sollten sie mittlerweile von Kräuterkunde auch gewohnt sein. Manche dieser Pflanzen löste selbst Adam und seinem Saumagen den würge Reiz aus. Der Gryffindor hielt ja schon so ziemlich viel aus, doch irgendwann war bei ihm auch einfach nur Schluss. Wenn der Sechstklässler da so an manche Beispiele im Schulbuch dachte, dann verging ihm bereits jetzt der Appetit.
Also besser nicht daran denken, sonst hast du in einer Stunde wieder Hunger.
Götterspeise mochte Adam da schon viel lieber. Aber vielleicht war er nun doch etwas zu weit gegangen. Es war mehr als nur offensichtlich, dass Sookie die Essensschlacht von heute Morgen nicht mal halb so lustig fand wie er. Dabei hatte er sie doch nur etwas ärgern wollen. Nun kam es ihm fast so vor, als hätte er gesagt sie könnte mit dem Glibber verwandt sein. Taktgefühl war wirklich nicht Adams Stärke. Hätte er nur mal wieder die Klappe gehalten. Allerdings ließ sie ihm auch nicht gerade die Chance sich zu entschuldigen, indem sie ihm den Mund zu hielt. Wahrscheinlich war es aber auch gar nicht so falsch, wer weiß, was er nur wieder gesagt hätte. Irgendwie traute er sich gerade alles zu. Vielleicht half ja auch ein entschuldigender Blick, den er gleich darauf aufsetzte. Er wollte wirklich nicht, dass Sookie nun auf ihn sauer war, das hatte er damit wirklich nicht beabsichtigt. Es sollte lediglich ein Spaß sein und kein Tadeln. Gerade von ihm sollte sie doch sowas nicht erwarten.
Allerdings ertönte dann auch gleich darauf das Signal für die Pause und nun hatte Adam nur noch eines im Kopf, so schnell wie möglich in die Große Halle gelangen. Wirklich darauf geachtet, dass Sookie Schritt hielt, hatte er nicht. Was ihm aber mal wieder erst viel zu spät bewusst wurde und die Gryffindor ihn etwas zu recht stutzte.
„Mhm … keine schlechte Idee, ich sollte einen Antrag bei der Köchin stellen“, grinste er die Sechstklässlerin an und beobachtete dann was sie in ihrer Tasche suchte. Allerdings konnte er das auch schon an der Wasserspur ablesen, die sie hinter sich her gezogen hatte. Anscheinend war es doch kein bruchsicheres Glas gewesen, was der Professor ihnen mitgegeben hatte.
Trotzdem wollte Adam nicht mehr länger auf sein Essen warten, weshalb er gleich mal kräftig zulangte. Als Sookie dann das Glibberteil wieder in die Phiole zurück stopfen wollte, hatte Adam schon den passenden Spruch parat, ließ es aber dann doch sein. Noch mehr sollte er seine Freundin nun nicht anstacheln. Es reichte schon, dass sie ihm angedroht hatte, ihm das Essen weg zu essen. Ein Skandal wäre das. Es gab nur zwei Dinge, die Adam einem so richtig übel nehmen konnte. Erstens, wenn man ihn oder die Menschen, die er liebte verletzte oder enttäuschte oder zweitens, wenn man ihm das Essen weg nahm. Ohne seine mindestens drei Mahlzeiten am Tag war der Gryffindor wirklich hilflos und zu nichts mehr zu gebrauchen.
Fast etwas verträumt blickte er dann wieder Sookie an, als diese sich nach seinem Glibber erkundete.
„Hm … scheint alles in Ordnung“, meinte er fast monoton trocken. „Das wäre übrigens superlieb von dir, wenn du das machen würdest.“
Sein Lächeln war mit einem mal sofort wieder zurück und er musste Sookie für diese Aufmerksamkeit erstmal mit einem Kuss danken. Er fand es zwar wirklich schade, dass sie Verteidigung gegen die dunklen Künste nicht mehr belegt hatte. Aber er würde die Stunde einfach mit Gedanken an sie überbrücken. Dann war es wenigstens auszuhalten. Dass er eigentlich dem Unterricht folgen sollte, war ihm da irgendwie herzlich egal. Vielleicht war es für seine schulische Leistung doch nicht so gut verliebt zu sein, immerhin war er den ganzen Tag schon so. Aber für sein seelisches Wohl war es allemal das Beste, was ihm passieren konnte. Die Gryffindor war eben seine Droge und Adam war längst der Sucht verfallen. Ihn auf Entzug zu schicken wäre jetzt sein Ende.
„Hab ich dir heute eigentlich schon gesagt, dass ich dich liebe?“, fragte er dann wieder ganz der Alte und mit rosa Brille im Gesicht. „Wenn nicht dann eben jetzt. Ich liebe dich.“
Sein Essen hatte Adam schon halb wieder vergessen. War aber auch gar nicht mehr so wichtig, da er sowieso schon fast fertig war. Stattdessen rückte er nun näher an Sookie heran und kuschelte sich an ihre Seite. Er hatte wirklich keine Lust auf Verteidigung gegen die dunklen Künste. Aber blau machen konnte er eben auch nicht, was ihn irgendwie gerade nervte. Diese getrennten Unterrichtsstunden waren meistens wirklich immer langweilig und auch wenn ihn das Fach faszinierte, fehlte eben etwas.
„Was hältst du von Spaziergang durchs Schloss, wenn Zauberkunst fertig ist?“, fragte er dann schließlich und nahm ihre Hand in die seine. „Bei dem Wetter sind alle wohl ihm Gemeinschaftsraum oder in der Bibliothek, dann hätten wir die Flure etwas für uns.“
Wenn Adam das nicht schon öfter in der letzten Zeit mit Sookie gemacht hätte, hätte er glatt behauptet er wäre zum Romantiker mutiert. Aber auch bevor sie schon ein Paar gewesen waren, haben sie ja das Schloss unsicher gemacht. Jetzt hatten sie einfach nur ein anderes Motiv.

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