Kann es sein, dass der Samstag ein schöner Tag wird? Im Moment sieht es ja danach aus. Die Sonne geht auf und bis auf den Wind ist es nicht mal so ungemütlich.



» zeit 08.00 − 10.00 Uhr
» datum Samstag, 29. Oktober 2011
» nächste umstellung 12. September 2010

Das Frühstück erscheint auf den Haustischen.
Gryffindor:  247
Ravenclaw:  284
Slytherin:  236
Hufflepuff:  168
Durmstrang:  205
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Autor Beitrag
Thema: Quidditch-Stadion
Alice Cullen

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Quidditchspieler 11.06.2010 20:50 Forum: Ländereien

Es war erstaunlich, was Stress alles bewirken konnte. Alice hatte sich noch nie so… frisch? gefühlt. Nun, wenn sie ehrlich war, hatten die schlechten Eigenschaften diesen Tag bisher geprägt. Stress bedeutete Hektik und Hektik bedeutete schlechte Laune und Kopfschmerzen. Die junge Slytherin hatte schon am morgen um Längen verschlafen und wäre deswegen fast schon zu spät zu Pflege magischer Geschöpfe gekommen – was allerdings auch kein Weltuntergang gewesen, wäre, denn Professor Parker wurde sowieso von diesem komischen John Parker vertreten und dieser Mann war ihr schon immer ein wenig bizarr vorgekommen. Nicht, dass sie ihn nicht leiden konnte. Nun ja. Doch. Irgendwie war er einfach seltsam, viel zu sehr von sich überzeugt und hatte einen seltsamen Bart. Sein ganzes Erscheinungsbild war absonderlich. Das einzig Gute an ihm war sein heutiger Unterricht gewesen, der zwar auch nicht der Brüller gewesen war, weil das Wetter einfach nicht mitspielte, aber Pflege magischer Geschöpfe war auch bei Regen und Schnee einfach ein wunderschönes Fach.
Danach hatte sie sich eigentlich nur ein wenig hinlegen wollen, hatte eigentlich nur ein wenig vor sich hindösen wollen, denn sie hatte diese Nacht wirklich schlecht geschlafen. Die ganze Aufregung auf das heutige Quittichspiel hatte sie sogar im Schlaf nicht losgelassen. Es war wie vor einer schweren Arbeit oder einer Prüfung, wenn man ständig des Nachts aufwachte weil man einfach zu nervös war, dann auf die Uhr sah und feststellen musste, dass man vor einer halben Stunde schon einmal aufgewacht war.
Dieses ’eigentlich’ hatte jedoch dann dazu geführt, dass sie tatsächlich vier Stunden ab Stück durchgeschlafen hatte, was wieder Stress bedeutet hatte, denn wieder wäre sie fast zu spät zum Verwandlungs-Unterricht erschienen.
Zumindest zu den Zaubertränken hatte sie nicht zu spät kommen können, es sei denn, sie wäre im vorigen Unterricht eingeschlafen. Da dies aber nicht der Fall gewesen war, war Alice zumindest dort pünktlich mit allen anderen erschienen.

Und nun war es soweit.
Die Kopfschmerzen waren verschwunden und Alice fühlte sich federleicht als Xaros seine kleine Ansprache hielt. Die meisten hatte sie schon vorher in der großen Halle gesehen, hatte aber kein sonderliches Bedürfnis gehabt sich mit ihnen zu unterhalten, nicht etwa aus Unfreundlichkeit oder, weil sie die Leute nicht mochte, im Gegenteil, sie war mit ihnen allen befreundet, oder kannte sie zumindest gut, nein, sie wusste, dass es bei ihnen sowieso nur ein Thema gegeben hätte und das war das Quidditchspiel. Zwar wollte Alice sich auf einer Seite über nichts lieber unterhalten, doch sie hatte befürchtet, dass es ihre Nervosität nur noch gesteigert hätte.
Deswegen bewunderte sie gerade ihre ganzen Mannschaftskameraden, denn alle schienen vollkommen ruhig zu sein. Auf der einen Seite fühlte sie sich wie vor jedem Spiel ein wenig unwohl, als die Jüngste – was sie natürlich niemals zugegeben hätte – doch sie wusste, dass es nicht von ungefähr kam, dass sie in diesem Team spielte und das gab ihr doch wieder eine Menge Selbstvertrauen.
Und gegen die Löwen konnte man sowieso nur gewinnen. Nicht, dass die Slytherin sie unterschätzte, sie respektierte sie, sehr sogar – allerdings nur und ausschließlich im Spiel – aber ihr Team war einfach besser, das Beste, sie vertraute ihm bedingungslos, vor allem Jack als ihrem Sucher, und deswegen würden sie die Gryffindors schlagen.
Kurz warf sie den beiden anderen Jägern einen viel sagenden Blick zu, gab ihnen einen High-Five, lächelte und schoss dann mit den anderen aufs Spielfeld hinaus. Die kühle Luft tat gut, dass Wetter gab sich einigermaßen Mühe es sich mit den Mensche nicht ganz zu verscherzen und die Zuschauer waren begeistert. Sehr schön – und noch schöner war gleich der Anfang des Spiels. Xaros hielt den Quaffel von diesem Beaufort perfekt, nachdem ihre anderen beiden Jägerkollegen auch hervorragende Arbeit geleistet hatten, sie selbst jedoch einen Tick zu spät war.
Und das hier ist jetzt meiner zischte Alice in Gedanken zu sich selbst, als sie auf den Quaffel zuflog, ihn sich mit einer geschickten Drehung um die eigene Achse aneignete und über das Feld zu den gegnerischen Torringen sauste immer darauf achtend, nicht von den Klatschern getroffen zu werden und dann ausholte.
Und das gibt ein Tor – es war eher ein Stoßgebet gen Himmel doch trotzdem schleuderte die Jägerin den Quaffel mit aller Kraft von sich.

H5



Thema: Korridore und Flure
Alice Cullen

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21.12.2009 21:40 Forum: Sonstige Orte

Miss Ryan &&’ Miss Cullen




Es kam nicht oft vor, dass Alice einen solchen Hunger hatte, doch wenn genau das eben eintrat sollte man ihr lieber nicht quer kommen, geschweige denn sie umrennen. Das wusste ein großer Teil ihrer Freunde, auch wenn sie es ihnen nie wirklich mit Worten gesagt hatte, dass war jedoch auch nie nötig gewesen, denn mit wem auch immer sie schon alles frühstücken gegangen war – meistens nur aus Anstand, denn oft aß sie Morgens selbst nichts – hatte sie Hunger, hatte sie nicht gerade die beste Laune und ihre Freunde spürten dies. Natürlich. Kannte man die Cullens, dann kannte man sie entweder richtig oder gar nicht. Bei Personen, die Alice selbst nur als flüchtige Bekannte einstufte, war es meistens so, dass sie mit ihnen die ein oder anderen, vielleicht sogar netten, Worte gewechselt hatte, was jedoch noch lange nicht hieß, dass sie die Slytherin kannten. Bei guten Bekannten konnte man sagen, dass sie vielleicht schon einmal den einen wirklichen Charakterzug von Alice gesehen hatten, auch wenn sie die glückliche Besitzerin einer Maske war, hinter der sie alles versteckte, was ihre Umwelt nicht sehen sollte. Es gab nur einige wenige Leute, die sogar hinter diese Maske blicken konnten und die konnte sie an einer Hand abzählen.
Bei Gryffindors war das ganze natürlich etwas ganz anderes und mit Huffelpuffs sprach sie entweder gar nicht, weil sie es einfach nicht wert waren oder nur gezwungenermaßen wegen was auch immer. Sie hatte schon aufgehört zu zählen, wie viele Huffelpuffs zu ihren Feinden gehörten. Die meisten waren doch sowieso nur muggelstämmige Möchtegern-Zauberer, die jeden neuen Zauber zuerst einmal hundert Mal üben mussten, bevor sie sich seine Worte merken konnten.
Und Ravenclaws… tja genau das war eben das Problem. Alice wusste nie, was sie mit Ravenclaws anfangen oder was sie von ihnen halten sollte. Einerseits gab es welche, die sie mochte, auf der anderen Seite gab es welche, bei denen genau das Gegenteil der Fall war und wieder andere hatte sie nur ab und an einmal gesehen. Dann gab es da noch welche mit denen sie das ein oder andere Fach zusammen hatte und die sie dadurch etwas besser kannte – was nicht gezwungenermaßen hieß, dass sie sie auch mochte.
Aber Ravenclaws waren intelligent, sie lernten schnell und wussten von dem Erlernten auch immer wieder gebrauch zu machen, ohne lange nachzudenken. Zumindest schien es so. Dass wusste Alice nicht nur von dem Lied des Sprechenden Hutes, das sie schon fünf Mal gehört hatte und es demnach fast auswendig konnte, nein sie hatte es auch schon oft genug selbst gesehen.

Nun ja… und zu eben diesem Haus – und der letzen eben aufgezählten Gruppe – gehörte auch Samantha Ryan, das Mädchen, gegen das Alice gerade gelaufen war und der sie die Begegnung mit dem Boden der Flure zu verdanken hatte.
Aber wahrscheinlich denkt sie eben genau das auch von dir. Also komm schon, reiß dich ein ganz kleines bisschen zusammen.
Sie wusste nicht genau, wie sie Sam einstufen konnte, man kannte sich aus Pflege magischer Geschöpfe, was auch heute gleich nach dem Frühstück wieder anstand und worauf Alice sich freute, denn es stand mit Sport auf Platz eins ihrer Lieblingsfächer.
Außerdem stand Zauberkunst und Verteidigung gegen die dunklen Künste bei ihnen beiden auf dem Stundenplan.
Die Ravenclaw war… freundlich… sie verkörperte eigentlich genau das, was ihr Haus ausmachte. Schon merkte Alice, dass es ihr leid tat, sie eben als Schlammblut bezeichnet zu haben, obwohl Sam nicht einmal zu ihren Freunden, sondern viel mehr einfach nur eine Bekannte war.
„Entschuldige…“, murmelte sie, denn normalerweise war sie es nicht gewohnt sich zu entschuldigen. Aber normalerweise rannte sie auch nicht früh morgens einfach so gegen einen anderen Schüler. Und Sam war nun mal ein Reinblut und außerdem eine Bekannte, also war es doch zumindest einmal angebracht, dass man sich entschuldigte.
Außerdem… Alice ging noch einmal schnell in Gedanken ihren Stundenplan durch. Gleich hatte sie Pflege magischer Geschöpfe und wenn sie richtig gesehen hatte, hatte sie noch genau eine halbe Stunde um zu frühstücken, bevor die ganzen Speisen pünktlich von den Tischen verschwinden würden.
Zumindest hatte sie danach frei bis zur Mittagspause und danach waren Verwandlung, Zaubertränke und Sport an der Reihe. Das Quidditschspiel. Der Mittag würde also durchaus ein wenig stressiger werden als der Morgen. Wenn man bedachte, dass die Slytherin heute noch fast niemandem aus ihrem Freundeskreis gesehen hatte, so konnte sie ein wenig Gesellschaft doch gut gebrauchen.
„Ich ähm… war auf dem Weg zum Frühstück… kommst du mit? Vielleicht hast du ja Hunger…“
Ein vielleicht etwas schmächtiges Angebot aber so gut kannte Alice die Ravenclaw auch nicht, Luke sollte sie vielleicht ein wenig besser kennen, immerhin war er in ihrem Jahrgang und vielleicht teilte er ja ein paar mehr Fächer mit ihr.
Tatsache, Alice bekam sogar ein kleines Lächeln zustande als sie Samantha nun noch einmal ansah und ihr zunickte.

tbc: ~> Die Große Halle, Slytherintisch

Thema: Korridore und Flure
Alice Cullen

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19.12.2009 18:32 Forum: Sonstige Orte

Freitag, 28. Oktober 2011, ~8:30


Miss Ryan &&’ Miss Cullen




My home was there and then
Those meadows of heaven
Adventure-filled days
One with every smiling face

Nightwish – The Poet and the Pendulum



Quidditsch.
Alice lächelte während sie durch die Korridore ging. Darauf freute sie sich schon die ganze Woche. Je näher das Spiel rückte, desto öfter dachte sie daran. Mittlerweile war jeder Zweite ihrer Gedanken Quidditsch. Andere dachten Morgens an Oh mein Gott, schau dir an wie ich aussehe oder Oh mein Gott, hilf mir, was soll ich anziehen? Sie hatte während sie sich die Haare zusammenband und in eine schwarze Jeans, schwarze Stiefel und einen schwarzen Kragenpullover schlüpfte – den Slytherinumhang ließ sie wieder einmal ganz links liegen – an Quidditsch gedacht.
Slytherin gegen Gryffindor.
Löwe gegen Schlange .
Ich bin ach so mutig gegen ja genau du bist so mutig auf deinen Besten zu steigen, obwohl du weißt, dass du wieder runterfallen wirst.
Obwohl sie ehrlich zugeben musste, dass es ein paar Gryffindors gab, die sie gut kannte, mit denen sie einiges zu tun hatte, ja die sie in gewisser Weise sogar mochte. Aber auch nur, weil sie wusste, dass sie daraus bestimmt irgendwann einmal einen persönlichen Nutzen ziehen konnte.
Alice freute sich auf dieses Spiel. Sie freute sich darauf mehr als auf alle anderen Spiele, die sie vorher bestritten hatte. Gryffindor würde nicht aufgeben, dass war von vorneherein klar. Dafür war den arroganten Schnöseln ihr eingebildeter Stolz zu wichtig.

Trotz allem war die Laune der Slytherin auf einer Skala von Rot bis Blau wohl eher Lila – und das hatte genau zwei Gründe. Zum einen hatte sie Edward immer noch nicht wieder gesehen. Das letzte Mal, dass sie sich mit ihm wirklich richtig unterhalten hatte, war bevor ihr Bruder versucht hatte sich umzubringen. Sich umzubringen. Alice musste unwillkürlich seufzen, obwohl sie dies eigentlich immer tunlichst zu vermeiden versuchte, da sie dies normalerweise für völlig sinnlos hielt. Was änderte ein Seufzer immerhin an der Lage?
Aber wenn sie daran dachte, dass Edward… und das alles nur wegen Georgia? Alice hatte diese Ravenclaw ja noch nie wirklich leiden können, aber sie hatte sie eben akzeptiert und das allein wegen ihrem Bruder. Hätte sie jedoch gewusst, dass das ganze so enden würde… nun, dann hätte sie sich wohl gleich mit Bella verbündet, denn sie wusste, dass ihre Freundin Gia hasste.

Wo also war er?
Und wo war Bella?
Und vor allem: Wo war Tea?
Galatea Lestrange, Alice beste Freundin, hatte sich ebenfalls schon lange nicht mehr blicken lassen. Alice hatte sie am vorigen Abend schon im Gemeinschaftsraum vergeblich gesucht. Dasselbe galt für Bella, auch wenn es für ihr Verschwinden – für ihr Auftreten im Allgemeinen – einen Grund gab. Und dieser Grund trug den Namen Jack Hunter.
Hoffentlich, dachte Alice für sich hoffentlich werde ich nicht auch irgendwann einmal so fertig sein wenn es um Luke geht .
Wann überhaupt war sie schon einmal so verliebt in jemanden gewesen… gut… sie war es tatsächlich schon einmal gewesen. Wegen Seth.
Aber… aber bis dahin hatte sie weitgehend versucht, der Liebe aus dem Weg zu gehen. Es war ihre Bestimmung irgendwann einmal an der Seite ihres Vaters zu kämpfen…
Oder nicht?

So vor sich hingrübelnd ging Alice mit schnellen – klackernden – Schritten weiter durch die Korridore in Richtung Große Halle, denn ihr Magen knurrte mittlerweile schon zum dritten Mal.
Sie wirbelte um die Ecke, sah gerade noch das Gesicht eines anderen Mädchens – viel mehr konnte sie nicht mehr ausmachen – und fand sich dann auch schon auf dem Boden wieder nachdem sie mit voller Wucht gegen ihren Gegenüber lief. Mit einem schmerzhaften Stöhnen rappelte sie sich wieder auf, ohne zunächst darauf zu achten, wem sie diese unschöne Begegnung mit dem Boden zu verdanken hatte.
„Na schönen Dank auch“, zischte sie. „Verdammtes Schlammblut“, füge sie noch hinzu allerdings etwas leiser. Es musste einfach ein verdammtes Schlammblut sein, alle Schlammblüter waren für das Unheil in Hogwarts verantwortlich. Wütend rieb sich sich ihren Fußknöchel und besah sich das Mädchen, dass immer noch auf dem Boden saß…lag… halblag… zum ersten Mal genauer an.
Es war doch kein Schlammblut.

Thema: Gemeinschaftsraum
Alice Cullen

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27.06.2009 13:36 Forum: Slytherin

Luke&&Alice >> Gemeinschaftspost

Donnerstag, 27. Oktober 2011


Bumm.
Dieses leise ‚Bumm’ stammte von Alice Kopfkissen, dass gerade seinen Weg auf den Boden gefunden hatte. Ihm folgte ein seufzen und eine Hand, die es wieder nach oben zog. Alice schlug die Decke zurück und setze sich auf. Sie dachte an die letzten Tage. Esmarell hatte ihr, das Kleid für den Ball geschickt. Es war wunderschön. Tiefschwarz und extra angefertigt, weil ihre Mutter wusste, wie sehr ihr dieser Abend bedeutete.
Sie zog sich um, machte sich die Haare zusammen, steckte sie schließlich mit ein paar geschickten Handgriffen nach oben und tappte hinunter zum Gemeinschaftsraum.
Sie hatte sich gerade in einen Sessel gesetzt, als sie spürte, wie jemand ihre gerade erst hochgesteckten Haare wieder öffnete und sie ihr auf die Schulter fallen ließ.
„Hab ich dir schon mal gesagt, dass ich deine Haare liebe?“, raunte Luke ihr ins Ohr und gab ihr einen Kuss auf die Kehle, nachdem er ihre Haare zu einem Zopf in die Hand genommen hatte.
Ihr Herz setze für einen Moment aus, als sie zusammenzuckte.
„Wo kommst du denn her?!“
„Öhm…“, war das erste was Luke dazu sagte. Er setzte sich auf die Lehne von dem Sessel und lächelte sie an. „Aus dem Jungenschlafsaal?“
Alice schüttelte den Kopf.
„Ich… hab dich gar nicht gesehen…“
„Tja, dann musst du die Augen aufmachen, Honey.“, grinste Luke und gab ihr einen zärtlichen Kuss. Er seufzte. „Ich hab geträumt von dir!“
„Und?“ Sie setze sich auf seinen Schoß und ließ den Kopf nach hinten fallen, bis sie seine Schulter spürte. „War ich böse?“
„Sehr böse!“, flüsterte er ihr ins Ohr und streichelte ihren Handrücken. Er fuhr mit der Nase etwas durch ihr Haar und lächelte.
„Das ist gut.“ Sie lächelte und überlegte, ob sie ihm nun von ihrem Kleid erzählen sollte oder nicht. Sie würde ihm sowieso nicht erzählen, wie es aussah… nur, dass es da war…
Luke spielte weiter mit ihren Fingern und hatte wie immer ein sanftes Lächeln auf den Lippen. Seine Hände waren ebenfalls wie immer – eiskalt.
„Gehst du gleich mit mir frühstücken?“, fragte er und schaute zu ihr auf.
„Ich glaube, das sollte ich…“, murmelte sie. „Ich habe das Abendessen schon ausfallen lassen.
Luke knurrte leicht. Alice wusste, dass er es hasste, wenn sie nichts aß.
„Honey… du musst essen. Du bist doch sowieso schon so zerbrechlich…“ Seine Finger fuhren ihren Arm hinauf und streichelten dann ihre Kehle. „Sonst brichst du mir irgendwann noch zusammen.“
„Ich bin nicht zerbrechlich!“, protestierte sie säuerlich. Sie hasste es so bezeichnet zu werden. Genau dasselbe sagte Edward auch immer. „Ich könnte dich mit einem einzigen Zauberspruch töten, würdest du mich dann immer noch als zerbrechlich bezeichnen?“
„Würdest du es tun?“, war Lukes Gegenfrage.
Sie grinste breit. „Auf gar keinen Fall.“
„Na siehst du!“ Damit gab er ihr wieder einen Kuss und schmiegte sich an sie. „Ich liebe dich.“
„Ich weiß“, flüsterte sie und schnurrte fast schon. „Ich dich auch.“
Luke stand auf und setze Alice auf dem Boden ab.
„Komm. Lass uns etwas frühstücken gehen – und wenn du nichts isst werde ich dich dazu zwingen.“
Alice lachte, sprang ihm auf den Rücken und gemeinsam machten sie sich auf in die Große Halle.

tbc: ~> Große Halle – Slytherintisch

Thema: Gemeinschaftsraum
Alice Cullen

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13.06.2009 17:56 Forum: Slytherin

Das Lächeln, welches eben noch ihr Gesicht geziert hatte, verschwand schon nach einigen Sekunden.
Alice… Sie seufzte in Gedanken. Daran gibt es beim besten Willen nichts zu lächeln… Wenn du so weiter machst, sind sie beide unglücklich. Du musst dich entscheiden!
Wie oft hatten sie diese Gedanken schon verfolgt? Du musst dich entscheiden, du musst dich entscheiden, du musst dich entscheiden. Das ganze Leben bestand nur aus Entscheidungen, Entscheidungen und noch mal Entscheidungen. Warum war es denn so schwer?
Alice starrte an die Wand. Könnte sie sie ein wenig näher zu sich zaubern, hätte sie es prompt getan um dagegen zu schlagen. Aber sie verwarf den Gedanken wieder. Erstens hätte sie sich dann bewegen müssen um ihren Zauberstab zu nehmen und sie saß gerade so bequem, zweitens gäbe der Schlag Schmerzen, der sie bei allem möglichen behindern würde und drittens…
Drittens betrat gerade den Gemeinschaftsraum. Der Dritte Grund war die Sonne. Ihre Sonne. Ihre ganz persönliche, liebenswürdige Sonne. Luke.
Ihre Augen blitzten kurz vor Freunde als sie ihn sah. Sie erwiderte seinen Kuss nur allzu bereitwillig und machte es sich auf seinem Schoß bequem.
Sie grüßte Seth mit einem Lächeln, Tea mit einem Strahlen, Ben mit einem Nicken – und wendete sich Luke dann wieder mit einem Kuss zu.
„Müde, ja…“, seufzte sie und verschränkte ihre Finger mit den Seinen. „Zumindest war ich das bevor du kamst. Jetzt ist mein Leben wieder weitgehend bunt, aber schlafen könnte ich trotzdem noch auf der Stelle…“

Thema: Gemeinschaftsraum
Alice Cullen

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02.06.2009 15:17 Forum: Slytherin

Während Alice sich auf den Weg zum Gemeinschaftsraum machte, ließ sie sich noch einmal den fast vergangen Tag durch den Kopf gehen. Sie fing mit dem Morgen an, um zu verhindern, dass wieder alles gleichzeitig auf sie einstürzte. Zunächst einmal war da Seth. Sie seufzte. Natürlich. Wie sonst definierte sie den Begriff ‚Morgen’? Dieser Morgen gleich Seth, dieser Mittag gleich Luke und dieser Abend…gleich Bett? Gleich Schlafen? Zugegeben, es wäre ein guter Abschluss, denn trotz der frühen Abendstunde fühlte sie sich, als hätte sie drei Tage nicht geschlafen. Sie war müde wie eine große, gähnende Welt. Mehr als fünf Minuten reglos auf dem Bett liegen und sie würde bis morgen früh wahrscheinlich gar nichts mehr mitbekommen.
Morgen. Seth. Sie seufzte wieder. Wenn sie daran dachte… sie war sich immer so sicher gewesen, dass rein gar nichts mehr zwischen ihnen war. Doch heute war ihr wieder nur allzu deutlich geworden, dass das so gar nicht stimmte. Sie hatte es im Gefühl gehabt, heute Morgen in der Großen Halle. Da war noch etwas anderes.
Herr Gott noch mal, Alice, wenn du nicht mal richtig denken kannst, wie willst du es dann erst aussprechen? Vielleicht solltest du mal ein Treffen mit der alten McGongagall ausmachen, entweder nimmt sie dich mit einer Kusshand auf und bringt dir jede Menge feine, hohe Worte bei, um dich besser ausdrücken zu können…oder sie glaubt du wolltest sie auf den Arm nehmen, wirft dir einen bösen Blick zu und zieht dir Hauspunkte ab. Letzteres je nach Gemütszustand wohl eher. Und ihr Gemütszustand ist ja nicht selten der gleiche.
Das eigentliche ‚Gefühl’ das ihr so schwer viel zu beschreiben, war das kleine Kribbeln im Bauch, was sie heute Morgen gehabt hatte. Zuerst hatte sie es auf den Hunger geschoben – bis sie so pappsatt war, dass sie sich nicht noch länger etwas hatte vormachen können. Und dann hatte sie gesehen, wie Seth ihr diesen Blick zugeworfen hatte. Ihr. Aemily. Aemily Conelly. Der kleinen Durmstrang Schlampe. Vielleicht, vielleicht, vielleicht, bot sich irgendwann einmal die Gelegenheit…für eine kleine, süße Rache. Vielleicht… irgendwann. Doch sie würde es nicht vergessen. Und diese kleine, süße Rache, würde sie genießen.
Alice rümpfte verächtlich die Nase und ging schnell zum Mittag über um sich über diese Durmstrang nicht noch weitere Gedanken zu machen.
Luke.
Mittag gleich Luke. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Der ganze Mittag hatte ihnen gehört, sie hatten sich wieder vertragen und – und das war das Beste von allem – sie hattten sich geküsst. Er hatte ihr den Himmel wieder heruntergeholt, so grau er auch gewesen sein mochte, in diesem Moment war er strahlend blau und hell leuchtend. Den ganzen Morgen hatte sie ohne ihn auskommen müssen, war alleine in Hogsmeade gewesen. Sie fragte sich immer noch, wie sie das eigentlich ausgehalten hatte.
Eigentlich hatte sie sich mit ihm wieder zum Abendessen verabredet, doch sie hatte ihn in der großen Masse der Halle nicht ausmachen können. Sie verübelte es ihm nicht. Dafür war der Tag, viel zu gut gewesen. Vielleicht war er schon im Gemeinschaftsraum oder er kam noch, eine Stunde gab sie ihm noch, dann würde sie wirklich tot ins Bett fallen. Sie murmelte der Wand das Passwort entgegen, ließ sich auf eines der Sofas fallen und verschränkte die Arme hinter dem Kopf. Seth und Luke. Luke und Seth.
Sie lächelte.

Thema: Duellierclub
Alice Cullen

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20.04.2009 17:02 Forum: Das schwarze Brett

Alice Cullen. 5. Klasse Slytherin. Fortgeschritten

Thema: Slytherintisch
Alice Cullen

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11.02.2009 15:56 Forum: Die große Halle

Seth && Alice


cf: ~> Slytherin Gemeinschaftsraum


Im Moment wieder fröhlich, ging Alice, Seth an ihrer Hand summend in Richtung der großen Halle. Sie stutzte als sie einen Blick hinein warf. Luke… warum war er hier? Sie war sich sicher, spät genug aufgestanden zu sein, um ihn nicht zu treffen. Er war doch eigentlich immer ein Frühaufsteher. Warum musste er sich gerade heute dazu entschließen um diese Uhrzeit frühstücken zu gehen?
Sie warf Seth ein Lächeln zu, bevor sie an ihren Tisch gingen. Es waren noch ziemlich viele Langschläfer hier – und eigentlich gehörte die Slytherin nie zu ihnen. Sie war immer der Meinung gewesen, freie Tage zu genießen und sie nicht mit Schlafen zu verbringen. Wenn man bedachte, dass man ein Drittel seines Lebens sowieso verschlief. Musste man das ganze dann auch noch herausfordern?
Felan, Demyan, Selene und Jack… sie alle waren ebenfalls hier und genossen ihr Frühstück. Alice lächelte im vorbeigehen und suchte sich schließlich einen der freien Plätze. Luke. Warum neben ihm. Sie warf demonstrativ einen Blick auf die gegenüberliegende Seite. Wäre es nicht allzu unhöflich erschienen, einfach wieder aufzustehen, hätte Alice diesen Gedanken wohl in die Tat umgesetzt, aber da sie eine gute Erziehung genossen hatte beschränkte sie sich aufs denken, blätterte im Tagespropheten und reichte Tamiral einen Keks, der ihr deswegen ungeduldig an der Weste herumzubbelte und sich gleich darauf wieder davon machte.
„Weißt du, dass es unfair ist, immer alles uns in die Schuhe zu schieben?“, wendete sie sich wieder an Seth.
„Die ersten Verdächtigen in solch’ einem Mordfall sind doch immer wir. Die bösen Slytherins. Als hätten wir nichts anderes zu tun, als tagtäglich zu planen wen wir wie als nächstes umbringen.
Jedes Haus, bekommt gesagt, dass es einen weiteren Mordfall gibt. Wir bekommen als Zusatz obendrauf noch den Satz zu hören, dass wir uns verraten haben und feige sind. Das ist doch bescheuert.“
Zugegeben, ein Schlammblut mehr oder weniger, machte Alice auch nicht viel aus. Das, was ihr aber sehr wohl etwas ausmachte, war das man ihnen wieder die Schuld gab. Slytherin. Natürlich, wer sonst? Der kleine dunkle Fleck zwischen den Strebern wie Huffelpuff und Gryffindor. Sie wusste, dass vielleicht nicht jeder diese Meinung teilte aber sie wusste, dass vieler dieser Meinung waren auch wenn sie nie jemand laut aussprechen würde. Auch sie hatte Bekannte aus Huffelpuff und sogar einige aus Gryffindor, die sie sogar mochte. Doch das änderte nichts.
Mit einer nun mehr gedämpften Laune bestrich sie sich elegant ihren Toast und biss hinein.

Thema: Gemeinschaftsraum
Alice Cullen

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02.02.2009 19:38 Forum: Slytherin

Seth && Alice



„Das nehme ich jetzt persönlich“, die Slytherin verschränkte mit gespielter Beleidigung die Arme vor der Brust und sah den Lanchester anklagend an.
„Sag jetzt, dass das ein Scherz war.“ Sie gab ihm einen Knuff in die Seite und obwohl sie wusste, dass er es nicht ganz so ernst gemeint hatte, wie es ihm über die Lippen gekommen war, wollte sie die Worte von Seth hören.
„Komm schon. Hab ich dich jemals ignoriert?“ Ihr Tonfall wurde nun auch neckend.
„Zumindest auf Dauer?“ Es gab sicher den einen oder anderen Tag, wo sie an ihm vorbei gerannt war, dies hatte allerdings nie etwas mit Ignoranz zu tun. Vielleicht bezeichneten die Worte Eile besser. Die letzte Zeit hatte sie sich sowieso mehr mit Edward beschäftigt. Vielleicht sollte sie das noch einmal ändern – und genau jetzt fing sie damit an.
Sie lächelte sanft, als Seth sie umarmte, musste fast schon dem Drang widerstehen, sich an ihn zu schmiegen…er hatte die besondere Gabe, wirklich mit allem die Vergangenheit wieder aufzuwühlen – was Alice im Moment aber gar nicht weiter störte.

Der Gemeinschaftsraum füllte sich fast mit jeder verstreichenden Minute. Alice hatte mit der Zeit mehr an den Schülern vorbei geschaut als jeden einzelnen zu verfolgen. Sie lächelte jedem kurz zu, der den Gemeinschaftsraum weiter füllte – bis sie an einer sehr vertrauten Gestalt hängen blieb. Edward… - Edward? Die Cullen war sich sicher gestern noch einigermaßen lange hier gewesen zu sein und sie war sich genauso sicher, dass Edward nicht an ihr vorbeigegangen war… oder?
Sie widerstand dem Drang aufzuspringen um ihn zur Rede zur stellen, ließ sich nichts weiter anmerken, vor allem nicht als schließlich auch Bella auf ihn zuging. Nein, Alice würde noch genug Zeit haben mit ihrem Bruder zu reden. Sie lächelte ihre Freundin kurz an, als diese ihr zuwinkte und um nicht unhöflich zu erscheinen, wendete sie schließlich auch den Blick von ihr und Edward ab und sah Seth wieder an. Er schien die Ruhe in Person zu sein. Als sich die Schlange am Ausgang des Gemeinschaftsraumes etwas gelegt hatte, stand die Slytherin auf und hielt Seth auffordernd und immer noch lächelnd ihre Hand entgegen.
„Was meinst du, gehen wir frühstücken? Hast du Hunger? Na komm schon!“
Ohne zu Zögern griff sie sich seine Hand und zog ihn zum Ausgang, auf den Weg zur großen Halle.

Tbc: ~> Große Halle, Slytherintisch

Thema: Gemeinschaftsraum
Alice Cullen

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25.01.2009 16:01 Forum: Slytherin

Sonntag, 23. Oktober 2011

Seth && Alice



cf: ~> Mädchenschlafsaal

Alice schlug die Augen auf – und wünschte sich gleich es nicht getan zu haben. Sie fühlte sich grauenhaft. Ein dumpfes Gefühl machte sich in ihrem Magen breit. Seth. Seth war der Grund, warum sie ein solch schlechtes Gewissen hatte. Vielleicht auch ein wenig Luke. Aber hauptsächlich war es Seth. Sie hatte ihn einfach stehen lassen, hatte ihm nicht geantwortet, war einfach verschwunden. Er wusste nicht, was er mit seinen Worten in ihr ausgelöst hatte. Sie, Alice selbst hatte doch schon so oft daran gedacht mit ihm zu dem Ball zu gehen. Vor allem im Moment, wo sie Luke sowieso nicht sehen wollte. Setz gab ihr Kraft, er konnte sie trösten, er war einmal ein Teil von ihr gewesen – war er es denn nicht immer noch? Zumindest teilweise? Er ergänzte sie einfach. Und nun hatte sie ihn einfach stehen lassen. Wie er dies wohl aufgefasst hatte? Sie musste ihn finden. Sie musste sich bei ihm entschuldigen. Eigentlich fiel ihr dies immer sehr schwer. Bei dem Lachester dagegen…Tja ihm gegenüber war sie ja sowieso schon lange nicht mehr die Alice, für die sie sich ausgab. Bei ihm fiel ihre Maske schon nach wenigen Minuten.

Es war nicht nichts ehr spät, doch ihre Gedanken ließen die Slytherin nicht mehr zur Ruhe kommen, sie war hellwach. Einige Minuten noch lag sie so dort, versunken in ihre Gedanken, als sie jedoch spürte, wie ihre Arme langsam kalt wurden, schlug sie die Decke weg und machte sich fertig für ihre Suche. Es war Sonntag. Kein Unterricht, nur Hausaufgaben am Abend. Außerdem hatte sie im Moment keine Lust auf Jeans und Bluse. Also schlüpfte sie in ihre Jogginghose und zog sich eine Weste über ihr tailliertes weißes T-Shirt. Den Umhang dagegen ließ sie links liegen.
Als sie sich schließlich die Haare hochgesteckt und geschminkt hatte, und mit ihrem Äußeren zufrieden war, begab sie sich in den Gemeinschaftsraum – und sie fand Seth. Sie hatte nicht einmal richtig angefangen zu suchen, eher noch damit gerechnet, dass er sich im Schlafsaal aufhielt, doch sie hatte ihn gefunden. Unwillkürlich musste sie lächeln. Wie gesagt, die Sache mit der Maske…
„Guten Morgen…“
Sie bewegte sich leichtfüßig auf ihn zu, bis sie vor ihm stand, dann ließ sie sich aufs Sofa fallen und klopfte auf den Platz neben sich. Eigentlich ohne abzuwarten, ob er sich tatsächlich neben sie setzte, fing sie an:
„Hör mal…das wegen gestern tut mir leid. Wirklich. Ich weiß nicht, warum ich so reagiert habe. Ich weiß im Moment selbst nicht was ich will. Du hast…ich kanns nicht erklären. Weißt du, ich würde sehr gerne mit der zum Ball gehen, aber ich kann nicht. Außerdem weiß ich im Moment nicht einmal mehr ob ich überhaupt hingehe. Wie ich reagiert habe tut mir leid.“
Sie sah ihn an, sah zu ihm auf, wartete auf seine Reaktion. Es war eigentlich naiv von ihr zu glauben, ihm mit diesen verwirrenden Worten sagen zu können, wie sie sich fühlte. Aber er war ihr Freund, er würde sie verstehen, da war sie sich sicher. Doch Alice war noch nicht fertig. Das Wichtigste fehlte noch.
„Und vielleicht bist du nicht der Einzige der wieder Gefühle entwickelt hat. Meine Gefühle für dich waren nie wirklich verschwunden. Aber ich glaube das weißt du.“
Das Lächeln kehrte zurück, als sie endete.

Thema: Gemeinschaftsraum
Alice Cullen

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04.01.2009 18:27 Forum: Slytherin

Benedikt, Selene && Alice

Alice Ausdruck verfinsterte sich kurz, als Selene sie auf den Ball ansprach und sie ließ Benedikt mit seiner Antwort nur zu gerne den Vortritt. Als sie schließlich doch wohl oder übel antworten musste, legte sich die Slytherin ein paar Worte zurecht, die ihre Situation nicht ganz so auf dem Präsentierteller darstellte.
„Ich denke, dass ich wohl – oder übel-“, fügte sie in Gedanken hinzu ohne sich etwas anmerken zu lassen. „- erscheinen werde. Auch wenn ich mich noch nicht im Geringsten vorbereitet habe – von meinem Partner abgesehen – und mich daran wohl schnellstmöglich begeben sollte…ich werde auftauchen.“ Sie unterdrückte ein Gähnen und beobachtete, wie sich der Gemeinschaftsraum von Neuem füllte. Sie lächelte jedem kurz zu und erhob sich dann von der Lehne.
„Wenn ihr mich nun entschuldigen würdet? Ich denke ich werde mich jetzt in den Schlafsaal begeben begeben.“ Sie warf ihren beiden Gesprächspartnern noch ein letztes Lächeln zu und hatte gerade die ersten Schritte zu den Schlafsälen gemacht, als es im Gemeinschaftsraum dunkel wurde. Etwas Unverständliches kam ihr über die Lippen, als sie die Gestalt Rika Kazeki’s entdeckte, sich kurzerhand umdrehte und zu ihrer Sofalehne zurückkehrte. Dann hörte sie was ihre Hauslehrerin ihnen zu sagen hatte.
Unwillkürlich schlich sich ein leises Lächeln auf ihre Lippen. Die Slytherin konnte nichts dafür, ihr war alles andere als zum Lächeln zu mute, und trotzdem. Ein toter Gryffindor. Tot. Sicher, es war keine schöne Angelegenheit – und trotzdem. Trauern würde Alice sicher nicht. Ebenso wenig weiter darüber nachdenken. Die weiteren Worte nahm sie nur noch verschwommen war und als die Lichter letztlich wieder eingeschaltet wurden, stand ohne dass sie etwas davon gemerkt hatte Seth vor ihr.
Alice lächelte zart.
„Seth.“ Ihre Stimme hatte wieder einen Ausdruck gefunden, sie klang nun freundlich und erfreut. Sie nickte Selene und Benedikt noch einmal zu, dann suchte sie sich mit Seth ein stilles Plätzchen – sofern das in diesem Moment möglich war – und sah ihn erwartungsvoll an.
„Was ist so wichtig, dass es niemand sonst mitbekommen soll? Nicht, dass ich will, dass meine Gespräche von allen mitgehört werden. Ich war nur gerade dabei in die Schlafsäle zu gehen.“

Thema: Gemeinschaftsraum
Alice Cullen

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20.12.2008 10:58 Forum: Slytherin

cf: ~> Große Halle | Slytherintisch


Sie lächelte Demyan nur noch einmal kurz an, als er den Kommentar über seine – und damit auch ihre – Laune fallen ließ und damit die große Halle verließ. Eigentlich war es schade… sie hatte seine Gesellschaft noch gerne ein wenig länger genossen. Wenn man es überhaupt so nennen konnte. Es war ja nicht mal ein richtiges Gespräch entstanden und die meisten Worte, die sie von ihm gehört hatte, galten auch eher Katajew.
Aber wie auch immer. Er hatte ja Recht. Ein Gespräch zwischen zwei ach-so-gut-gelaunten Schülern, war von vorneherein doch schon zum Scheitern verurteilt. Sie sah ihm noch kurz hinterher bevor sie einmal tief seufzte und sich ebenfalls erhob.
Es war spät. Wahrscheinlich später als sie vermutete. Sie sollte in den Gemeinschaftsraum gehen. Auch wenn sie nicht schlafen würde. Nein dafür war sie viel zu nervös – und warum das? Dank sei Edward Cullen. Ihrem tollen Bruder, auf den sie gerade eine Solche Wut verspürte. Jedenfalls versuchte sie ihre Sorge, die mit jeder Minute größer wurde durch Wut zu unterdrücken. Aber genau das würde ihr nicht ewig gelingen. Sie kannte sich und sie hatte eine solche Situation schon einmal miterlebt. Allerdings nicht mit Edward. Bei ihm war es um einiges schlimmer. Sie hatte nicht viel von Bella erfahren… aber das Wichtigste wusste sie und genau das reichte ihr um ihn zu hassen, dafür dass er sich nicht blicken ließ. Hass war ein großes Wort… aber Alice ging sowieso viel zu leichtfertig damit um.

Die große Halle hatte sich geleert, Alice stand immer noch hinter ihrem Platz und machte sich nun auf den Weg runter in die Kerker. Sie zischte kurz das Passwort, und trat in den doch ziemlich vollen Gemeinschaftsraum. Das war das erste Mal, dass sie einen Blick auf die Uhr hatte. Sie war überrascht. Es war tatsächlich später als sie erwartet hatte und sie hätte schon längst hier sein sollen. Wenigstens war es noch nicht zu spät. Was hieß, dass nicht schon wieder sie schuld an Hauspunkteabzügen sein sollte. Sie sah sich um. Viele saßen in Pärchen zusammen und sie selbst hatte auch keine besonders große Lust jetzt schon zu schlafen. Wenn man bedachte, dass sie heute sowieso nicht allzu viel gemacht hatte. Der Tag war einfach zum verschenken gewesen. Sie schritt auf die Sessel zu und ließ sich auf die Lehne von dem fallen, auf dem sich gerade zwei ihrer Schulfreunde unterhielten. Selene, Benedikt. Sie lächelte kurz.
„Ihr seht ja auch nicht gerade ausgelastet aus“, fing sie an. Es war ihrer Stimme deutlich anzuhören, dass sie gelangweilt war, da sie auch den letzten verräterischen, sorgenvollen Klang daraus entfernt hatte, der vielleicht bekannt geben würde, wie sehr sie sich gerade sorgte. Etwas das ihr nicht schwer fiel. Sie hatte reichlich Übung darin bekommen.

Thema: Slytherintisch
Alice Cullen

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02.12.2008 15:25 Forum: Die große Halle

Die beiden Siebtklässer aus Durmstrang schienen überhaupt nicht auf ihren doch leicht provozierenden Satz einzugehen. Katajew bedachte sie nur mit einem kleinen Seitenblick bevor er wieder anfing auf Demyan einzureden, der jedoch schien ihm nicht wirklich zuzuhören und Alice rollte mit den Augen. Die beiden waren wirklich in einer komischen Stimmung… sie hatte sich erhofft wenigstens beim Abendessen etwas Ruhe zu haben – wenn man schon alleine nach Hogsmeade gehen musste und dann von einem solchen Jahrhunderthagel überrascht wurde. Zugegeben, es war der schlechteste Hogsmeade – Besuch den sie bisher gehabt hatte. Und Luke würde seine kleine, süße Rache bekommen… irgendwann… und irgendwie. Sie hatte jetzt nicht den Nerv sich darüber Gedanken zu machen.
Sie überhörte den Rest Katajews gekonnt, fing an ihren Salat zu massakrieren und sah schließlich auf, als er seinen Platz mit ein paar…Worten verließ die nicht gerade zur Verbesserung ihrer Laune beitrugen. Oh, sie wusste genau, was er mit diesem Satz sagen wollte. Demyan war ein Frauenheld, dass war ziemlich bekannt aber er war nicht der einzigste und Alice war gerade nicht in der Stimmung Diskussionen zu führen.
„Wenn das der einzige sinnvolle Satz ist den du zu Stande bringst“, zischte sie zur Antwort,
„dann verzieh dich.“
Es war weit unter ihrem Niveau sich weiter mit solchen Sätzen zu beschäftigen also ignorierte sie auch seinen nächsten Satz über die Speisen auf dem Tisch und dann – man glaubte es kaum – bekam sie sogar ihre lang ersehnte Ruhe vor den beiden Streithähnen. Mikhail verließ ebenfalls die große Halle und Alice leerte ihren Teller bevor alles einige Minuten später auch schon wieder vom Tisch verschwand. Sie musste wohl ziemlich spät dran sein. Aber sie konnte es nicht abschätzen sie hatte heute noch kein einziges Mal eine Uhr zu Gesicht bekommen, sie war völlig aus dem Takt gekommen was ihr Zeitgefühl betraf. Es war Abendzeit, soviel war sicher, denn es begann zu dämmern draußen aber die Abendzeit war lang. Alice schätze die Zeit auf mehr oder weniger 19 vielleicht 20 Uhr aber wahrscheinlich irrte sie sich. Mit einem Lächeln wandte sie sich wieder Demyan zu, der sie gerade auf ihre Laune ansprach. Kein sehr erfreuliches Thema. Zum wechseln empfohlen. Aber wohin sollte sie wechseln? Es war ja selbst das einzige, was sie im Moment im Kopf hatte. Hogsmeade…
„Wie es scheint sieht man mir das schon von meterweiter Entfernung an.“ Sie zuckte gleichgültig mit den Schultern.
„Was würdest du sagen, wenn du dich so kurzfristig doch allein in Hogsmeade rumtreiben müsstest und dann von diesem… Wetter überrascht wirst? Warst du überhaupt mit? Ich hab dich nicht wirklich gesehen.. wobei das auch kein Wunder war… ich bin sowieso noch gerade so mit durchgerutscht weil ich wieder einmal zu spät war.“
Was auch kein Wunder ist…

TBC: ~> Slytherin Gemeinschaftsraum

Thema: Slytherintisch
Alice Cullen

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25.11.2008 18:29 Forum: Die große Halle

cf: ~> …

Sie war sauer. Und zwar richtig. Ihr Blick war heute Abend noch düsterer als sonst. Er brauchte erst gar nicht zu kommen.
Alice hatte sich schon so sehr auf den Hogsmeade-Ausflug gefreut, sie freute sich immer auf Hogsmeade, die liebte es und dieses Jahr wäre es das erste mal gewesen, dass sie mit Luke dorthin gegangen wäre. Diese Tatsache hatte ihre Laune schon Wochen davor immer wieder in die Höhe getrieben – und was war letztendlich daraus geworden? Rein gar nichts. Sie war allein nach Hogsmeade gegangen, das war dabei rausgekommen. Zuerst hatte sie Luke stundenlang suchen müssen, bis sie ihn in der Bibliothek fand und was hatte sie sich dann anhören müssen? Irgendeine Ausrede. Nicht einmal eine richtige Erklärung hatte er ihr gegeben, einfach nur abgesagt, hatte gesagt sie solle sich den Spaß nicht nehmen lassen und trotzdem gehen. Sie war gegangen, aber letztendlich doch alleine. Bella war ihr eingefallen, doch Bella ging mit Jack. Sie wollte die beiden nicht stören. Edward. Nein. Sie wusste ja nicht einmal wo er war. Nachdem sie endlich einmal heraus bekommen hatte, dass er seine Zeit nun im Krankenflügel verbrachte, war sie sofort dorthin gestürmt und was hatte sie vorgefunden? Jeden anderen, außer ihren Bruder. Er würde auch noch etwas von ihr zu hören bekommen und sie würde nicht gerade freundlich mit ihm sein. Die Panik, die in ihr aufkam, wenn sie an ihn dachte unterdrückte sie gewissendlich. Wo war er? Wie ging es ihm? Was zum Teufel hatte er sich dabei gedacht? Viel wusste sie ja nicht, nur, dass Bella ihn gefunden hatte...

Sie ging mit schnellen Schritten zur großen Halle, um ihre Mahlzeit nachzuholen. Sie hatte den ganzen Tag noch nichts gegessen und langsam stellte sich bei ihr auch das Hungergefühl ein. Getrieben von ihrer Wut im Bauch stürmte sie in die mittlerweile doch schon ziemlich volle Halle und ließ sich einfach auf den nächstbesten noch freien Platz am Slytherintisch fallen. Und sie hatte das Glück gerade bei drei Durmstrangs zu sitzen. Wobei sie von ihren Freunden auch nicht gerade viel sehen konnten. Die Spannung zwischen den dreien war gerade zu spürbar. Sie kannte sie allerdings nur flüchtig. Demyan zählte sie mittlerweile doch schon zu ihren guten Bekannten, sie kannte ihn von ihren Stunden, hatte vielleicht schon ein paar Worte mit ihm gewechselt, er war der Frauenheld Nummer eins – und außerdem sah er gut aus. Das war doch schon mal was. Die anderen beiden kannte sie ebenfalls vom Unterricht. Schlecht sahen sie auch nicht aus. Wie auch immer. Freunde schienen die drei untereinander aber nicht wirklich zu sein.
„Was für eine Stimmung“, murmelte sie.
„Der passende Platz für mich. Wenn ihr euch anschreit lasst mich dabei teilhaben, vielleicht heitert mich das heute doch noch ein wenig auf.“ Sie lächelte amüsiert, nahm sich einen Salat und begann zu essen, immer sorgsam darauf bedacht, nicht an Luke zu denken.

Thema: Fächerwahl
Alice Cullen

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11.11.2008 20:07 Forum: Das schwarze Brett

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