Thema: Gemeinschaftsraum |
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Alice und Benedikt
Welch Demütigung.
Dieses Quidditchspiel war eine Farce, die Ihresgleichen suchte. Nicht nur, dass Benedikt eigentlich nicht so sehr auf Quidditch abfuhr, wie der Rest der Schule, nein, seine Hausmannschaft hatte sich doch tatsächlich die Blöße gegeben und schlicht und ergreifend nicht gewonnen! Benedikt konnte und wollte es nicht begreifen. Dieser Gregory Moon, seines Zeichens oberster, dämlichster Gryffindoof überhaupt, hatte vor dem Sucher der Slytherins, Jack Hunter, den Schnatz entdeckt und natürlich mit einer gehörigen Portion Glück gefangen. Danach war Benedikt, grummelnd wie die meisten Slytherins, ins Schloss zurück gekehrt und nun saß er vor dem Kamin und starrte in das prasselnde Feuer. Welch Schmach! Derzeit sprach er mit niemandem, sah nur zu, wie die Flammen tanzten und hing seinen ersten Flugerinnerungen nach. Er war erst drei, oder vielleicht auch vier Jahre alt gewesen und sein Vater hatte ihm einen Besen geschenkt. Keinen Kinderbesen, nein, einen richtigen! Benedikt wurde liebevoll von seiner Mutter auf das Fluggerät gesetzt, doch kaum hatte sie ihn losgelassen, sauste der Besen schon davon und mit ihm natürlich Klein – Benedikt. Bei dem Gedanken daran, schüttelte Benedikt energisch den Kopf, als wollte er die schlechten Erinnerungen einfach wegschütteln und dann so tun, als wäre er anschließend nicht vom Besen gefallen, vom Vater ausgelacht und von der Mutter getröstet worden, als er sich den linken Arm brach.
Doch daran wollte Benedikt nicht denken. Weder an seinen Vater, noch an die Verletzung damals. Deshalb atmete er tief ein und sah sich im Gemeinschaftsraum um. Dort war Alice soeben hereingekommen und Benedikt nickte ihr mit einem Lächeln zu. Alice war eine Freundin, er konnte sich – so sich Benedikt auf jemanden verließ – auf sie verlassen. Meist führten sie sehr angenehme und auch interessante Unterhaltungen und so verbesserte sich sein Gemütszustand erheblich, als er sie ansprach. „Na, vom Schock einigermaßen erholt? Bitte setz dich doch zu mir.“ Und daraufhin rückte er einen der Stühle zu seiner Linken zurecht.
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Thema: Kerker für Zaubertränke |
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cf: Nirgendwo im Irgendwo ingame: Klassenraum für Verwandlungen
Ms McDowell & Mr Girot
Welch außergewöhnlich nützlicher Zauber. zum ersten Mal war Benedikt heute nicht zynisch und meinte diesen Gedanken, welchen er NATÜRLICH nicht laut aussprach, wirklich ernst. Da das Wetter nach wie vor nicht sonderlich toll war, konnte man damit rechnen, dass man bei dem danach anstehenden Quidditch-Spiel einiges an Regen abbekommen würde. Allerdings war es – je nachdem wo man stand um zuzusehen – auch von Nachteil, wenn nun jeder den soeben gelernten Zauber anwandte und man sich einem Heer von roten (wahlweise auch grünen) Regenschirmen entgegen sah. Aber das war Benedikt im Grunde nicht so wichtig, schließlich war er bestimmt nicht einer, der in den hinteren Reihen stehen würde. Nein, wenn dann stand er ganz gewiss vorne!
So gab er seinen Aufsatz über Animagi ab, packte seinen Regenschirm zusammen und ging aus dem Klassenraum in Richtung Zaubertränke. Allerdings ging er eher gemütlichen Schrittes, schließlich hatte er noch eine Menge Zeit und wollte nicht als der Über – Streber gelten, der schon 10 Minuten vor dem Unterricht im Klassenzimmer in der ersten Reihe saß und gespannt auf den Lehrer wartete. Durch den schier endlosen Regen, der draußen herrschte, war es auch im Schloss nicht besonders warm und ein wenig fröstelte es den Girot, der sich nur zu sehr nach Frankreichs Sonne sehnte. Dort wäre es jetzt viel wärmer, der Herbst hatte eingesetzt, man könnte durch die Weinberge wandern… aber nein, er war hier im kalten Großbritannien und musste sich soeben zu Zaubertränke begeben. Einerseits auch recht nützlich, schließlich war Zaubertränke nicht sein Hass – Fach, aber andererseits hätte er nichts gegen etwas wärmere Temperaturen einzuwenden.
Nachdem er noch ein paar Treppen hinabgestiegen war, natürlich immer darauf bedacht, nicht alleine unterwegs zu sein, kam er auch schon beim Klassenraum für Zaubertränke an. Ein kurzer Blick durch das Zimmer genügte, um zu sehen, dass bisher kaum Freunde, noch Feinde anwesend waren. Die einzige, die er mehr oder minder akzeptierte, war diese Gryffindor Readgiena McDowell, die neben einer anderen, allerdings gänzlich dämlichen Gryffindor saß und – so schien es – soeben von dieser vollkommen zugelabert wurde. Das schrie doch nach einem Retter in goldener Rüstung! Nur dumm, dass sein Schulumhang tiefschwarz war.
Leichtfüßig war Benedikt bei Readgie angekommen und hatte sich einfach links neben ihr niedergelassen. „Na, Ablenkung gefällig?“
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Thema: Slytherintisch |
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Amaya und Benedikt
„Vollkommen verständlich“ süffisant lächelte Benedikt, als Amaya meinte, sie hätte wohl gerne mit angesehen, wie es Christine ergangen war. Er fand die Gryffindor einfach nur dämlich. Tollpatschig, zu laut, zu nervig, einfach zu sehr Gryffindor! Viel zu viel Gryffindor auf einem Haufen! Wenigstens konnte die Slytherinmannschaft den Gryffindoofs nachher noch gehörig eins reinhauen.
Mit diesem doch recht erbaulichen Gedanken schlenderte er an Amayas Seite hinunter in die Große Halle. Dabei unterhielten sie sich ein wenig und wiederum schien Benedikt, dass es eindeutig sehr wenige Mädchen gab, die sich wie Amaya artikulieren konnten. Lag das an Durmstrang? Waren dort die Mädchen, die seiner Anwesenheit würdig waren? Die die interessant, manchmal undurchsichtig waren? Die, mit denen es tatsächlich Spaß machte, sich zu unterhalten, deren Aufmerksamkeit und auch Anwesenheit er genoss? Es schien beinahe so, doch dann fiel ihm Selene ein, die ja eindeutig keine Durmstrang Schönheit war. Faszinierend dachte sich der Girot und auch, dass Amaya durch ihn nicht die Schulregeln brechen musste, war schon eher amüsant. „Das freut mich, dass ich dir damit helfe. Allerdings wäre es auch unverantwortlich von mir, dich alleine gehen zu lassen. Nicht dass dir noch etwas zustößt.“ Was war er nur für ein Gentleman!
„Ja genau, über Cepheus. Ich wollte nicht eines nehmen, das jeder schreibt. Der arme Mr Lupin hätte sich ansonsten ja zu Tode gelangweilt.“ Kurz hielt er inne und hörte Amaya zu. Nicht, dass er ihr sonst nicht auch zugehört hätte, aber das was sie sagte, gefiel ihm ganz außerordentlich. „Cassiopeia? Naja, ich halte sie nicht für allzu kreativ. Allerdings muss ich zugeben, dass sie mir auch ziemlich egal ist, ergo auch das Sternbild, über das sie geschrieben hat.“
Bald waren sie in der Halle angekommen und Benedikt überließ Amaya den Vortritt, zu entscheiden, wohin sie sich setzen wollte. Natürlich entschied sich die Durmstrang für den Tisch der Slytherins, ein anderer wäre wohl kaum in Frage gekommen. Sie setzten sich und kurz danach war schon das Essen auf den Tischen erschienen. Erstaunt zog Benedikt eine Augenbraue nach oben. Wie immer gab es eine sehr große Auswahl an allen möglichen Köstlichkeiten. Der Kommentar der Durmstrang aber war ja genial. Hatte sie das wirklich ernst gemeint? „Naja, ganz einfach, du nimmst dir etwas zu essen und isst es. Außer du hast wahrlich keinen Hunger.“ Er hatte schon welchen und tat sich reichlich von einem Auflauf auf, der sehr gut aussah. „Nun, ich denke das ist wegen dem Quidditchspiel. Vielleicht befürchtet die Schulleitung, dass unsere wackeren Helden sonst vom Besen fallen, wenn sie zuvor nichts Anständiges zu essen hatten?!“ Er selbst spielte zwar nicht mit, aß aber trotzdem mit demselben Appetit wie sonst auch.
ooc: tut mir sehr Leid, Laura, hoffe du verzeihst meine Verspätung
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Thema: Klassenraum für Astronomie |
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Amaya und Benedikt
Dass Professor Lupin ihnen eine derart leichte Aufgabe für den heutigen Tag gegeben hatte, war ihm grundsätzlich hoch anzurechnen. Die meisten Schülerinnen und Schüler in dem Klassenzimmer konnten wohl vor Vorfreude auf das nachher anstehende Quidditchspiel kaum noch ruhig sitzen und so überraschte es Benedikt nicht im Geringsten, als viele sehr früh ihren Aufsatz abgaben. Er selbst schrieb noch über das Sternbild Cepheus, ein eher unscheinbares, aber doch ansehnliches Sternbild. Im Grunde war es Benedikt egal, worüber er schrieb, Hauptsache er hatte die Aufgabe erledigt und seinem Haus ein paar Punkte verschafft. Cepheus, die mythologische Figur, war schon ein kleines bisschen vertrottelt gewesen, dachte Benedikt. Nur wegen der großen Klappe seiner Frau hätte seine Tochter hingerichtet werden sollen. Welch Sorte Mann war denn der gewesen, dass er sein Eheweib nicht so weit unter Kontrolle gehabt hatte, dass sie wusste, wann es Zeit war, still zu sein? Wenn Benedikt einmal heiratete, dann nur eine, der sehr wohl klar war, wo ihr Platz war, und zu wem sie was sagen konnte. Es war nicht so, dass Benedikt herrschsüchtig oder besitzergreifend war, aber wenn ihm etwas wichtig war, dann sein Ruf. Und dazu gehörte früher oder später auch eine Frau. Aber damit wollte er sich schon noch ein wenig Zeit lassen, sich ausprobieren, sehen, wohin es ihn nach Hogwarts trug. Immerhin war er erst 17 Jahre alt und hatte noch sein ganzes Leben vor sich. Bevor er jetzt Fesseln anlegen würde wie Ilena und Demyan, wäre er noch schreiend davon gerannt. Bei dem Gedanken an Ilena musste er allerdings lächeln. Er war schon gespannt darauf, ob sie seinen Strauß Rosen erhalten hatte. Noch interessanter war natürlich, dass er den Strauß in den Gemeinschaftsraum der Durmstrangs schicken ließ, wo er Demyan auffallen musste. Dass jemand seiner Verlobten Blumen schickte wäre ja an und für sich für Demyan sicherlich kein Grund sich Gedanken zu machen, aber wenn es alle mitbekamen, war das etwas anderes.
So langsam kam er mit seinem Aufsatz auch zum Ende und als hätte sie es gewusst, fragte ihn seine bezaubernde Sitznachbarin, Amaya, ob sie ihn mitnehmen könnte. Sie verstanden sich recht gut und so war es Benedikt mehr als nur recht, dass sie so freundlich mit ihm war. Sie war keine Bedrohung, einfach eine sehr angenehme Gesprächspartnerin. Nicht, dass er sich in sie verliebte oder so, aber es war schlicht und ergreifend schön, einmal nicht ständig aufpassen zu müssen, was er sagte. Nachdem sie auch seinen Aufsatz abgegeben hatte, verließen die beiden gemeinsam den Raum. „In der Tat interessant. Hast du gesehen, wie Christine Brockovich der Schweiß ausbrach, als sie hörte, sie müsste ohne Buch etwas schreiben?“ Benedikt lachte. Die kleine, aufbrausende Gryffindor hatte ihm beinahe Leid getan. Gemeinsam schlenderten sie den Gang hinab und da kam ihm Amayas Frage gar nicht ungelegen. „Ja, es müsste ja bald Mittagessen geben. Mal sehen, ob etwas Schmackhaftes dabei ist.“ Zwinkerte er ihr zu. Er wusste, dass manche Durmstrangs etwas gegen das Essen in Hogwarts hatten, aber er war wirklich sehr zufrieden damit. „Worüber hast du geschrieben?“ fragte er so beiläufig. Was, wenn Professor Lupin nur Aufsätze bekam, die alle dasselbe Thema behandelten? Dann wird er wissen, dass er nächstes Mal die Schüler in Gruppen einteilen sollte, wenn er verschiedene Themen behandelt haben möchte. schoss es ihm durch den Kopf.
Tbc: Slytherintisch, Große Halle
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Thema: Klassenraum für Astronomie |
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Cf: Irgendwo im Nirgendwo
Freitag, der 28.10.2011
Ein beinahe schöner Tag war es, wäre kein Regen aufgezogen, der den zuvor herrschenden Nebel schnellstens verdrängt hatte. Manchmal wünschte sich Benedikt nach Frankreich zu seiner Mutter. Dort war es seltener neblig und der Regen war auch nicht so kalt wie hier. Aber bitte, er ging nun einmal zur Schule und musste somit auch das Wetter ertragen, ob es ihm gefiel, oder nicht.
Da war er dann doch recht froh, dass die heutige Stunde Astronomie die Theorie beinhaltete und nicht die Praxis, denn ansonsten wären sie wohl auf den Trum hinaufgestiegen und ordentlich nass geworden. Benedikt seufzte und machte sich langsam auf den Weg in das Klassenzimmer für die nächste Stunde. Irgendwie hatte er heute auf absolut nichts Lust. Nun gut, sagen wir, auf absolut nichts SCHULISCHES. Bei dem Gedanken daran schlich sich ein spitzbübisches Lächeln auf seine Lippen. Mal sehen, was der Tag noch so brachte.
Nach einigen Minuten war er an seinem Ziel angelangt. Er betrat das Astronomieklassenzimmer und war tatsächlich nicht der Erste, der schon so früh dort war. Ein Gryffindor, Henry Beaufort, und ein weibliches Wesen desselben Hauses, Christine Brockovich, waren schon da. Beide mochte er nicht wirklich, was bei Christine allerdings auf ihr Haus zurückzuschließen war. An und für sich, war das Mädchen schon hübsch, aber eben Haustechnisch nicht sein Fall. Und Beaufort? Tja, der hielt sich sowieso für den Beschützer jedes Mädchens und dementsprechend war er – neben der Tatsache, dass er ein Gryffindor war – Benedikt ein Dorn im Auge. Trotzdem ließ sich der Girot großzügig herab und nickte zur Begrüßung der beiden, setzte sich dann ein paar Tische weiter hin und zog ein Buch aus seiner Tasche. Irgendetwas schien Brockovich zu nerven und das weckte seine Neugierde. Gerüchte? Super. Eine empörte Gryffindor? Noch besser. So gab Benedikt vor, in dem Astronomiebuch zu lesen und hörte inzwischen gespannt zu, was denn geschehen war.
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Thema: Korridore und Flure |
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Lara und Benedikt
He say "I know you, you know me"
One thing I can tell you is you got to be free
Come together right now over me
The Beatles – Come Together
Da war die kleine Hufflepuff, die sich immer die größte Mühe gab, ihm nicht zu zeigen, dass sie voll und ganz seinem Charme, seiner Intelligenz und seinem unbeschreiblichen Aussehen verfallen war.
Es war immer wieder amüsant, wie viele Mädchen ihn doch vergötterten. Natürlich hatten sie damit vollkommen Recht, fand der Girot-Erbe. Wer sollte denn sonst in dieser Schule der Gegenstand ihrer Träume sein? Dieser Prochorow? Lächerlich. Marek? Noch lächerlicher. Eben, es gab in keinem Haus jemanden, der so war, wie Benedikt. Genau das bestätigte Lara Ledoyen ihm wieder einmal, indem man ihr ansehen konnte, dass sie innerlich fast schon zu sabbern begann. Im Grunde sah das Benedikt in jedem Mädchen, ob nun eingebildet oder real, aber diesmal schien es bei Lara wahrlich zu stimmen. Die Art, wie sie ihren Mund in ein Lächeln, das wohl sowas wie verächtlich sein sollte, verwandelte und wie sie ihn ansah, sprach Bände. Das Glitzern in ihren Augen verrat sie, und auch das hastige Wegstecken ihres Zauberstabes lag dem offensichtlichen Bemühen, dass sie ihm keineswegs feindlich gesinnt war, zugrunde.
Was sie nun aber von sich gab, war zum Schießen komisch! Wie sehr sie sich doch um eine möglichst vornehm klingende Wortwahl bemühte! Allerdings konnte ER das auch. „Ich danke.“ Eine leichte Verbeugung folgte seinen Worten und nun sprach er weiter. „Ich muss wohl äußerst leichtsinnig sein, da mögen Sie Recht haben. Doch die Suche nach neuen Abenteuern, die man innerhalb jenes Gemäuers zu finden vermag, hat mich aus meinem Bette gelockt, natürlich nebst der Aussicht, ein so bezauberndes Geschöpf wie Sie zu treffen.“ Mensch bin ich gut! „Die Frage möchte ich allerdings sehr gerne zurückgeben. Und was mein Befinden angeht, darum steht es sehr gut, danke.“ Was war er doch für ein toller Hecht! Als sie ihren Zauberstab wegsteckte, war das für ihn das Zeichen, er könne einen Schritt näher kommen, was er natürlich auch tat. Zwar nervte Lara ihn sonst ständig, aber heute war er – aus bisher ungeklärten Gründen – sehr guter Laune und so machte er bei ihrem kleinen Spielchen mit.
(ooc: er heißt Girot, nicht Griot )
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Thema: Korridore und Flure |
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Freitag, 28.10.2011
Cf: Irgendwo im Nirgendwo 
Noch war er nicht allzu lange wach im Bett gelegen, doch kam es ihm vor wie eine Ewigkeit. Nur an die Decke seines Himmelbettes zu starren war eben nicht unbedingt das Spannendste überhaupt. Heute stand das Quidditch Match gegen die Gryffindors an. Es lag jetzt schon auf der Hand, dass das Match kein Zuckerschlecken werden würde, aber im Grunde war das auch nicht so wichtig für Benedikt. Solange die Slytherins gewannen war alles in Ordnung. Wie sie das anstellten, war ihm egal, Hauptsache, sie waren die Sieger. Nun zierte ein Lächeln sein makelloses Gesicht und so schwang er sich aus seinem Bett, was hätte er denn noch länger darin liegen bleiben sollen?! Schnell war er angezogen und heute brauchte er selbst im Bad nicht so lange, wie sonst immer, was ihn schon ein bisschen erstaunte. Eine kleine Welle guter Laune schien ihn überrollt zu haben. Amüsiert blickte Benedikt in sein Spiegelbild, strich sich noch einmal über die Haare bevor er sich zuzwinkerte und in den Gemeinschaftsraum hinabstieg. Noch war niemand hier, mit dem er reden wollte oder den er auch nur ansatzweise in seiner Gegenwart erdulden würde, also setzte er sich erstmal in einen großen gemütlichen Sessel, von dem aus er aus dem Fenster sehen konnte. Nebelschwaden, soweit das Auge reicht! Benedikt begann allein bei diesem Anblick leicht zu frösteln, obwohl er sonst eher kein Feind des schlechten Wetters war. Ein wenig rastlos sah er hin und her, noch immer war niemand hier, mit dem er reden wollte. Also beschloss er, den Gemeinschaftsraum zu verlassen und hinunter in die Große Halle zu gehen. Bald würde dort das Frühstück erscheinen, und außerdem begann er schon, sich zu langweilen.
So stieg er aus dem Gemeinschaftsraum, zog aber gleichzeitig seinen Umhang etwas enger, da es im Korridor doch kälter war, als erwartet. Eigentlich durfte er gar nicht hier sein, schoss ihm kurzzeitig durch den Kopf. Die neue Regel besagte ja, dass man sich nicht mehr alleine im Schloss aufhalten durfte aufgrund des Lecks in der Sicherheit. Ja, offensichtlich gab es ein Leck und obwohl es absolut nicht lustig war, schmunzelte Benedikt. Wenn die Hogwarts-Schulleitung so auf die Sicherheit ihrer Schützlinge bedacht wäre, wie sie tat, dann wäre es doch wesentlich hilfreicher und auch effizienter, vor den Gemeinschaftsräumen Wachen zu postieren, oder? So schlenderte er den Gang hinunter, bog rechts ab, die Treppen hinauf und plötzlich war er nicht mehr allein. Da war ein Mädchen. Oh, wie nett… Lara Ledoyen, die kleine Nervensäge dachte Benedikt, ging aber trotz der Hufflepuff weiter, anstatt umzukehren. „Morgen.“
Tbc: Korridore und Flure
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Thema: Eingangshalle |
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John und Benedikt
Das Jaulen des Hundes hatte Benedikt erschreckt. Eigentlich waren ihm Hunde relativ egal, er mochte es, wenn es Wachhunde waren und sie auf seinen Besitz aufpassten, aber ein richtig enthusiastischer Hundeliebhaber war er wohl kaum. Deshalb tat es ihm auch eher mäßig Leid, dass das Hundchen (Wobei hier Hundchen eher zynisch zu gebrauchen war, denn die Größe des Viehes war eindeutig mehr, als man einem HundCHEN zutraute) vor Schmerz heulte und sich hinter seinem Herrchen versteckte. Das Herrchen allerdings kannte der Schüler und so war Benedikt recht erstaunt, dass John Parker, seines Zeichens Wildhüter, einen für ihn ungewöhnlichen Ton anschlug: es klang tatsächlich so, als ob er streng sein wollte! Beinahe lachhaft war die Situation, denn für Benedikt war klar, dass es dieser stets schwankende Piraten-Verschnitt sich kaum leisten würde, ihn, IHN, Benedikt Girot dafür zu rügen, dass das riesige Tier am Boden lag und beinahe danach lechzte, getreten zu werden! Doch anstatt den Herren anzupöbeln – was EINDEUTIG unter Benedikts Niveau war – legte der Junge seine Stirn in Falten und begann zögernd zu sprechen. „Mr Parker, ich versichere Ihnen, es war keineswegs meine Absicht Ihren wundervollen Tierchen weh zu tun. Ich habe sie schlicht und ergreifend, abgelenkt von diesem Unwetter, nicht gesehen. Und sehr gerne würde ich ein Leckerli springen lassen, nur leider habe ich keines dabei.“ Was war er nur für ein Charmeur! Grandios, diese Vorstellung, das Besorgte in seinem Tonfall, als ob er sich um die Hunde, die eigentlich Wölfen zu sehr ähnelten, scheren würde. Zwar war es sicherlich nicht Absicht gewesen, weil er wirklich abgelenkt war, aber er war in diesem Moment eindeutig amüsiert darüber, wie beschützend dieser Piraten-Clown doch sein konnte.
Ein Lächeln huschte Benedikt über sein makelloses Gesicht. Ob Parker wohl auch so beschützend war, was seine rothaarige Freundin anging? Diese Frau, die Benedikt immer irgendwie an einen aufgeweckten Kobold erinnerte, war aber auch etwas ganz Spezielles. Während der Slytherin noch über rothaarige Frauen und ihre Vorteile sinnierte, drang Johns Stimme erneut an sein Ohr und nun wurde es sogar Benedikt zu bunt. Er hätte gegen eine Regel verstoßen? „Mr Parker, mir ist natürlich bekannt, dass Auf-Hunde-Steigen nicht zum guten Ton gehört, aber seit wann ist das eine Schulregel?“ Ein genervter Seufzer entkam seiner sonst so perfekten Fassade. Dann fiel es ihm auf. Er war allein unterwegs gewesen, zumindest theoretisch. Praktisch waren noch andere Schüler in der Eingangshalle. „Wenn Sie aber jene Regel meinen, aufgrund der man nicht alleine unterwegs sein darf, so darf ich Sie bestimmt darauf hinweisen, dass ich keineswegs alleine bin. Nun sind ja Sie bei mir und zuvor ging ich mit den anderen Schülerinnen und Schülern herunter.“ Ein süffisantes Lächeln hatte sich nun bei ihm breitgemacht. Dieser Wildhüter konnte ihm nichts anhaben.
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Thema: Eingangshalle |
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Cf: Irgendwo im Nirgendwo
Bisher war der Tag recht gut verlaufen, fand Benedikt. Zwar wurde es zunehmend kühler im Schloss, doch aufgrund seiner guten und qualitativ hochwertigen Kleidung war das für den Iren kein Problem. Im Gegenteil, er fühlte sich äußerst wohl in seiner Haut, wenn er sah, wie manch andere froren. In Gedanken erfreute er sich schon am knisternden Feuer in seinem Gemeinschaftsraum, an dem Buch, das er sich vorgenommen hatte zu lesen. Es war eigentlich etwas schrecklich Banales, um das es sich handelte. Irgendeine Liebesgeschichte, gewürzt mit ein wenig Intrige und Boshaftigkeit der jeweiligen Darsteller. Eigentlich reizten ihn sonst diese Geschichten voller Herzschmerz reichlich wenig, doch vielleicht konnte man ja noch das eine oder andere lernen daraus?! Ohne Zweifel war Benedikt ein absolut anbetungswürdiger Liebhaber (laut Eigeneinschätzung), aber einige Tricks und Kniffe warteten bestimmt auch noch auf den Erben der Girots. Immerhin hatte er eine Verabredung mit der wundervoll kratzbürstigen Verlobten von Demyan und es wäre doch eine Schande, würde der Abend ohne gewisse… Annäherungen zwischen Benedikt und Ileana verlaufen. So gut gelaunt schritt Benedikt in Richtung Großer Halle, es war nämlich immer gut zu wissen, wer in der Nähe war und was geschah. Selbst wenn es ihn nicht wirklich interessierte, Informationen waren meistens gut wenn man sie besaß. Man wusste ja nie, wann man sie benötigte und vor allem gegen wen.
Eine besonders heftige Windböe ließ eine Menge Regen gegen die Scheiben der Fenster in der Eingangshalle klatschen und kurz sah Benedikt auf. Den Kopf schüttelnd, froh, dass er doch im Trockenen war, ging er weiter, allerdings achtete er nicht sonderlich auf seine Schritte oder die Menschen die um ihn herum waren. So bekam er auch nicht mit, dass ein Wolfshundwelpe am Boden lag und ehe er sich versah, war Benedikt dem Tier auch schon auf die Schwanzspitze gestiegen. Ein markerschütterndes Heulen ließ den Girot aufmerksam werden. Verwirrt sah er sich um und entdeckte den ziemlich seltsamen Wildhüter, der ihm ständig betrunken vorkam. „Was war das denn?“ wollte Benedikt wissen, fragte allerdings nicht wirklich freundlich, eher genervt.
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Thema: Kerker für Zaubertränke |
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Cf: Große Halle // Slytherintisch
Benedikt hatte noch seelenruhig fertig gefrühstückt und seine Freistunde genossen, indem er mit dem einen oder anderen Mädchen geschäkert hatte, der einen oder anderen „bedauernd“ mitteilen musste, dass er sehr wohl schon eine Begleitung für den Ball hatte und danach der einen oder anderen das Versprechen gab, mit ihr trotzdem zu tanzen. Was war er nur für ein toller Hecht! Doch dann wurde er aus seinen eigenen Lobeshymnen für sich selbst gerissen, da ihm schmerzlich bewusst wurde, dass er sich eigentlich auf den Weg zum Zaubertränke-Unterricht machen sollte. Mit einem großen Seufzer verabschiedete er sich, begleitet von lautem „oh nein!“, „wie schade“ – Getöse von Seiten seiner weiblichen Begleiter, und ging in den Kerker, in dem er schon viel zu oft gesessen hatte. Wenigstens war schon Seth da und so setzte Benedikt sich kurzerhand zu dem jungen Lanchester und sah sich um. Einige waren schon da, die meisten von ihnen mochte Benedikt nicht und bevor er mit Seth reden konnte, betrat der neue Lehrer den Kerker.
Benedikt sah ihn sich erstmal genauer an. Groß, von schlanker Statur, gut gebaut. Schönes Haar, auch das musste man ihm lassen. Benedikt war sich sicher, dass jedes Mädchen, das noch nicht in ihn verliebt war, sich diesen Lehrer als Objekt der Begierde aussuchen würde, was ihn schon einigermaßen zum Schmunzeln brachte. Na dann wollen wir mal sehen, was dieser Mann so drauf hat dachte er sich und lehnte sich in seinem Stuhl gemütlich zurück, um dem Lehrer zuzuhören. Nicht unbedingt deshalb, weil er so gespannt auf Zaubertränke war, nein, sondern einfach aus dem Grund, weil er mehr über diesen Mann wissen wollte. Wissen war Macht und Benedikt wollte einfach mehr davon. Doch auf die Frage des Professors zu antworten war ihm dann doch ein wenig zu anstrengend. Deshalb hörte er einfach zu, was die anderen zu sagen hatten und war leicht erstaunt, als sich sogar Marek meldete und etwas Sinnvolles zum Unterricht beisteuerte. Seth neben ihm war natürlich auch bei denen dabei, die ihr Wissen Kund taten und das brachte Benedikt zum Schmunzeln. Wenigstens einer von uns, der was davon versteht nicht, dass Benedikt nichts wusste, er war sich nur heute zu fein dafür. „Nicht schlecht, Seth.“ Murmelte er seinem Sitznachbarn zu, wissend, dass Aidan sie gemeinsam gesehen hatte, und dass den großen Lanchester das wahrscheinlich ein kleines Bisschen stören würde.
Dann kam die Aufgabe, die ihnen Professor Pritchard gab und Benedikt freute sich schon. Mäuse zu heilen war zwar nicht unbedingt das, was er unter einem gelungenen Tag verstand, aber immerhin konnte er somit zeigen, dass er etwas drauf hatte in Zaubertränke. „Na, dann retten wir sie mal, oder?“ sagte er zu Seth und grinste ihn dabei an. Die kleine Maus vor ihnen quiekte laut und schon leicht hysterisch.
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Thema: Jungenschlafsaal |
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cf: Gemeinschaftsraum
Donnerstag, 27.Oktober
Sie hatten noch eine Weile über den Ball gesprochen und Benedikt hatte Galatea auch von Ileana, seiner Begleitung erzählt. Je mehr Leute davon wussten, dass er mit der Verlobten des Prochorow Sprösslings zum Ball ging, desto besser. Wer allerdings der Begleiter der Lestrange war, das hatte die Dunkelhaarige ihm nicht verraten. Zwar war es Benedikt mehr oder minder egal, aber trotzdem war er der Ansicht, dass Informationen immer gut waren. Je mehr, desto besser. Er hatte sich ganz galant mit einem weiteren Handkuss von der Jüngeren verabschiedet, da er sehr wohl bemerkt hatte, dass sie noch etwas mit einer Freundin besprechen wollte. Des Weiteren war er ziemlich müde gewesen und wollte deshalb seinen Schönheitsschlaf nicht länger hinauszögern.
Das alles ging ihm wieder durch den Kopf, als er an dem Donnerstagmorgen aufwachte und er fragte sich, warum er sich ausgerechnet an Sonntagabend erinnerte. Es war noch ziemlich früh, als er auf die Uhr sah, und so beschloss er, noch ein wenig liegen zu bleiben. Heute hatte er nur Zaubertränke und Verteidigung gegen die Dunklen Künste und er war sich nicht sicher, ob er sich darauf freuen sollte oder nicht. Mit einem lauten Seufzer schwang er sich aus dem Bett, blieb jedoch noch kurz an dessen Kante sitzen und stützte sich mit seinen Händen ab, während er sich leicht zurücklehnte. Ein skeptischer Blick nach draußen verriet ihm, dass es nach wie vor mehr Matsch wie Schnee war, der die Ländereien der Hogwarts Schule für Hexerei und Zauberei bedeckte. Wie er diesen Matsch nicht mochte! Man war augenblicklich durchnässt, das Vorankommen wurde einem erschwert und generell und überhaupt mochte er Matsch einfach nicht. Doch es half nichts, aufstehen musste er trotzdem. So rieb er sich kurz seine Augen, nahm sich ein Handtuch und ging duschen. Von seinen Schlafsaalgenossen nahm er kaum Notiz, er wollte einfach nur warmes Wasser auf seinem Luxuskörper spüren. Als dieses Bedürfnis ebenfalls befriedigt worden war, er sich fesch herausgeputzt hatte und mit seinem Spiegelbild mehr als zufrieden war, machte er sich auf den Weg in die Große Halle. Natürlich war er nicht allein, zwei Mädchen folgten ihm auf Schritt und Tritt, doch interessierte ihn die neue Schulregel kaum. Klarerweise wollte er nicht getötet werden, doch war er der Ansicht, dass es innerhalb des Schlosses Personen gab, deren Aufgabe es war, auf die Schülerinnen und Schüler und dadurch auch auf IHN aufzupassen und deshalb fand er die Regel schon eher lachhaft.
Der Ball rückte immer näher und er hatte Ileana in der Zwischenzeit ein paar kleine Aufmerksamkeiten zukommen lassen. Blumen, Schokolade, das Übliche eben. Ob sie sich gefreut hatte, wusste er nicht explizit, aber er war sich sicher, dass dem so war. Welches Mädchen wurde nicht gerne umworben? Und für den Ball hatte er sich etwas noch Besseres einfallen lassen. Bei dem Gedanken daran lächelte er zufrieden, denn das würde Ileana und vor allem auch Demyan bestimmt die Sprache verschlagen. Er war nun in der Großen Halle angekommen und setzte sich an den Tisch der Slytherins. In einigen Minuten sollte es Frühstück geben und gelassen nahm er die Zeitung zur Hand.
Tbc:Große Halle // Slytherintisch
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Thema: Gemeinschaftsraum |
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Galatea und Benedikt
Kaum waren sie in den Gemeinschaftsraum gekommen und Galatea hatte sich gesetzt, da rauschte ein jüngerer Slytherin an Benedikt vorbei. Es war Seth Lanchester. Selbst von hinten erkannte Benedikt ihn noch, denn seine Freunde identifizierte der Girot in beinahe jeder Perspektive. Was war mit ihm los? Er hatte Galatea zwar begrüßt, doch so schnell in den Schlafraum zu verschwinden war normalerweise nicht Seths Art. Vielleicht wartet ja ein Mädchen dort auf ihn. war die einzige Begründung, die Benedikt einfiel und näher darüber nachdenken wollte er auch nicht unbedingt, denn schließlich war es jetzt im Moment nicht sonderlich von Bedeutung.
Galatea hatte es sich auf der Couch gemütlich gemacht und sah ihn mit ihren großen Augen auffordernd an, während sie auf den Platz neben sich klopfte, als wäre Benedikt ein Hund. Trotzdem ließ er diese Behandlung über sich ergehen und setzte sich neben die junge Lestrange. Ja, das Kleid war eindeutig zu ausgeschnitten, was Benedikt aber nicht davon abhielt, Tea zuzuhören. Jedes Bisschen an Information war vielleicht in irgendeiner Art hilfreich. Die Kleine erzählte von ihrem absolut grauenvollen Tanzkurs, und Benedikt lächelte zustimmend. Er konnte sich wirklich gut vorstellen, dass Tea alles schon zuvor gekonnt hatte und extrem unter dem Stümper, der das immense Glück gehabt hatte ihr Partner zu sein, gelitten hatte. Exakt so war es auch ihm ergangen, allerdings hatte ER nicht seiner Partnerin danach einen Fluch auf den Hals gehetzt. Das brachte ihn schon zum Lachen. „Galatea, das ist wahrlich genial!“ Auch sie lächelte ihn an und er rückte ganz instinktiv ein Stückchen näher an sie heran. Kurz fuhr er sich mit der linken Hand durch seine Haare, als er ihre Frage vernahm. “Und wie war er bei dir, Ben?” Die Worte durchfuhren ihn wie ein Blitz. Hatte Tea ihn allen Ernstes eben „Ben“ genannt? Sein Gehör hatte ihn wohl kaum getäuscht, also musste es wahr sein. Er hasste diesen Spitznamen, verabscheute ihn zutiefst. Sein Name war Benedikt und genauso wollte er auch genannt werden. So holte der Slytherin zuerst einmal tief Luft und nahm sich gleichzeitig vor, nicht auszurasten. Das war seiner und auch seines Hauses nicht würdig. Deshalb sprach er mit einer so ruhigen Stimme, die er mit größter Mühe zustande brachte und antwortete ihr: „Liebste Tea, bitte nenn mich nicht Ben. Das klingt so ordinär und banal und ich bin mir sicher, dass du mir zustimmst, wenn ich sage, dass das absolut nicht zu mir passt.“ Ein Augenzwinkern begleitet diesen Satz, damit sie nicht merkte, wie er innerlich kochte. Welch ausgesprochene, bodenlose Frechheit! Trotzdem beantwortete er ihre Frage: „Mein Tanzkurs war ähnlich wie deiner. Zuerst musste ich von 12 potentiellen Tanzpartnerinnen eine auswählen und schlussendlich war es natürlich die Falsche. Aber ich hatte meinen Spaß, den anderen Stümpern zuzusehen. Schon alleine DESHALB hat es sich gelohnt, dorthin zu gehen.“ Hier machte Benedikt eine Pause. Der Gedanke daran, wie sehr in Vanessa? Sarah? Angehimmelt hatte, war schon sehr nett. Doch dann wollte er noch etwas wissen: „Sag mal, Tea, mit wem gehst du auf den Ball?“
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Thema: Gemeinschaftsraum |
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Cf: Die Große Halle – Slytherintisch
Galatea und Benedikt
“Zumindest im Moment. Viele Jungs wissen nichts mit meiner Unberechenbarkeit anzufangen.” Benedikt gab sich wirklich größte Mühe, nicht laut loszulachen, als die Kleine DAS sagte. Unberechenbarkeit also schoss es ihm durch den Kopf. Es wäre nur noch interessant zu wissen, INWIEFERN die kleine Lestrange unberechenbar sein kann. Doch genau das bewies sie ihm nach einigen Augenblicken, denn das Essen war, wie immer, verschwunden, als sie Pudding haben wollte. Sein wahrlich großzügiges Angebot schlug sie aus, denn sie wollte verdammt nochmal Pudding! Nun aber konnte selbst der Slytherin die Contenance nicht mehr halten und begann lauthals zu lachen. „Galatea, also DAS war wirklich unberechenbar.“ Schmunzelte er und wischte sich eine kleine Lachträne aus dem linken Augenwinkel und stand auf. Galant, wie er war, bot er Galatea seinen Arm zum Geleit an und wartete beinahe schon geduldig darauf, dass sich Madame dazu herabließ aufzustehen. „Und ja, ich muss dir zustimmen. Das war wirklich beste Trotzphasenmanier.“ Meinte er dazu und musste insgeheim zugeben, dass das Kleid, das sich zwar für seinen Geschmack nicht unbedingt für eine 14? 15-Jährige gehörte, dennoch wahnsinnig gut an ihr aussah. Grün mochte er sowieso und es unterstrich noch dazu ihre schwarzen Haare perfekt.
Sie hatte sich bei ihm untergehakt und gemeinsam gingen sie in den Gemeinschaftsraum. Benedikt sprach das Passwort und galant ließ er der Dame den Vortritt, um nur einen Augenblick nach ihr den Raum zu betreten. Das Feuer im Kamin war entzunden worden und der Raum war demnach nicht kalt. Es herrschte eine sehr angenehme, wohlige Wärme, die ganz nach dem Geschmack des Girot war. Er wies auf ein leeres Sofa, direkt vor dem Feuer und legte danach seine Hand auf Teas Rücken, um sie sanft dorthin zu geleiten. „Nun, wie war der Tanzkurs?“ fragte er das Mädchen.
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Thema: Slytherintisch |
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Ms Pudding & Mr I Am So Good Looking
Die kleine Lestrange hatte ja eine ziemliche freche Art und Weise mit ihm zu sprechen. Nicht, dass sie frech ihm gegenüber wäre, aber ihre Anmerkung, dass sie schon befürchtet hätte, ihre Beobachtungsgabe sei über die Ferien verschwunden, war schon ein recht guter Spruch gewesen. Bei ihren Worten, er sei ein freundlicher Slytherin, stahl sich ihm ein schelmisches Lächeln auf die Lippen. „Ach ja? Woher willst du das wissen?“ fragte er die süße Kleine. Allerdings, das musste er zugeben, hatte sie vollkommen Recht. Langeweile war wirklich ein grässliches Gefühl. Nur gut, dass ihm immer etwas einfiel um diesen Umstand zu vermeiden.
Sein Handkuss schien Galatea zu gefallen, doch danach wollte er sich definitiv lieber seinem Abendessen widmen, als sie zu unterhalten. Dafür hatten sie später noch Zeit genug, für das Essen aber leider nicht mehr allzu viel. Schließlich war es schon spät geworden und es konnte jederzeit der Moment eintreten, in dem die Speisen nicht mehr am Tisch standen. UND das galt es zu vermeiden, nämlich dass er dann noch Hunger hatte. Schließlich wollte er nicht mehr hinunter in die Küche gehen müssen und von den Hauselfen etwas erbetteln. Deshalb nickte er zustimmend, als Tea meinte, das perfekte Timing sei das A und O. Der Slytherin kaute zuerst zu Ende, nahm dann seine Serviette um sich die Mundwinkel abzutupfen und wandte sich dann der Jüngeren wieder zu. „In der Tat, Tea, in der Tat.“ Nickte er grinsend. Denn soeben war das Essen verschwunden und damit auch der Pudding, den sich die Lestrange geholt hatte. „Und, hast du noch Hunger? Wir könnten ja im Gemeinschaftsraum einen Hauselfen bitten, dir noch ein Sandwich zu machen.“ Schlug Benedikt vor. Normalerweise war er nicht so hilfsbereit, aber heute schien er ein wenig anders zu sein. So… fröhlich. „Also, was denkst du? Sollen wir in den Gemeinschaftsraum aufbrechen, und es uns dort gemütlich machen?“ Der Slytherin stand auf und bot seiner Hausgenossin galant den Arm an.
Tbc: Slytherin-GM
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Thema: Slytherintisch |
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Galatea und Benedikt
Wahrscheinlich würde Grün Ileana gewiss hervorragend stehen. Meist trug die kühle Durmstrang aber Weiß, soweit Benedikt das mitbekommen hatte. Oder ein dunkles Blau mit Hochsteckfrisur würde der Volkova auch sehr schmeicheln. Es gab so viele einmalige und tolle Varianten und obwohl Ileana leugnen würde, dass sie darin gut aussähe, er wusste es selbstverständlich besser. Immerhin war er in einem Modeunternehmen großgeworden und da konnte ihm nicht einmal eine durchaus sture, oder- wie sie es nennen würde- beratungsresistente Frau dazwischenfunken.
Also aß er seine –seiner Meinung nach viel zu versalzenen Kartoffeln – und goss sich noch etwas Soße darüber, als er plötzlich jemanden sprechen hörte. Jetzt hatte er sich schon absichtlich nicht in die Mitte des Slytherintisches platziert, um nicht alle privaten Gespräche mitzuhören und dann musste er doch unfreiwillig exakt das tun. “Guten Abend der Herr. Schon lange nicht mehr gesehen.” Langsam, sehr langsam drehte Benedikt seinen Kopf in die Richtung, aus der die Stimme einer Frau gekommen war. Galatea Lestrange saß nun neben ihm. Verfolgte sie ihn etwa? Die Viertklässlerin hatte ihm zugezwinkert und sich dann seelenruhig Wasser eingeschenkt. Nun, irgendwo verstand er sie auch. Immerhin war er der weit und breit bestaussehendste junge Mann in diesem Schloss und auch der einzig würdige Gesprächspartner, den er auf die Schnelle ausmachen konnte. Aber flirtete die Kleine allen Ernstes mit ihm? Gut, sie war nicht unansehnlich, aber immerhin so… jung. Benedikt zog einen Mundwinkel nach oben, betrachtete die jüngere Slytherin von oben nach unten und lächelte sie charmant an. „Sehr gut beobachtet, Galatea. Freut mich, dass du mir Gesellschaft leistest.“ Seine Gabel legte er während er sprach beiseite und nahm ihre linke Hand, da sie zu seiner Rechten saß, und hauchte einen Handkuss darauf. Immerhin wusste er, wie man sich in Gegenwart von Damen benomm und auch, wenn er das heute nur ausnahmsweise tat, da er gut gelaunt war, fand er es im Moment höchst amüsant. „Guten Appetit wünsche ich.“ Nun nahm er wieder seine Gabel und sah dem Mädchen kauend dabei zu, was es wohl als Nächstes erwidern würde.
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Thema: Slytherintisch |
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Cf: Die Wiesen (und auch vor den Zeitsprüngen)
Natürlich hatte er den Duellierklub mit Leichtigkeit und ohne Blessuren sehr gut überstanden. Der Tanzkurs hingegen war eher ein Schlag aufs Auge gewesen. So viele untalentierte Tänzer auf einem Fleck versammelt – es war wirklich zum Schämen gewesen. Er selbst hatte mit einer Ravenclaw getanzt, die ihn schon seit Jahren anhimmelte und selbstverständlich waren sie die Einzigen gewesen, die es halbwegs geschafft hatten, sich graziös zu bewegen. Ohne diese Dilettantin an seiner Seite wäre er über das Parkett geschwebt, dass alle anderen vor Neid erblassten, aber nein, das Mädchen war nicht vieler einfacher Schritte mächtig gewesen. Trotzdem hatte er es irgendwie so würdevoll wie nur möglich hinter sich gebracht und so schnell er konnte den Kurs wieder verlassen. Wahrscheinlich war das Mädchen sogleich in Ohnmacht gefallen, denn solch eine Wirkung hatte er meist auf junge, naive Dinger.
Der Duellierklub war interessanter gewesen, schließlich wurde man einer vollkommen neuen Situation ausgesetzt. Man konnte nicht sagen, dass Benedikt Professor Gordon mochte, aber der Mann war ihm nicht unsympathisch, was wahrscheinlich an seiner Art lag. Zumindest hatte er es geschafft, das Interesse des Slytherins zu wecken, was an und für sich schon eine große Leistung war. Trotzdem hatte er sich nicht wirklich für den Duellierklub erwärmen können, da es in seinen Augen verschwendete Zeit war. Immerhin nahmen auch viele Hufflepuffs daran teil und die waren nun wirklich keine Gegner für Benedikt. Die meisten von ihnen mussten ja schon aufpassen, dass sie nicht über die eigenen Füße stolperten, wie sollten sie dann einen geübten Zauberer wie ihn ausschalten? Auf jeden Fall ging ihm die Musik schon bald gehörig auf die Nerven. Sein Primärziel, ein Gryffindor, war bald am Boden und auch sein Sekundärziel hatte der Slytherin alsbald entlarvt. Es war, wie er sich gedacht hatte, ein Huffle gewesen, der vor Schreck, als Benedikt sich zu ihm umdrehte, seinen Zauberstab fallen ließ! Benedikt musste wirklich herzhaft lachen, als er das sah, denn es war so typisch gewesen. Nach kurzem Prozess lag auch dieser Gegner am Boden.
Und nun war er hier, am Slytherintisch und aß sein Abendessen. Gesellschaft hatte er im Moment keine, aber das war ihm auch egal, schließlich gab es Wichtigeres. Zum Beispiel musste er planen, wie er Ileana überraschen konnte. Er nahm sich vor, seinem Vater einen Brief zu schreiben. Er würde ihm gewiss eine edle Robe schicken, nur dazu bräuchte er Ileanas genaue Maße. Ein Lächeln schlich sich auf Benedikts Gesicht. Er wusste nämlich schon genau, wen er da fragen würde. Kristina war schließlich Ileanas beste Freundin und wusste so etwas. Und wenn Kristina davon Wind bekam, würde auch Demyan davon in Kenntnis gesetzt werden. Und wenn Demyan glaubte, jemand machte sich an SEINEN Besitz ran, würde es bestimmt lustig werden. Grinsend stach Benedikt in seine Kartoffeln und war sehr zufrieden.
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Thema: Die Wiesen |
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Cf: Slytherintisch
Galatea und Benedikt
Er hatte wirklich gute Laune. Woran das wohl lag? Er musste selbst bei dem Gedanken an Ileana schmunzeln. Im Grunde hatte es ihn kaum Nerven gekostet, und er fand ihr zickiges, kratzbürstiges Gehabe irre komisch. Als er die hinaustrat, schlug ihm kalte Luft entgegen. Die Kälte trieb ihm beinahe Tränen in die Augen, doch nach ein paar Mal Blinzeln war er wieder in Ordnung. Nun musste er sich etwas einfallen lassen, womit er Ileana beeindrucken konnte. Nicht, dass sie zugeben würde, beeindruckt zu sein, doch er wollte, dass alle anderen sie beide beneideten. Es musste ja keiner wissen, dass dies eine reine „Geschäftsbeziehung“ war. Allerdings musste er die ganze Sache so aufziehen, dass Demyan es auch wirklich mitbekam. Was wäre wohl am besten geeignet? Es musste etwas Besonderes sein, etwas Auffälliges. Ein riesiger Strauß Blumen? Nein, zu simpel. Außerdem hatte Ileana deutlich erklärt, sie wäre nicht so wie alle anderen Mädchen und stünde nicht auf jenen Firlefanz. Eine kleine Unterhaltung mit Kristina wäre wohl angebracht überlegte sich der Girot, denn das würde noch den kleinen Nebeneffekt haben, sich mit seiner vergangenen Affäre wieder zu treffen. Des Weiteren waren Ileana und Kristina sehr gute Freundinnen. Ein Schmunzeln legte sich auf sein Gesicht. Im Grunde war es doch so einfach, Mädchen um den Finger zu wickeln.
Als er so in Gedanken war, hörte er weder den Schnee unter seinen Schuhen knirschen, noch bemerkte er, dass er geradewegs auf jemanden zuging. Doch kurz bevor er Galatea gerammt hätte, sah er noch einmal zurück nach Hogwarts und blieb stehen. Vielleicht könnte man ja an einem Turm etwas Großes befestigen, das alle sehen konnten. Nein, das war ihm dann doch zu stillos, und vor allem würde es den Anschein erwecken, er hätte mehr als nur freundschaftliche Gefühle für Ileana. Er verwarf also den Gedanken und wollte seinen Spaziergang fortsetzen. Als er sich wieder umdrehte, stand plötzlich Galatea vor ihm und er erschrak ziemlich, zeigte es aber nicht. „Galatea, hast du dich etwa an mich rangeschlichen?“ fragte er sie mit einem charmanten Lächeln. Natürlich hat sie das, wer würde schon nicht gerne mit mir gesehen werden. Sein Herz klopfte immer noch wie verrückt, ob der Überraschung. Er war aber immer noch gut gelaunt und ließ sich deshalb auch zu einem Gespräch herab. Galatea und er waren Schulfreunde, was erstaunlich war, denn schließlich war sie drei Jahre jünger als er. „Na, auf dem Weg zum baldigen Mittagessen, oder nur beim Spazieren?“ wollte er nun wissen. Sie schien auch guter Dinge zu sein und er fragte sich, was wohl der Grund dafür sein konnte. Im selben Augenblick wunderte er sich ziemlich über sich selbst, denn normalerweise war er nicht so interessiert an seinen Mitmenschen, außer es brachte ihm einen Vorteil. Wobei, vielleicht bringt diese Begegnung ja auch gewisse Annehmlichkeiten mit sich.
(ooc: Sollen wir nun auf Jared warten? Er hat sich seit dem 31.3. nicht mehr blicken lassen, also weiß ich nicht genau, ob er nun noch kommt, oder nicht)
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Thema: Slytherintisch |
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Benedikt war sehr zufrieden mit sich. Sehr war eigentlich gar kein Ausdruck! Äußerst zufrieden traf es auch nicht, aber sei es drum. Die Benennung dieses Gefühls war nun auch nicht das, was wirklich zählte. Er hatte es geschafft, er hatte Ileana Volkova zum Ball eingeladen und sie hatte angenommen. Dass er sie eigentlich mehr überreden musste, diesen Aspekt ließ er einfach mal so außer Acht. Immerhin war er Benedikt Girot, da war es auch kein Wunder, dass sie schlussendlich eingewilligt hatte. Ein selbstgefälliges Grinsen legte sich auf sein Gesicht und er sah der Blonden noch kurz hinterher. Einen knackigen Po hatte sie, also war das schon mal gerettet. Hach, wie sehr er es doch liebte, dass er immer das bekam, was er wollte!
Einige Minuten blieb er noch sitzen, trank seinen inzwischen kalt gewordenen Tee und stand dann auf. Was sollte er nun tun? Lust hatte er keine, sich mit irgendwem zu unterhalten, außerdem musste noch ein Plan zwecks Ball geschmiedet werden. So kam er zu dem Schluss, dass es wohl das Beste sein würde, hinauf in den Gemeinschaftsraum zu gehen, seinen Mantel zu holen und ein wenig auf den Ländereien zu spazieren. Kurzerhand ging er mit ein paar anderen mit, die auch in dieselbe Richtung gingen wie er und so verletzte er nicht einmal die neue Schulregel, was er mit einem höhnischen Schnauben quittierte. Als ob es ihn kümmern würde, eine Schulregel zu brechen! Natürlich liebte er Hogwarts, aber die neue Regel war einfach nur Quatsch in seinen Augen. Dass einen Tag zuvor eine Schülerin ermordet worden war, fiel ihm nicht mehr ein und so waren seine Gedanken schon ganz bei seinem Kleiderschrank. Welchen Mantel er wohl anziehen würde, beschäftigte ihn schon ein wenig. Immerhin hatte er einige und da fiel die Auswahl wahrlich nicht einfach! Als er dann, nachdem er den Gemeinschaftsraum durchquert und zu seinem Schlafsaal gelangt war, vor dem Schrank stand, wusste er jedoch sofort, was er tragen würde. Letztes Jahr hatte er diesen Mantel von seinem Vater geschenkt bekommen, einen knöchellangen, eng anliegenden, schwarzen Mantel, der ihn sehr vornehm aussehen ließ. Den Kragen konnte man aufstellen, denn eine Mütze würde doch nur sein Gesicht entstellen. Wobei, wenn er näher darüber nachdachte, konnte eigentlich nichts sein Gesicht wirklich entstellen. Nachdem er sich angezogen und einen grauen Schal umgelegt hatte, sah er sich zufrieden im Spiegel an. Gut auszusehen war eine Gabe, die nicht jeder, nicht einmal jedes Mädchen, hatte. Er gehörte jedoch zu denen, die diese Gabe offensichtlich in die Wiege gelegt bekommen hatten. Bei ihm war das sogar wortwörtlich der Fall.
Dieser Gedanke brachte ihn zum Lachen. Lauthals lachte er und es war befreiend, sich einmal nicht über all die anderen Flaschen zu amüsieren. Kurz sah er aus dem Fenster und eine bisher ungekannte Woge der Freude, was Schnee angeht, überrollte ihn. Ja, er würde durch den Schnee stapfen, seine Spur ziehen und keiner würde ihn ansprechen oder seine Gedanken unterbrechen. Wundervoll!
Nach ein paar Minuten war er auch schon aus dem Schloss getreten, hatte seine Hände in die Taschen gesteckt und war losgegangen. Gierig sog er die frische und kalte Luft ein.
Tbc: Die Wiesen
(ooc: Dort auf den neuen Lehrer warten J tut mir übrigens Leid, aber die Uni ließ ich nicht mehr los)
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Thema: Slytherintisch |
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Benedikt und Ileana
Sie saßen am Slytherintisch und tauschten abfällige Bemerkungen und hin und wieder auch den einen oder anderen charmanten Satz aus. So gefiel ihm das. Er musste sie erobern und er würde es auch schaffen, selbst wenn sie sich dagegen wehrte! Und wie sie sich wehrte!
„Ich werde jetzt noch nichts verraten. Mein Abend ist bereits geplant, aber lass dich doch einfach überraschen. Fakt ist, dass ich tanzen werde, und zwar mit dir. Ich möchte der gesamten Schulbelegschaft beweisen, welch Stümper unter ihnen sind. Ich werde mit dir einen schönen Abend verbringen.“ Er lächelte sie geheimnisvoll und selbstsicher an. Sie glaubte doch nicht ernsthaft, dass er ihr jetzt schon alles verraten würde. Als sie ihn aber fragte, was ihn denn so an ihr gefiel, und sie dabei zu lachen begann, konnte er sich schwer vorstellen, dass die Antwort „weil du mit Prochorow verlobt und generell ein interessantes Mädchen bist“ auf fruchtbaren Boden fallen würde. Und so beließ er es bei einem simplen „Ileana, lass dir gesagt sein, dass du ein faszinierendes Geschöpf bist. Dein unbeugsamer Wille, dein Auftreten und die Art, wie du mit dem Rest der Menschheit umgehst, als ob er nur Abschaum wäre, sind höchst attraktiv. Ich kann es dir nicht genauer beschreiben, du wirst dich schlicht und ergreifend damit zufrieden geben müssen, dass du mir gefällst. Dein Stand hat damit absolut nichts, aber auch gar nichts zu tun.“ Stellte er fest.
Dass sich immer die aufregendsten Mädchen so sträuben mussten! Es war beinahe zum Haare-Raufen. Aber er war nicht umsonst Benedikt, der Gesegnete. Dass sie erwähnte, dass Demyan zu ihnen rüber gestarrt hatte, zauberte ihm ein –fast schon fieses- Grinsen ins Gesicht. Oh, wie traurig, dass er das mit ansehen musste, der arme Demy schoss ihm durch den Kopf. Ileana fuhr fort und so erfuhr er, dass sie sehr wohl tanzen konnte. Bestimmt nicht unvorteilhaft. dachte er sich dabei, musste aber gleichzeitig ziemlich aufpassen, dass er keines ihrer Worte verpasste. Ein ganzer Schwall an Worten kam ihm entgegen und ein Satz ließ ihn stutzig werden. „Welche Falschheit..?“ weiter kam er nicht, denn die Volkova hatte sich in Rage geredet, und dabei kaum auf ihren Tonfall geachtet. Sie hasste also dieses ganze Prozedere.. Na und, war das ein Grund ihn derartig anzugiften? Er wollte ihr schon gehörig die Meinung geigen, als sie plötzlich abrupt aufstand, wo sie ihm zuvor noch gesagt hatte, dass er sich jemand anderen suchen sollte. „Was zum…? Du kannst nicht einfach so das Gespräch beenden!“ Ja, so langsam wurde er sauer. Bevor er aber zum Gegenschlag ausholen konnte, drehte sie sich doch noch gnädig zu ihm um und sprach weiter.
Darüber, dass sie beide Demyan nicht mochten und bevor er ihr antworten konnte, dass das tatsächlich der Fall war, hatte sie urplötzlich eingewilligt, doch mit ihm zum Ball zu gehen! Er runzelte die Stirn, und sah ihr in die Augen. Was war in sie gefahren? Wahrscheinlich mein unwiderstehlicher Charme kam ihm in den Sinn und schon war er wieder zufrieden. „Ja, gut. Gehen wir auf den Ball, machen wir deinen Verlobten eifersüchtig und zeigen der Schule, was wahrer Stil ist. Aber Ileana, du musst mir eines versprechen: Versuch den Abend zu genießen, hab Spaß an der Sache! Sonst ist doch all die Mühe umsonst.“ Das war es, was ein Ball für ihn war. Er liebte es, zu tanzen, denn er konnte es wahrlich sehr gut. Und da seine Begleiterin nun eher ein wenig auf der Spaßbremsenseite war, würde es nicht so fantastisch werden, so lange sie sich weigerte, sich zu amüsieren.
Ileana beugte sich zu ihm herab und was sie da sagte, ließ ihn innerlich triumphieren. „Das heisst natürlich nicht, dass du auf deine Taktiken zur Bezirzung eines Mädchen verzichten sollst. Versuchen kannst du es ja.“ Er erhob sich ebenfalls vom Tisch, nahm ihre rechte Hand und hauchte einen Handkuss darauf. „Das, liebe Ileana, hätte ich sowieso vorgehabt. Schönen Tag noch.“ Ein Lächeln zierte sein makelloses Gesicht. Er hatte seine Beute gewonnen.
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Thema: Slytherintisch |
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Benedikt und Ileana
„Nun, ob es nun Zeichen meiner Dummheit oder meines Mutes war, wirst du nur herausfinden, wenn du dich auf mich einlässt.“ Sprach er mit ruhiger Stimme. Warum war sie heute nur so schrecklich kratzbürstig? Noch nie war eine Unterhaltung mit Ileana Volkova reibungslos abgelaufen, aber meistens war sie zumindest nicht ganz so abweisend wie heute. Und in diesem Moment war sein Angriff wohl die beste Verteidigung gewesen. Offensichtlich war sie absolut nicht auf diese Art von Annäherungsversuch vorbereitet! Im Augenwinkel hatte er das mitbekommen und es freute ihn ungemein. Dieses Mädchen war wirklich eine Herausforderung für ihn.
Er genoss es, ihr so nahe zu sein, und dass sie nichts dagegen unternahm, bestärkte ihn in seinem Selbstbewusstsein. Er würde es zwar nie zugeben, doch diese Situation hatte ihren besonderen Reiz. Am selben Tisch saß ihr Verlobter, und für ein ungeübtes Auge könnte es so aussehen, als ob Benedikt Ileana am Ohr küssen würde. Wie genial wäre es, wenn Demyan doch nur hersehen würde! schoss es ihm durch den Kopf.
Doch auch dieses schöne Ereignis nahm sein Ende und als er der Volkova in die Augen sah, konnte er ein kleines bisschen Irritation erkennen. Allerdings nur sehr kurz und vielleicht hatte er sich das auch nur eingebildet. Aber auch sie konnte dieses Spiel spielen, was sie ihm bald darauf zeigte. Ein Lächeln zierte ihr Gesicht. Das kann nichts allzu Gutes verheißen. so sehr er auch selbstverliebt war, einen gewissen Sinn für Realität hatte er dann doch noch. “ Was glaubst du, könnte mich beeindrucken?“ Das entlockte ihm ein lautes Lachen. „Glaubst du denn allen Ernstes, ich würde dir alles verraten? Komm schon, das macht doch dann keinen Spaß mehr.“ Allerdings schien sie es wirklich wissen zu wollen, denn sie machte keineswegs Anstalten, nichts mehr darüber zu sagen. Ganz im Gegenteil. Bei ihren Worten lief ihm ein kleiner Schauer über den Rücken. Dieses Mädchen ist aber eine harte Nuss… und sie widerspricht sich selbst. stellte er fest.
Dass sie nicht auf die normale Tour zu bekommen war, war ihm von Anfang an klar gewesen, aber dass sie ihm nicht einmal die Chance gab, sich ihr an den Hals zu werfen, war schon etwas eigenartig. Sie schien nicht auf den Ball zu wollen und doch konnte er das nicht glauben. Jedes Mädchen liebte es, sich schick zu machen, in ein Abendkleid zu schlüpfen und tanzen zu gehen. Doch Ileana ist nicht so wie jedes andere Mädchen. kam ihm in den Sinn. Er konnte im Prinzip JEDE haben, aber nur sie wollte er. Nur mit ihr an seiner Seite wäre dieser Ball gut, nur mit ihr würde es ihm Spaß machen, das wusste er. Und so musste er sie von ihm überzeugen. Allerdings stellte sich das schwieriger als erwartet heraus.
„Warum hast du so eine Abneigung gegen diesen Ball, Ileana? Ist es, weil die Eltern kommen? Oder hast du Angst, nicht mehr die Hübscheste zu sein, wenn alle anderen Mädchen sich auch zurecht machen? Oder kannst du nicht tanzen? Wenn das der Grund ist, kann ich dir sehr gerne dabei helfen. Ich tanze für mein Leben gerne und auch gut. Ich sehe nicht ein, warum ich ein einfaches „Nein“ hier akzeptieren sollte. Erklär mir, warum du nicht hinmöchtest. Ich bitte dich darum.“ Der letzte Satz fiel ihm ziemlich schwer, normalerweise bat er nicht um Erklärungen, er bekam sie geliefert. Doch wenn er bei Ileana Erfolg haben wollte, musste er sich wohl oder übel beugen. „Außerdem, wer sagt denn, dass ich dich verarsche? War ich jemals ungerecht oder komisch zu dir? Ileana, ich will dich doch nicht heiraten – abgesehen davon bist du ja schon verlobt – ich möchte nur einen schönen Abend mit dir verbringen!“ so langsam wurde er schon wütend, versuchte aber, so gut es ging, das zu verstecken.
Aber ihren nächsten Schritt hatte er nicht vorausgeahnt: sie gab ihm doch allen Ernstes einen Kuss! Zwar keinen richtigen, aber doch berührten sich ihre Lippen und inständig hoffte er, dass dieser Trottel von Prochorow wenigstens dieses eine Mal hersah! „Würde dir etwas an mir liegen, würde dir diese Berührung etwas bedeuten“, nuschelte sie kühl, „Und jetzt lüg mich nicht an und behaupte, dass sie es tut.“ Zum ersten Mal in seinem Leben war er sprachlos. Wie sollte er darauf nur reagieren? Was konnte er sagen, das sie nicht verletzte? „Ileana, ja, diese Berührung bedeutet etwas für mich. Nämlich dass du zu allem bereit bist, nur um zu gewinnen. Außerdem kannst du mich gar nicht so abstoßend finden, wie du tust, denn soeben hast du mich geküsst.“ Kurz zögerte er und wollte schon einen Satz dranhängen, in dem er Demyan erwähnte, zog es dann aber doch vor, es zu lassen. Diese Volkova machte seinen Tag ja noch wirklich interessant!
ooc: sorry, dass es so lange gedauert hat
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