Thema: Privatgemächer Familie Zubarew/Parker |
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Ian && Jonny && Alli
Allison hatte die Strapazen der letzten Nacht und den eben erst erlebten Schrecken wegen ihrer verpassten Schulstunde längst vergessen. Sie ging voll und ganz im Treiben ihrer kleinen Familie auf. Es war einfach herrlich so herum zu albern, einfach nur glücklich zu sein und man konnte die innige Zuneigung, die sich alle entgegen brachten, nahezu greifen.
Wenn jemand vor ein paar Monaten der jungen Amerikanerin gesagt hätte, wie ihr Leben jetzt aussah, wäre sie vermutlich in schallendes Gelächter ausgebrochen, bevor sie denjenigen gebeten hätte, solche Scherze zu unterlassen. Sie hatte davon geträumt, aber nie hatte sie wirklich geglaubt, dass sich ihr Leben einmal so entwickeln würde...
„Rührei de luxe“, antwortete Allison ihrem Sohn und konnte ein breites Grinsen nicht verkneifen, „nichts Luchs. Ja, es gibt Völker die Luchs essen, aber de luxe bedeutet, dass es sich hierbei um ein superdupermegatolles Spezialrührei handelt, verstehst du? Ganz besonders toll eben, so wie Könige es bekommen würden... oder eben auch Häuptlinge...“
Trotz ihrer doch eher merkwürdigen Bekleidung ließ sie sich elegant wie eine Dame auf den Stuhl gleiten, den Ian ihr so charmant zurecht rückte und mimte dann auch weiterhin die feine Lady, als er eine imaginäre Tageskarte rezitierte. Nachdenklich tippte sie sich mit dem Zeigefinger an die Unterlippe, ehe sie dezent nickte: „Nun, Sir, ich denke ich entscheide mich für das Spiegelei, aber bitte lassen sie den Speck weg, ich fürchte, mein Magen verträgt ihn noch nicht. Aber die freilaufenden Orangen hören sich ebenfalls verlockend an und ein bisschen Obst zum Abschluss klingt hervorragend. Vielleicht hätten sie auch noch einen Kaffee im Angebot?“, hoheitsvoll blickte sie ihren Verlobten an und ihre Augen funkelten dabei vor lauter Amüsement.
„Liebling? Wenn das hier mit Hogwarts und uns nicht klappt, ich glaube unsere Zukunft ist trotzdem gesichert. Du machst dich hervorragend als Oberkellner, wir könnten das beste Restaurant von London eröffnen, was meinst du? Mit Luchsrührei und Kredingsdas, du wirst sehen, das wird der Renner... und Jonny wird... hm was schlägst du vor Heyoka?“
Kurz darauf hatte jeder das gewünschte Essen und Allison ließ es sich schmecken. Schon einige Zeit hatte sie nicht mehr so gut und mit Heißhunger gegessen wie sie es jetzt tat. Überhaupt wirkte sie zum ersten Mal wieder gesünder. Selbst ihre Wangen hatten endlich wieder etwas Farbe bekommen, ihre Augen leuchteten und überhaupt schien Allison zu strahlen, genauso wie man sich in diversen Kitschromanen eine schwangere, glückliche Frau vorstellte. „Habt ihr Lust euch nachher das Quidditchspiel anzusehen?“, fragte sie ihre beiden Männer zwischen zwei Bisschen, „oder steht etwas anderes an?“, sie griff quer über den Tisch zur Kanne mit dem Orangensaft und goss sich noch ein Glas davon ein.
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Thema: Privatgemächer Familie Zubarew/Parker |
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Ian && Jonny && Alli
Es fiel Allison immer schwerer nicht laut zu lachen. War sie eben noch voller Panik gewesen wegen der Schulleiterin und der versäumten Unterrichtsstunde, so löste sich jetzt alles in Wohlgefallen auf. „John hat meinen Unterricht gehalten? Und für Miss McGonagall war das in Ordnung?“, wollte sie trotzdem noch zugesichert bekommen, ehe sie ihrer Erleichterung nachgeben wollte. Die Angst vor Erwachsenen war einfach so tief drin, dass sie nicht anders konnte.
„Ich gebe es ja nicht gerne zu“, jetzt grinste sie charmant, „aber ich fürchte du hast recht, ich wäre mit Sicherheit nicht wach geworden…“, dazu sah sie ein, dass ihr Verlobter recht hatte. Sie hatte sich nach der letzten Nacht wirklich schonen müssen, nicht nur wegen ihr, sondern auch wegen der Zwillinge, für die ihr derzeitiger körperlicher Zustand ebenfalls eine Belastung darstellte. Sie hatte letzte Nacht sogar überlegt noch einmal in den Krankenflügel zu gehen. Zwar waren House und Miss Mercier nicht mehr dort, aber es gab ja sicherlich Aufzeichnungen über ihre Untersuchung, so dass der neue Heiler sicher Bescheid wusste. Sie hatte einige Tränke von der Heilerin bekommen gegen ihre Übelkeit, aber Alli hatte nicht den Eindruck, als würden diese wirklich helfen. Vielleicht brauchte sie eine andere Zusammensetzung? Sie hatte keine Ahnung, aber sie machte sich ein wenig Gedanken, auch wenn sie diese bisher nicht laut geäußert hatte.
„Ihr gebt also beide auf?“, die Dunkelhaarige lachte fröhlich und ausgelassen wie lange nicht mehr. „Ein schönes Gefühl so viel Macht zu haben“, gluckste sie und wollte tatsächlich gerade nach einem Kissen greifen um eine ausgelassene Schlacht zu beginnen, als Ians Worte ihr Einhalt geboten. „Du hast Frühstück gemacht?“, wie auf Kommando knurrte ihr Magen. Zärtlich küsste sie Ians gespielte Schmolllippen, „wie könnten wir so etwas verpassen wollen?“
Im nächsten Augenblick wurde sie auch schon von ihrem Schatz aus dem Bett gezogen, der sich den zappelnden Jonny unter den Arm geklemmt hatte. Hüpfend war die junge Frau bemüht mitzukommen, musste sie sich doch im Gehen gleichzeitig noch die Hose anziehen, die ihr immerhin noch ziemlich verwirrt unterhalb der Knie hing. „Ich kann nichts machen“, antwortete sie auf die augenscheinlichen Hilferufe ihres Sohnes, wobei ihr natürlich klar war, wie toll er das Unterfangen eigentlich fand. „Schau mich an, ich komm ja selber kaum mit“, sie setzte einen gespielt verzweifelten Blick auf, „Bitte habe erbarmen“, flehte sie Ian übertrieben an, grinste dabei aber von einem Ohr zum anderen, gab dann aber schließlich das Unterfangen des Hoseanziehens auf, denn Nayeli hatte angefangen, nach dem herumbaumelnden Hosenbein zu schnappen und daran zu zerren, hielt die Hündin es anscheinend für ein Spiel. Also befreite sich Allison schließlich kurzerhand von der Hose und ging nur mit Slip, Socken und Pulli bekleidet weiter mit ins Wohnzimmer. Kalt wurde es ihr sicher nicht, denn im Kamin brannte ein heimeliges Feuer und sie waren schließlich unter sich.
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Sie gaben wahrscheinlich ein herrliches Bild ab, was vermutlich jeden anderen zu Lachanfällen verleitet hätte, bei Jonny tat es ja bereits seine Wirkung. Und auch Allison hätte wohl unter normalen Umständen angefangen zu lachen, wenn ihr nicht die Angst im Nacken gesessen hätte, dass sie ihren Unterricht versäumt hatte. Vor ihrem geistigen Auge sah sie eine mehr als wütende Schulleiterin, zu Recht denn Zuverlässigkeit war das A und O. Zwar konnte man Unpässlich sein, aber dann hatte man sich entsprechend krank zu melden. Einfach verschlafen und nicht erscheinen… beim Merlin, sie wollte sich gar nicht ausmalen, was die Schüler alles so angestellt hatten ohne ihre Aufsicht.
Bereits an die Wirbelwindaktionen ihres Sohnes gewohnt, zeigte sie sich zunächst nicht weiter beeindruckt von seinem fröhlichen Gebrüll und dem gemeinsamen Gehopse mit Nayeli. Stattdessen schaute sie Ian verzweifelt an und musste darum kämpfen, dass sich nicht Panik in ihr breit machte.
„Nein, nichts ist in Ordnung“, sagte sie und erhob dabei ein wenig die Stimme, um Jonathan samt Hund zu übertönen. „Ich habe verschlafen… mein Unterricht… Miss McGonagall… beim Merlin, wir haben ihr gerade erst noch versichert, dass alles seinen normalen Gang gehen wird, auch wenn ich schwanger bin und dann verschlafe ich einfach…“, am liebsten wäre die junge Frau tatsächlich einfach in Tränen ausgebrochen. Zwar würde sie natürlich zu ihrem Fehlverhalten stehen, aber die Vorstellung alleine schon, sich dem Zorn eines Erwachsenen auszuliefern, ließ sämtliche Fluchtinstinkte in ihr aufwallen.
Mühsam schob sie den kleinen Drachen zur Seite, der nach wie vor versuchte, sich an sie zu drücken, spürte er doch den Kummer seines Frauchens. Die ständigen Gefühlsschwankungen und das fortwährende Unwohlsein Allison verwirrten Draco, der die Dunkelhaarige so nicht kannte. Naja eigentlich schon, denn während Jonathans Schwangerschaft war es ähnlich gewesen, aber das war zu lange her und er selber war da noch ein Drachenbaby, so dass er sich weder daran erinnern noch einen Zusammenhang erkennen konnte, wie auch.
Aber trotz der Angst und der Sorge wegen ihres Verschlafens stahl sich schließlich doch ein Lächeln auf die Lippen. Jonnys permanentes Gehopse und Gegröhle waren einfach nicht mehr zu ignorieren und seine Fröhlichkeit steckte die junge Mutter an. Es rührte sie, wie sehr er sich freute, dass es ihr besser ging, so dass sie ihn schließlich einfach packte, auf den Schoß zog und ihn hemmungslos mehrere Küsse auf dem Gesicht verteilte.
„Ja, Mama geht es besser, Merlin sei Dank“, setzte sie noch hinterher, schielte dann zu Ian und zog blitzartig auch seinen Kopf näher um ihm dieselbe Kussprozedur angedeihen zu lassen wie eben noch ihrem kleinen Jungen. „So, habt ihr nun davon, ätsch“, sie grinste breit und machte sich dran, wieder beide zu küssen.
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28. Oktober 2011
Wiedereinstieg Allison
Allison && Ian && Jonathan
Das Bett in dem Allison zusammen mit ihrem Sohn eng aneinander gekuschelt lag, wankte ein wenig als Draco, der kleine Drache über die Matratze tappte. Eigentlich wollte er dabei recht vorsichtig sein, wozu seine Art aber nicht wirklich geeignet war. Er hatte gespürt, dass es der Amerikanerin nicht sehr gut ging und hatte das Bedürfnis nach ihr zu sehen. Also war er am Fußende aufs Bett gesprungen, versuchte sich zwischen dem Bein- und Deckengewirr hochzuarbeiten ohne die beiden Personen, die er so sehr liebte, dabei zu wecken, aber tatsächlich gelingen wollte es ihm nicht. Mit seinen Krallen schabte er aus Versehen an Allis Wade entlang, was sie schon im Schlaf zucken ließ. Gleichzeitig veranlasste es sie aber auch, Jonny wie einen Schmuseteddybär feste an sich zu ziehen und in den Armen zu halten, während sie seufzend ihr Gesicht in seinen Wuschelhaaren vergrub.
Durch die Bewegung seines Frauchens animiert sprang der kleine Drache nun aber doch behände ans Kopfende und fuhr freudig mit der extrem rauen Zunge über das doch ziemlich blasse Gesicht der Professorin, wedelte dabei mit seinem Po als sei er ein Hund und habe eine Rute... etwas was er wohl bei Nayeli abgeguckt hatte.
Unwillig schob die Dunkelhaarige Dracos Kopf beiseite, drückte ihrem augenscheinlich schlafenden Sohn einen Kuss auf die Stirn und bemühte sich, sich aufzusetzen. Das wiederum veranlasste den Drachen, ihr voller Überschwang auf den Schoß zu springen um so gleich seinen Kopf gegen ihren Hals zu drücken - ein eindeutiger Schmuseversuch.
„Langsam Draco“, versuchte sie ihn noch zu recht zu weisen, musste aber doch über den eindeutigen Liebesbeweis lächeln. Also streichelte sie ihm kurz über den schuppigen Hals, wies ihn dann aber an sich neben sie zu setzen, weil er ihr zu sehr auf den in Mitleidenschaft gezogenen Bauch drückte.
Merlin sei Dank, ihr war nicht mehr übel. Letzte Nacht hatte sie förmlich gebetet, dass endlich alles vorbei sei. Wie lange würde diese ständige Übelkeit noch anhalten? Sie machte ihr wirklich zu schaffen und beeinträchtigte ihr normales Alltagsleben massiv. Wenn sich da nicht bald etwas ändern würde, müsste sie doch nochmal in den Krankenflügel, auch wenn sie das hasste.
Ihr Blick fiel eher zufällig auf den Wecker und ließ die werdende Mutter für einen kurzen Moment erstarren. Es war kurz nach 11.... dabei hätte sie in der ersten Schulstunde Unterricht gehabt. Wie von der Tarantel gestochen sprang Allison auf und stolperte dabei über Nayeli, die sich neben dem Bett einen Platz gesucht hatte. Strauchelnd versuchte sich Alli an der kleinen Kommode festzuhalten, riss aber nur zwei Glasflaschen mit Tinkturen gegen ihre Übelkeit dabei zu Boden, die daraufhin laut krachend in tausend Stücke zersprangen.
„Mist, Mist, Mist“, schimpfte Alli, griff sich ihren Zauberstab und zauberte kurzerhand das Malheur beiseite, nur um sich im nächsten Moment ein paar Kleidungsstücke zu greifen. Nicht ahnend, dass Ian bereits alles geregelt hatte, ging sie davon aus, ihren Unterricht schlichtweg verschlafen zu haben. Sie malte sich die schlimmsten Szenarien aus, wovon die Ärgste wohl war, wie wütend die Schulleiterin auf sie sein musste und nichts lag der jungen Frau ferner wie sich deren Ärger einzuheimsen.
„Oh verdammt!“, auf einem Bein hüpfend versuchte sie in ihre Hose zu schlüpfen, doch leider hatte sich der Stoff so ineinander verkrünkelt, dass dieses Unterfangen eher aussichtslos erschien. „Da hat man es einmal eilig.... verdammter Mist, verdammter...“
Man hörte Allison sonst wirklich so gut wie nie fluchen oder so außer sich, aber jetzt vergaß sie anscheinend ihre sonstige Ruhe und Schüchternheit.
Die beiden Tiere waren sichtlich begeistert von dem komischen Tanz, den sie da aufführte und sprangen fröhlich quietschend und bellend um sie herum, mit dem Resultat, dass sie rücklings aufs Bett kugelte und schließlich wie ein Käfer auf dem Rücken lag, ein Bein in der Hose verheddert, das andere steil in die Luft gestreckt. Das ziemlich abstrakte Bild wurde schließlich komplettiert, als Nayeli und Draco beide dazu sprangen und ihr Gesicht hingebungsvoll ableckten, als wollten sie sich für den kleinen Unfall entschuldigen...
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Thema: Haus von Mrs. Zubarew |
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23. Oktober 2011
Seit an Seit waren sie zum Zubarewschen Anwesen appariert. Da Allison nicht genau gewusst hatte, wohin sie mussten, war es nicht anders gegangen, wobei der jungen Lehrerin es auch ziemlich schnuppe war, ob sie nun alleine apparierte oder mit Hilfe ihres Verlobten. Überhaupt war ihr im Augenblick alles herzlich egal, befand sie sich doch in einer Art Schockzustand.
Wie gelähmt stand sie vor dem riesigen Haus im viktorianischen Stil und starrte es mit noch größeren Augen als dass sie sie eh schon ihr eigen nannte, an. Ihr Herz klopfte so schnell und hart, dass Allison schon fast fürchtete, es könne jeden Augenblick seinen Dienst verweigern. Konnte man vor Aufregung an einem Herzinfarkt sterben? Ihr Mund war so trocken, dass es nicht einmal mehr half mühsam zu schlucken und sie hatte die Beine so fest auf den Boden gestemmt, dass deutlich war, dass sie einfach nicht fähig war, einen weiteren Schritt zu machen. Das Zuhause von Ians Mutter wirkte nicht nur respekt,- sondern auch furchteinflössend.
Alli musste sich wirklich beherrschen nicht spontan loszuheulen bei diesem Anblick, dabei war es nur ihre übergroße Schüchternheit und die Angst vor dem, was ihnen nun bevor stand, die sie so extrem reagieren ließ. Die Finger der werdenden Mutter gruben sich förmlich in Ians Hand, dass es wohl schon nicht mehr angenehm war und zu ihrem Leidwesen begann sie nun auch noch zu zittern.
„Ich... ich... ich kann das nicht“, hauchte sie und ausnahmsweise war es Allison sogar mehr als egal, dass Jonathan sah, wie ängstlich sie doch war. Fieberhaft arbeitete es in ihrem Kopf, auf der verzweifelten Suche nach einer Ausrede, wieso sie jetzt nicht dieses Haus betreten musste. Man hätte meinen können, sie wären auf dem Weg zu Parkers Hinrichtung und nicht zu einem Kennenlernen der zukünftigen Schwiegerfamilie.
Aber so sehr sie auch grübelte, sie war viel zu panisch, als dass sie einen klaren Gedanken fassen konnte. Statt dessen tauchten nur diese alptraumhaften Bilder vor ihrem geistigen Auge auf, die diesen bevorstehenden Besuch zu einem Treffen des Grauens werden lassen würden.
Wie ein kleines Kind wollte sie weg laufen, vollkommen in ihrer Panik gefangen. Sämtliche gut gemeinten Worte Ians waren wie weggewischt. Sie hatte vergessen, was er ihr alles über seine Familie gesagt hatte und konnte sich auch nicht mehr an seine Zuversicht erinnern, dass es sicherlich keinerlei Probleme geben würde und dass sich die Zubarews freuen würden, sie und Jonny in ihrer Familie aufnehmen zu dürfen. Wer war sie, dass man sich wirklich freuen könnte? Sie, die allein erziehende Mutter, die nie verheiratet gewesen war, von einem ehemaligen Todesser ein Kind hatte, die bisher mit ihrem Kleinen in einem Reservat gewohnt hatte, ehe sie nach Hogwarts kamen... und wo sie binnen weniger Wochen von Ian schwanger wurde... mit Zwillingen... das musste doch Mistrauen erwecken! Seine Mutter würde doch sicherlich denken, dass sie das alles absichtlich gemacht hatte um Ian an sich zu binden. An sich und ihren unehelichen Todessersohn....
Allison bekam kaum noch Luft und drückte nun auch Jonnys Hand so feste, dass es dem Kleinen nicht angenehm sein konnte.
„Lasst und bitte gehen...“, krächzte sie und war sich gar nicht bewusst, dass man ihre Worte auch so deuten konnte, dass sie endlich das Haus betreten sollten. Dabei wollte sie doch nichts anderes als von diesem Ort so schnell und so weit wie möglich wegzukommen.
OOC: Da ich die Familie Zubarew und das Haus nicht wirklich kenne, überlasse ich dir, Ian, uns da rein zu buchsieren
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Thema: Privatgemächer Familie Zubarew/Parker |
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„Du brauchst mich gar nicht so anzusehen junger Mann“, kicherte Allison, während sie unbeirrt ihren kleinen Sohn einseifte und sogar mi den Fingern in seinen Ohren pulte, die anscheinend immer jeden Dreck magisch anzogen. „Willst du etwa meiner Spezialhundenase unterstellen, dass sie nur nicht richtig riechen kann? Du weisst genau, wie scharf der Geruchsinn von Hunden ist, denen entgeht nichts und jetzt halt still“, trotz der strengen Worte musste die werdende Mutter trotzdem weiterhin grinsen. Dieses Waschtheater war schon nahezu ein Ritual bei ihnen, wobei es nur ganz selten für ihren Sohn zu einem guten Ende kam. Meistens half nämlich alles nichts und er musste einfach durch die Seifenschlacht durch.
Als Jonathan erneut Hilfe bei Ian suchte und der zunächst seinen Stiefsohn unterstützte und dann doch auch seine Verlobte, musste Parker schon wieder lachen. „Was ist das? So ein Männerding zwischen euch beiden: Gemeinsam gegen die holde Weiblichkeit“, feixte sie und schaute dann triumphierend Jonny an. „HA! Siehst du... bisschen Seife schadet nicht. So kannst du Ians Mama wenigstens zeigen, was für ein süßer und sehr wohlriechender kleiner Kerl du bist“, sie drückte ihm kurzerhand einen Kuss auf die nasse Stirn und schrubbte munter weiter.
Als ihr jedoch bewusst wurde, wie hoffnungslos sie sich verspäten würden und das auch noch beim ersten Kennenlernen ihrer zukünftigen Schwiegerfamilie, wurde Allison nicht nur hektisch, sie brach förmlich in Panik aus. Sie registrierte schon gar nicht mehr, dass Jonathan ihrer Anweisung folge leistete und wirklich in sein Zimmer ging um sich fertig zu machen und hatte nur einen ängstlichen Blick für ihren Freund übrig, den das Ganze einfach nur zu amüsieren schien.
Natürlich war ihre Hektik nicht wirklich nützlich. Sie verbreitete nur noch mehr Chaos und dass sie mehr oder weniger das Badezimmer zerlegte, in dem sie alles umher schmiss, verbrauchte auch nur unnütze Zeit. Am liebsten hätte sie sich in die Dusche gehockt, das heisse Wasser auf sich nieder prasseln lassend um still vor sich hin zu heulen oder sich irgendwie zu verstecken. Dass Ian darüber nur lachen konnte verstand sie einfach nicht, wobei unter normalen Umständen hätte sie vermutlich selber nur Kichern können, aber jetzt war eben für sie nichts normal... dieses bevorstehende Treffen machte sie einfach nur fertig.
„Wie schön, dass ich dir zu deinem Amüsement dienlich sein kann“, sagte sie leise ungewohnt bissig, nicht wissend ob er das überhaupt mitbekam. „Wir müssen ja nicht alles noch schlimmer machen. Deine Mutter wird sicher sehr enttäuscht sein....“, schon wieder stürzte irgendetwas in der Dusche mit großem Gepolter um und als sie kurz darauf in das mittlerweile vereinsamte Bad wieder heraus trat, wäre sie fast erneut ausgerutscht, da der Boden förmlich vor Wasser schwamm. Aber dafür hatte Allison einfach keinen Blick jetzt. Sie wollte einfach nur so schnell wie möglich fertig werden um die Situation nicht noch schlimmer zu machen, in dem sie Ians Familie noch länger warten ließen.
Nur mit einem Handtuch bekleidet joggte Allison schließlich ins Schlafzimmer, schlüpfte hastig in Unterwäsche, nachdem ihr nasses Handtuch unbeachtet neben Ians Kleidung auf dem Boden landete und stand dann wie gelähmt vor ihrem Kleiderschrank. Oh Mist... was sollte sie nur anziehen? Sie war nun wirklich kein eitler Mensch, aber sie wollte doch einen guten Eindruck hinterlassen. Zu leger wollte sie es nicht aussehen lassen, aber overdressed wollte sie auch nicht sein, immerhin war sie auch Mutter eines kleinen Kindes, weswegen ihre Kleidung nicht ganz so unpraktisch sein sollte.
Schließlich entschied sie sich für einen braun - grün - beige - karierten Rock, der ihr knapp bis zu den Knien reichte, und einem dazu passenden hellbraunen Kaschmir - Twinset. Eine zum Rock passende Strumpfhose noch, Schuhe und schon stand sie fertig angezogen vor dem Spiegel. Ja, die Kombination war gut, nicht zu auffällig, aber trotz der gedeckten Farben nicht bieder. Eigentlich sah sie sogar richtig süß aus, auch wenn ihr sowas selber natürlich nicht auffiel. Schnell trocknete sie mit Hilfe von Magie noch ihre Haare, schaffte sich auf die gleiche Art und Weise auch sowas wie eine Frisur, zumindest glänzten ihre Locken prächtig und umrahmten ihr Gesicht wie die eines Engels. Jetzt noch die braune Häkelmütze, der passende Schal und Handschuhe... sollte sie ihren braunen Daunenmantel tragen oder doch lieber den schwarzen Umhang? Umhang... genau... oder? Unschlüssig starrte sie auf die beiden Kleidungsstücke und ließ plötzlich beide fallen, weil ihr einfiel, dass sie nicht einmal ein bisschen Make-Up aufgelegt hatte. Viel schminkte sich die Lehrerin eh nie, sie war eher der natürliche Typ, aber gegen ein bisschen Mascara und Lipgloss war nichts einzuwenden und nachdem sie das auch erledigt hatte, stand sie erneut vor dem Überbekleidungsproblem.
Kurzerhand nahm sie beides mit ins Wohnzimmer, hoffend, dass ihre beiden Männer schon fertig waren.
„Ian... was denkst du was besser ist?“, sie hob beides zur Demonstration hoch, dabei Mütze, Schal und Handschuhe unter den Arm geklemmt, warf dann aber alles auf die Couch um sich ihrem Sohn zu widmen, der ohne Socken und dafür mit einem auf links gedrehten Pulli vor ihr saß. Jetzt musste sie doch endlich wieder lächeln. „Hey kleiner Prinz“, sie nickte Richtung Kinderzimmer, „ich glaube wir zwei sollten da noch einmal rein. Du hast deine Socken vergessen...“, sie hielt ihm die Hand entgegen und ging mit ihrem Sohn dann rüber, um ihm beim Rest seiner Kleidung zu helfen. Dabei erkämpfte sie auch eine andere Hose, die wenigstens einigermaßen Heile war, dafür gab sie sich bei der Wahl seines Pullis geschlagen. Flink half sie ihm noch beim Anziehen der Strümpfe und war dann auch gnädig genug ihrem Sohn das Kämmen zu ersparen. Dafür ließ sie seine Haare ebenfalls per Magie trocknen und schummelte einen weiteren Zauber unter, der ihn unauffällig dabei die Frisur ordnete, was aber eigentlich kaum möglich war bei seinem Lockenkopf.
„Schal? Mütze? Handschuhe? Winterjacke? Nein, nicht die... WINTER, es ist wirklich eisekalt draußen. Komm schon Schatz... wir haben es eilig. Hast du deine Bilder?“, langsam verfiel Allison doch wieder in Hektik und eilte wieder raus ins Wohnzimmer.
„Also? Was von beiden zieh ich nun an?“, sie deutete mit einer Hand auf Mantel und Umhang, „Nimmst du mich so mit? UNS so mit?“, fragte sie Ian noch, als Jonny sich zu ihr gesellte und hatte wieder das Gefühl vor Angst gleich einen Infarkt zu bekommen.
Aber lange blieb ihr für diesen beklemmenden Zustand keine Zeit, denn kurz darauf waren sie alle drei tatsächlich endlich fertig und verließen Hand in Hand (Allison klammerte sich förmlich an die von Ian) nicht nur ihren Privatbereich sondern auch Hogwarts selber...
tbc Rest Großbritannien - Haus von Mrs. Zubarew
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Thema: Privatgemächer Familie Zubarew/Parker |
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Bei Ians frecher Antwort bezüglich ihrer Unterstellung, ihre beiden Männer hätten sicher ein Attentat geplant, damit sie der Länge nach im Bad dahin schlitterte, musste Allison wieder lachen. Oh man, sie waren wirklich die reinste Chaosfamilie, durchaus verrückt und vermutlich so ganz anders, wie die meisten wohl annahmen. OK, bei Jonny gab es da nichts zu leugnen, er war der Wirbelwind schlechthin, egal wo er sich gerade aufhielt. Mit seinem sonnigen Gemüt nahm er alle für sich ein und stellte deren Welt auf den Kopf. Aber Ian war außerhalb ihrer Privaträume eher immer kühl und ernst, ruhig und zeigte selten Emotionen. Allison selber war die Schüchternheit in Person, außer wenn sie mit ihren Schülern zusammen war, allerdings war sie das Sinnbild absoluter Disziplin... was wohl die Schüler und Kollegen sagen würden, wenn sie die kleine Familie nun sehen würden? Naja das war der werdenden Mutter eigentlich mehr als egal... hier war sie privat und ja, sie mochten das personifizierte Chaos darstellen, aber sie waren verdammt glücklich damit. Anders wollte es die Hexe gar nicht haben und sie war sicher, dass es den beiden anderen da ebenso erging.
Wie mochte das alles erst werden, wenn die Zwillinge auf der Welt waren? Hoffentlich würde das altehrwürdige Schloss die junge Familie Zubarew überhaupt überstehen. Dieser Gedanke ließ Alli nur noch mehr kichern und als Jonny trotz Lachen fragte, ob sie sich weh getan hatte, winkte sie nur ab. „Alles in Ordnung, so ein Plumps bringt mich nicht um.“, sie zwinkerte ihrem Sohn zu und rappelte sich dann auf.
Als Jonny so schnell aus der Wanne hüpfte und eifrig behauptete, mit dem baden schon fertig zu sein, zerfiel Allison strenge Miene vollends und sie musste erneut auflachen, verstärkt dadurch, dass Ian den Kleinen auch noch unterstützte. Dabei wusste Allison genau, dass Jonathan bisher die Seife nicht mal aus der Ferne betrachtet hatte, dazu kannte sie ihren Sohn und seine Abneigung gegenüber sämtlichen Waschaktionen nur zu gut. Trotz ihrem Lachen machte Allis Blick ihrem Verlobten wohl allzu deutlich, dass sie die beiden durchschaut hatte, ehe sie sich dem kleinen Hayoka zuwandte.
„So fertig? Lass mich mal riechen“, sie schnappte sich den 5 jährigen Nackidei und schnupperte an ihm wie an einer besonders wohlduftenden Rose und kitzelte ihn dabei. „Meine Supersuperanimagihundenase kann keine Seife riechen, also los!“, trotz des Herumalberns steckte sie den Jungen gnadenlos wieder in die Wanne und griff sogleich nach der Seife, mit der sie auch gleich ohne zu zögern Hand anlegte, dabei vollkommen ignorierend, was Jonathan dazu zu sagen hatte. „Ja mein geliebter Verlobter“, sie grinste Ian nun breit an, „wir sollten schon lange fertig sein. Es ist nicht halb 10 sondern bereits viertel vor 11. Ich schlage vor, du beeilst dich auch? Deine Mutter ist sicherlich hellauf begeistert, dass wir sie warten lassen“, mit einem Schlag war Allisons Grinsen wieder aus ihrem Gesicht gewichen, denn ihr wurde plötzlich wieder bewusst, dass sie nicht nur Ians Familie kennenlernen würde, vollkommen Fremde für sie, sondern dass sie nun auch noch hoffnungslos zu spät kommen würden. Ein Umstand, den Parker ohnehin schon hasste, aber in dem Fall ihr noch mehr zusetzte. Was sollte Ians Mutter jetzt nur von ihr halten?
Dieser Schrecken lenkte die junge Frau so sehr ab, dass sie vollkommen vergaß Jonathan weiter zu waschen. Fahrig wickelte sie ihn statt dessen in ein Badetuch. „Beeil dich, ja?“, raunte sie ihm zu und verfiel dann plötzlich in unheilvolle Hektik.
Hetzend riss sie sich selber die Kleidung vom Leib, warf diese auf den Boden ohne daran zu denken, dass dieser völlig überflutet war und sprang dann schnell unter der Dusche. „Ich bin gleich soweit, wirklich, ich bin ganz schnell!!!“, versprach sie Ian und warf prompt sämtliche Duschzeugbehälter und Shampooflaschen um.
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Thema: Haus von Mrs. Zubarew |
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Groß, übermächtig und furchteinflössend erhebt sich das alte, respektvolle Haus im viktorianischen Stil aus den flachen Wäldern nur wenige Meilen außerhalb der britischen Hauptstadt London.
Doch das dunkle Äußere täuscht. Lilian Zubarew, die nach dem Tod ihres Mannes vor gut dreizehn Jahren alleinige Besitzerin des Gebäudes ist, richtete das Innere dafür umso liebevoller und heller ein, auch wenn ein gewisser altmodischer Charme, der von dem Mobiliar ausgeht, nie ganz zu verbergen ist.
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Thema: Privatgemächer Familie Zubarew/Parker |
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Allison war noch einmal tief eingeschlafen, halb sitzend, halb liegend, beide Hände auf ihren noch flachen Bauch abgelegt. Seit ihrer Schwangerschaft war sie oft so müde, ein Umstand, den sie schon fast vergessen hatte, dabei war es ihr bei Jonny genauso gegangen. Normalerweise kam die junge Frau mit recht wenig Schlaf aus, außerdem war sie eine absolute Frühaufsteherin, sofort fit, wenn sie die Augen öffnete. Dann sprang sie eigentlich gleich auf, schlüpfte in ihre Sportsachen und ging joggen... nur in der letzten Zeit nicht. Sobald die Dunkelhaarige sich in die Horizontale begab, musste sie aufpassen nicht sofort einzuschlafen und wenn es dann geschah... dann glitt sie gleich in einen Tiefschlaf.
Etwas feuchtes im Gesicht ließ sie allerdings jetzt die Augen aufreißen und sie stieß einen leisen Schreckensschrei aus, als sie geradewegs in Nayelis Augen blickte. Instinktiv schob sie den Hund beiseite, nur um dabei zu bemerken, was überhaupt los war. „Mensch“, schimpfte sie, kraulte aber dann sofort sanft die Ohren des Tieres. „Willst du, dass ich an einem Infarkt sterbe?“, sie zog die Hündin zu sich, deutete ihr sich hinzulegen und schmuste ein bisschen mit dem Liebling ihres Sohnes, was dieser sofort dazu ausnutzte, ihr erneut die Wange abzuschlecken . Doch dann fiel ihr Blick auf den Wecker, der trügerisch friedlich auf ihrem Nachtschränkchen stand. „Beim Merlin! Wie lange habe ich geschlafen? Wir sollten schon längst bei Ians Familie sein!“, hektisch sprang Allison auf und stürmte ins Bad.
Mit Schwung riss sie die Tür auf und wollte eigentlich bremsen, schlitterte aber auf dem feuchten Boden weiter als stünde sie auf Glatteis. „Aaaaaaargs“, schrie sie auf, strauchelte und ruderte wild mit den Armen. Trotzdem plumpste sie auf den Po und hatte dennoch noch so viel Schwung drauf, dass sie erst durch den auf dem Boden sitzenden Ian gebremst wurde, als sie gegen ihn prallte.
Für einen Moment herrschte Schweigen und Alli war sogar etwas blass vor Schrecken geworden, als sie jedoch die Gesichter ihrer Lieben sah, konnte sie nicht anders als zu lachen. „Autsch“, brachte sie zwischen ihrem Gekicher noch heraus, ließ sich kurzerhand nach hinten fallen, ungeachtet der Wassermassen auf dem Boden, die Grund für ihren kleinen Sturz gewesen waren und rieb sich besagtes Hinterteil. „Habt ihr das Attentat auf mich lange geplant?“, sie musste noch immer lachen und konnte gar nicht mehr aufhören. Vielleicht wären die meisten Frauen entsetzt gewesen über das im Bad herrschende Chaos, Alli fand es einfach nur lustig. Und es war so typisch für ihren Sohn und eigentlich auch für ihren Verlobten, der was das Chaos anging wirklich perfekt zu ihnen beiden passte.
Nur langsam beruhigte sich die werdende Mutter und als sie sich endlich wieder aufrichtete, platschte ihre Hand förmlich im Wasser.
„Lasst mich raten“, sagte sie, als sie ihre beiden Männer grinsend gemustert hatte. „Du hast noch keinen Tropfen Wasser abbekommen, zumindest nicht aus hygienischen Gründen und du“, sie zeigte mit dem Finger von Ian auf Jonny nun, „hast sicherlich noch keine Seife gesehen? Hattet ihr wenigstens Spaß?“, schon wieder musste sie kichern, rappelte sich dann aber endgültig auf. „Gebt zu, ihr habt mich absichtlich schlafen lassen, damit ich euch bei eurem Spaß nicht in die Quere komme. Jetzt herrscht hier aber wieder Zucht und Ordnung“, sie versuchte eine besonders strenge Miene aufzusetzen, die sie der Schulleiterin stets beeindruckend fand, aber das Blitzen ihrer Augen und das verräterische Zucken um ihren Mundwinkel herum zeigte, wie schwer es ihr fiel. Dass ihre Kleidung dabei klatschnass war und ihre Haare am Hinterkopf nur noch feuchte Strähnen waren schwächte das Bild außerdem ab, so dass es eigentlich nur irgendwie witzig aussah.
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Thema: Privatgemächer Familie Zubarew/Parker |
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Allison musste einen kurzen Moment überlegen, wie sie die kindliche Neugierde wegen ihrer Unpässlichkeit am Morgen befriedigen konnte, ohne dass sie Jonny ängstigen würde.
„Die Babies sind doch noch so richtig fuzzi klein. Sie richten sich gerade erst so richtig ihr Nest in meinem Bauch ein, wo sie wachsen können. So als wenn du dir eine deiner Höhlen baust. Für meinen Bauch ist das aber ein bisschen komisch und sehr anstrengend. Und wenn ich dann auch noch esse, dann wird es zuviel für ihn und die Babies. Das ist nicht weiter schlimm, das geht bald wieder vorbei, sobald die zwei fertig mit bauen sind“, sie zwinkerte ihrem Kleinen zu und nippte ein weiteres Mal an ihrem Tee. „Ja, mochtest du auch nicht so, aber du warst alleine in meinem Bauch, du hast dich nicht ganz so schlimm dagegen gewehrt“, sie wuschelte ihm durch die Haare und schaute ihm dann hinterher, als dieser in sein Zimmer rannte, um die gemalten Kunstwerke zu holen.
„Na gut“, sie seufzte gespielt dramatisch, „ich versuche mich zu gedulden... aber leicht fällt es mir nicht“, sie tat so, als ob sie sich die Bilder schnappen wollte, ließ ihrem Kleinen aber Zeit genug, sein Gemaltes vorher in Sicherheit zu bringen.
„Es tut mir leid, ich hab ja gesagt, es fällt mir unglaublich schwer“, wieder zeigte sie den selben engelsgleichen Blick, mit dem auch Jonny sein Umfeld ständig bezirzte.
Kurz darauf waren ihr Verlobter und ihr Sohn auch schon ins Bad unterwegs und Alli lehnte sich kurz auf ihrem Stuhl zurück, die Augen geschlossen und die Ruhe genießend. Letzteres sollte aber nicht lange anhalten, denn Draco und Nayeli kamen zurück und waren allem Anschein nach beleidigt, weil man sie von dem Badevergnügen ausgeschlossen hatte.
„Na ihr zwei?“, sie streichelte beide liebevoll, „ich glaube, ich sollte euch zwei noch füttern. Ich glaube wir lassen euch heute besser zu Hause, wenn wir Ians Familie besuchen. Guckt nicht so, ihr hättet dort nicht wirklich viel Spaß“, sie stand auf und gab dem Hund Futter in einen Napf, ging dann in die kleine Vorratskammer, wo sie in einem separaten Kühler erlegte Kaninchen aufbewahrte. „Aber nur 3 heute Morgen Draco, den Rest kannst du dir gefälligst selber fangen nachher, verstanden?“, machte sie klar und warf ihm die Hasenkadaver zu, die dieser mit seinen scharfen Zähnen in der Luft schon auffing und zerkaute.
„Es scheint kalt zu sein, aber ich lasse euch nachher trotzdem raus. Den ganzen Tag hier drinnen ist nichts für euch. Wenn es euch zu kalt wird, geht zu John oder haltet euch sonst wo im Schloss auf, verstanden?“, es hatte wirklich den Anschein, als wenn es so wäre.
Auch wenn Allison sonst nicht alles mit Hilfe von Magie bewältigte, schwang sie jetzt ihren Zauberstab um in der Küche für Ordnung zu sorgen und ging dann zurück ins Schlafzimmer, wo sie sich mit einem Seufzer aufs Bett fallen ließ. Ein paar Minuten noch mal die Augen schließen würde ihr gut tun. Seit Beginn der Schwangerschaft war sie ständig so müde... sie wollte die jetzige Ruhe unbedingt nutzen
ooc: ihr könnt beim baden jetzt ohne mich posten. Sagt Bescheid, wenn ich wieder kann 
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Thema: Privatgemächer Familie Zubarew/Parker |
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„Was? Du musst dich waschen? Na warte, ich komm mit der großen Schrubbelbürste und helf dir“, schimpfte sie gespielt entrüstet, aber ihr Gesicht zeigte deutlich, dass sie nur Spaß machte. Bei der speziellen Kusserlaubnis legte sich Allison dann dramatisch eine Hand auf die Stirn. „Beim Merlin, was habe ich ein Glück!“, sie streckte Ian die Zunge raus. „Ätsch, ich hab eine spezielle Kusserlaubnis und du nihiiicht“, sie grinste glücklich, „aber zum Trost darfst du dann mich immer küssen“
Es war unheimlich schön zu sehen, wie Ian und Jonny miteinander umgingen. Allis Herz machte unwillkürlich ein paar Hüpfer. Sie hatte wirklich ein unverschämtes Glück. Hier hatte sie all das gefunden, was sie sich immer erträumt hatte und kurz fühlte sie sich in ihre eigene frühe Kindheit zurück versetzt, als sie mit ihren Eltern noch in England gelebt hatte. Damals war es auch immer so fröhlich und ausgelassen zugegangen und man hatte deutlich die Liebe gespürt, die in der kleinen Familie immer so präsent gewesen war.
Und jetzt war es ein kleines bisschen wie ein Déjà Vu, nur mit vertauschten Rollen eben.
Als Jonny jetzt so entrüstet meinte, dass er keinen Dünger essen würde, musste die Hauslehrerin der Hufflepuffs lachen und war sich sicher, dass Ians Erklärung da schon viel spannender für ihren Kleinen war. Dabei wunderte es sie wirklich gar nicht, dass er nicht locker ließ und es vermutlich auch erst tun würde, wenn er für sein Befinden alles wissenswerte erfahren hatte.
Dass sie bei aller Fröhlichkeit vergessen hatte, wie schnell ihr Magen morgens rebellierte, wurde der zukünftigen Zubarew schlagartig bewusst, als sie ihr Frühstück wieder hinaus wollte. Himmel, sie war wirklich froh, wenn das endlich ein Ende hatte. Diese Übelkeit und das Erbrechen machten sie jedes Mal fertig, physisch wie auch psychisch, davon abgesehen, dass sie endlich wieder alles normal genießen wollte.
Deswegen saß sie nun auch deutlich frustriert und zeitgleich gespenstig blass am Tisch und nippte vorsichtig an ihrem Kräutertee, den sie langsam nicht mehr sehen konnte.
Als Jonny sie jedoch betroffen fragte, ob er was falsch gemacht hatte, wirkte Allison nicht weniger betroffen und schüttelte schnell den Kopf. „Nein Schatz, wie kommst du denn dadrauf?“, sie beugte sich zu ihrem Sohn, der mal wieder diesen Blick aufgesetzt hatte, bei dem ihr Herz jedes Mal überlief und küsste ihn auf den Scheitel. „Das ist, weil ich die Babies im Bauch habe... ich habe einfach zu schnell und zu viel gegessen und den zwei Kleinen gefiel das anscheinend nicht...“, Himmel wie erklärte man einem 5jährigen, dass manche Frauen sich die ersten Wochen ihrer Schwangerschaft übergaben, das warum deswegen ja ihr ja selber nicht mal klar. „Mir geht es gleich wieder gut“, sie zwinkerte ihm zu und verlegte sich darauf, ihn von dem Thema abzulenken, was anscheinend gut funktionierte, denn er sprang sofort freudig auf um die Bilder zu holen, die er für Ians Familie gemalt hatte.
„Oh warum denn nicht? Bitteeeeee“, sie legte den gleichen Engelsblick auf, den Jonny so gut beherrschte und es wurde klar, von wem er den wohl hatte. „Ich verrate auch nichts, ich bin soooo neugierig...“
Kurz darauf presste sie ein wenig die Lippen aufeinander, als Ian das Thema guter Eindruck bei seiner Familie so rigoros abtat. Sie wünschte sie hätte die gleiche Zuversicht wie er, vermied es aber, sich weiter dazu zu äußern.
Dafür zog sich wieder ein leichtes Grinsen über ihr Gesicht, als Jonny seinen Stiefvater fragte, ob er dieses Mal nicht mit ihm baden gehen könnte. Die Idee gefiel ihr, so hätte sie doch die Möglichkeit sich noch ein wenig zu erholen, ehe es dann auch für sie los ging sich zu richten, um dann zu den Zubarews zu reisen, was sie auch gleich kund tat.
„Die Idee find ich gut... ich räume dann auf und könnte mich nochmal kurz hinlegen“, sie legte sich unauffällig eine Hand auf den Bauch, so dass Ian sehen konnte, wieso sie sich nochmal in die Horizontale begeben konnte.
Das Angebot eines weiteren Toasts lehnte sie kopfschüttelnd ab und verzog dabei leicht angewidert das Gesicht. „Danke nein... ich bleibe lieber nur noch bei Kräutertee“, ihr Frust deswegen war wirklich offensichtlich.
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Thema: Privatgemächer Familie Zubarew/Parker |
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Dass Allison eben noch vollkommen durch den Wind wegen des bevorstehenden Familienbesuchs war, konnte man sich im Augenblick gar nicht mehr vorstellen. Sie war ausgelassen, fröhlich und strahlte mit ihrem Sohn um die Wette, als sie gemeinsam mit ihm die Küche betrat. Dabei kam ihr nicht einmal in den Sinn, dass Ian ihren Ausführungen nicht folgen konnte und alberte lachend weiter rum.
„Ach, vor dem Frühstück darf man nicht küssen? Dich hab ich aber doch eben auch geküsst? Los gib mir sofort meine Küsse wieder, los, los, los, los!“, sie schmiss sich auf den Stuhl neben Jonny, nahm sein Gesichtchen zwischen ihren Hände und bedeckte es geräuschvoll mit einer Menge weiterer Küsse. „Aber ich sag dir, ich werde zukünftig morgens furchtbar traurig sein, weil ich soooooo sehr nach Küssen hungrig sein werde“, sie machte ein gespielt dramatisches Gesicht, ehe sie sich wieder zu dem Riesenmarshmellow aufplusterte. „Oder ich komme als gigantisch große Süßigkeit und locke dich so, dass du gar nicht anders kannst als mich zu küssen, was meinst du?“
Alli schaute Ian wieder an und musste spontan losprusten. Seine Miene war wirklich zu köstlich. Es war wirklich offensichtlich, dass er im Augenblick ein wenig mit der Situation und vor allem mit dem vorherrschenden Thema überfordert war. „Schon gut“, japste sie, als er auch noch wegen der Pflanze nachfragte, „das war auch etwas schwer zu verstehen. Eigentlich wollte ich dich nur aufziehen und der Marshmellow.... vielleicht erzählt dir das einfach Jonny selber, er kann das viiiiel besser. Glaub mir. Ich überlege eh noch, ob ich nicht eigentlich beleidigt sein sollte“, sie gluckste wieder, wurde dann aber vom ziemlich schrägen und unmelodiösen Gesang nebst Knallgeräusch der Gabel unterbrochen. „Vielleicht sollten wir ihn auch einfach erst einmal was zu essen geben, ehe er anfängt den Tisch anzuknabbern, was meinst du?“, sie strubbelte das lockige Haar ihres Sohnes und schnupperte dann interessiert nach dem Ei.
„Mmmmhhhh riecht wirklich lecker“, der jungen Hexe lief schon das Wasser im Mund zusammen, doch ehe sie anfing zu essen, holte sie sich noch eine halbe Tasse Kaffee mit extra viel Milch und brachte Ian gleich eine Tasse mit.
Jonathan bestätigte schon wie lecker das Frühstück sei und fragte prompt nach dem Ian-Effekt, als Allison sich selber die erste Gabel in den Mund steckte, weswegen sie sich prompt vor Kichern verschluckte und anfing zu husten.
„Das ist der besondere Dünger von dem ich eben gesprochen habe“, sagte sie um ihrem Verlobten beizustehen. „Davon wird man groß und stark und wo du doch bald ein großer Bruder sein wirst....“, sie zwinkerte ihrem Liebsten zu und trank einen Schluck Kaffee.
Hungrig aß sie schließlich weiter, nahm sich etwas Brot dazu und nippte zwischendurch immer wieder an ihrer Tasse.
Wie dumm, dass sie durch die ganze Rumalberei vergessen hatte, dass sie es eigentlich langsam angehen lassen wollte, was den Kaffee anbelangte, denn immerhin spielte ihr Magen ja morgens nicht wirklich mit. Das Resultat des Ganzen war, dass die werdende Mutter plötzlich wie vom Blitz getroffen aufsprang und aus der Küche stürzte, eine Hand auf den Bauch gepresst, während sie die andere vor den Mund hielt.
Eine gute viertel Stunde später erst kam Allison wieder in die Küche gekrochen, blass um die Nase und die Haare ein wenig feucht an der Stirn, weil sie sich kaltes Wasser übers Gesicht hatte laufen lassen. Kommentarlos nahm sie sich eine neue Tasse aus dem Schrank und nahm sich etwas von dem extra aufgebrühten Tee. War sie eben noch ausgelassen fröhlich, so wirkte sie jetzt nicht nur wegen des Übergebens mitgenommen, sondern sogar etwas genervt. Frustriert hockte sie sich zu ihren beiden Männern wieder an den Küchentisch und hätte heulen können. Sie war diese Übelkeit bereits jetzt schon sowas von leid. Sie wollte endlich wieder Kaffee trinken können, morgens ungehemmt essen, ohne sich Gedanken machen zu müssen.
„Hast du eigentlich die Bilder fertig die du machen wolltest für Ians Familie?“, fragte sie ihren Sohn, weil sie ihr im Augenblick elendiges Befinden vor ihm überspielen wollte. Zwar würde es ihr bald schon wieder besser gehen, aber er musste das ja trotzdem nicht so offensichtlich mitkriegen. „Wenn du mit essen fertig bist, geht es in die Wanne, wir wollen doch den Zubarews zeigen, was für eine tolle Familie sich Ian angelacht hat, was meinst du?“, fragte sie und sah dann ihren Verlobten mit einem langen Blick seufzend an.
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Thema: Daily Prophet |
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Daily Prophet, 23. Oktober 2011

Hogwarts – Schule des Todes
Wie sicher sind unsere Kinder wirklich?
Es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis wir Ihnen erneut davon berichten müssen, dass es ein neuerliches Todesopfer in den Reihen der Schülerschaft von Hogwarts gibt. Wie wir aus zuverlässiger Quelle erfahren haben, wurde die abscheuliche Tat am gestrigen Nachmittag direkt innerhalb der Mauern der Zauberschule verübt, während gleichzeitig ein Besuch des Zaubererdorfes Hogsmead anstand. Ermordet wurde dabei ein weiteres muggelstämmiges Mädchen, das mit einem Messer regelrecht zugerichtet worden sein soll.
Wie es scheint ist die Schulleitung unter Minerva McGonagall nicht dazu im Stande, der Lage Herr zu werden, hätten sie doch ansonsten strengere Maßnahmen ergriffen, um ihre Schützlinge in Sicherheit zu wissen.
Allein die Tatsache, dass der oder die Täter die angeblich so mächtigen Zaubergrenzen rund um das Gelände überwinden konnten, zeugt doch davon, dass die Schlossleitung die Gefahr weit unterschätzt, ja, dass sie die Bedrohung nicht einmal wirklich ernst zu nehmen scheint.
Handelt es sich hierbei um blinde Naivität oder steckt doch mehr dahinter?
Wie bekannt ist, fanden die Todesser erst vor wenigen Monaten schon einmal ein Schlupfloch in den angeblich so unüberwindbaren Schutzbannen und –flüchen von Hogwarts (der Tagesprophet berichtete ausführlich). War der Verrat der ehemaligen Hausmeisterin Silvia Stone womöglich nur die Spitze des Eisberges?
Fakt ist, dass man sich wohl langsam fragen muss, wie vertrauenswürdig die Personen sind, die unsere Zaubererjugend unterrichtet und anderweitig tagtäglich mit ihnen in Kontakt steht. Ist Minerva McGonagall den Aufgaben einer Schulleiterin womöglich nicht mehr gewachsen? Ohne Zweifel ist es schier unmöglich, über das fortschreitende Alter der Schottin hinwegzusehen. Lässt sich darin ihre Leichtsinnigkeit begründen?
Etliche personelle Umstrukturierungen sind zu Beginn dieses Schuljahres in Kraft getreten, die nun zu der Überlegung führen: Hat hier womöglich mehr als ein Todesser den Weg ins Schloss gefunden? Wie sicher ist Hogwarts noch, wenn man jeden Tag damit rechnen muss, dass weitere Opfer zu beklagen sind?
Das Versagen der verantwortlichen Personen zeichnet sich immer deutlicher ab, sorgen doch immer mehr besorgte Eltern dafür, dass ihre Kinder die Schule verlassen. Nach diesem erneuten Unglück wird sich dies keineswegs ändern. Womöglich ist dies sogar die einzig wirkungsvolle Methode, um dem Martyrium Einhalt zu gebieten und der Schulleitung durch Taten zu sagen: „Unsere Kinder sind keine Bauernopfer.“ Denn anders, so scheint es, kann man die Verantwortlichen nicht auf das andauernde Problem aufmerksam machen.
Zu all diesen Fragen war am gestrigen Abend niemand gewillt Auskunft zugeben, jedoch wurde darauf verwiesen, dass jedwede Problematik ausführlich auf einer Pressekonferenz am heutigen Sonntagvormittag in Hogwarts erörtert werden wird. Wir werden das Thema in Ihrem Interesse weiterhin verfolgen und auch darüber berichten, ob dieser erneute Zwischenfall eine Schließung der Schule zur Folge haben könnte.
(verfasst von Ian Zubarew)
Verfrühter Machtwechsel in Russland?
Gerüchte bezüglich eines Machtwechsels in Russland sind bereits seit Wochen am kursieren. Jetzt hat der Tagesprophet ein Exklusivinterview erhalten, in dem endlich Licht ins Dunkle fällt.
Maxim Semjon Prochorow, 43, Leiter der Abteilung für magische Strafverfolgung im russischen Ministerium und guter Freund des Ministers, gab am Vorabend ein Exklusivinterview für unsere Auslandskorrespondentin Ruth Marek. Wir trafen ihn in einem seiner Anwesen in Moskau auf, wo er derzeit alleine mit seiner Frau lebt. Die Kinder des russischen Moguls sind derzeit in Hogwarts zugegen, wo sie an einem Schüleraustausch teilnehmen.
„Wie kann man die derzeitige Lage des Zaubereiministers deuten.“
„Nun Miss Marek, es sieht derzeit wirklich nicht sehr gut aus, um ehrlich zu sein. Jegor befindet sich in unserem Klinikum von Moskau und wird von unseren besten Heilern untersucht. Sein Zustand scheint vorerst stabil, jedoch wissen wir noch nicht, welche Krankheit ihn ereilt hatte. Sein Fieber konnte bereits gesenkt werden und auch sein Blutdruck ist wieder heruntergegangen. Aber noch immer ist er im Koma. Es wird sich zeigen, ob er bald wieder in sein Amt treten kann, aber wir bleiben optimistisch.“
„Was sagen sie zu den Gerüchten einer möglichen Vergiftung?“
„Die kann ich nur wiederlegen. Keiner der Heiler hat bisher Spuren irgendwelcher Vergiftungen erkennen können und auch weißt der Minister keine Anzeichen einer Vergiftung auf. Seinem Körper wurden weder Tränke verabreicht, noch hat er etwas zu sich genommen, was dergleichen Symptome aufweisen könnte. Sollte es sich tatsächlich um eine Vergiftung und somit um ein Attentat handeln, so ist es außerhalb unserer Kenntnisse. Aber sie dürfen sicher sein, dass, falls wir den verantwortlichen finden, er seine gerechte Strafe finden wird. Wir haben bereits auch ausländische Heiler befragt, die ebenfalls keine Antwort darauf hatten. Es scheint sich wohl wirklich nur um einen Infekt handeln.
Aber wie gesagt, sein Zustand ist momentan stabil und unsere Heiler sind zuversichtlich, dass er schon bald wieder auf den Beinen ist. Sie müssen wissen, dass Jegor Lewtschenko ein äußerst zäher Mann ist. Er hat schon viel Schlimmeres durchstanden und er wird sicher bald in voller Stärke zurückkehren.“
„Wird sein Alter den Heilungsprozess nicht erschweren?“
„Nun mit 65 ist er noch keines Falls alt, zumindest für einen Zauberer, aber es kann durchaus sein, dass die Probleme deshalb aufgetreten sind. Wir bleiben trotzdem weiterhin optimistisch. Immerhin gibt es weitaus ältere Menschen, die Drachenpocken oder weitaus schlimmeres überlebt haben. Das Alter dürfte also kein Problem darstellen.“
„Wie sieht die derzeitige politische Lage in Russland aus, jetzt da das Oberhaupt des Staates im Koma liegt.“
„Es ist ja nicht so, dass wir bisher alleine auf die Entscheidungen des Ministers gehandelt haben. Unser Ministerium ist durchaus in der Lage auch in Notfällen normal zu agieren und weiterhin die politische Lage ruhig zu halten. Seine Berater und die Minister haben sich zusammengesetzt und einen Notfallplan erstellt. Die unterschiedlichen Abteilungen haben ja auch so schon immer selbst agiert und verwaltet. Es wird alles so weitergehen wie bisher und es besteht kein Grund für Unruhen und Besorgnisse.“
„Wäre es nicht besser einen neuen Minister zu wählen, der im Besitz seiner vollen Kräfte und klaren Bewusstsein ist?“
„Diese Frage haben wir uns auch gestellt, aber wie Sie sehen können, haben wir uns dagegen entschieden. Wie gesagt, es wird nur eine Frage der Zeit sein, ehe Jegor wieder in seinem Büro sitzt. Jetzt ein Jahr vor den Wahlen bringt es nichts einen neuen Zaubereiminister zu wählen, wenn doch der derzeitige bald wieder da ist.“
„Die Wahlen stehen also bald an. Werden Sie auch dafür kandidieren?“
„Nun, bisher kam mir nicht der Gedanke, da Jegor und ich derselben Partei angehören. Es ist also eher unwahrscheinlich, dass er nicht antreten wird. Sollte sich sein Zustand jedoch verschlechtern, was wir natürlich nicht hoffen, so werden wir uns sicher nochmal beraten müssen. Im Moment haben wir jedoch mehr Probleme, als uns über die Wahlen den Kopf zu zerbrechen.“
„Haben sie von der Rückkehr der Todesser bereits erfahren?“
„Es ist ja nicht so, dass wir hier in Russland hinterm Mond leben. Es mag zwar manchmal so scheinen, als ob wir uns hinter unseren Mäuerchen verstecken, aber auch wir erhalten natürlich solch wichtige Neuigkeiten. Außerdem sind meine Kinder derzeit in Großbritannien und sie haben mich darüber informiert. Ich kann jedenfalls nur bedauern, was momentan in ihrem Land passiert. Reinblutideologien haben unserer Gesellschaft schon immer geschadet und wir sollten so schnell wie möglich dagegen ankämpfen. Wir können es uns nun mal nicht erlauben unsere Brüder und Schwestern zu verlieren, die es sich ja nicht aussuchen konnten, in welche Familie sie hineingeboren wurden.“
„Ihre Kinder befinden sich ja derzeit in Hogwarts. Wie empfinden sie diese Erfahrung, mal abgesehen von den Geschehnissen der letzten Wochen?“
„Meine Kinder sind sehr angetan von der Zauberschule, die ja wie auch Durmstrang zu eine der ältesten in ganz Europa gehört. Vielleicht hatten sie am Anfang ein paar Schwierigkeiten mit der neuen Umgebung, aber das dürfte nun nicht mehr so sein. Ich habe meinen Kindern stets erklärt, dass Freundschaften und Beziehungen immer wichtig für sie sind. Egal ob nun in Russland oder sonst wo auf der Welt. Außerdem erachte ich es als sehr hilfreich ihre Kenntnisse in der englischen Sprache und Kultur aufzubessern. Man kann nie genug über andere Länder wissen, um später mal ein unbeschwertes Leben zu führen.“
„Vielen Dank für das Gespräch und ihre Zeit Mr. Prochorow“
„Immer wieder gerne Miss Marek.“
(Verfasst von Adam Marek)
Eriskielli wieder in Großbritannien!
Kleine Dickichtbewohner wieder zurück?
Auf der Ilse of Lewis in der Nähe von Acha More machten am Freitag, den 21. Oktober 2011 zwei Geschwister eine interessante Entdeckung. Während einem Aufenthalt im Freien stolperten Judy (9) und Joshua Camberlain (7) zufällig über ein leeres Eriskiellnest. Ihr Vater Zack Camberlain (36), Mitarbeiter in der Ministeriumsabteilung zur Führung und Aufsicht magischer Geschöpfe in London, meldete den Fund. Ein Forschungstrupp von drei ausgebildeten und fähigen Zauberern soll ab Montag, den 24. Oktober in der Umgebung um Acha More nach weiteren Indizien suchen, die auf Eriskielli hinweisen. Die seit 1934 in Westeuropa als ausgestorben geltenden Eriskielli, oder auch durch ihr Äußeres im Volkmund als “Drachenmäuse” bekannt, wurden seit dem Mittelalter von den großen Tränkemeistern und Heilern zur Unterstützung ihrer Arbeit gehalten. Durch ihre Fähigkeit giftige Substanzen zu erschnüffeln und diese mit dem Sekret aus ihren kleinen Fangzähnen zu neutralisieren waren sie in der frühen Entwicklung von Gegengiften sehr nützlich, solange man die genauen Bestandteile des zu bekämpfenden Giftes noch nicht kannte. Mit den neuen Methoden zur Herstellung von Gegengiften, wie Golpalotts Gesetze, verloren die Eriskielli an Wert in der Kunst des Zaubertränkebrauens, besonders da ihre Haltung besondere Pflege und Zuwendung beinhaltete. Heute ist nur noch ein renommierter Heiler in Irland als Eriskiellhalter bekannt. In ihrem natürlichen Lebensraum sind sie seit nun mehr über 80 Jahren nicht mehr zu finden. Dies könnte sich jetzt jedoch durch die Entdeckung der Camberlain-Geschwister ändern. Das Ministerium bittet um weitere Hinweise zur Sichtung dieser kleinen, meerscheinchenähnlichen Wesen, mit ihren kurzen Stummelflügeln, der länglichen Schnauze und dem nach oben gebogenen Schwanz. Hinweise bitte an Joseph Silver, Behörde für Tierwesen, Abteilung zur Führung und Aufsicht magischer Geschöpfe, Zaubereiministerium.
(verfasst von Liam McGrouth)
16 Tote durch Hagelsturm und Schnee
In England sind letzte Nacht bei dem für diese Jahreszeit ungewöhnlichen Hagelsturm und dem plötzlichen Schneefall 16 Touristen aus Indien ums Leben gekommen. Die Großfamilie war völlig überraschend mit ihren fliegenden Teppichen in das Unwetter geraten, als sie über Birmingham hinweg flogen. Unfähig dem Sturm etwas entgegen zu setzen, kamen sie mit ihren Teppichen ins trudeln und stürzten aus großer Höhe direkt auf das Bullring, dem neuen Einkaufscenter der Innenstadt. Für die Opfer kam jede Hilfe zu spät. Vergiss-Michs, Angestellte des Zaubereiministeriums, Abteilung für Magische Unfälle und Katastrophen, wurden sofort alarmiert, um den paar Muggeln, die das tragische Geschehen beobachtet hatten, die Erinnerung daran zu nehmen. Was ist derzeit nur mit unserem Wetter los? Die Vorhersagen der Meteorologen sind unzuverlässig, man kann fast den Eindruck haben, dass das Wetter seine eigene Laune hat.
Der Tagesprophet befragte dazu Gabriel Sun (53), Professor für Atmosphärenwissenschaften.
‘Derzeit sind einfach keine treffenden Prognosen möglich. Klimatologisch müssten wir eigentlich einen goldenen Herbst haben, die Wetterdaten diesbezüglich sind eigentlich eindeutig. Merkwürdig ist, dass außerhalb des Vereinigten Königreiches, sprich England, Schottland und Irland, das Wetter der Jahreszeit entsprechend ist. Auch für unser Gebiet sind die Auswertungen der meteorologischen Daten eigentlich eindeutig und doch kommt es dann ganz anders. Ein merkwürdiges Phänomen, dem es auf den Grund zu gehen gilt. Man könnte den Eindruck haben, dass das Wetter eine launische, alte Dame ist, die einmal gut gelaunt beim Kaffeekränzchen sitzt (wie man an den sommerlichen Temperaturen vor ein paar Tagen sehen konnte) und sich dann plötzlich griesgrämig über etwas ärgert (Hagel, Sturm, Schnee, eisige Kälte). Bisher haben wir keine Erklärung, wie es zu diesen extremen Umschwüngen kommen kann, aber wenn sie mich fragen, steckt viel mehr dahinter, als wir alle ahnen...‘
(verfasst von Allison Parker)
Celestina Warbeck verstorben
Am gestrigen Nachmittag erreichte unsere Redaktion eine leicht erschütternde Nachricht. Celestina Warbeck, eine Hexe, die in diesem Land wohl jedem bekannt sein dürfte, ist tot. Sie starb vorgestern Abend in aller Ruhe im Kreis der Familie. Die gute Hexe litt nicht an einer schweren Krankheit und war auch nicht Opfer eines Anschlags, die wie sie ja alle wissen in letzter Zeit viel zu häufig vorkommen, sodass man sich ja nicht mal mehr traut nach draußen auf die Straße zu treten geschweige denn seine Kinder nach Hogwarts zu schicken. Sie starb aufgrund ihres schon recht hohen Alters, wie sie ja alle wissen feierte sie vor drei Monaten, am 17. August, ihren 94. Geburtstag.
Ihre lange Karriere, die sie bereits im Jahr 1932 als Fünfzehnjährige begann, und ihr demnach hoher Bekanntheitsgrad sind für uns Grund genug einmal auf die Straße zu gehen um in Erfahrung zu bringen, was der magischen Bevölkerung alles von dieser wunderbaren Hexe bekannt ist. Während des Hagelsturms, der am gestrigen Nachmittag seinen Anfang fand, holten wir uns in der Winkelgasse einige Informationen, leider nicht besonders viele, da sich die meisten doch eher innerhalb ihrer Häuser aufhielten. Viele Meinungen gab es über die immer sehr sympathisch erscheinende Hexe, viele mochten ihre Musik und ihre Stimme, besonders gut kam sie bei Leserinnen der Hexenwoche an, aber einige konnten sich auch nicht mit ihnen anfreunden, wahrscheinlich zumeist Leute, die schon in frühester Kindheit keine sonderlich schöne Musik gehört haben.
Den meisten Menschen unserer Gesellschaft war wohl das Lied 'Ein Kessel voller heißer, starker Liebe' ein Begriff, bei dem es schon Tradition ist, das es immer während des großen Weihnachtskonzertes des MRFs am ersten Weihnachtsfeiertag gesendet wird, wenn es draußen besonders kalt ist sogar mindestens zweimal. Aber auch von den nicht ganz so bekannten Liedern haben wir einiges gehört, es ist nun mal nicht alles die warmhaltende heiße Liebe. Donaghan Tremlett, Bassist der Schwestern des Schicksals konnte sogar vierzehn von Celestinas älteren Liedern beim Namen benennen. Und falls sie diese vierzehn älteren Lieder und noch einige mehr hören möchten: Schalten sie heute nachmittag um um 15 Uhr einfach ihr Radio an und hören sie über den Magischen Rundfunk die Hexenstunde mit Glenda Chittock die Celestina Warbeck zu Ehren eine Sondersendung ausstrahlt.
(Verfasst von Laura Grey)
Tageshoroskop
Zum Glück sehen Sie heute den meisten Dingen gelassen und positiv entgegen. Das ist auch gut so, sie brauchen dringend Ruhe. In Sachen Liebe haben Sie auch guten Grund dazu: Amor gibt sich momentan wirklich alle Mühe.

In Sachen Beruf und Liebe haben Sie heute viele Trümpfe auf der Hand. Warum wollen Sie das Blatt nicht voll ausspielen? Na bitte! Nehmen sie sich, was sie wollen, die anderen werden ihnen aus der Hand fressen.
Nehmen Sie Meinungsverschiedenheiten und Differenzen mit dem Partner nicht tragisch, aber auch nicht auf die leichte Schulter. Bleiben Sie aber sachlich. Emotionale Ausbrüche führen zu nichts.

In Sachen Job und Finanzen sollten Sie sich heute möglichst nicht festlegen. In der Liebe brauchen Sie nichts zu studieren, da geht es ums Probieren.
Sie sind heute ausgesprochen motiviert und mit wahrer Begeisterung bei der Sache. Dennoch sollten Sie wichtige Entscheidungen nicht aus einer Laune heraus treffen. Die Chancen auf Erfolg stehen zwar prima, aber passen sie auf.
Wenn Sie heute große Wunder erwarten, zum Beispiel in der Liebe, ist die Enttäuschung schon vorprogrammiert. Sehen Sie die Dinge und ganz besonders Ihre Mitmenschen so, wie sie sind.
Der Mond drückt heute ein bisschen auf die Stimmung. Pluto macht Sie zudem nervös und kribbelig, weshalb Sie hier und dort vielleicht mal anecken könnten.
Sie müssen über Ihren Schatten springen, doch seien Sie motiviert, man unterstützt sie. Das Privatleben könnte konfliktträchtig sein, wenn Sie Ihren Dominanzanspruch nicht zügeln und ihr Handeln nicht überdenken
Venus und Uranus stören heute leider Ihre Kreise. So läuft vermutlich nichts so, wie Sie es gern hätten. Sehen Sie zu, dass die Laune nicht in den Keller rutscht. Treffen Sie sich mit guten Freunden und lassen Sie sich aufbauen.
Dies dürfte ein Wohlfühltag werden. Passen sie auf, es könnten wundersame Dinge geschehen. Beweisen Sie, dass Sie zu den einfühlsamen und gefühlsbetonten Zeichen gehören. Dann wird die Beziehung in einen spürbaren Aufwind kommen.
Hüten Sie sich ganz besonders vor übertriebener Begeisterung und allzu spontanen Entscheidungen. Damit könnten Sie nämlich ganz schön verkehrt liegen, weil Sie die Konsequenzen dabei übersehen.
Wenn Sie weniger hohe Erwartungen an Tag legen würden, könnten Sie sich eine Enttäuschung ersparen. Scheuen Sie sich nicht, sich mit Ihrem Schatz oder einem Freund auseinanderzusetzen. So schaffen Sie Klarheit. Aber bleiben Sie unbedingt sachlich.
(Verfasst von Allison Parker)
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Thema: Privatgemächer Familie Zubarew/Parker |
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Allison zuckte vorsichtshalber ein bisschen zurück, als Jonny sich plötzlich so ruckartig aufsetzte. Sie kannte ihren Kleinen und hatte fast mit nichts anderem gerechnet. Daher entging sie auch einem Kinnhaken, den er ihr wohl ansonsten mit seinem Lockenkopf verpasst hätte. Es war doch immer wieder erstaunlich, wie ihr Sohn von 0 auf 100 schalten konnte und das binnen einer Mikrosekunde. Als wenn man einen Einschaltknopf bei ihm betätigt hätte und er sofort auf Hochtouren funktionierte.
Mit hochgezogenen Brauen hörte sie den Worten des kleinen Malfoy zu und hatte dabei ein amüsiertes Lächeln auf den Lippen.
„Ich war ein Marshmallow? So ein gaaaaanz großer?“, sie breitete die Arme aus und blies die Wangen auf. „Und du hast mich nicht angeknabbert? Also wenn ich dich als Marshmellow vor mir hätte...“, mit einem Juchzen sprang sie auf und stürzte sich auf den 5 jährigen. Mamas Hände schienen plötzlich überall zu sein und kitzelten den kleinen Hoyaka durch, „aber wenn ich dich so sehe... bist du auch so zum fressen lecker“, spielerisch knabberte sie an seinen Armen, seinen Ohren und kitzelten immer weiter. Was gab es schöneres als ein ausgelassenes, fröhliches Kinderlachen?
Die junge Mutter balgte noch ein paar Minuten unbeschwert mit ihrem Sohn, wobei sich Nayeli bellend dazu gesellte und versuchte, die Gesichter der beiden mit ihrer feuchten Zunge abzuschlabbern. Nur Draco blieb vor dem Bett sitzen und betrachtete das Gewusel mit etwas Abstand.
Leicht außer Atem, aber immer noch lachend ließ Allison aber schließlich von ihrem Kleinen ab. „Ich bin gnädig und lasse noch was von dir übrig“, sie zwinkerte ihm zu, „außerdem macht Ian gerade ein Frühstück für uns, er wäre sicher traurig, wenn ich nichts mehr runter bekomme, weil ich mich an dir satt gegessen habe, komm lass uns schnell zu ihm gehen“, sie richtete sich auf und zwang ihren Sohn noch, die Hausschuhe anzuziehen, denn wie üblich wollte der wieder mit nackten Füßen los sprinten. „Heute besuchen wir Ians Mama und seine Geschwister. Erinnerst du dich?“, Draco und Nayeli stürmten schon vor den beiden in die Küche und als Allison mit Jonny eintrat saßen die beiden mit bettelndem Blick vor ihrem Verlobten und versuchten diesen mit den Augen zu hypnotisieren, dass vielleicht auch für sie ein Ei abfallen würde. Vielleicht versuchten sie im Geiste auch nur die Teller zum Fallen zu bringen, damit sie sich aufopferungsvoll darum kümmern konnten. „Los, ab ihr zwei, aber dalli!“, wies die zukünftige Zubarew die beiden Tiere scharf zurecht, die auch augenblicklich mit geducktem Kopf das Weite suchten. Drache und Hund hatten sich so an Ian gewöhnt, dass er einfach zum Rudel gehörte, wie hätten die zwei auch wissen sollen, dass es für den Halbrussen nicht immer einfach war, ihre Gesellschaft zu genießen.
„Mmmmhhhhh hier kommt der sprechende Riesenmarshmellow und das Ungeheuer, der den Marshmellow aufessen wollte“, wieder plusterte sie sich dick auf, „aber ich hatte Glück und konnte es überzeugen, dass dein Frühstück viel geschmackvoller ist“, lachend ging sie zu ihrem Liebsten und konnte nicht anders, als ihm einen Kuss auf die Wange zu drücken und setzte sich dann erwartungsvoll an den Tisch. „Alle Eierschalen rausgepickt?“, fragte sie neckend, „ich hoffe nicht, Kalk der Eierschalen soll ja für Pflanzen guter Dünger sein“, sie streichelte kurz ihren Bauch und zwinkerte Ian frech fröhlich zu.
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Thema: Privatgemächer Familie Zubarew/Parker |
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Allison verzog etwas verlegen das Gesicht, als Ian im Schrank ihre Medizin heraus kramte und sie vor sich stellte. In ihrem panischen Anfall hatte sie das Fläschchen schlicht weg übersehen, war viel zu hektisch und nervös gewesen, um überhaupt wirklich zu erkennen, was sie da hin und her geschoben hatte. „Danke“, murmelte sie und ihre Wangen färbten sich tatsächlich leicht ein und machte sich schnell daran, den von Miss Mercier verordneten Trank zu nehmen. „Ich hatte schon befürchtet, ich müsste doch zu House gehen“, sie machte eine Grimasse und grinste dann Ian an.
„Puhhh, also wirklich alle...“, seufzte sie und wirkte für einen Moment leicht geistesabwesend. Es war offensichtlich, dass sie das Szenario wieder vor sich sah. Doch dieses Mal geriet sie nicht in Panik, statt dessen holte sie ein paar Mal tief Luft und straffte die Schultern. „Nun, ich würde sagen, dann hab ich es auch auf einmal hinter mir oder? Gleich die volle Packung, es gibt Schlimmeres, oder?“, sie klang durchaus noch immer nervös, aber nun doch schon viel gefasster als noch Minuten zu vor.
„Mr. Zubarew“, sie hob scherzhaft tadelnd einen Zeigefinger, „wir werden ganz bestimmt nicht deiner Mutter ihre eigenen Blumen schenken. Und du weißt auch ganz genau, das gezauberte Blumen nicht ewig halten. Irgendwann ist die Magie verpufft und dann? Dann hat sie ein paar Bindfäden in der Vase stehen oder wie? Davon mal abgesehen, hast du mal raus gesehen?“, sie zeigte auf das Küchenfenster, durch das man die verschneite Puderzuckerlandschaft sehen konnte. „viel Erfolg werden wir sicher nicht haben mit gepflückten Blumen“, sie wurde wirklich immer lockerer, denn mittlerweile hatte sie wieder das für sie so typische, warme Lächeln auf den Lippen.
Allison schaute ihrem Verlobten zu, wie dieser anfing das Frühstück zuzubereiten und wollte ihm gerade die Uhrzeit nennen, als er auch schon selber geguckt hatte. Irgendwie sah seine Verrenkung dabei zu süß aus und sie beugte sich zu ihm, um ihm einen Kuss auf die Wange zu hauchen.
„Ich denke, das ist keine Frage von ertragen, sondern der knappen Zeit. Er muss noch baden und du weißt selber, wie schwer es ist, ihn aus der Wanne zu kriegen. Mmmhhhh“, sie schnupperte genüsslich wegen des verlockenden Ei-Geruchs, „Lecker. Ich glaube dein Nachwuchs“, sie legte eine Hand auf ihren Bauch, „freut sich schon auf das Spiegelei mit Schale“, der Schalk blitzte in ihren Augen und sie verließ lachend die Küche um ihren Sohn zu wecken.
Kaum zu glauben, eben dachte sie noch sie müsse vor lauter Angst sterben, jetzt war sie frohen Mutes, wobei das später wieder ganz anders aussehen konnte, wenn sie den Zubarews erst gegenüber stand. Aber Ian hatte es durch seine liebevolle Art geschafft sie zu beruhigen. In seiner Nähe fühlte sie sich sicher, wieso sollte das nicht auch der Fall sein, wenn sie seine Familie traf? Alli schüttelte den Kopf wegen ihrer Gedanken und konzentrierte sich erst einmal auf das, was noch alles zu erledigen war, ehe es dann wirklich los ging.
Draco und Nayeli tauchten beide neben ihr auf und betraten gemeinsam mit ihr das Kinderzimmer. Ihr kleiner Schatz lang zugemummelt in seinem Bett und sah wie ein Engel aus. Immer wenn sie ihn so sah lief ihr das Herz förmlich über vor lauter Mutterliebe und sie kniete sich neben ihn, strich ihm zart seine Löckchen aus dem Gesicht und küsste ihn sanft auf die Nasenspitze. „Guten Morgen Hayoka“, flüsterte sie liebevoll und weckte ihren kleinen Sohn. Dabei fiel ihr ein, dass sie noch immer keine Lösung gefunden hatten, wie es nun weiter gehen sollte. Sie mussten für Jonnys Sicherheit sorgen... etwas was sie noch dringend mit Ian besprechen musste. „Spatz, wach werden....“, raunte sie ihm ins Ohr und verteilte kleine Schmetterlingsküsse auf dem Kindergesichtchen.
ooc grässlicher Post 
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Allison bekam in ihrem nervösen Rumgewusel nicht mit, dass Ian immer mehr zu einem hilflosen Häufchen Elend zusammen schrumpfte und so gar nicht wusste, wie er mit ihr und der Situation umgehen sollte. Wie hätte er auch wissen sollen, was los war? Dieses Verhalten war so vollkommen untypisch für seine zukünftige Frau, dass es ihn zu dieser frühen Morgenstunde einfach überfordern musste.
Aber die Nerven der baldigen Zubarew waren zum Zerreissen gespannt. Sie sah vor ihrem geistigen Auge die schrecklichsten Varianten, wie dieses Zusammentreffen mit Ians Familie ausgehen könnte und keine davon fiel zu ihren Gunsten aus. Sie wünschte sich so sehr, dass die Mutter und die Geschwister ihres Verlobten sie mochten, sie akzeptierten, sie in der Familie aufnahmen, genauso wie ihren kleinen Sohn. Klar, sie wusste dass Ian sie liebte und zu ihr hielt, egal was alle anderen sagen würden. Nicht nur, dass sie das schon ausführlich erörtert hatten, sie wusste es einfach auch. Aber es wäre wirklich schrecklich, wenn seine Familie ihm am Ende wegen ih das Leben zur Hölle machen würden. Wir glücklich konnten sie werden, wenn sein restlicher Clan gegen ihre Beziehung war? Außerdem... es wäre so unsagbar schön wieder in einer großen Familie zu sein, zugehörig zu sein... ach sie konnte es einfach nicht beschreiben, aber es bedeutete ihr so unsagbar viel und sie hatte panische Angst dass ihr Problem mit Fremden vielleicht alles zerstören würde. Die Dunkelhaarige wollte, dass Ian stolz auf sie sein konnte, aber wie würde er das sein können, wenn sie sich wie ein Volltrottel benahm oder wie ein ängstliches Kind total verstört war?
Den Finger im Mund und verzweifelt und Beherrschung ringend schaute sie zu Ian, als diesem ein Licht aufging, was wirklich mit ihr los war. Sie sah ihn mit ihren großen Rehaugen an und konnte nichts sagen. Nur ein zaghaftes, leichtes Nicken brachte sie zustande und als er zu ihr trat, ihr sanft über die Haare fuhr, lehnte sie sich kummervoll an seine starke Brust.
Ein leises Seufzen entschlüpfte ihr und sie verbarg beschämt ihr Gesicht in seinem Shirt. „Vielleicht ein klitzekleines bisschen“, untertrieb sie gehörig und musste selber deswegen leise auflachen. „Ich weiß, ich bin furchtbar, aber ich kann es nicht ändern. Seit ich wach geworden bin...“, sie brach ab und sah nun doch zu ihm auf. Sie kaute auf ihrer Unterlippe und schlang die Arme um ihn. Das was er sagte war so unsagbar süß, dass sie trotz ihrer panischen Angst vor dem Besuch nicht fassen konnte, dass er wirklich zu ihr gehörte. „Wirklich immer?“, fragte sie und nun blitzte doch ein bisschen der Schalk in ihrem Blick. „Auch wenn ich die halbe Küche zerstöre und es Jonny gleich mache mit dem Verbreiten von Chaos?“, sie stellte sich auf die Zehenspitzen und gab ihm einen Kuss aufs Kinn, ehe er sie mit sanfter Gewalt wieder auf den Stuhl setzte.
Sofort verschlang sie die Finger wieder nervös ineinander und sah zu wie Ian für sie den Tee aufsetzte. „Ich weiß nicht. Ich hab meine Medizin noch nicht genommen. Sie ist wie von Erdboden verschwunden“, ein bisschen klang die werdende Mutter wie ein kleines Mädchen. „Und... und mein Magen... ich weiß nicht“, sie seufzte herzerweichend und legte ihre Hände auf den Bauch. „Hat deine Mutter dir schon mitgeteilt wer alles da sein wird? Schafft es auch deine Schwester?“
Man, es konnte doch wirklich nicht so schwer sein. Sie war doch auch nicht alleine, Ian war bei ihr, sie konnte sich nicht vorstellen, dass er zuließ dass das Treffen irgendwie eskalierte. „Werden Dorien und Emma auch da sein? Jonny würde es bestimmt freuen. Er war eh schon so aufgeregt seine neue Familie kennen zu lernen. Und wir hätten Blumen besorgen sollen für deine Mutter. Das wäre das Mindeste gewesen oder?“, sie tat es schon wieder, sie quasselte in einer Tour, nur dieses Mal bemerkte sie es selber und grinste verlegen. „Ich hör schon auf, tut mir leid...“, und dann trotz der Einsicht, „soll ich dir nicht helfen? Wenn wir schon um 10 Uhr da sein sollen.... sollte ich vielleicht auch schon Jonny wecken. Er muss vorher unbedingt baden und gemeinsam frühstücken ist doch auch schön. Soll ich ihn wecken? Was meinst du? Oder möchtest du vielleicht? Ich glaube, er hatte sogar Bilder für deine Familie gemalt und...“, sie legte den Kopf schief, „Ich mach‘s schon wieder oder?“
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Allison höre Ians Schritte, als dieser sich der Küche näherte und versuchte augenblicklich so zu tun, als sei alles in bester Ordnung. Ein kläglicher Versuch, denn auch wenn die junge Lehrerin eine äußerst talentierte Hexe war, schauspielern gehörte nicht zu ihren Stärken. Sie konnte nie verbergen wie es ihr im Augenblick ging, ein durchaus lästiger Umstand bisweilen.
„Guten Morgen, gut geschlafen?“, begrüßte sie ihren zukünftigen Mann übertrieben fröhlich und gab ihm einen sanften Kuss auf die Wange, nachdem er sich neben sie gesetzt hatte. Das durchaus nervöse Lächeln auf ihren Lippen konnte nicht wirklich über ihre Blässe hinwegtäuschen, was sich dadurch bestätigte, als Ian sie fragte, ob alles in Ordnung sei.
Um seinem Blick auszuweichen, weil sie sich selber für den Grund schämte, beugte sie sich zu Nayeli runter, die sich zu seinen Füßen nieder gelassen hatte und streichelte sie, während sie dabei lediglich murmelte: „Ja klar, Draco hat mich nur etwas unsanft geweckt. Der meinte schon frühstücken zu müssen, in dem er die Reste unserer Mitternachtsorgie verspeist. Leider hat er sich dazu mitten auf das Tablett samt Geschirr gesetzt. Interessiert dich in wie viele Teile ein Teller zerspringen kann, wenn ein Drache ihn als Sitzpatz missbraucht?“, sie verdrehte gespielt dramatisch die Augen, lachte kurz auf und stand dann auf. „Kaffee? Ach bestimmt“, wieder lachte sie kurz nervös und ging zum Schrank um zwei Tassen heraus zu holen. Ungeschickt hätte sie beinahe eine von ihnen fallen lassen, fing sie aber im letzten Moment noch auf und knallte sie ungestüm auf die Arbeitsfläche. „Ich bin heute schon wieder in meinem Tollpatschelement“, quasselte sie weiter und bemerkte gar nicht, wie schnell und vor allem wie ungewöhnlich viel sie am frühen morgen redete. „Ich habe mir überlegt, heute morgen auch eine Tasse Kaffee zu probieren. Entzug sag ich dir. Es ist schon eine Qual ihn zu riechen ohne ihn trinken zu können. Aber ich dachte, die Tränke von Miss Mercier helfen mir doch recht gut und wenn ich vorher meine Medizin nehme und den Kaffee dann mit extra viel Milch verdünne, könnte ich eine Chance haben ihn auch bei mir zu behalten. Vorsichtshalber kann ich ja später erst was essen, nur zur vorsichtig wie gesagt. Weißt du wo ich den Trank gegen die Übelkeit hin getan habe? Irgendwie finde ich nichts wieder“, sie wühlte durch ein paar Schränke und übersah dabei die kleine Flasche, die quasi direkt vor ihr Stand und das Heilmittel beinhaltete. „Ach ich kann auch gleich danach suchen“, sie warf die Schranktür wieder zu und griff nach der Kanne. Als sie jedoch Ian Kaffee eingießen wollte, ging der erste Schwall auf die Theke anstatt in die Tasse. „Siehst du? Mist!“, hastig die Kanne wieder abgestellt, griff sie nach der Rolle Küchenkrepp und wischte die kleine Pfütze auf, „Sich heute in meiner Nähe aufzuhalten könnte gefährlich sein“, sie warf das nasse Papier in den Müll und versuchte ihr Glück mit dem Einschenken von Kaffee ein weiteres Mal. „Na geht doch“, Alli grinste ihren Verlobten etwas schief an als sie ihm die Tasse hinstellte und wandte sich dem Wasserkessel wieder zu. „Wenn ich den Trank nicht finde, sollte ich vielleicht vorsichtshalber noch einen Tee aufschütten. Falls mein Magen rebelliert, wird er ihn sicher etwas beruhigen, was meinst du? Hmm war der Trank denn schon leer? Es ist in letzter Zeit so viel passiert, ich glaub ich drehe durch. Ich weiß es nicht mehr... wenn ja sollte ich gleich noch in den Krankenflügel gehen und mir Nachschub holen. Hoffentlich ist dann Miss Mercier da, ich habe keine Lust mich nochmal mit House auseinander zu setzen. Ach habe ich dir eigentlich schon erzählt, dass er mich tatsächlich gestern gefragt hat, ob das alles nicht zu viel wäre? Frechheit oder? Ich bin schwanger und nicht krank. Ich bin doch kein Weichei... bin ich doch nicht, oder?“, für ein paar Sekunden schaute die werdende Mutter den Halbrussen bang an, „nur weil ich die Hauslehrerin der Hufflepuffs bin, außerdem schwanger und eventuell ein paar kleine Problemchen“, die Untertreibung des Jahres, wenn man bedachte wieso sie so durch den Wind war, „mit Fremden habe, heißt das doch nicht, dass ich unfähig bin. Ich war echt sauer, aber das hab ich ihm gesagt. Hey ich, Allison Parker, habe dem unheimlichen Heiler von Hogwarts meine Meinung gegeigt, sei stolz auf mich“, sie hatte noch immer nicht begriffen, dass der Hauslehrer der Ravenclaws sich lediglich Sorgen wegen ihres Zustandes gemacht hatte, weil sie mehrfach ziemlich blass geworden war im Büro der Schulleiterin, aber im Augenblick wollte sie auch gar nicht über so was nachdenken. Etwas ruppig fuhr sie sich durch die Haare, weil ihr einige ihrer lockgen Strähnen durch ihr aufgeregtes und übernervöses Gewusel ins Gesicht gefallen waren, und füllte dann den Kessel mit Wasser um einen Tee aufzubrühen. „Jonny schläft noch“, stellte sie fest. Wie sinnreich, denn das war mehr als offensichtlich, denn ansonsten wäre er längst zu ihnen in die Küche gestürmt. „Hast du eigentlich gestern das Chaos beseitigt oder der Hauself. Du hättest sehen müssen wie es aussah, als ich her gekommen bin. Jonny hat versucht sich was zu essen zu machen. Eine geplatzte Bombe hätte weniger Unordnung geschaffen“, ein nervöses Kichern, „eben typisch er. Was sagtest du übrigens nochmal, wann wir bei deiner Familie heute sein müssen?“, rutschte es ihr plötzlich raus und ließ ahnen, wieso sie sich so ungewöhnlich verhielt. Wie unglücklich, dass sie zeitgleich nach dem Kessel mit dem kochenden Wasser griff, denn prompt verbrannte sie sich an dem heißen Metall. „Autsch“, schnell stopfte sie den Finger in den Mund und hüpfte ein bisschen auf der Stelle, bemüht nicht auf der Stelle loszuheulen, wenger vor Schmerz sondern weil ihre Nerven drohten zu versagen.
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Sonntag, 23. Oktober 2011
Leise Schmatzgeräusche sorgten dafür, dass Allison ungewollt schon wach wurde. Leises seufzen drang ihr über die Lippen, noch immer die Augen geschlossen. War sie sonst auch immer eine Frühaufsteherin, jetzt wollte sie noch schlafen. Also barg sie noch einmal ihr Gesicht an Ians Brust, in dessen Armen sie gekuschelt lag, und zog sich die Decke über den Kopf um sämtliche Geräusche auszuschließen. Doch selbst als sie sich auf das tiefe und ruhige Atmen ihres Verlobten konzentrierte, ihre eigene Atmung der seinen anpasste... sie konnte nicht mehr einschlafen.
Da war auch wieder dieses Schmatzen und Schlabbern, beim Merlin wie nervig, was war das? Das erfuhr sie dann schneller als erwartet, denn plötzlich gab es ein lautes Klirren und sie setzte sich erschrocken auf. [b]“Draco“[/], flüsterte sie zwar, aber sehr eindringlich. Da stand ihr Drache inmitten des Tabletts mit Essensresten, Tellern und Besteck und genehmigte sich einen Morgensnack. Der Minutis Draconis schaute bei der Stimme seines Frauchens auf und setzte augenblicklich einen sehr schuldbewussten, treudoofen Hundeblick auf, denn ihm entging nicht, dass Alli es nicht wirklich toll fand, dass er den Müllschlucker spielte. Trotzdem konnte die Hexe sich ein Grinsen nicht verkneifen. Eigentlich hätte sie ihren kleinen Liebling zurecht weisen müssen, aber so wie er mitten auf dem Tablett saß, den Kopf ein bisschen schief gelegt, mit großen Kulleraugen und einem riesigen Klecks Sprühsahne auf der Nase (kommt davon wenn man in so eine Dose beißt, der Inhalt versprüht sich in alle Richtungen, wie man auch auf dem Boden ringsherum betrachten konnte), sah es einfach nur süß und gleichzeitig auch zum schießen aus.
„Mach dich weg, husch, schau dir mal die Sauerei hier an“, schimpfte sie leise, denn sie wollte Ian nicht wecken und schälte sich daher aus dem Bett. „Super, guck mal, nicht ein Geschirrstück ist noch heile. Du bist zwar ein kleiner Drache, aber ein sehr schwerer, Ich kann mich auch nicht auf Teller und Tassen stellen“, sie verscheuchte den Kleinen, der schlau genug war auch gleich zu gehen und griff auf dem Nachtischchen nach ihrem Zauberstab, um mit ihm die Sauerei zu beseitigen und alles Zerbrochene wieder zu reparieren. Magie konnte ja so ungemein praktisch sein.
Das Tablett nahm sie schließlich und lief dann auf nackten Füße und mit einem knappen Schlafshirt bekleidet hinüber in die kleine Küche und stellte es auf den Tisch.
Wenn sie schon mal wach war, konnte sie auch Kaffee aufbrühen. Oh man wie sie Kaffee vermisste, ob sie heute doch noch mal testen sollte, ob sie ihn wieder vertrug? Wenigstens ein kleines Tässchen am Morgen? Sie kam sich wirklich vor wie ein Junkie auf Drogenentzug und erwischte sich zwischendurch immer wieder, wie sie die Kaffeedose in der Hand hielt und die Nase reinsteckte, nur um den leckeren Duft zu inhalieren.
Ian würde beim wach werden sicher sehr gerne Kaffee trinken, also brühte sie eine Kanne auf, während ihre Gedanken noch mal zu dem gestrigen Abend glitten. Ihr Liebster war einfach zu süß gewesen, wobei ihm die Bezeichnung süß mit Sicherheit nicht gefallen würde. Es hatte Alli aber unheimlich berührt, wie er ihre abstrusen Essenskombinationen ebenfalls ausprobieren wollte, als sei er ebenfalls schwanger. Obwohl sie ihn bereits über alle Maßen liebte, war ihm gestern Abend zusätzlich ihr Herz entgegen geflogen. Tapfer hatte er wirklich alles probiert, was sie selber auch zu sich genommen hatte. Ihr persönlicher Favorit waren die Trauben mit Senf, süße und schärfe in einem, ein Feuerwerk für ihre Geschmacksknospen. Ian teilte diese Meinung nicht wirklich, wobei die Kombination Rollmops mit Sahne wohl umwerfender für ihn war.
Sie hatten nachher herum gealbert, hatten sich gegenseitig gefüttert, hatten viel gelacht und Allison hatte tatsächlich für den Moment alle Sorgen und Nöte vergessen, genoss einfach das ausgelassene Zusammensein mit ihrem zukünftigen Mann und war später mit einem nicht weniger seligen Lächeln als er es auf den Lippen trug, eingeschlafen.
Auch jetzt dachte sie noch nicht daran. Während sie kochendes Wasser in den Filter goss, fiel ihr ein, dass sie heute Vormittag die Familie Zubarew kennenlernen sollte und sofort flatterte ihr Magen ganz nervös. Einerseits war sie unsagbar neugierig auf Ians Sippe, wollte endlich die Menschen treffen die Ian nicht nur wichtig waren, sondern von denen er ihr auch schon einiges erzählt hatte. Andererseits war da auch diese Angst, wie seine Familie wohl reagieren würde. Herr im Himmel, sie hatte eh schon Angst vor Fremden, sie stand bestimmt vor allen und brachte kein Wort heraus. Die würden sie dann für ein hirnloses Stück halten, die ihrem Sohn ein Kind bzw. zwei angedreht hatte und ziemlich sauer sein. Sie würden sie beschimpfen, Ian von ihr trennen wollen... Je mehr Allison darüber nachdachte, umso größer wurden sie Horrorszenarien, die sie sich ausmalte, bis sie sogar leicht anfing zu zittern und deutlich Panik in sich spüren konnte.
‘Beruhig dich...‘, ermahnte sie sich selber und presste sich für einen Moment den Daumen - und Zeigefinger einer Hand seitlich gegen die Nasenwurzel und schloss die Augen.
ooc DAS ist furchtbar
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Was sollte Allison da noch sagen? Selbst wenn sie gewollt hätte, hätte sie es gar nicht vermocht, denn Ians deutlicher Wille Jonny zu adoptieren und seine Begründung hatten ihr einfach die Sprache verschlagen. Nach wie vor war es so unglaublich für sie, dermaßen geliebt zu werden, dass sie es meistens einfach nicht fassen konnte. Daher richtete sie sich etwas auf, umschlang ihn mit beiden Armen und küsste ihn mit so viel Gefühl, dass deutlich war, wie viel ihr das alles bedeutete. Ian hatte vermutlich den Eindruck, dass sie Dunkelhaarige förmlich in ihn rein kriechen wollte und so war es ja eigentlich auch. „Ich liebe dich“, murmelte sie an seinem Mund während einer kurzen Pause, nur um ihn sofort wieder zu küssen und zärtlich an seinen Lippen zu knabbern.
„Ian... Allison... Jonathan... Zubarew“, nach jedem gemurmelten Wort machte sie eine Kussintensive Pause, „das hört sich richtig gut an wenn du mich fragst“, die Dunkelhaarige löste sich langsam ein kleines bisschen wieder von ihm, strahlte ihn mit funkelnden Augen an, ehe sie sich wieder an ihren Liebsten kuschelte.
Es war ein wahres Wechselbad der Gefühle, was die junge Lehrerin durchlebte. Überwältigt von ihrem Glück, Erleichterung dass man die Gefahr ein wenig für ihren Kleinen lindern konnte was seinen Namen anging, Trauer und Sorge um ihre Schüler und was wohl noch alles auf die Zauberwelt und somit auch auf ihre kleine Familie zukam. Aber nicht eine Sekunde dachte sie daran, wie viel ruhiger und sorgenfreier ihr Leben verlaufen wäre, wenn sie in Amerika verweilt hätte. Hier hatte sie Ian und ihren Bruder gefunden, hier war ihre Heimat... hier gehörte sie einfach hin.
Allison sah auf, als Ians Magen sich laut und deutlich meldete um nach Nahrung zu verlangen und trotz der vielen Befürchtungen ob der ganzen furchtbaren Dinge, die derzeit um sie herum geschahen, huschte wieder ein Lächeln über ihre Lippen. Sie kräuselte ein bisschen die Nase, als er so zärtlich über diese streichelte und nickte bestätigend. „Die Idee ist gar nicht mal so schlecht“, kommentierte sie seinen Vorschlag wegen des Mitternachtssnacks und spürte selber nun deutlich ihren Hunger. „Sicher dass du mich zur ehefrau willst?“, feixte sie, „ich lasse meinen Mann ja schon jetzt darben“.
Ein zärtlicher Kuss landete noch auf seinem Kinn, als die werdende Mutter auch schon aufstand, ihren Verlobten mit sich zog und gemeinsam mit ihm in die Küche ging, um auf die Suche nach etwas Essbaren zu gehen. Dabei lauschte sie seinen Worten und hielt am Kühlschrank inne, mit in Falten gelegter Stirn weil sie über das Gesagte nachdachte.
„Nein, das würde Jonny gewiss nicht gefallen... aber wir können ihn auch nicht mehr so unbedarft umher stromern lassen. Aber ich habe auch nicht daran gedacht, dass ein Auror auf ihn acht geben wird... ich kann mir nicht vorstellen, dass das Ministerium einzig für ihn auf Verdacht hin jemanden zu seinem Schutz abstellen würde. Doch sollten die Auroren es nicht trotzdem wissen, wer er ist?“, sie zuckte etwas ratlos die Schulter und schien ernsthaft verzweifelt. „Was sollen wir denn tun? Natürlich kann Mr. McKellen nicht ständig mit einspringen und ganz ehrlich...“, sie stockte kurz und für ein paar Sekunden spiegelte sich ein schlechtes Gewissen in ihrem Blick, „nach allem was Mr. McGrouth uns eben erzählt hat, weiß ich auch nicht ob ich noch mal mit ruhigem Gewissen einen Schüler als Babysitter beauftragen könnte. Ian es ist schrecklich“, zwar hatte Alli zwischenzeitlich den Kühlschrank geöffnet, schloss ihn aber nun wieder und lehnte sich gegen dessen Tür, „mir ist natürlich klar, dass wir nicht nur Engel als Schüler haben. Vor ein paar Tagen habe ich erst zwei Slytherins zu Miss Kazeki gebracht wegen diverser, fanatischen Äußerungen... aber ich würde ihnen nicht so einen Mord zutrauen, ich kenne keinen Schüler hier, dem ich solch eine Tat zutrauen würde... was sollen wir denn tun? Allen nur noch mit Misstrauen entgegen treten? Dann haben die Todesser doch schon fast gewonnen... aber man kann doch auch nicht so tun, als wenn es dieses Kind nicht gibt. Und was sollen wir denn mit Jonathan machen, wenn wir beide arbeiten müssen? Sicher, die Gefahr dass ihm etwas geschieht ist gering, wenn Draco bei ihm ist. Jeder der ihm etwas tun wollte, würde von dem Drachen schlichtweg...“, gefressen wollte sie sagen, verkniff es sich aber aus Rücksichtnahme vor Ians Tierphobie, aber das unausgesprochene Wort schwang lautlos im Raum und es war klar, was sie hatte sagen wollen. Ein einziges Mal hatte sie ihren kleinen Drachen in Aktion erlebt, damals als sie Draco-Malfoy kennen gelernt hatte und sie den entführten Zaubererjungen hatten retten wollen. Binnen Sekunden war das Drachenbaby von seiner (damals noch) Katzenkindgröße auf etwa 3 Meter Höhe gewachsen, ein riesiges Ungetüm mit gefährlichen Klauen und Reißzähnen und es hatte ihnen nur einen Happs gekostet, den Mann zu beseitigen, der damals Allisons Leben ernsthaft bedroht hatte. Naja der Kleine war damals für etwa eine Woche gesättigt gewesen, hatte allerdings einen andauernden Schluckauf erlitten, vermutlich ob des gierigen Runterschlingens.
„Aber jemand der sich mit Drachen auskennt wüsste trotzdem eine Möglichkeit....“, mit beiden Händen fuhr sie sich durch die Haare und versteckte ihr Gesicht dadurch ein paar Augenblicke hinter ihrer lockigen Mähne, ehe sie tief seufzte.
Schließlich jedoch drehte sie sich mit einem Ruck wieder zu dem Kühlschrank um und warf einen Blick hinein. „Sandwich?“, fragte sie ihren zukünftigen Mann und warf ihm über die Schulter hinweg einen fragenden Blick zu. Was sie selber essen wollte wusste sie noch nicht so recht. Eigentlich hatte sie auf so ziemlich alles Hunger. „Ich könnte gerade eine riesige Portion Schokoladenpudding vertragen, wobei... hmmm weißt du ob wir noch Thunfisch haben? Oder... Käse, ja Käse ist auch nicht schlecht, haben wir zufällig noch Nussnougatcreme?“, Heißhungerattacke! Absurde Geschmackszusammenstellungen. „Oder haben wir noch diese praktische Sprühsahne?“, fragte sie mehr sich selber als Ian, während sie ein Glas Rollmöpse aus dem Kühlschrank beförderte, es gleich öffnete und mit den Fingern einen rausfischte, um ihn gleich mit verzückten Seufzen zu essen.
"Was hältst du von Mitternachtspicknick im Bett?", fragte sie kauend und baute nacheinander Obst, Puddings, Fisch, Käse und Zutaten für Sandwiches auf dem Küchentisch auf.
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